Sinnvolle Versicherungen zum Berufseinstieg

Versicherungen für Berufseinsteiger

Kurz erklärt in 30 Sekunden 
  • Berufseinsteiger sind über ihren Arbeitgeber in der gesetzlichen Sozialversicherung versichert. Die Pflichtversicherung ist für alle Angestellten in Deutschland vorgeschrieben. Sie umfasst Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung und gesetzliche Unfallversicherung.
  • Über ihren Arbeitgeber bzw. die Sozialversicherung sind junge Beschäftigte ab Berufsbeginn gegen allgemeine Lebensrisiken wie Krankheit, Arbeitsunfälle oder Jobverlust abgesichert. Welche Berufseinsteiger-Versicherungen zusätzlich sinnvoll sind, hängt vor allem von Lebenssituation, Absicherungsbedürfnis und Budget ab.
  • Die wichtigsten freiwilligen Versicherungen für Berufseinsteiger sind die Privathaftpflichtversicherung und Berufsunfähigkeitsversicherung. Wer direkt nach Ausbildung oder Studium mit der privaten Altersvorsorge startet, kann im Laufe der Zeit auch mit kleinen Sparbeträgen ein finanzielles Polster für die Rente aufbauen.
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Welche Versicherungen brauche ich als Arbeitnehmer?
Die einzige Pflichtversicherung für Arbeitnehmer ist die gesetzliche Sozialversicherung. Der Basisschutz sichert Beschäftigte z.B. bei Arbeitslosigkeit oder Krankheit ab. Darüber hinaus dürfen Arbeitgeber keine privaten Versicherungen als Einstellungskriterium voraussetzen. Auf freiwilliger Basis können weitere Versicherungen für junge Arbeitnehmer sinnvoll sein.

Als Pflichtversicherung schützt die Sozialversicherung gegen allgemeine Lebensrisiken wie (Berufs-)Krankheit, Pflegebedürftigkeit, Invalidität, Arbeitsunfälle und Arbeitslosigkeit. Außerdem gewährleistet sie eine Basisabsicherung für das Alter.

Die gesetzliche Sozialversicherung besteht aus:

  1. Gesetzliche Krankenversicherung
  2. Soziale Pflegeversicherung
  3. Gesetzliche Rentenversicherung
  4. Gesetzliche Unfallversicherung
  5. Arbeitslosenversicherung

Alle fünf gesetzlichen Versicherungen sind für alle Arbeitnehmer verpflichtend. Auch Berufsanfänger sind von der Versicherungspflicht in Krankenversicherung, Rentenversicherung und Co. nicht befreit. Arbeitnehmer müssen die Sozialversicherungen aber nicht selbst abschließen. Bei Berufsstart kümmert sich der Arbeitgeber darum.

Vorgesetzte brauchen dafür die Sozialversicherungsnummer der Berufseinsteiger. War jemand noch nicht sozialversicherungspflichtig beschäftigt (z. B. im Rahmen eines Studenten- oder Nebenjobs), beantragt der Arbeitgeber die Sozialversicherungsnummer neu. Die Beiträge zur Sozialversicherung werden automatisch vom Gehalt oder Lohn der Beschäftigten abgezogen.

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Bis wann bin ich bei den Eltern mitversichert?
Mit dem ersten Job endet für junge Menschen die Absicherung über die Familienversicherungen und sie müssen sich selbst versichern. Die Krankenversicherung ist für jeden Bürger gesetzlich vorgeschrieben. Nicht verpflichtend, jedoch sehr sinnvoll ist der Abschluss einer Privaten Haftpflichtversicherung sowie einer Berufsunfähigkeitsversicherung.

Grundsätzlich können junge Erwachsene, die nicht berufstätig sind, bis zu ihrem 25. Geburtstag bei der Krankenkasse familienversichert sein. Die Vorteile der Familienversicherung enden jedoch mit dem Einstieg ins Berufsleben. Dann müssen sich junge Erwachsene selbst krankenversichern.

Neben der Krankenversicherung, die zwingend notwendig ist, sollten Berufseinsteiger auch eine Private Haftpflichtversicherung abschließen. Denn auch hier endet die Absicherung über die Eltern mit dem Einstieg ins Berufsleben.

Als Pflichtversicherung ist die Krankenversicherung in Deutschland für jeden gesetzlich vorgeschrieben. Dafür melden sie sich bei der Krankenkasse ihrer Wahl an und erhalten eine Versicherungsbestätigung für den Arbeitgeber. Einsteiger sollten sich innerhalb von 14 Tagen nach Jobbeginn entscheiden, bei welcher Krankenkasse sie künftig versichert sein wollen. Andernfalls meldet der Arbeitgeber sie bei der Betriebskrankenkasse oder der Krankenkasse der Eltern an.

In der Regel sind junge Beschäftigte in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) versichert. Wer mehr als 66.600 Euro im Jahr (= Versicherungspflichtgrenze ab 1. Januar 2023) verdient, kann als Berufseinsteiger in eine private Krankenversicherung (PKV) wechseln.

