Reise & Auslands­aufenthalt:
Welche Versicherungen du brauchst

Quick & easy
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Basics
Ob während des Auslands­semester in Italien oder beim Back­packen in Asien: Wer ins Aus­land reist, braucht speziellen Schutz. Je nachdem, wie deine Pläne aussehen, sind verschiedene Versicherungen für Reisen und längere Auslands­auf­enthalte sinnvoll. Hier ein Über­blick, welche du mindestens abschließen solltest.

Private Haftpflichtversicherung

Diese Versicherung brauchst du immer: Eine Privathaftpflicht schützt dich vor hohen Kosten, wenn du aus Versehen Schäden an fremdem Eigentum verursachst oder andere Personen verletzt. Das gilt auch im Ausland. Studierende sind oft über die private Haftpflichtversicherung ihrer Eltern mitversichert. Prüfe, ob das bei dir zutrifft – oder ob du eine eigene Haftpflichtversicherung abschließen solltest. Bei der Allianz kostet der Schutz ab 3,52 Euro im Monat.

Informationen zur Berechnungsgrundlage

  • Alter: 25 Jahre
  • Single ohne Kind
  • Anzahl der Vorschäden in den letzten 5 Jahren: keine
  • Versicherungssumme: 15 Millionen
  • Selbstbehalt: 150 Euro
  • Vertragslaufzeit: 1 Jahr bei monatlicher Zahlungsweise

(Stand: Juni 2024)

Auslandskrankenversicherung

Bei längeren Reisen oder Auf­enthalten im Ausland ist eine private Auslands­kranken­versicherung empfehlenswert. Denn: Gesetz­liche Kranken­kassen über­nehmen Behandlungs­kosten normaler­weise nur innerhalb der EU. Gezahlt wird aber nur so viel, wie eine gleich­wertige Behandlung in Deutsch­land kosten würde. Sind die Kosten höher, zahlst du den Differenz­betrag aus eigener Tasche.

Egal ob kurze Reise oder mehrmonatiger Aufenthalt im Ausland – eine Auslandskrankenversicherung ist wichtig. Bei Reisen bis zu 56 Tagen am Stück ist die Allianz Auslands­reise­kranken­versicherung für Allein­reisende für 13,90 Euro im Jahr abschließbar. Bei längeren Auslandsaufenthalten ist zum Beispiel Young Travel Work & Learn mit flexiblem Versicherungsschutz das Richtige für dich.

Young Travel Work & Learn Versicherung

Dein Rundum-Sorglos-Paket fürs Auslands­semester: Eine Young Travel Work & Learn Versicherung bietet dir Reise­kranken­ver­sicherung, Unfall­ver­sicherung und Reise­gepäck-Ver­sicherung frei kombinierbar oder in Einem. So hast du bei längeren Auslands­auf­enthalten auf Wunsch umfassenden Versicherungsschutz – mit nur einem Vertrag. Los geht es schon ab 1,25 Euro pro Tag.

Preis exklusive USA/Kanada. Die maximale Vertragslaufzeit beträgt 24 Monate. Die Prämienberechnung erfolgt immer tagesgenau. Verlängerungen sind nur auf Anfrage und nach Kulanzprüfung möglich.

Zusatzschutz
Du willst während deiner Reise Geld verdienen, bei Reise­ab­bruch nicht auf den Kosten sitzen bleiben oder dein Sport­equipment ab­sichern? Dann lohnen sich, zusätz­liche Auslands­versicherungen.

Reiserücktritt- und Reiseabbruchversicherung

Musst du deine Reise stornieren oder den Auslands­auf­enthalt vorzeitig beenden, über­nimmt der Reise­rücktritt-Voll­schutz die Kosten. Versicherte Gründe sind zum Beispiel un­erwartete Krank­heit, Unfall, Kündigung, Hoch­wasser- und Sturm­schäden am Haus oder ein Todes­fall eines oder einer Angehörigen.

Bei der Allianz beinhaltet der Reise­rücktritt-Vollschutz eine Reise­rücktritt­ver­si­che­rung und eine Reise­abbruch­ver­si­che­rung. Die Ver­sicherung leistet also sowohl bei Storno der Reise vor Antritt als auch bei einem not­wendigen Abbruch des Auslands­auf­enthalts. Der Reise­rücktritt-Voll­schutz richtet sich immer nach dem zu ver­sichernden Reise­preis und ist ab 48 Euro im Jahr abschließbar.

PassionPass (Schutz für dich und dein Sportequipment)

Du willst während deines Auslandsaufenthalts zum Skifahren, Tauchen oder Mountainbiken? Wer sich selbst und seine Sportausrüstung schützen will, ist mit dem PassionPass gut beraten. Der Schutz für dich und dein Equipment gilt für über 25 Sportarten und bis zu 30 Tage – inklusive Rettungs- und Bergungskosten und übernimmt auch schon bezahlte, aber ungenutzte Urlaubskosten. Den PassionPass gibt es schon ab 3 Euro pro Tag.

Dieser Beitrag bezieht sich auf eine Einzelperson bis 65 Jahre und einer Versicherungssumme (= versicherter Reisepreis) bis 1.500 Euro, mit Selbstbeteiligung.

