Umzugskisten stehen in einem halb möblierten Wohnzimmer mit Parkettboden
Richtig planen, stressfrei umziehen

Checkliste Umzug – Was ist zu beachten?

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Entspannt umziehen mit der richtigen Planung 
  • Eine Umzugscheckliste erleichtert den Aus- und Einzug in ein neues Zuhause. Die Liste dient als Zeitplan und fasst alle wichtigen Fristen und Termine für den Wohnungswechsel zusammen.
  • Starten Sie frühzeitig mit der Umzugsplanung und kalkulieren Sie einen Zeitpuffer ein. Telefon-, Internet-, Wasser- und Stromanbieter benötigen bis zu drei Monate Vorlauf für den Anschlusswechsel. Informieren Sie auch Ihre Versicherer vorab über die Adressänderung.
  • Fragen Sie rechtzeitig Spedition oder private Umzugshelfer an und vereinbaren Sie einen Termin für die Wohnungsübergabe. Wer vorausschauend plant, spart sich unnötigen Stress.
  • Bereiten Sie ein Übergabe­protokoll vor, in dem Sie den Zustand der Immobilie beim Einzug bzw. Auszug festhalten. Liegen Mängel vor, erleichtert das Dokument die Schadens­abwicklung.
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Checkliste
Aus dem Elternhaus in die Studentenbude, mit dem Partner in die gemeinsame Wohnung, aus der Mietwohnung ins eigene Haus: Durchschnittlich 4,5 Mal im Leben wechselt jeder Deutsche seinen Wohnsitz. Allein mit dem Packen von Kartons ist es dabei nicht getan. Was es wann zu beachten und zu erledigen gilt, zeigt unsere Checkliste.
 

Drei Monate vor dem Umzug

 

  • Bisherige Wohnung kündigen: Die Frist beträgt meist drei Monate. Bis dahin muss der Brief beim Vermieter eingegangen sein.
  • Spedition anrufen und Umzugstermin festlegen – oder Transporter mieten
  • Telefon, Kabelfernsehen und Internet ummelden

Etwa einen Monat vor dem Umzug

 

  • Umzugskartons organisieren: Planen Sie pro Quadratmeter einen Karton oder rund 30 Kartons pro Person ein.
  • Umzugshelfer anfragen
  • Renovierung planen – einen Tag pro Wohnung, die Sie renovieren werden
  • Energieversorger informieren und Zählerstände ablesen (lassen)
  • Termin für Wohnungsübergabe kurz nach dem Umzug vereinbaren

Ein bis zwei Wochen vor dem Umzug

 

  • Nachsendeauftrag bei der Post stellen und, wenn Sie möchten, Ihre neue Adresse automatisch mitteilen lassen
  • Umzugskartons packen und systematisch beschriften
  • Sackkarre und Tragegurte besorgen – zum Transport von Waschmaschine, Herd, Schrank und Co.

Am Tag vor dem Umzug

 

  • Parkplatz vor der neuen Wohnung freihalten – oder einige Wochen vorher eine Halteverbotszone beantragen
  • Verpflegung organisieren – Ihre Umzugshelfer werden hungrig und durstig sein
  • Treppenhaus überprüfen und Vorschäden dokumentieren
  • Kühlschrank abtauen

Am Umzugstag

 

  • Zählerstände ablesen und notieren: Strom, Wasser, Gas
  • Helfer einweisen und Telefonnummern austauschen
  • Treppenhaus auf Schäden kontrollieren
  • Möbel auf Schäden untersuchen
  • Pausen machen und durchatmen

In der Woche nach dem Umzug

 

  • Ummelden – innerhalb einer Woche beim Einwohnermeldeamt
  • Neue Adresse verteilen
  • Alte Wohnung putzen
  • Wohnungsübergabe: Gehen Sie mit dem früheren Vermieter durch die alte Wohnung. Schreiben Sie ein Übergabeprotokoll.
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Auszug aus Mietwohnung 
Allianz - Auszug Wohnungsübergabe: Mann schraubt Lampe ab
  1. Lesen Sie sich den Mietvertrag Ihrer alten Wohnung genau durch: Darin steht, welche Schönheitsreparaturen Sie ausführen müssen und ob Sie die Wohnung renoviert, mit gereinigtem Teppich oder besenrein zu übergeben haben. Auch die Höhe der Kaution steht meist im Mietvertrag. 
  2. Wichtig: Erst nach einer Wohndauer von mehr als fünf Jahren hält der Gesetzgeber das Streichen der Wände für notwendig. Ansonsten verhält es sich rechtlich so, dass die Wohnung zum Mietende so aussehen muss wie zum Mietbeginn. Übliche Ab­nutzungs­erscheinungen dürfen jedoch sein. Haben Sie eine teure Küche oder andere hochwertige Einrichtungs­gegenstände eingebaut, werten diese die Wohnung auf und können dem Vermieter (oder Nachmieter) auch verkauft werden.
  3. Vereinbaren Sie einen gemeinsamen Termin zur Wohnungsübergabe: Besprechen Sie mögliche Schäden mit Ihrem Vermieter. Handelt es sich um normale Ab­nutzungs­erscheinungen (beispielsweise Kalkablagerungen im Bad, Kratzer im Laminat), sind diese durch die Miete abgegolten. Beschädigungen durch "unsachgemäße Behandlung" hingegen ersetzt der Mieter. Dazu gehören zum Beispiel herausgerissene Türklinken, Brandlöcher im Teppich oder demolierte Balkongeländer.

