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Seniorin sitzt beim Kartenspielen an einem Tisch
Wer zahlt was bei der vollstationären Pflege?

Pflegeheim: Kosten und Wissenswertes

Kurz erklärt in 30 Sekunden
  • Die Kosten für einen Pflegeplatz im Heim setzen sich zusammen aus: Pflegesatz, Unterkunft (Mietkosten), Verpflegung (meist Vollpension), Investitionskosten, Ausbildungsumlage und sonstige Kosten.
  • Je nach Pflegegrad übernimmt die Pflegekasse bzw. die private Pflegepflichtversicherung einen Kostenanteil für die Pflege im Heim: den Pflegesatz. Insgesamt zahlen Sie als Pflegebedürftiger den sogenannten Eigenanteil.
  • Dieser Eigenanteil setzt sich zusammen aus Verpflegung und Unterkunft, dem einrichtungseinheitlichen Eigenanteil, Investitionskosten sowie Ausbildungsvergütung. Er liegt durchschnittlich bei ungefähr 2.149 Euro monatlich.
  • Sollten Sie selbst nicht in der Lage sein die Kosten zu übernehmen, unterstützt Sie gegebenenfalls das Sozialamt. Das Geld kann sich der Staat teilweise bei Ihren Angehörigen zurückholen, wenn deren Einkommen hoch genug ist.
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Kosten im Überblick
Mit diesen Kosten müssen Pflegebedürftige beim Aufenthalt im Pflegeheim rechnen.
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Zusammensetzung

Die Kosten für die Betreuung und Versorgung im Pflegeheim, auch Heimentgelt genannt, umfassen folgende Posten:

  • Pflegebedingte Kosten (Pflegekosten) 
  • Unterbringungs- und Verpflegungskosten 
  • Investitionskosten
  • Kosten für die Ausbildung der Auszubildenden (Ausbildungsumlage)
  • Sonstige Kosten (etwa Zuschläge für komfortablere Zimmer, zusätzliche Services)

Im Gegensatz zur häuslichen Pflege werden Pflegebedürftige in einem Pflegeheim vollstationär versorgt. Dazu gehört eine allumfassende Betreuung und Pflege. Diese erhält jeder Versicherte mit anerkanntem Pflegegrad.

Ein anerkannter Pflegegrad kann nur von Experten der MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkassen) bzw. MEDICPROOF (bei Privatversicherten) per Gutachten erstellt werden. Die Pflegekasse bzw. private Pflegepflichtversicherung unterstützt die monatlichen Pflegeheimkosten mit folgenden Beträgen bzw. Leistungen: 

Pflegebedürftige aller Pflegegrade haben zusätzlich Anspruch auf einen Entlastungsbetrag in Höhe von bis zu 125 € monatlich.

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Pflegegrad
Maximalbeträge/-leistungen für vollstationäre Pflege
Pflegegrad 1 -
Pflegegrad 2 770 €
Pflegegrad 3 1.262 €
Pflegegrad 4 1.775 €
Pflegegrad 5 2.005 €
  

Ähnlich wie die Hotelkosten bezahlen Sie in einem Pflegeheim auch für ein Zimmer mit Vollpension. Die Kosten tragen Sie als Versicherter selbst. Dabei entstehen die Verpflegungskosten für die gesamte Versorgung des Bewohners, wie zum Beispiel Aufwendungen für Mahlzeiten.

Unterkunftskosten sind Mietkosten. Mietnebenkosten werden bei vollstationärer Pflege meist nicht gesondert berechnet, sondern sind in den Unterkunftskosten enthalten.

Übrigens: Sollte der Pflegebedürftige nicht in der Lage sein, die Nahrung selbst aufzunehmen, und stattdessen durch eine Magensonde ernährt werden, dann muss der Heimbetreiber den Kostenanteil für Verpflegung reduzieren.

Die Investitionskosten stellen einen weiteren Teil der monatlichen Pflegeheimkosten dar. Ähnlich wie bei einer Eigentumswohnung bildet das Pflegeheim Rücklagen für Wohnraum und Instandhaltung, die auf die Heimbewohner umverteilt werden können. Dies sind beispielsweise Einrichtungskosten, Instandhaltungskosten oder Miet- und Pachtzahlungen. 

