Mehrere Wohnmobile stehen nebeneinander geparkt auf einem grünen Parkplatz
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Wohnmobil-Stell­platz: Wo Ihr Cam­per sicher steht

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Kurz erklärt in 30 Sekunden
  • Öffentliche Stellplätze für Reisemobile sind als Über­nachtungs­möglich­keiten für wenige Tage konzipiert und bieten oft lediglich einen Wasser- und Stromanschluss. Sie nutzen Sie unentgeltlich oder gegen eine geringe Gebühr. 
  • Für längere Aufenthalte stellen Sie Ihr Wohnmobil auf einem kosten­pflichtigen Campingplatz ab. Neben der Basis­ver­sorgung für Ihr Mobil­heim finden Sie auf dem Gelände meist Grill­plätze, Restaurants und Freizeit­anlagen vor.
  • Je nach Ausstattung kosten Wohnmobil-Stell­plätze in Deutschland häufig unter zehn Euro pro Nacht. Eine geeignete Abstell­möglich­keit für Ihren Camper finden Sie unterwegs am einfachsten per Smart­phone-App.
  • Solange Sie ausgewiesene Abstell- und Campingplätze nutzen, hat die Wahl des Stellplatzes keine Auswirkungen auf den Ver­siche­rungs­schutz Ihres Wohn­mobils. Wer wild campiert, bleibt im Schadensfall unter Umständen auf den Kosten sitzen.
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Definition
Blick von oben auf mehrere Wohnmobile, die auf asphaltierter Parkfläche stehen

Ein Wohnmobil-Stellplatz ist ein öffentlicher Parkplatz, auf dem Sie Ihr Cam­ping­fahrzeug bis zu fünf Nächte abstellen dürfen. Städte und Gemeinden stellen die Parkflächen für Reise­mobile kostenlos oder gegen eine geringe Gebühr zur Verfügung. Oft befinden sich die Über­nachtungs­möglich­keiten im Stadtzentrum, zum Beispiel in der Nähe von Sehenswürdigkeiten oder der Fußgängerzone.

Öffentliche Stellplätze für Camper sind in der Regel mit Wasser- und Strom­anschluss, manchmal auch mit Sanitäranlagen ausgestattet. Anders als bei Camping­plätzen ist das Gelände jedoch weder umzäunt noch gibt es eine besetzte Rezeption oder feste An- und Abreisezeiten. Meist ist der Wohnmobil-Stellplatz rund um die Uhr geöffnet.

Wichtig: Wohnwagen auf öffentlichen Stellplätzen für Reisemobile zu parken, ist nicht erlaubt. Caravan-Gespanne dürfen Sie dort nur abstellen, wenn ein Zusatzschild es ausdrücklich gestattet. Nutzen Sie nach Möglichkeit aus­ge­wiesene Camping­plätze als Wohnwagen-Stellplatz. Dort sind ausreichend Platz und die passende Versorgung für Caravan samt Zugfahrzeug vorhanden.

Blick von oben auf mehrere Wohnmobile, die auf asphaltierter Parkfläche stehen
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Unterschiede
Laut Caravaning Industrie Verband e.V. (CIVD) stehen in Deutschland über 4.000 Camper-Stellplätze aller Größen- und Qualitätsstufen zur Verfügung. Sie haben die Wahl zwischen öffentlichen Stellplätzen, die unentgeltlich oder kostenpflichtig sind, sowie privaten Campingplätzen.
Mehrere Reisemobile stehen auf Wohnmobil-Stellplatz vor historischer Burg im Grünen

Gratis-Stellplätze stellen Grundversorgung zur Verfügung

In ganz Europa finden Sie öffentliche Wohnmobil-Stellplätze, auf denen Sie kostenfrei nächtigen können. Oft richten Städte und Gemeinden die Übernachtungsplätze in der Nähe von Sehens­würdigkeiten ein, um Campingtouristen den Besuch zu ermöglichen. Auf dem Gelände finden Sie in der Regel Versorgungssäulen für Strom und Frischwasser sowie eine Ent­sorgungs­station für Abwasser vor. Sanitär­einrichtungen stehen nur in Ausnahmefällen zur Verfügung. Toilette und Dusche benutzen Sie an Bord Ihres Campingfahrzeugs.

