• Wasser­schaden am Auto – was tun? Nicht den Motor starten, sondern Kfz an einen trockenen Ort schieben oder ab­schleppen lassen, Schaden doku­mentieren und der Ver­sicherung melden.
  • Wie groß der Auto-Hochwasser­schaden ist, hängt davon ab, wie tief der Pkw unter Wasser stand. Un­be­schadet über­stehen die meisten Fahrzeuge nur einen Wasser­stand von höchstens 25 Zenti­metern.
  • Wasserschaden – welche Ver­si­che­rung zahlt? Ihre Allianz Teil­kasko oder Voll­kasko über­nimmt Reparatur­kosten und ersetzt bei Total­schaden sogar Neu- oder Kauf­preis Ihres Pkw (in Direct Plus, Komfort und Premium).
  • Wollen Sie Wasser­ im Auto ver­meiden, sollten Sie auf Hoch­wasser­warnungen achten und Ihr Kfz sicher parken. Prüfen Sie regel­mäßig alle Dichtungen und ent­fernen Sie Schmutz oder Laub unter Front- und Heck­scheibe, damit der Wasser­ablauf nicht verstopft.
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Starten Sie keinesfalls den Motor, wenn Ihr Auto unter Wasser steht. Schieben Sie das Fahrzeug an einen trockenen Ort oder lassen Sie es abschlepp­en. Doku­mentieren Sie den Auto-Hoch­wasser­schaden anschließend für die Versicherung.

Vermuten Sie nach einer Über­schwemmung einen Wasser­schaden am Auto, sollten Sie das Fahr­zeug auf keinen Fall starten. Wasser im Motor könnte beim Anlassen einen Motor­schaden verursachen. Außerdem sind Kurz­schlüsse in der Fahr­zeug­elektronik möglich. So verhalten Sie sich richtig:

  • Bei Hochwasser steht Ihr Auto in einer Gefahren­zone? Schieben Sie es, wenn möglich, an einen sicheren und trockenen Ort oder rufen Sie den Abschlepp­dienst.
  • Klemmen Sie die Auto­batterie ab, um Kurz­schlüsse zu verhindern. Vorsicht: Erst den Minus-, dann den Plus­pol abklemmen – sonst kann es zu Funken­bildung und Strom­schlag kommen. Laien über­lassen das Abklemmen am besten einem Profi.
  • Dokumentieren Sie den Wasser­schaden am Auto mit Fotos.
  • Melden Sie den Wasser­schaden schnellstmöglich Ihrer Auto­versicherung bzw. Elektro­auto-Versicherung.

Drei Situationen, in denen es häufig zu einem Wasser­­schaden am Auto kommt:

  1. Hochwasser: Kann zum Beispiel auf­treten, wenn nach tage­­langem Stark­regen ein Fluss über die Ufer tritt. Stehen parkende Fahr­zeuge in den Fluten, ist ein Wasser­­schaden sehr wahr­­schein­lich – vor allem, wenn der Wasser­­stand auf die Höhe der Tür­­schweller (= Bereich längs unter­­halb des Tür­­einstiegs) ansteigt. Richtig verhalten: Auto nicht starten und direkt in eine Werk­statt bringen.
  2. Überschwemmte Straße: Auf dem Asphalt stehendes Wasser ist oft un­­er­­wartet tief. Befahren Auto­­fahrer:innen über­flutete Strecken­abschnitte trotzdem, kann über den Motor­­raum, die Motor­­kühlung oder den Spalt zwischen den Türen Wasser ins Fahr­zeug gelangen und die Elektronik beschädigen. Richtig verhalten: Nicht durch Hoch­wasser fahren und Auto checken lassen, wenn Feuchtig­keit in den Innen­raum eingedrungen ist.
  3. Unwetter: Regen kann durch nicht richtig ver­­schlossene Fenster oder un­dichte Scheiben­­gummis ins Fahrzeug gelangen. Zu einem Wasser­­schaden bei Autos mit Schiebe­­dach oder Cabrios kann es auch kommen, wenn das Dach­fenster oder Verdeck beim Parken geöffnet ist und plötz­lich ein Gewitter aufzieht (Wasser­schaden von oben). Richtig verhalten: Alle Fenster beim Verlassen des Fahrzeugs schließen, bei Nässeschaden Auto checken lassen und beschädigte Teile falls nötig austauschen.
Kfz-Schaden melden – Wir sind da

Sie haben einen Schaden an Ihrem Auto, beispielsweise durch Hagel oder Wildunfall? Oder beschädigten ein anderes Fahr­zeug? Ein Schaden­fall ist nie angenehm. Wir helfen Ihnen gerne weiter – und tun alles, um die Abwicklung für Sie so simpel wie möglich zu machen.