Dabei sind die Kosten von Heim zu Heim unterschiedlich. Achten Sie daher bei der Pflegeheimsuche auf Alter und Zustand der Einrichtung. Jedoch sollte die Höhe der Investitionskosten bei der Entscheidung für ein Pflegeheim nicht überbewertet werden.

Sie ist die Umlage von Kosten für Personen, die in der Pflegeeinrichtung in Altenpflege ausgebildet oder weitergebildet werden.

Bewohner können sich mit dem Pflegeheim auch über Zusatzleistungen verständigen. Diese gehen über die im Versorgungsvertrag vereinbarten notwendigen Leistungen hinaus. Sie werden schriftlich zwischen Pflegeeinrichtung und Pflegebedürftigem vereinbart - und als Zuschläge ausgewiesen.

Zusatzleistungen können laut § 88 SGB XI folgende Leistungen sein:

  • besondere Komfortleistungen (bei Unterkunft und Verpflegung)
  • zusätzliche pflegerisch-betreuende Leistungen

Oft bieten sich auch verschiedene Möglichkeiten bei der Zimmerwahl an. Manche Zimmer punkten mit Sonneneinstrahlung, manche liegen direkt an der Hauptstraße. Die Kosten für den Pflege- oder Altenheimplatz können daher unterschiedlich sein.

Gut zu wissen für Sie: Die Pflegeeinrichtung muss ihr Angebot an Zusatzleistungen und die Leistungsbedingungen dafür vor Leistungsbeginn den Landesverbänden der Pflegekassen und den Trägern der Sozialhilfe schriftlich mitteilen. 

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Kostenbeispiel

Die folgende Tabelle zeigt Ihnen einen Vergleich im Bundesdurchschnitt.

Die Pflegekasse bzw. private Pflegepflichtversicherung übernimmt nur einen Teil der anfallenden Pflegeheimkosten (Kassenanteil). Dieser orientiert sich am Pflegegrad des Pflegebedürftigen. Die restlichen Kosten müssen Sie selbst finanzieren, die sogenannten Eigenanteile.

Die Summe der Eigenanteile, bestehend aus Investitionskosten, Verpflegungs- und Unterkunftskosten sowie einrichtungseinheitlicher Eigenanteil, im Bundesdurchschnitt mit Ausbildungsvergütung beträgt derzeit  2.149,00 Euro monatlich.

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Pflegegrad Kassenanteil Eigenanteil Gesamt Kosten/Bedarf
2 770 €

2.149 €

2.919 €

3 1.262 €

2.149 €

3.456 €
4 1.775 € 2.149 € 3.924 €
5 2.005 € 2.149 €

4.154 €

 

Durch die neue Pflegereform hat sich die Situation für Heimbewohner nun etwas entlastet. Bei steigendem Pflegebedarf mussten sich die Pflegebedürftigen an den Mehrkosten für den Pflegebedarf beteiligen. Dies ist nun nicht mehr der Fall. Stattdessen gilt ein einheitlicher Betrag für alle Pflegeheimbewohner, unabhängig vom Pflegegrad.

Ausnahme Pflegegrad 1: Hier gibt es keine vollstationären Leistungen.

Prinzipiell gilt: Sollte die pflegebedürftige Person in einen höheren Pflegegrad eingestuft werden, steigt mit der Höherstufung auch der Leistungsanteil der Pflegekassen bzw. privaten Pflegepflichtversicherung. Der Pflegesatz erhöht sich damit aber auch. Andere Faktoren wie Kosten für die Unterbringung und Verpflegung oder der einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE) sind dabei für alle Pflegeheimbewohner gleich (unabhängig von den Pflegegraden der Bewohner). Der verbleibende Eigenanteil an den Gesamtkosten bleibt somit auch bei einer Höherstufung auf einen anderen Pflegegrad gleich.
Muss die pflegebedürftige Person im Pflegeheim rund um die Uhr betreut beziehungsweise medizinisch überwacht werden, spricht man von Intensivpflege. Da der Pflegeaufwand sehr unterschiedlich ist, variieren in diesem Bereich die Kosten für Intensivpflege im Pflegeheim stark. Geben Sie bei der Suche nach dem richtigen Pflegeheim Acht auf die Qualität der medizinischen Betreuung sowie die Finanzierung. Auch hier lohnt sich die Unterstützung einer Pflegeberatung.
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Kostenberechnung
Die Pflegesätze werden zwischen dem Träger eines einzelnen Pflegeheimes und den Leistungsträgern (z.B. Pflegekasse) vereinbart.
Frau mit Sohn besprechen ein Infoblatt zu den Pflegeheim-Kosten
 