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Good to know
Krankheit oder gebrochenes Bein im Urlaub: Statis­tiken zeigen, dass solche Zwischen­fälle nicht die Aus­nahme sind. Mit der passenden Ver­sicherung sind hohe Behandlungs­kosten im Aus­land kein Thema.

Jede:r Sechste wird krank oder verletzt sich: Eine DAK-Studie aus dem Jahr 2022 zeigt, dass sich 16 Prozent der 14- bis 29-Jährigen im Urlaub verletzen oder krank werden. Wer im Ausland unterwegs ist, sollte mit einer Reise­kranken­versicherung vorsorgen, um hohe Behandlungs­kosten zu vermeiden. Ungefähr 50 Prozent der Deutschen schützen sich vor diesem Risiko.

Interessant: Während 29 Prozent eine Reise­rücktritt­versicherung abschließen, wählen nur acht Prozent eine Reise­abbruch­versicherung. Ein Reiserücktritt-Vollschutz der Allianz sichert dich vor und während deines Trips ab, falls du deine Reise nicht antreten kannst oder vorzeitig abbrechen musst.

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Checkliste
Sowohl kurze Reisen als auch längere Aus­lands­auf­enthalte sollten gut geplant sein. Du willst den Über­blick behalten? Unsere Check­liste fasst die wichtigsten Punkte zusammen, die man vorab klären sollte.
  • Art des Auslandsaufenthalts: Ob Praktikum, Soziales Jahr oder Auslands­semester, informiere dich vorab über die Einreise- und Aufenthalts­bestimmungen.
  • Kosten für Lebenshaltung und Unter­kunft: Kalkuliere dein Budget, um im Aus­land gesund und ent­sprechend deiner Gewohn­heiten zu leben. Zusammen mit den Kosten für die Unter­kunft bekommst du so eine erste Orientierung, wie viel Geld du mindestens brauchst.
  • Impfungen und Medikamente: Für einige Ziel­länder sind zusätzliche Reise­impfungen sinnvoll. Prüfe und ergänze deine Reise­apotheke.
  • Eigene Wohnung übergeben: Deine Wohnung kannst du unter­vermieten, weiter­führen oder kündigen. Haus­tiere solltest du in Obhut geben.
  • Versicherungen abschließen: Plus Nach­weise einpacken. Meist ist eine Auslands­kranken­versicherung Bedingung, um ein Visum zu erhalten.
  • Handyvertrag anpassen oder neu ab­schließen: EU-weit nutzt du deinen ge­wohnten Tarif weiter. Im EU-Ausland lohnt sich oft eine Prepaid-Karte.
  • Zahlungsmodalitäten: Wie zahlst du im Aus­land? Kläre ab, ob du die Währung des Ziel­landes in Wechsel­stuben erhältst, eine Kredit­karte brauchst oder ein Konto im Aus­land anlegen solltest.
  • Weitere wichtige Dokumente: Lege Reise­tickets, Impf­pass, Personal­ausweis, Reise­pass, Führer­schein, Ver­sicherungs­dokumente und alle anderen Unter­lagen bereit, die du für den Auslands­aufenthalt benötigst.
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Erfahrungsberichte
Reiseversicherungen schützen dich vor hohen Kosten, wenn du unter­wegs in eine un­er­wartete Not­situation gerätst. Aber auch die privat­e Haft­pflicht bietet Schutz im Ausland. Diese Erfahrungen haben Maximilian und Luca mit ihren Versicherungen gemacht:
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Spezialfälle
Welche Versicherungen wichtig und welche weniger sinn­voll sind, hängt auch von der Art des Aus­lands­auf­enthalts ab. Das solltest du be­achten, wenn du für Uni, Praktikum oder Job ins Ausland gehst.

Studium im Ausland

Innerhalb der Europäischen Union, in Liechtenstein, Norwegen, Schweiz und Groß­britannien deckt die gesetzliche Kranken­versicherung (GKV) anfallende Behandlungs­kosten ab. Allerdings mit Einschränkungen: Die Kranken­kasse zahlt nur für Behandlungen, die im jeweiligen Land gesetzlich vorgeschrieben sind. Und auch nur so viel, wie eine gleich­wertige Behandlung in Deutsch­land kosten würde. Außerhalb Europas kann es besonders teuer werden. Im inter­nationalen Vergleich sind Behandlungs­kosten in Kanada und den USA besonders teuer.

Ein Auslandssemester dauert meist drei bis sechs Monate. Schon nach sechs Wochen greift die GKV nicht mehr. Deshalb braucht man in jedem Fall zusätzlich eine Auslands­kranken­versicherung. Sie bietet einen ähnlichen Schutz wie die inländische Kranken­versicherung und man kann sich für bis zu einem Jahr versichern.