Melden Sie Ihren Unfall ganz schnell und einfach über unser Allianz Online-Tool. Haben Sie die Produktlinien Komfort oder Premium abgeschlossen, erreichen Sie uns alternativ auch telefonisch unter der Allianz Schadenhotline 0800 11223344 (aus dem Ausland 00800 11223344).

Unsere Kund:innen sind mit unserer Bearbeitung im Schadenfall sehr zufrieden: Bei unserer Befragung geben sie uns 4,6 von 5 Sternen.

Quelle: Allianz Kundenbefragung, 15.477 Kundenbewertungen im Zeitraum Januar bis Oktober 2023

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Sobald sich Wasser im Auto befindet, ist ein Wasser­schaden nicht aus­zu­schließen. Wie groß ein Auto-Hochwasser­schaden voraus­sichtlich ist, hängt vor allem davon ab, bis wohin der Pkw unter Wasser stand.
Verschiedene Faktoren beeinflussen, wie schwer ein Wasser­schaden am Auto ausfällt. Bei Hoch­wasser ist vor allem ent­scheidend, wie tief der Wagen unter Wasser stand.

Niedriges Schadens­risiko, ein Nässeschaden ist aber nicht aus­zus­chließen. Die meisten Kfz sind für eine Wasser­tiefe von maximal 20 bis 25 Zenti­metern ausgelegt. Lassen Sie den Boden­bereich des Pkw überprüfen. Feuchte Bodenmatten und beschlagene Fenster deuten auf Wasser­eintritt hin.

  • Mögliche Schäden: Feuchtigkeit im Auto, Schimmelbildung, Rostschäden, Schäden an Elektrik (z. B. Steuergeräte unter Sitzen)
  • Reparaturkosten: je nach Schadensausmaß wenige Hundert bis mehrere Tausend Euro

Moderates Schadens­risiko, Wasser gelangt mit hoher Wahr­schein­lichkeit in den Fahrzeug­innen­raum. Lassen Sie alle Bau­teile prüfen, die mit Feuchtig­keit in Kontakt gekommen sind. Bei Nässe­schäden an Sitzen oder Teppichen ist meist ein Aus­tausch nötig.

  • Mögliche Schäden: an elek­trischen und elek­tronischen Teilen (z. B. Elek­tronik hinter Armaturen­brett), Motor und Getriebe, Tür- und Seiten­verkleidungen, Auto­sitzen, Fußmatten und Innenraumteppich
  • Reparaturkosten: meist mehrere Tausend Euro

Sehr hohes Schadens­risiko. Stand das Wasser im Auto mindestens bis zu den Fenstern, ist ein wirtschaft­licher Total­schaden wahrscheinlich.

  • Mögliche Schäden: an allen elek­trischen und elek­tronischen Teilen inklusive der Kabel­bäume (= gebündelte Leitungen, die Signale oder Energie zwischen ver­schiedenen Fahrzeug­komponenten über­tragen), Motor, Getriebe und dem gesamten Fahrzeug­innenraum
  • Reparaturkosten: in der Regel höher als Fahrzeug­wert (= Total­schaden)
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Allianz Leistungen
Die Allianz Teilkaskoversicherung und Vollkaskoversicherung zahlt bei einem Auto-Wasserschaden für Reparaturen und entschädigt Sie finanziell bei einem Totalschaden. Die Bausteine Premium Schutzbrief und Mobilitätsgarantie decken unter anderem Abschleppkosten ab.