In NRW liegt der Eigenanteil im Durchschnitt bei 2.646 Euro monatlich. In einem Pflegeheim in Sachsen-Anhalt hingegen liegt der Eigenanteil bei 1.612 Euro monatlich. Bundesweit können Sie mit durchschnittlich 2.149 Euro pro Monat rechnen.

Relevant ist nicht nur das Bundesland, sondern auch die genaue Lage (Großstadt oder ländliche Region). Weitere Faktoren sind Ausstattung und Alter des Pflegeheims. Auch die Art des Zimmers (wie Einzelzimmer oder Doppelzimmer) im Pflegeheim können die Preise stark differenzieren lassen. 

Der Eigenanteil der Pflegekosten sind die Gesamtkosten, die der Versicherte zahlen muss. Alle Kosten variieren je nach Einrichtung und sind dabei nicht vom Bundesland abhängig.
Die folgende Tabelle zeigt die durchschnittliche finanzielle Belastung mit Ausbildungsumlage. Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil, auch EEE, ist eine monatliche Pauschale, die durch einen Bewohner zusätzlich zu den Investitionskosten und Aufwänden bezahlt werden muss (für Pflegegrade 2 bis 5).

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Bundesland EEE Unterkunft & Verpflegung Investitionskosten AV Summe ohne AV Summe mit AV
Baden-Württemberg 1.125 € 830 € 443 € 62 € 2.399 € 2.461 €
Bayern 1.029 € 681 € 379 € 63 € 2.089 € 2.153 €
Berlin 1.104 € 621 € 365 € 92 € 2.089 € 2.182 €
Brandenburg 834 € 646 € 311 € 63 € 1.792 € 1.855 €
Bremen 710 € 790 € 558 € 112 € 2.058 € 2.170 €
Hamburg 859 € 802 € 540 € 119 € 2.200 € 2.319 €
Hessen 868 € 713 € 488 € 59 € 2.070 € 2.129 €
Mecklbg.-Vorpommern 586 € 602 € 336 € 43 € 1.523 € 1.566 €
Niedersachsen 550 € 598 € 523 € 37 € 1.671 € 1.708 €
Nordrhein-Westfalen 945 € 1.036 € 523 € 143 € 2.503 € 2.646 €
Rheinland-Pfalz 872 € 887 € 428 € 85 € 2.187 € 2.272 €
Saarland 1.120 € 891 € 436 € 203 € 2.448 € 2.651 €
Sachsen 610 € 590 € 346 € 66 €  1.546 € 1.612 €
Sachsen-Anhalt 618 € 590 € 309 € 53 € 1.517 € 1.570 €
Schleswig-Holstein 575 € 743 € 476 € 33 € 1.794 € 1.827 €
Thüringen
610 € 716 € 341 € 103 € 1.667 € 1.770 €
Durchschnitt Bund 858 € 770 € 441 € 79 € 2.070 € 2.149 €
 
Am günstigsten wohnen Pflegebedürftige mit 1.570 Euro in Sachsen-Anhalt. Ebenso gering sind die Kosten für ein Pflegeheim in Sachsen mit 1.612 Euro. Hessen und Bayern sind bei den Pflegeheimkosten nahe am Bundesdurchschnitt, der mit einem Eigenanteil bei 2.149 Euro liegt. Der Pflegeheimplatz in Nordrhein-Westfalen ist mit 2.646 Euro am teuersten. Als sinnvolle und finanziell entlastende Unterstützung bietet sich daher eine private Pflegezusatzversicherung an.
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Kostenübernahme im Detail
Für viele Familien stellt sich die Frage, wie der Pflegeheimplatz finanziert werden kann. Folgende Optionen stehen zur Verfügung:
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Gut zu wissen
Allianz Illustration: Gut zu wissen Information zum Schonvermögen

Je höher der Pflegegrad des Pflegebedürftigen, desto höher der Pflegeaufwand und die damit verbundenen Kosten (inkl. Eigenanteil, den der Pflegebedürftige selbst tragen muss). Die Pflegekasse bzw. private Pflegepflichtversicherung unterstützen dabei mit höheren Geldleistungen je höher der Pflegegrad ist.

