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Betreutes Wohnen:
Kosten & Vorteile

Leben Sie im Alter sicher und selbstständig dank betreutem Wohnen

Kosten für betreutes Wohnen – das Wichtigste in 30 Sekunden

Allianz - Stoppuhr mit Allianz Logo im Hintergrund
  • Dieses Wohn-/Pflegekonzept eignet sich für Sie, wenn Sie weiterhin selbstständig leben, aber bei Bedarf sehr schnell eine professionelle Betreuung an Ihrer Seite haben möchten.
  • Beim betreuten Wohnen leben Sie in Ihrem eigenen Haushalt innerhalb einer Wohnanlage und erhalten dort bei Bedarf die nötige Versorgung und Pflege.
  • Mieten oder kaufen? In der Regel haben Sie die Wahl zwischen beiden Optionen. Hier kommt es darauf an, was Sie am besten finanzieren können. Je nach Ausstattung, Lage und Leistungen variieren die Miet- und Kaufpreise.
  • Wenn Sie ein mit öffentlichen Mitteln gefördertes Appartement mieten, können Sie dort einen Wohnberechtigungsschein nutzen.
  • Achten Sie bei der Auswahl der Einrichtung auf eventuelle Zusatzkosten für ambulante Pflegedienste, Essen auf Rädern oder Hilfe bei der Wohnungsreinigung.

Welche Kosten kommen auf Sie zu?

Sie können eine Wohnung in einer Einrichtung für betreutes Wohnen kaufen oder mieten. Die Preise dafür variieren je nach Lage und Ausstattung. So werden Sie in einer zentralen Großstadtgegend in der Regel deutlich mehr zahlen als auf dem Land; zudem ist das Preisgefälle innerhalb Deutschlands groß.

Beim Kauf einer Eigentumswohnung in einer betreuten Wohnanlage fallen – wie am regulären Wohnungsmarkt – diverse Kosten an: neben dem Kaufpreis zum Beispiel auch Kosten für Makler, Notar oder Grunderwerbsteuer. Außerdem zahlen Sie in der Regel ein monatliches Hausgeld, worüber unter anderem die Nebenkosten abgerechnet werden.

Entscheiden Sie sich für eine Mietwohnung, zahlen Sie eine Nettokaltmiete sowie die anteiligen Nebenkosten. Bedenken Sie, dass die Miete meist etwas über den ortsüblichen Preisen liegt, da die Wohnungen altersgerecht gestaltet sind. Manche Einrichtungen verlangen zudem eine Aufnahmegebühr.
Sowohl bei Kauf als auch bei Miete einer Wohnung zahlen Sie zusätzlich die Grundleistungen der Betreuung. Diese rechnen viele Einrichtungen als Pauschale ab. Hier können Sie selbst entscheiden, welche Leistungen Sie nutzen wollen. Einen Teil der Kosten für die eventuell notwendigen Pflegeleistungen trägt Ihre Pflegepflichtversicherung. Damit Sie noch besser abgesichert sind, empfiehlt sich der Abschluss einer zusätzlichen privaten Pflegeversicherung.

Alternativ können Sie auch Ihre bisherige Wohnung bzw. Ihr Haus altersgerecht umbauen und sich dort ambulant betreuen lassen. Verschiedene Banken fördern diesen Umbau mit entsprechenden Zuschüssen und Krediten. Eine der bekanntesten Bauförderungen ist der KfW-Kredit , den Sie unabhängig von Pflegegraden beantragen können.

Allianz - Zwei Damen beim gemeinsamen Mittagessen in einer betreuten Wohnanlage

Wer übernimmt die Kosten für das betreute Wohnen?

Sollten Sie sich für den Kauf einer Wohnung entscheiden, übernehmen allein Sie die Kosten. Bei der Miete ist es etwas anders: Wurde der Wohnungsbau mit öffentlichen Mitteln gefördert, können Sie mit einem Wohnberechtigungsschein dort einziehen. Das schützt Sie vor überhöhten Mieten. Rentner und Senioren haben häufig Anspruch auf diese Art der Unterstützung. Bei einem geringen Einkommen steht Ihnen außerdem Wohngeld zu. Das müssen Sie gegebenenfalls beim Wohnungsamt beantragen. Im Fall einer Pflegebedürftigkeit übernimmt die Pflegekasse anteilig die Kosten für die Pflegeanwendungen. Das gilt auch für eine Wohnraumanpassung, wie zum Beispiel für den Einbau eines Treppenlifts. Die Pflegekassen zahlen dabei einmalig bis zu 4.000 Euro für einen solchen Umbau.

Welche Möglichkeiten der Finanzierung gibt es beim betreuten Wohnen?

Nicht nur die Pflegekassen übernehmen Leistungen, Sie können die Kosten für das betreute Wohnen und der damit gegebenenfalls verbundenen Pflege auch finanzieren mit Hilfe von:

  • privater Pflegeversicherung
  • privatem Vermögen
  • Angehörigen
  • Grundsicherung bzw. Zusatzleistungen vom Sozial-/Wohnungsamt

Was ist betreutes Wohnen?