Ihre Kfz-Versicherung zahlt bei Hoch­wasser, Über­schwemmungen und Unwetter, wenn Sie eine Vollkasko oder Teilkasko abgeschlossen haben. Welcher Wasser­schaden von der Versicherung bezahlt wird, hängt davon ab, welche Leistungen Sie ver­einbart haben und wie der Schaden entstanden ist:

  • Ihre Allianz Teilkasko beziehungsweise Ihre Vollkasko greift, wenn ein Wasser­schaden am Auto durch die un­mittel­bare Einwirkung von Natur­gewalten wie Über­schwemmungen entsteht ("Wasser kommt zum Auto"). Beschädigt zum Beispiel Hoch­wasser Ihr abgestelltes Auto, über­nimmt die Allianz die Reparatur­kosten. Bei Total­schaden erhalten Sie in den Produkt­linien Direct Plus, Komfort und Premium statt des Wieder­beschaffungs­werts den Neu- oder Kauf­preis des Pkw ersetzt.
  • Die Allianz Vollkasko leistet auch bei Wasser­schäden am Auto, die durch grobe Fahr­lässig­keit entstanden sind. Zum Beispiel, wenn die Fenster trotz Un­wetter­warnung nicht voll­ständig ver­schlossen waren oder die Person am Steuer eine über­schwemmte Straße befährt ("Auto kommt zum Wasser"). Ob Kosten für einen Wasser­schaden im Auto-Innen­raum über die Ver­sicherung komplett abgedeckt sind, prüfen Gutachter:innen im Einzelfall.
  • Schutzbrief: Haben Sie Ihre Auto­versicherung mit Premium Schutz­brief oder Mobilitäts­garantie ergänzt, sind Kosten für den Fahrzeug­transport in die nächste Werk­statt abgedeckt. Gelingt es nicht, Ihr Auto schnell wieder fahr­bereit zu machen, über­nimmt die Allianz außer­dem Kosten für Ihre Weiter­fahrt mit Bahn, Taxi oder Miet­fahrzeug – auch im EU-Ausland.
Ihre Allianz Wohnmobil­versicherung mit Teilkasko oder Voll­kasko über­nimmt bei einem Wasser­schaden im Wohn­mobil die Kosten. Zum Beispiel, wenn Leitungs­wasser nach einem Rohr­bruch den Fahr­zeug­innen­raum beschädigt. Auch direkte Un­wetter­schäden sind versichert – beispiels­weise, wenn bei einem Sturm­schaden Regen­wasser durch ein zer­brochenes Fenster ins WoMo gelangt. Bewegliches Inventar, das Sie im Reise­mobil mitführen (z. B. Fernseher, Laptop), können Sie mit dem Zusatz­baustein CamperInhaltsSchutz bis 10.000 Euro mitversichern.
Sie möchten eine Voll­kasko oder Teilkasko für Ihr Auto ab­schließen? Unser Service-Team berät Sie gerne.
Hochwasser-Versicherung: Kosten für Allianz Kasko­schutz hier online berechnen.
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Beachten Sie Hochwasser- und Unwetterwarnungen und stellen Sie Ihr Auto sicher ab, zum Beispiel in einer Garage. Prüfen Sie außerdem, dass alle Fenster geschlossen sind – auch Panorama-Schiebedächer. Unsere Checkliste hilft als Gedankenstütze zur Prävention bei allen Unwetterlagen.
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  • E-Auto im Hochwasser: Was ist zu beachten?

    E-Autos sind genauso gut vor Wasser geschützt wie Fahr­zeuge mit Verbrennungs­motor. Ihr Hoch­volt­system ist in der Regel wasser­dicht und gegen Kurz­schlüsse gesichert. Oft haben Elektro­fahrzeuge zusätzliche Schutz­vor­richtungen wie eine Abschalt­automatik bei Kurz­schluss oder Isolations­fehlern. Auch bei voll­elektrischen Autos gilt: Versuchen Sie bei Hoch­wasser keinesfalls, den Motor zu starten. Schieben Sie das Kfz in einen geschützten, trockenen Bereich oder lassen Sie es abschleppen. Anschließend melden Sie den Wasser­schaden der Auto­versicherung.

    Info: Wickelt Ihr Versicherer einen Auto-Wasser­schaden für Sie ab, haben Sie ein Sonder­kündigungs­recht. Sprich: Sie können während des laufenden Versicherungs­jahres Ihre Kfz-Versicherung kündigen und den Anbieter wechseln.