Steigende Lohn- und Personalkosten sowie Heimkosten können zu Kostenerhöhungen führen. Das Pflegeheim kann daher unter bestimmten Voraussetzungen das Entgelt erhöhen. Diese Preiserhöhung gibt der Gesetzgeber im Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz (WBVG) vor. 

Wichtig: Für Pflegebedürftige, die schon vor dem 01.01.2017 in einem Pflegeheim leben, gilt eine Art Bestandsschutz. Dieser führt zu einer, für den Pflegebedürftigen, vorteilhafteren Berechnung des einrichtungseinheitlichen Eigenanteils.

Der Gesetzgeber schafft für Pflegebedürftige in stationären Einrichtungen zudem ein gewisses Maß an Planbarkeit: Heimbetreiber sind gesetzlich dazu verpflichtet für jede Kostenänderung eine Ankündigungsfrist von vier Wochen zu beachten.

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Absicherung im Notfall
Wenn Sie pflegebedürftig werden, zahlt Ihre Pflegepflichtversicherung nur einen Teil der Kosten. Müssen Sie Eigentum verkaufen, um das Pflegeheim zu bezahlen?
Sie können die restlichen Ausgaben, sofern Sie rechtzeitig vorgesorgt haben, über eine private Pflegezusatzversicherung oder mit Ihrem Vermögen abdecken. Sollte dies nicht ausreichen, müssen Sie gegebenenfalls Ihr Haus oder sonstiges Eigentum verkaufen. Wohnen Ihr Partner oder Ihre minderjährigen Kinder in Ihrem Eigenheim, gilt dieses als „selbst genutzt“ und zählt damit zum Schonvermögen.
 
Illustration: Frau mit Cocktail am Meer
Versorgt im Ausland
Illustration: Frau mit Cocktail am Meer

Für viele deutsche Pflegebedürftige ist die stationäre Pflege in einem Pflegeheim im Ausland eine erstrebenswerte Wahl. Es locken gutes Wetter, eine schöne Atmosphäre und oft niedrigere Kosten. Besonders beliebt sind Pflegeheime im asiatischen Raum wie z. B. in Thailand oder in Osteuropa mit Polen und Ungarn. Auch erfreuen sich Pflegeheime in Österreich und Spanien großer Beliebtheit.

Ein Wechsel sollte jedoch stets gut überlegt und vorab mit der Pflegeversicherung geklärt worden sein.

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Pflegegrad berechnen und einschätzen
Der Allianz Pflegegrad Rechner ist ein Tool für Ihre persönliche Einschätzung des voraussichtlichen Pflegegrads. Bitte beachten Sie: Das Tool ersetzt nicht die Beurteilung Ihrer Pflegebedürftigkeit durch einen unabhängigen medizinischen Gutachter.
Die passende Versicherung
Im Pflegefall individuell abgesichert mit der Pflegezusatz­versicherung
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Häufige Fragen
  • Wie bemisst sich der Eigenanteil für die Betreuung in einem Pflegeheim?

    Anfang 2017 ist das Pflegestärkungsgesetz (PSG) II vollständig in Kraft getreten. Statt bisher drei Pflegestufen gibt es nun die Pflegegrade 1 bis 5. Für Pflegebedürftige in einem Pflegeheim gelten durch das PSG II neue Regeln: Bisher stieg der Eigenanteil mit zunehmender Pflegestufe. Seit 2017 ist er unabhängig vom Pflegegrad. Nun spricht man vom einrichtungseinheitlichen Eigenanteil, der in jeder Pflegeeinrichtung unterschiedlich hoch sein kann.
  • Sind die Kosten für das Pflegeheim steuerlich absetzbar?