    Nicht vergessen: Sämtliche ausgehändigten und nachgemachten Schlüssel erhält der Vermieter. Die Zählerstände von Strom, Wasser und Gas lesen Sie am besten im Beisein von Zeugen ab und notieren diese in einem Übergabeprotokoll.
  4. Beugen Sie mit einem Übergabeprotokoll Ärger vor: In dem Dokument halten Sie Zählerstände und Schäden fest. Wird nichts beanstandet, ist auch das im Protokoll vermerkt, das beide Parteien anschließend unterschreiben.
  5. Kümmern Sie sich um Ihre Kaution: Die Summe in Höhe von maximal drei Monatsmieten entrichtet der Mieter beim Einzug. Der Vermieter ist verpflichtet, den Betrag auf einem Bankkonto anzulegen. Er kann davon Mietrückstände ausgleichen oder Schäden an der Wohnung bezahlen. Ansonsten muss die Kaution spätestens sechs Monate nach Beendigung des Mietverhältnisses zurückgezahlt werden. Dabei darf der Vermieter noch fällige Nebenkosten aus der Endabrechnung abziehen.
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Privat organisieren vs. Spedition

Ob eine Spedition sinnvoll für Sie ist, hängt davon ab, wie viel Zeit Sie für den Umzug haben und wie groß Ihr Hausstand ist. Wechseln Sie Ihren Wohnsitz innerhalb von 25 Kilometern, können Sie die Umzugsarbeiten in der Regel gut selbst bewältigen. Voraussetzung ist, dass Freunde, Familie oder privat organisierte Umzugshelfer mit anpacken und Ihnen ein ausreichend großes Transportfahrzeug zur Verfügung steht.

Bei Umzügen über eine größere Distanz, mit viel Hausrat, empfindlichen Möbeln oder Kunstgegenständen lohnt es sich, ein professionelles Umzugsunternehmen zu beauftragen. Die Möbelpacker kümmern sich um Ab- und Aufbau des Mobiliars, packen Kartons ein und wieder aus, schließen Elektrogeräte an und hängen Gardinen und Lampen für Sie auf.

Weiterer Vorteil, wenn Sie mit einer Spedition umziehen: Das Unternehmen haftet für Schäden, die seine Mitarbeiter oder Fahrzeuge verschulden. In diesem Fall entschädigt Sie die Betriebs­haft­pflicht­versicherung oder Umzugs­transport­versicherung des Dienstleisters. Vom Versicherungsschutz ausgenommen sind in der Regel Geld, Urkunden, Dokumente, Juwelen, lebende Tieren und Pflanzen.

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Mit Spedition umziehen: Tipps
Spedition Umzugsunternehmen: Möbelpacker schleppen Umzugskartons
72 Prozent aller Umzüge in Deutschland organisieren Privatpersonen. Nur 28 Prozent der Wohnungswechsel erledigen Speditionen. Das liegt vor allem an den hohen Kosten. Wer ein professionelles Umzugsunternehmen beauftragt, sollte folgende Punkte im Vorfeld abklären:
 