  • Wasser im Auto: Fußraum am besten trocknen?

    Besonders im Herbst oder Winter kann der Fußraum Ihres Pkw durch Nieder­schlag, nasses Laub oder Schnee schnell feucht werden. Ein Wasser­schaden, den eine Autowerkstatt reparieren muss, entsteht dadurch meist nicht. Oft hilft schon Heizen – vermeiden Sie dabei die Umluft-Einstellung. Um Innen­raum und Fußmatten zu trocknen, können Sie auch Zeitungs­papier, Reis oder Kaffee­pulver verwenden. Teil­weise verstopfen Laub und Schmutz den Ablauf unter­halb der Front- und Heck­scheibe. Entfernen Sie solche Ver­schmutzungen regel­mäßig, damit keine Feuchtig­keit im Auto entstehen kann.
  • Auto mit Wasserschaden kaufen: Was beachten?

    Ein Auto mit Wasser­schaden zu kaufen, ist in der Regel nicht empfehlens­wert. Zumindest, wenn Sie damit fahren möchten. Hat Hoch­wasser die Auto-Elektronik in Mit­leiden­schaft gezogen, sind Reparatur­kosten meist höher als der Restwert des Pkw – auch bei besonders günstigen Angeboten. Selbst wenn der Wasser­schaden am Auto durch Regen ent­standen ist und nur der Innenraum feucht war, können unter Umständen tiefer­liegende Schäden vorhanden sein. Sie spielen Sie trotz­dem mit dem Gedanken, ein Hoch­wasser-Auto zu kaufen? Dann lassen Sie den Pkw am besten sorg­fältig von einer sach­verständigen Person inspizieren, bevor Sie den Kauf­vertrag abschließen.
  • Wie mit Wasserschaden am Wohnmobil umgehen?

    Melden Sie einen Wasserschaden am Wohnmobil schnellstmöglich Ihrer Wohnmobilversicherung. Um den Schaden einzuschätzen, schalten Versicherer in der Regel eine Gutachterin oder einen Gutachter ein. Die sachverständige Person prüft die Fahrzeugelektronik und gibt Empfehlungen zum weiteren Vorgehen: Welche Geräte sind betroffen? Sind fest verbaute Bestandteile oder lose Gegenstände beschädigt? Gibt es im Innenraum Schimmelbildung oder Stellen, an denen sich besonders viel Feuchtigkeit sammelt? Sollte der Innenraum des Wohnmobils entkernt werden?
  • Wo ist das Risiko für einen Hochwasserschaden am Auto besonders hoch?

    Welche Regionen in Deutschland Hoch­wasser­risiko­gebiete sind, lässt sich nicht pauschal sagen. In den letzten Jahren kam es infolge des Klimawandels immer häufiger zu Extrem­wetterlagen. Dabei waren auch Orte von Hoch­wasser betroffen, die zuvor keine oder selten Probleme mit Über­schwemmungen hatten.

    Grundsätzlich sind Gebiete an Ost- und Nord­see besonders gefährdet. Dort kann es Sturm­fluten geben, die in Küsten­regionen zu Hoch­wasser führen. Auch Gebiete in der Nähe von Flüssen und Seen sind häufiger von Fluss­hoch­wasser betroffen als Regionen ohne direkte Anbindung an ein Gewässer. Besonders hoch ist das Risiko für Hoch­wasser, wenn gefährdete Areale direkt am See oder Fluss betoniert sind bzw. der Boden gefroren oder aus­ge­trocknet ist. Dann kann über das Ufer tretendes Wasser nicht oder nur lang­sam versickern. Für welche Gegenden aktuell Hoch­wasser­warnungen vorliegen, erfahren Sie über das länder­über­greifende Hochwasser-Portal.

  • Wer zahlt bei einem Wasserschaden in der Wohnung?

    Hausratversicherung oder Haftpflichtversicherung: Welche Versicherung haftet, ist abhängig davon, wo der Wasserschaden auftritt und was ihn verursacht hat. Mehr erfahren zu Wasserschaden Versicherung.
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