    Ja, die selbst getragenen Kosten gelten bei der Steuererklärung als außergewöhnliche Belastung. Als solche können Sie sie absetzen. Wenn Sie allerdings Ihre Wohnung aufgeben, um in ein Heim zu ziehen, ist die sogenannte Haushaltsersparnis abzuziehen. Den Restbetrag können Sie absetzen, sofern der Betrag höher ist als die zumutbare Belastung. Diese hängt ab von der Summe Ihrer Einkünfte sowie Familienstand und der Anzahl Ihrer Kinder. Übrigens: Falls Ihre Angehörigen für die Heimkosten aufkommen, können auch sie das (zumindest anteilig) steuerlich geltend machen.
  • Was ist bei ausländischen Pflegeheimen (z. B. in Tschechien oder Polen) zu beachten?

    Die Kosten für Pflegeheime sind in Deutschland oftmals höher als in Einrichtungen jenseits der deutschen Grenze – beispielsweise in Polen oder Tschechien. Achten Sie darauf, ob diese Pflegeheime Personal mit ausreichenden Deutschkenntnissen beschäftigen – es sei denn, Sie beherrschen selbst die Landessprache. Zudem sollten in dem Haus genügend ausgebildete Fachkräfte arbeiten, damit Ihre Pflege und die medizinische Versorgung gewährleistet sind. Denken Sie auch daran, dass Ihre Angehörigen möglicherweise höhere Reisekosten haben.
  • Worin liegt der Unterschied zwischen einem Pflege- und Altenheim?

    Wenn ältere Menschen den Alltag nicht mehr alleine bewältigen können, dann bietet sich der Umzug ein Seniorenheim beziehungsweise Altenheim an. Hier werden sie rund um die Uhr bestens versorgt. Das Pflegeheim ist in der Regel nur für Menschen mit Pflegebedürftigkeit vorgesehen.
  • Wann übernimmt der Sozialhilfeträger (Sozialamt) die Kosten für ein Pflegeheim?

    Die Pflegeversicherung unterstützt Pflegebedürftige bei den Kosten für ihren Pflegeheimaufenthalt. Die restliche Summe muss der Versicherte selbst übernehmen. Reichen die eigenen finanziellen Mittel (z. B. Rente und Vermögen) nicht aus, prüft das Sozialamt, inwieweit die unterhaltspflichtigen Angehörigen (z. B. Kinder, Ehegatten) im Rahmen des Elternunterhalts Unterstützung gewähren müssen. Dies gilt auch für alleinstehende Pflegebedürftige. Beachten Sie geltende Freibeträge für Angehörige bei Pflegeheimkosten.

    Reicht das gesammelte Vermögen nicht aus, übernimmt der Sozialhilfeträger die Kosten für das Pflegeheim.

  • Pflegegeld und Pflegeheim?

    Das Pflegegeld gilt nur für Pflegebedürftige in häuslicher Betreuung, nicht für die Betreuung im Pflegeheim. Es sei denn, der Pflegebedürftige wird unter Woche im Pflegeheim und z. B. am Wochenende zu Hause gepflegt. Dann besteht Anspruch auf Leistungen der Häuslichen Pflege (z. B. Pflegesachleistungen oder Pflegehilfsmittel).
  • Welche Pflegeberatungs- und Unterstützungsmöglichkeiten gibt es für privat Pflegeversicherte?

    Als Ratsuchender finden Sie eine Vielzahl an Beratungsangeboten ganz in Ihrer Nähe. Aber auch online, per Telefon und Videochat sind Pflegeberatungen möglich.

    Für privat Pflegepflichtversicherte

    Wenden Sie sich an die compass Pflegeberatung, wenn Sie privat pflegepflichtversichert sind. Die Pflegeberatung der privaten Krankenversicherer steht Ihnen rund um das Thema Pflege zur Seite.

    Weitere Informationencompass Pflegeberatung.

    Für privat Pflegeversicherte der Allianz

    Wenn Sie bei der Allianz privat pflegeversichert sind bzw. privat vorsorgen, steht Ihnen die Allianz Pflege Assistance WDS.care mit sofortiger Hilfe im Pflegefall zur Seite. Die Experten beraten Sie und Ihre nahen Familienangehörigen – auch wenn diese nicht bei der Allianz versichert sind. Jederzeit und bei Bedarf auch weltweit!

    Weitere Informationen im Glossar unter: WDS.care  

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