Neben öffentlichen Stellplätzen bieten auch Hotels, Gaststätten, Schwimmbäder, Thermen oder Freizeitparks Gratis-Abstellmöglichkeiten für Wohnmobile. Voraussetzung für die kosten­freie Nutzung ist meist, dass Sie das jeweilige Angebot in Anspruch nehmen – etwa dort essen oder eine Eintrittskarte lösen.

Kostenpflichtiger Wohnmobil-Stellplatz bietet bessere Ausstattung

Auf gebührenpflichtigen Stellplätzen finden Sie neben Strom- und Frischwasserversorgung häufig Toiletten und Duschen vor. Je größer die Anlage und je komfortabler die Ausstattung, desto höher ist der Preis pro Übernachtung. Ein 5-Sterne-Stellplatz für Wohnmobile bietet manchmal sogar Annehmlichkeiten wie einen Brötchen-Service.

Campingplatz mit eigener Parzelle ist am komfortabelsten

Sie möchten den Wohnmobil-Stellplatz nicht nur als preisgünstige Übernachtungsgelegenheit nutzen? Campieren Sie länger als ein paar Tage an einem Ort und legen Wert auf gepflegte Sanitäranlagen, mieten Sie eine Campingplatz-Parzelle für Ihr Mobilheim. Neben Wasser- und Stromversorgung stehen Ihnen dort saubere Toiletten und Duschen, Grillplätze, Pool, Spiel­platz, Restaurants oder Einkaufs­möglichkeiten zur Verfügung.

Stellplatz ist in der Regel günstiger als Camping­platz

Reisen Sie mit kleinem Budget oder planen einen kurzen Aufenthalt, sind öffentliche Wohn­mobil-Stellplätze eine gute und preiswerte Option. Dafür bieten die Anlagen lediglich eine Basis­versorgung mit Strom und Wasser. Zudem sollten Sie bereit sein, Abstriche bei Privatsphäre und Freizeitwert zu machen.

Öffentliche Wohnmobil-Stellplätze vs. Campingplätze: Die Vor- und Nachteile

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  Vorteile Nachteile

Stellplatz

  • Kostenlos bzw. preisgünstig nutzbar
  • Flexible An- und Abreisezeiten
  • Meist rund um die Uhr geöffnet
  • Keine Buchung oder Reservierung vorab erforderlich
  • Basisversorgung mit wenig Komfort
  • Oft keine Sanitäranlagen
  • Nur für kurze Aufenthalte (max. fünf Nächte) geeignet
  • Meist kein persönlicher Ansprechpartner vor Ort
  • Oft weder umzäunt noch bewacht
Campingplatz
  • Komfortable Ausstattung
  • Gepflegte Sanitäranlagen
  • Besetzte Rezeption
  • Umzäunt und bewacht
  • Für mehrwöchige Camping-Urlaube und Dauercamping geeignet
  • Je nach Ausstattung hohe Gebühren
  • Vorab-Reservierung bzw. Buchung erforderlich
  • Festgelegte An- und Abreisezeiten
  • Während der Sommermonate häufig überlaufen
Illustration Info: Gut zu wissen
Gut zu wissen: Kosten
Illustration Info: Gut zu wissen

Für eine Übernachtung im Reisemobil zahlen Sie für zwei Personen im Schnitt unter zehn Euro. Dies ergab eine Umfrage der Fachzeitschrift Promobil, die 2019 Daten von fast 4.500 deutschen Wohnmobil-Stellplätzen auswertete. Bei rund 17 Prozent der kostenpflichtigen Wohnmobil-Stellplätze verlangten die Betreiber pro Nacht maximal fünf Euro, bei über 35 Prozent fünf bis zehn Euro.

Laut Preisvergleich des ADAC-Campingführers zahlte eine Familie für eine Übernachtung im Reisemobil 2019 durchschnittlich 30 Euro auf deutschen Campingplätzen. Das macht die Bundesrepublik zum günstigsten euro­päischen Campingland. In Italien beispielsweise kostete eine Nacht auf dem Campingplatz im Schnitt über 48 Euro.