Allianz - Icon - altersgerechtes Appartment in einer betreuten Wohnanlage

Beim betreuten Wohnen mieten oder kaufen Sie sich in der Regel ein altersgerechtes Appartement in einer Wohnanlage, wo Sie weitestgehend selbstständig leben. Diese Anlagen bieten Ihnen neben dem Wohnraum auch viele nützliche Services, die Ihr Leben im Alter einfacher machen. Dazu gehören unter anderem:

  • ambulante Pflegedienste
  • verlässliche Beratung und Betreuung
  • regelmäßiges Veranstaltungsprogramm
  • Hilfe beim Einkaufen sowie Reinigen der Wohnung
  • Hausnotruf
Allianz - Icon - Frau mit Staubsauger

Diese Leistungen sind in jeder Einrichtung unterschiedlich und häufig als Grund- oder Wunschleistungen verfügbar. Manche Wohnanlagen sind direkt an ein Pflegeheim angeschlossen, sodass Sie von dort professionelle Unterstützung erhalten – aber dennoch in Ihrer Wohnung bleiben können. Die Kosten für die ambulante Pflege sowie bestimmte weitere Leistungen (etwa den Hausnotruf) übernimmt die Pflegepflichtversicherung. Die Höhe der Kostenübernahme ist dabei abhängig von Ihrem Pflegegrad.

Allianz - Icon - Mann im Rollstuhl

Wann eignet sich betreutes Wohnen für Sie?

Wenn Sie selbstständig leben, aber gleichzeitig sicher sein wollen, dass Sie bei Bedarf schnelle Hilfe bekommen, ist das betreute Wohnen eine attraktive Option. Schließlich können Sie dabei selbst entscheiden, was Sie allein erledigen wollen und was nicht. Sollte Ihnen beispielsweise einmal das Einkaufen schwerfallen, so können Sie einen entsprechenden Service nutzen. Vielen Menschen, die sich für betreutes Wohnen entscheiden, ist der direkte Zugang zu medizinischer Hilfe besonders wichtig.

Durch die Barrierefreiheit dieser Wohnungen können Sie sich dort bei Bedarf auch mit einem Rollstuhl oder Rollator bewegen. Sofern Sie einmal pflegebedürftig werden sollten, können Sie auch in dieser Wohnung versorgt werden und müssen nicht umgehend in ein Pflegeheim umziehen.

Was sollten Sie bei der Auswahl einer betreuten Wohnanlage beachten?

  • Zertifizierungsprogramm DIN 77800: Seit 2002 können Wohnanlagen ihre Qualität durch Experten bewerten lassen. Die Norm soll gewähren, dass alle Einrichtungen einen Mindeststandard halten.
  • Steigender Pflegebedarf: Stellen Sie sicher, dass Pflegekräfte Sie auch bei einem höheren Pflegegrad noch in Ihrem neuen Zuhause pflegen können.
  • Lebenslanges Wohnrecht: Einige Anlagen bieten Ihnen diese Möglichkeit. So kann man Ihnen nicht wegen steigender Pflegebedürftigkeit kündigen.
  • Barrierefreiheit der Wohnung/Anlage: Wer älter wird, büßt oft an Beweglichkeit ein. Womöglich benötigen Sie einen Rollator oder einen Rollstuhl. Prüfen Sie rechtzeitig, ob die Anlage bzw. die Wohnung dann noch Ihren Bedürfnissen genügen würde.
  • Betreuungsleistungen der Anlage: Stehen Ihnen bei dieser Wohnform Dienste wie ein Hausnotruf oder regelmäßige Beratung zur Verfügung? Um den Alltag zu erleichtern, sind zudem Hausmeister-, Einkaufs- oder Reinigungsdienste von Vorteil.
  • Grund- und Wahlleistungen: Vergleichen Sie verschiedene Angebote und ihre Kosten. Achten Sie zudem darauf, dass der Betreuungsvertrag die Grund- und Wahlleistungen separat auflistet.
  • Veranstaltungsprogramm: Häufig gibt es Unterhaltungsangebote im Haus. Schauen Sie sich an, ob diese Ihnen zusagen. Schließlich möchten Sie weiterhin etwas erleben, Ihre Hobbys pflegen und die Gemeinschaft genießen.
Allianz - Mann liest Buch in der betreuten Wohnanlage

Welche Leistungen und zusätzlichen Kosten erwarten Sie?

Neben Kaufpreis oder Miete kommen weitere Kosten auf Sie zu, etwa für die angebotenen Grundleistungen. Diese Kosten variieren je nach Einrichtung. Laut Verbraucherzentrale ist eine monatliche Pauschale zwischen 60 und 100 Euro üblich. In einigen Einrichtungen kommen zudem Bearbeitungs- oder Aufnahmegebühren auf Sie zu.

Welche Leistungen sind beim betreuten Wohnen enthalten?

Allianz - Infografik - zusätzliche Leistungen beim betreuten Wohnen

Weitere Leistungen für Sie:

In der Regel gibt es beim betreuten Wohnen regelmäßige Sprechzeiten von Betreuungskräften, einen Hausmeisterservice sowie Gemeinschaftsräume und Freizeitaktivitäten. Generell gilt: Es wird zwischen Grund- und Wahlleistungen unterschieden – bei letzteren fallen zusätzliche Kosten an.

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