Weitere Versicherungen für dein Auslands­semester:

  • Mit Young Travel Work & Learn bietet die Allianz ein flexibles Versicherungspaket mit kombinierbaren Leistungen speziell für Schülerinnen, Schüler und Studierende, das für bis zu zwei Jahre abgeschlossen werden kann. Dein Versicherungsschutz wird tagesgenau und nur für die Zeit, die du ihn brauchst, berechnet.
  • Eine Rechtsschutz­versicherung kannst du in Betracht ziehen, wenn du zum Beispiel in Regionen mit hohen Kriminalitäts­raten reist. Denn im Ernst­fall ist es schwierig, sich mit dem fremden Rechts­system auseinander­zusetzen. Bitte prüfe, ob du gegebenenfalls über deine Eltern versichert bist.
  • Eine extra Hausrat­versicherung ist meist nicht sinnvoll. Studierende im Auslands­semester wohnen entweder in möblierten Zimmern (dann greift die Haft­pflicht) oder in eher günstig eingerichteten Wohnungen. Prüfe am besten, ob du über die Hausrat­versicherung deiner Eltern mitversichert bist.

Praktikum und Arbeiten im Ausland

Eine private Haftpflicht­versicherung gehört zur Grundausstattung. Sie leistet, wenn du aus Versehen Schäden an fremdem Eigentum verursachst oder jemanden verletzt.

Die Gesetzliche Kranken­versicherung reicht bei Praktika oder Jobs im Ausland oft nicht aus. Der Schutz gilt meist nur für Auf­enthalte inner­halb der EU, die maximal sechs Wochen pro Kalender­jahr dauern. Kranken­rück­trans­porte sind dabei nicht versichert. Deshalb solltest du eine Auslands­kranken­versicherung für deinen Aufenthalt abschließen.

Vor allem Au-Pairs sollten sich umfassend absichern. Denn wenn sich ein betreutes Kind verletzt, kann es teuer werden. Das gilt besonders in den USA. Je nach Fall können sogar Freiheits­strafen verhängt werden. Die Allianz bietet mit Young Travel Work & Learn dafür ein Komplett­paket an. Zusätzlich braucht es nur eine Haftpflichtversicherung.

Workation

Bei einer Workation verbindest du deine reguläre beruf­liche Tätig­keit mit einer Auslands­reise. Recht­lich ist der Begriff "Workation" nicht klar definiert – der Trend ist im Zuge neuer Mobile-Office-Regelungen entstanden, die viele Unter­nehmen während der Corona-Pandemie eingeführt haben.

Entscheidend ist die Dauer des Auslands­auf­enthalts. Wer weniger als vier Wochen das mobile Office im Ausland nutzt, braucht meist keine arbeits­rechtlichen Anpassungen. Du solltest aber prüfen, ob für das Arbeiten im Ziel­land ein Auf­enthalts­titel oder eine Arbeits­erlaubnis notwendig ist. Bleibst du inner­halb der EU, bist du über deine gesetz­liche Kranken­kasse geschützt – für maximal sechs Wochen.

Wer länger als sechs Wochen Workation plant, braucht eine Auslands­kranken­versicherung. Geprüft werden sollte auch, ob die private Haft­pflicht­versicherung auch im Aus­land gilt. Und, ob eventuell eine Rechts­schutz­versicherung Sinn macht, um bei juristischen Streit­fällen abgesichert zu sein.

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FAQ

Muss ich eine Versicherung für das Auslandssemester nachweisen?

Bei den meisten Universitäten oder Hochschulen musst du schon bei der Bewerbung für ein Auslandssemester eine Krankenversicherung nachweisen. Da ein Semester in der Regel mit drei bis sechs Monaten Auslandsaufenthalt verbunden ist, brauchst du eine Auslandsreiseversicherung.

Bin ich während der Workation über den Arbeitgeber versichert?

Das kommt darauf an. Wer auf eigenen Wunsch im Ausland arbeitet, kümmert sich meist selbst um eine passende Kranken­versicherung. Bei einer Entsendung sind Krankheits­kosten in den meisten Fällen über den Arbeit­geber ab­ge­deckt. Diese können sich die Kosten über die gesetzliche Kranken­kasse wieder erstatten lassen.

Brauche ich eine Hausratversicherung für eine Ferienwohnung?

Wer eine eigene Ferienwohnung besitzt, sollte eine Hausrat­versicherung abschließen. Die Immobilie wird nur zu Urlaubs­zeiten genutzt und ist größten­teils unbewohnt. Kommt es zu einem Schaden, kannst du in der Regel weniger schnell reagieren, weil du nicht vor Ort bist. Mietest du eine Ferien­wohnung, brauchst du keine extra Hausrat­versicherung.

Gilt die private Haftpflichtversicherung im Ausland?

Ja. Mit der privaten Haftpflichtversicherung der Allianz bist du auch im Ausland abgesichert, wenn ein Schaden an fremdem Eigentum entsteht oder eine Person verletzt wird.

Wann leistet die Unfallversicherung auf Reisen?

Ob Brandwunde beim Grillen oder Sturz beim Downhill-Mountainbiken: Die private Unfallversicherung der Allianz leistet bei Unfällen im Haushalt, bei Freizeitaktivitäten und auf privaten Reisen. Und das auch im Ausland.

Während der Arbeit bist du als Angestellte:r dagegen über dein Unternehmen abgesichert. Das gilt auch für den Weg von und zur Arbeitsstätte.

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