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Stellplatzsuche
Wer sein Smartphone mit im Reisegepäck hat, ist bei der Stellplatzsuche im Vorteil. Mittlerweile gibt es zahlreiche Apps, mit denen Sie im Nu eine nahegelegene Abstellmöglichkeit für Ihren Camper finden.
Junge Frau sitzt in geöffnetem Wohnmobil und hält Smartphone in der Hand

Wohnmobil-Stellplatz-Apps bieten Standortsuche und Filterfunktion

Am schnellsten und einfachsten finden Sie einen Wohnmobil-Stellplatz per App. Sowohl für Android-Smartphones als auch iPhones sind verschiedene kostenlose und kostenpflichtige Applikationen verfügbar, die eine europaweite Suche ermöglichen. Ausgehend von Ihrem Standort ermitteln die Apps via GPS, welche Übernachtungsmöglichkeiten sich in der Nähe befinden.

Umkreissuche, Nutzerbewertungen und Filterfunktionen erleichtern die Orientierung. So können Sie die Suchergebnisse etwa nach Entfernung, Preisen, Bewertungen oder Wohnmobil-Stellplatz-Größe sortieren. Viele Apps erlauben zudem eine Stichwortsuche, mit der Sie zum Beispiel gezielt einen Wohnmobil-Stellplatz an einem See, in der Nähe einer Tankstelle oder bei einem Erlebnisbad ausfindig machen.

Drei empfehlenswerte Apps für die Stellplatzsuche

  1. ADAC Camping- und Stellplatzführer-App: Die kostenpflichtige Applikation bietet detaillierte Platzbeschreibungen zu europaweit über 8.200 Wohnmobil-Stellplätzen und rund 8.800 Campingplätzen. Per Filter finden Sie unter anderem heraus, ob die Über­nachtungs­möglichkeiten kostenloses WLAN bieten oder hundefreundlich sind. Bis auf die Karten­ansicht ist die Wohnmobil-Stellplatz-App vollständig offline nutzbar.
  2. Camping-App.eu: Mit der Applikation können Sie Ihren Wunsch-Stellplatz aus über 25.000 Wohnmobil-Stellplätzen sowie kostenlosen Camping- und Freistellplätzen in ganz Europa aussuchen. Praktisch für unterwegs: Die gebühren­pflichtige Pro-Version ist offline-fähig und ermöglicht eine gezielte Stell­platz­suche entlang Ihrer Reiseroute.
  3. Promobil Stellplatz-Radar: Europas größte Reisemobilzeitschrift Promobil bietet mit der App ein digitales Nachschlagewerk für europaweit mehr als 13.000 selektierte Stell­plätze und 6.000 Campingplätze. Auch in der kostenfreien Version finden Sie aus­führ­liche Wohnmobil­stellplatz-Infos, Bildergalerien und über 100.000 Nutzer-Bewertungen.

Online oder per App können Sie öffentliche Stellplätze nicht buchen

Öffentliche Stellplätze für Reisemobile sind für kurzfristige Aufenthalte aus­gelegt. Eine Vorab-Reservierung via Internet oder App ist in der Regel nicht möglich. Bei der Mehrzahl der Reise­mobil-Stellplätze gilt das "First-Come-First-Serve-Prinzip". Das heißt: Treffen Sie mit Ihrem Bulli frühzeitig auf dem Gelände ein, haben Sie freie Platzwahl. Ist der Wohnmobil-Stellplatz bei Ihrer Ankunft bereits voll belegt, machen Sie sich auf die Suche nach einer anderen Über­nachtungs­möglichkeit.

 

Gut zu wissen: Legale Abstellmöglichkeit
Illustration Info: Gut zu wissen

Neben offiziellen Stell- und Campingplätzen dürfen Sie in Ihrem Reisemobil auch am Straßenrand nächtigen. Voraussetzung: Das Parken ist nach der Straßenverkehrsordnung (StVO) oder durch Verkehrszeichen nicht aus­drück­lich verboten. Zudem beschränkt sich der Aufenthalt auf eine Nacht und dient der Wieder­herstellung der Fahr­tüchtig­keit.