Kinder, die noch zur Schule gehen, eine Ausbildung machen oder sich im Studium befinden, sind grundsätzlich über die Haftpflichtversicherung ihrer Eltern mitversichert. Je nach Versicherer können weitere Voraussetzungen gelten, z.B. dass das Kind jünger als 25 Jahre bzw. dass der Hauptwohnsitz das Elternhaus ist. Junge Menschen, die einen Beruf aufnehmen, müssen sich selbst versichern – und sollten es auch tun.

Die Privat-Haftpflicht greift, wenn die versicherte Person aus Versehen jemanden verletzt oder fremdes Eigentum beschädigt. Durch Schadensersatzforderungen können hohe Kosten entstehen, für die der Verursacher mit seinem gesamten Vermögen haftet – im Zweifel bis zum finanziellen Ruin. Deswegen ist eine Privat-Haftpflicht als Berufseinsteiger-Versicherung in den meisten Fällen eine sinnvolle und notwendige Absicherung.

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Wie bin ich als Berufseinsteiger über meine Firma versichert?
Berufsstarter sind ab Beginn des Arbeitsverhältnisses über ihren Arbeitgeber sozialversichert. Viele Unternehmen bieten Mitarbeitenden außerdem die Möglichkeit, sich mit einer betrieblichen Altersvorsorge eine Zusatzrente aufzubauen.

Ab Berufsbeginn sind junge Arbeitnehmer über ihren Arbeitgeber in der gesetzlichen Sozialversicherung versichert. Die Beiträge zahlen Arbeitgeber und Beschäftigte je zur Hälfte. Mit diesen Versicherungen sind Berufseinsteiger abgesichert:

  • Krankenversicherung: Zahlt für notwendige Leistungen bei Krankheit, bei längerer Erkrankung auch Krankengeld als Lohnersatz. Zusätzlich werden verschiedene Maßnahmen zur Vermeidung und Früherkennung von Krankheiten finanziert.
  • Pflegeversicherung: Leistet, wenn die versicherte Person pflegebedürftig wird. Gesetzlich Versicherte sind automatisch in der sozialen Pflegeversicherung versichert. Wer privat krankenversichert ist, schließt eine private Pflege-Pflichtversicherung ab.
  • Rentenversicherung: Ist für die Auszahlung von Alters-, Erwerbsminderungsrente und Hinterbliebenenrente zuständig. Zu den Leistungen zählen aber auch Maßnahmen zur Prävention und Rehabilitation (z. B. stufenweise Wiedereingliederung ins Erwerbsleben).
  • Unfallversicherung: Schützt Beschäftigte vor den finanziellen Folgen von Arbeitsunfällen (= Unfälle während der Arbeit und auf dem Weg dorthin) und Berufskrankheiten. Besonderheit: Den Beitrag zur gesetzlichen Unfallversicherung zahlt nur Arbeitgeber – es gibt keinen Arbeitnehmeranteil.
  • Arbeitslosenversicherung: Zahlt unter anderem Kurzarbeiter- und Arbeitslosengeld an betroffene Arbeitnehmer, fördert Maßnahmen zur Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen.

Es gibt einen Rechtsanspruch auf Entgeltumwandlung. Wenn dies geltend gemacht wird, müssen Arbeitgeber eine betriebliche Altersvorsorge (bAV) anbieten. Berufseinsteiger können sich so mit Unterstützung des Arbeitgebers eine Zusatzrente (= Betriebsrente) aufbauen. Dank staatlicher Förderung sparen sie dabei Sozialabgaben und Steuern. Zu Beginn des Ruhestands steht das „angesammelte“ Kapital als Einmalzahlung, lebenslange Rente oder Mix aus beidem zur Verfügung.

Es gibt verschiedene Varianten der betrieblichen Altersvorsorge. Einige Unternehmen bieten zum Beispiel eine Direktversicherung an. Das ist eine Rentenversicherung, die der Arbeitgeber zugunsten des Beschäftigten abschließt. Alternativ können Arbeitgeber einen Teil des Arbeitsentgelts in eine Pensionskasse oder einen Pensionsfonds einzahlen, die später eine zusätzliche Betriebsrente auszahlen.

Im Zuge der betrieblichen Altersvorsorge sollten Berufseinsteiger nach vermögenswirksamen Leistungen fragen. Diese können in eine betriebliche Altersvorsorge eingebracht werden. In manchen Fällen zahlt der Arbeitgeber dann noch einen Zuschuss. Je nach Branche kann die zusätzliche Geldleistung bis zu 40 Euro im Monat betragen.

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Vorsorge für junge Arbeitnehmer
Welche privaten Versicherungen brauchen Berufseinsteiger? Das kommt immer auf die individuelle Lebenssituation und den finanziellen Spielraum an. Zu den sinnvollen Absicherungen für junge Arbeitnehmer zählen die Berufsunfähigkeitsversicherung sowie eine Altersvorsorge.