  • Holen Sie sich rechtzeitig vor dem Umzug mehrere Angebote von Speditionen ein.
  • Fragen Sie nach, ob das Unternehmen eine Betriebshaftpflichtversicherung und eine Umzugs-Transportversicherung besitzt.
  • Wer absolut sichergehen möchte, wählt eine Umzugsfirma, die dem Bundesverband Möbelspedition (AMÖ e.V.) angehört. Diese Unternehmen unterliegen den strengsten Haftungskriterien.
  • Legen Sie Ihren Umzugstermin nicht auf das Monatsende – dann wird es billiger.
  • Schicken Sie dem Spediteur vorher eine detaillierte Liste Ihres Hausrats.
  • Klären Sie, welche Aufgaben und Abbauarbeiten die Möbelpacker übernehmen sollen.
  • Halten Sie alle Absprachen schriftlich in einem Vertrag fest.
  • Sie ziehen mit Antiquitäten, Kunstgegenständen oder wertvollen Schmuckstücken um? Dann besprechen Sie die Haftungsfrage vorab mit der Spedition oder übernehmen den Transport selbst.
  • Halten Sie Schäden, die Sie am Umzugstag bemerken, direkt schriftlich fest. Fragen Sie den Kolonnenführer, also den Chef der Möbelpacker, nach seinem Arbeitsschein. Dieses Dokument hat jeder Handwerker am Einsatzort dabei. Lassen Sie die Schäden darin festhalten.
  • Reklamieren Sie Schäden, die das Umzugsunternehmen verursacht hat, spätestens am Tag nach dem Umzug. Schauen Sie sich Ihre Möbel also sofort genau an.
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Zeitraum und Fristen

Wischen um mehr anzuzeigen

Versicherungen und Banken Am besten schon vor dem Umzug. Kontaktieren Sie zeitnah Ihren Berater oder nutzen Sie den Allianz Umzugsservice.  
Strom Drei bis sechs Wochen vor dem Umzug. Bei Anbieterwechsel: Die Kündigungsfrist beträgt vier Wochen zum Ende des nächsten Kalendermonats.  
Gas Drei bis sechs Wochen vor dem Umzug. Bei Anbieterwechsel: Die Kündigungsfrist beträgt vier Wochen zum Ende des nächsten Kalendermonats.  
Telefon und Internet  Mindestens drei bis vier Wochen vor dem Umzug, besser vier bis acht Wochen vorher – vor allem bei Neubauten.  
Kabelfernsehen Drei bis vier Wochen vor dem Umzug  
Zeitung Zwei bis drei Wochen vor dem Umzug  
Post Nachsendeantrag ein bis zwei Wochen vor Umzug beauftragen  
Bundesagentur für Arbeit Spätestens eine Woche vor dem Umzug  
Einwohnermeldeamt Innerhalb einer Woche nach dem Umzug  
Auto Innerhalb einer Woche nach dem Umzug auf der Zulassungsstelle. In manchen Landkreisen leitet das Einwohnermeldeamt die neue Adresse weiter, wenn Sie Ihre Wohnung ummelden. Außerdem zeitnah die Kfz-Versicherung verständigen.  
Arbeit, Kindergarten, Schule, Krankenkasse Zeitnah nach dem Umzug  
Familienkasse
Zeitnah nach dem Umzug  
Rundfunkbeitrag Zeitnah nach dem Umzug
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Passender Schutz

Die Hausratversicherung  versichert Mobiliar, Kleidung, elektrische Geräte und dergleichen in der alten und der neuen Wohnung unter anderem gegen Gefahren wie Feuer, Einbruchdiebstahl und Leitungswasserschäden – bis drei Monate in der alten Bleibe. Danach besteht übergangslos in der neuen Wohnung Versicherungsschutz.

Vor dem Umzug:

  • Prüfen Sie, wie viel Ihr Hausrat wert ist. Berücksichtigen Sie dabei den Neuwert: Der Betrag, der bei einer Neuanschaffung aufgewendet werden müsste, entspricht der Versicherungssumme und wird im Schadenfall ersetzt. Ist die Versicherungssumme niedriger angesetzt, ersetzt die Hausratversicherung den Schaden nur anteilig. Es empfiehlt sich in der Regel, mit 650 Euro pro Quadratmeter der Wohnfläche zu rechnen.
  • Melden Sie Ihre neue Adresse, Art der Wohnung, die Wohnungsgröße und die neue Versicherungssumme Ihrer Hausratversicherung.

Gut zu wissen:

  • Möbelspediteure haften gesetzlich für Schäden, die sie am Umzugsgut verursachen, mit bis zu 620 Euro pro Kubikmeter Transportvolumen. Nach Bedarf erhalten Sie über die Spedition auch eine zusätzliche Transportversicherung.
  • Die Allianz bietet Ihnen die Möglichkeit, höherwertigen Hausrat auch über die Kunstversicherung ArtPrivat zu versichern. In welchen Fällen sich diese empfiehlt, hängt von der Zusammensetzung des Hausrates ab. Unsere Kunstexperten stehen Ihnen hier beratend zur Seite.

Eine Privat-Haftpflichtversicherung sollte jeder besitzen. Diese übernimmt Schäden, die Sie versehentlich bei Dritten verursachen. Helfen Sie Freunden beim Umzug und beschädigen dabei ein parkendes Auto, übernimmt Ihre Versicherung den Schaden.