Das bedeutet: Deutschlandweit ist es gestattet, Camper an einer öffentlichen Straße abzustellen, wenn Sie sich beispielsweise ausruhen möchten, weil Sekundenschlaf droht. Mehr als zehn Stunden sollte die Erholungspause aller­dings nicht dauern. Mehrmalige Über­nachtungen am Straßenrand sowie das Aufstellen von Vorzelt, Campingmöbeln und Co. sind nicht erlaubt. Erwischt die Polizei Sie bei Parkverstößen oder ordnungswidrigem Campieren, drohen Verwarn- und Bußgelder.

Im Wohnmobil übernachten ist zudem auf Autobahnparkplätzen, Rast­an­lagen und Autohöfen gestattet. Über Nacht abgestellte Camper sind aller­dings begehrte Ziele für Einbrecher – insbesondere an stark befahrenen Reise­routen. Parken Sie Ihr Mobil­heim an Raststätten daher an einer gut einseh­baren Stelle, um Dieben keinen Sicht­schutz zu bieten. Auf mehrere Über­nachtungen an der Autobahn sollten Sie aus Sicherheits­gründen verzichten.

Illustration Info: Gut zu wissen
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Vorgaben

Grundsätzlich gilt: Informieren Sie sich vorab bzw. spätestens bei Ankunft über die Platz­ordnung. So vermeiden Sie unangenehme Situationen und Konflikte mit anderen Reise­mobilisten. Berück­sichtigen Sie zudem die Anmelde- und Zahlungsmodalitäten vor Ort. Bei öffentlichen Stell­plätzen bezahlen Sie üblicherweise am Automaten und lösen damit ein Park­ticket. Bei Cam­ping­plätzen melden Sie sich meist an der Rezeption an und zahlen dort auch.

Auf Stellplätzen gelten andere Verhaltens­regeln als auf Campingplätzen

Ein Wohnmobil-Stellplatz ist keine Lösung für einen mehrwöchigen Campingurlaub. Viele Campingtouristen nutzen die Parkflächen für eine Übernachtung auf der Durchreise zu ihrem eigentlichen Urlaubsziel und wünschen sich vor allem Ruhe und eine ungestörte Nacht. Dementsprechend gelten dort andere Vorgaben für das Verhalten und Miteinander als auf Campingplätzen. Die wichtigsten Regeln und Verbote für Wohnmobil-Stellplätze im Überblick:

  • Beachten Sie vorhandene Parkmarkierungen und halten Sie mindestens eine Fahr­zeug­breite Abstand zum Nachbar­fahrzeug. Stellen Sie keine selbst gemachten Absperrungen auf.
  • Fahren Sie die Markise Ihres Mobilheims nicht aus. Verzichten Sie ebenfalls darauf, Vorzelt oder Campingmöbel aufzubauen – insbesondere, wenn die Reisemobile dicht an dicht stehen.
  • Nehmen Sie Rücksicht auf Ihre Stellplatznachbarn. Laute Musik und nächtliches Türen­schlagen sind tabu.
  • Entsorgen Sie Ihren Müll in den dafür vorgesehenen Behältern. Toiletteninhalt und Abwasser haben in Regenwasser­gullis nichts verloren.
  • Leinen Sie Hunde an und entsorgen Sie ihre Hinterlassenschaften.

 

Illustration Info: Gut zu wissen
Gut zu wissen: Einbruchschutz
Illustration Info: Gut zu wissen

Nicht zwangsläufig. Zwar haben Einbrecher auf unbewachten Parkplätzen im Stadtzentrum oder an Autobahnraststätten leichtes Spiel. Andererseits bieten selbst umzäunte Camping­parks mit 24-Stunden-Rezeption und Wachdienst keinen 100-prozentigen Schutz vor Kleinkriminellen.

Umso wichtiger ist, dass Sie selbst für die Sicherheit Ihres Wohnmobils sorgen: Lassen Sie Wertsachen nicht offen im Fahrerhaus oder Wohnbereich herum­liegen. Eine Wegfahrsperre an Reifen oder Lenkrad sowie Tür- und Fenster­sicherungen sorgen dafür, dass Ihr Zuhause auf vier Rädern für Ganoven schwerer zu knacken ist. Eine Alarm­anlage schlägt Diebe in die Flucht, die sich am Wohnmobil zu schaffen machen.