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist für Berufseinsteiger meist sinnvoll. Denn das Risiko, vor dem Rentenalter z.B. durch psychische Probleme oder eine schwere Krankheit berufsunfähig zu werden, ist hoch. Die volle gesetzliche Erwerbsminderungsrente erhalten Arbeitnehmer nur, wenn sie weniger als drei Stunden am Tag arbeiten können. Selbst wenn die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind, reichen die Leistungen meist nicht aus, um den eigenen Lebensstandard zu halten.

In den ersten fünf Berufsjahren besteht noch kein gesetzlicher Schutz. Deswegen ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Auszubildende, Studenten und Berufsanfänger besonders wichtig. In jungen Jahren hat man außerdem meist noch keine Vorerkrankungen. Wer die eigene Arbeitskraft frühzeitig absichert, profitiert daher oft von niedrigen Beiträgen. Manche Versicherer bieten spezielle Produkte mit reduzierten Startbeiträgen an, die sich aufgrund der finanziellen Situation z.B. für Studenten oder Berufseinsteiger eignen. So z.B. auch die Allianz mit ihrer BerufsunfähigkeitsStartPolice.

Hierbei handelt es sich um eine reine Berufsunfähigkeitsversicherung mit Startvorteilen: In den ersten drei Versicherungsjahren zahlen Sie nur 50 Prozent des späteren Endbeitrags. In den folgenden fünf Versicherungsjahren steigt der Beitrag an, bis die volle Höhe erreicht ist. Im Fall einer Berufsunfähigkeit (BU) erhalten Sie die vereinbarte Berufsunfähigkeitsrente jedoch von Anfang an in voller Höhe – bei gleichzeitiger Beitragsbefreiung.
 

Es ist aus mehreren Gründen wichtig, sich als Berufseinsteiger über Altersvorsorge frühzeitig Gedanken zu machen: Zum einen reicht die gesetzliche Rente bereits jetzt nicht mehr aus, um im Ruhestand den gewohnten Lebensstandard zu sichern. Eine private Zusatzvorsorge ist vor allem für jüngere Generationen unverzichtbar. Wer mit seiner Altersvorsorge als Berufseinsteiger beginnt, muss monatlich außerdem weniger beiseitelegen.

Es gibt viele verschiedene Optionen, um schon beim Start ins Berufsleben für später vorzusorgen. Zum Beispiel mit ETF- und Aktienfonds, Sparplänen oder speziellen Altersvorsorgeprodukten für junge Menschen. Oft ist auch eine betriebliche Altersvorsorge bzw. eine private Rentenversicherung für Berufseinsteiger sinnvoll, um langfristig eine Zusatzrente aufzubauen. Egal für welche private Altersvorsorge Berufsanfänger sich entscheiden: Wichtig ist, dass sie zur eigenen Lebensplanung und gewünschten finanziellen Flexibilität passt. Die Allianz bietet mit ihren Altersvorsorge-Produkten für Berufsstarter je nach Sicherheitsbedürfnis bzw. Risikobereitschaft flexible Lösungen.

Die Allianz BasisRente StartUp ist eine Altersvorsorge, bei der Sie die Balance aus Renditechancen und Sicherheiten individuell wählen können und gleichzeitig die Steuervorteile der Rürup-Rente genießen. Zusätzlich ist ein voller Schutz bei Berufsunfähigkeit enthalten. Der Vorteil dieses Berufseinsteiger-Tarifs ist, dass Sie am Anfang reduzierte Beiträge zahlen, die später schritt- oder stufenweise bis zur vollen Höhe ansteigen.
 
Die Allianz PrivatRente StartUp ist eine Kombination aus chancenorientierter Altersvorsorge und Schutz bei Berufsunfähigkeit. In den ersten Versicherungsjahren zahlen Berufseinsteiger reduzierte Beiträge. Diese steigen anschließend schritt- oder stufenweise bis zur vollen Höhe an. Der Schutz bei Berufsunfähigkeit ist von Beginn an in voller Höhe mitversichert.
 
Wie die Allianz BasisRente StartUp und PrivatRente StartUp richtet sich auch die Allianz StartPolice an junge Erwachsene in Ausbildung oder Studium bzw. an Berufseinsteiger. Die Kombination aus Altersvorsorge und Arbeitskraftsicherung zeichnet sich durch solide Wertsteigerungen bei geringen Schwankungen aus: Unsere Experten investieren ausschließlich im Sicherungsvermögen. In den ersten drei Versicherungsjahren zahlen Sie geringere Beiträge, die ab dem vierten Jahr steigen, bis sie die volle Höhe erreicht haben. Ein Schutz bei Berufsunfähigkeit ist auch hier inkludiert.
 
FOURMORE ist eine flexible Altersvorsorge für junge Menschen, die von attraktiven Renditechancen profitieren möchten. Die Rentenversicherung kann bereits ab 25 Euro beginnen. Einzahlungen tätigen Kunden bequem über das Onlineportal Meine Allianz, und zwar wann und so oft sie wollen. Auch Auszahlungen aus der Versicherung sind kostenlos möglich. Ihr Kapital investieren wir nach Abzug der Kosten weltweit und nachhaltig in chancen- und sicherheitsorientierte Kapitalanlagen.
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