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Versicherungsschutz

Eine Wohnmobilversicherung mit Teilkasko oder Vollkasko sichert Cam­ping­fahrzeuge auch im abgestellten Zustand umfassend ab. Für den Versicherungsschutz ist es unerheblich, ob Sie einen öffentlichen Gratis-Stellplatz oder einen Luxus-Campingplatz anmieten. Nutzen Sie einen offiziellen Stellplatz, haben Sie im Schadensfall keine Ein­schrän­kun­gen bei der Versicherung zu befürchten.

Folgende Schäden am abgestellten Wohnmobil decken Teilkasko- und Vollkaskoversicherung ab:

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Schadenart Teilkasko Vollkasko
Diebstahl
Brand, Explosion
Elementarschäden durch Hagel, Sturm, Blitzschlag oder Überschwemmungen
Glasbruch
Marderbiss
Vandalismus

 

Wer wild campt, riskiert seinen Wohnmobil-Versicherungs­schutz

Mit Ihrem Bulli in einem Naturschutzgebiet oder auf Privatgrund ohne Zustimmung des Eigen­tümers zu übernachten, geht nicht: Wildes Campieren ist in Deutschland ver­boten. Halten Sie sich nicht an die Vorschriften, greift Ihre Wohnmobil­versicherung möglicher­weise nicht oder nicht im vollen Umfang.

Ein Beispiel: Sie verbringen mit Ihrem Camper drei Nächte auf einem öffentlichen Parkplatz, der kein ausgewiesener Wohnmobil-Stellplatz ist. Da mehrmaliges Übernachten nicht der Wieder­herstellung der Fahr­tüchtigkeit dient, liegt eine Ordnungswidrigkeit vor. Zerkratzen Rowdys während Ihres Aufenthalts die Außenseite Ihres Campers, kommt die Vollkasko ggf. nicht in voller Höhe für die Vandalismusschäden auf.

Versicherungsvertrag kann Schutz für Camping­mobil einschränken

Um zu klären, in welchen Fällen Ihre Wohnmobil­versicherung die Leistungen kürzt, hilft ein Blick in die Vertrags­bedingungen. Ist im Kleingedruckten vermerkt, dass ordnungs­widriges Ver­halten Konsequenzen für den Versicherungs­schutz hat, ist bei der Wahl des Wohn­mobil-Stell­platzes Vorsicht geboten. Auch bei grober Fahrlässigkeit sind Kfz-Versicherer nicht verpflichtet, den Schaden zu übernehmen – unabhängig davon, wo Sie Ihr Wohn­mobil abstellen. Schließen Sie den Camper zum Beispiel nicht ab oder lassen den Schlüssel stecken, stehen Sie ggf. selbst für den Schaden gerade, wenn Diebe das Fahrzeug entwenden.

Die passende Versicherung
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Häufige Fragen
  • Gibt es in Bezug auf das Fahrzeuggewicht Grenzen bei der Wahl des Stellplatzes?

    Auf öffentlichen Stellplätzen und Campingplätzen dürfen Sie Ihr Reisemobil im Normalfall unabhängig vom zulässigen Gesamtgewicht des Fahrzeugs abstellen. Einschränkungen gelten lediglich, wenn ein Verkehrsschild das Abstellen von Wohnmobilen ab einer bestimmten Gewichtsklasse (z.B. über 3,5 Tonnen) untersagt.

    Beachten Sie zudem, dass Camper über 7,5 Tonnen Gesamtmasse laut StVO von 22 bis 6 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen nicht länger in geschlossenen Ortschaften, Erholungs- und Wohngebieten stehen bleiben dürfen.

  • Kann ich einen eigenen Wohnmobil-Stellplatz privat vermieten?

    Einen Stellplatz auf Ihrem Privatgrundstück dürfen Sie anderen Campern kosten­pflichtig zur Nutzung überlassen. Wie bei einer vermieteten Eigen­tums­immobilie sind die Einkünfte aus der Vermietung ein­kommens­steuer­pflichtig. Darüber hinaus zahlen Sie Umsatzsteuer, wenn Sie den Stellplatz nicht zusammen mit einer Wohnung, sondern separat vermieten.
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Service und Kontakt
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