Anders sieht es aus, wenn Sie im Rahmen eines Freundschaftsdienst den Besitz Ihrer Freunde zerstören. Dann handelt es sich um einen Gefälligkeitsschaden. Nicht jede Haftpflichtversicherung kommt dafür auf.

Empfehlung: Unbedingt frühzeitig abschließen! Um Ärger mit Freunden, Bekannten oder Verwandten bei einem Umzug zu vermeiden, klären Sie im Vorfeld, ob Ihre Versicherung oder die Ihrer Helfer im Falle eines Schadens zahlt.

 

Schnell ist am Umzugswagen der Seitenspiegel abgefahren oder die Stoßstange eingedrückt, nur, weil man im Umzugsstress steckt.

Deshalb empfehlen wir:

  • Mieten Sie den Transporter oder Lkw mit Vollkasko an – am besten mit geringer Selbstbeteiligung  im Schadensfall.
  • Wenn Sie mit dem eigenen Auto umziehen, prüfen Sie, ob Ihr Auto vollkaskoversichert ist.

Abhängig vom jeweiligen Produktbaustein, sichert die Rechtsschutzversicherung  unter anderem Streit mit dem Vermieter und/oder dem Umzugsunternehmen ab. Eine sinnvolle Absicherung – falls es vor, während oder nach dem Umzug zu Rechtsstreitigkeiten kommt.

  • Mieter und Vermieter können abhängig von Ihrer jeweiligen Eigenschaft den Immobilen-/Vermieter-Rechtsschutz abschließen. Das ist ein Zusatzbaustein zur Privaten Rechtsschutzversicherung. Er deckt zum Beispiel Streitigkeiten um das Umzugsunternehmen ab.
  • Beim Rechtsschutz gibt es grundsätzlich eine Wartezeit, bis der Versicherungsschutz greift.

Die Unfallversicherung  sichert Sie finanziell ab, falls nach einem Unfall, den Sie zum Beispiel bei einem Umzug erleiden, Schäden zurückbleiben.

Empfehlenswert für alle, die beim Umzug mit anpacken.

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Was möchten Sie gerne wissen?
  • Bekomme ich von meinem Arbeitgeber Sonderurlaub für den Umzug?

    Einen gesetzlichen Urlaubsanspruch haben Sie wegen Umzugs nicht. Allerdings lohnt hier ein Blick in Ihren Arbeitsvertrag. Denn viele Arbeitgeber unterstützen einen "betriebsbedingten" Umzug, der Sie näher zur Firma bringt, mit bis zu zwei Tagen Sonderurlaub. Aber auch wenn dies nicht der Fall ist: Sprechen Sie Ihren Vorgesetzten einfach an. Fragen Sie ihn nach Sonderurlaub oder ob Sie demnächst früher gehen dürfen, um Ummeldungen und Ähnliches zu erledigen. Viele Chefs haben hier Verständnis.
  • Wie sinnvoll ist eine separate Umzugsversicherung?

    Eine separate Umzugsversicherung gibt es nicht. Viele Leute verlassen sich deshalb voll und ganz auf die Privat-Haftpflichtversicherung der einzelnen Helfer. Damit kommen Sie aber nicht weit. Denn die Privathaftpflicht greift selten bei Schäden, die private Helfer an Ihrem Eigentum oder der Mietwohnung verursachen. Der Grund: Gefälligkeitsschäden, die bei unentgeltlichen Freundschaftsdiensten entstehen, schließen viele Versicherer aus.

    Beschädigen Sie beim Transport Ihre eigenen Möbel, bietet Ihre Privathaftpflicht keinen Versicherungsschutz. Sie zahlt nur für Schäden, die Sie am Eigentum Dritter verursachen. Organisieren Sie per Zeitungsannonce Helfer, die beim Umzug zum Beispiel Ihr Mobiliar beschädigen, kommt nur eine Betriebshaftpflichtversicherung für die Kosten auf. Eine solche Police besitzen Möbelpacker, die ihre Dienste kostengünstig per Inserat anbieten, in der Regel nicht. 

    Rundum abgesichert sind Sie dagegen, wenn Sie mit einer professionellen Spedition umziehen. Für Schäden, die Angestellte oder Fahrzeuge des Unternehmens verschulden, haftet dessen Betriebshaftpflicht oder Umzugstransportversicherung.

  • Ich ziehe ins Ausland um. Was muss ich beachten?

    Innerhalb der EU brauchen Sie eine Aufenthaltsgenehmigung – außerhalb der EU oft zusätzlich ein Arbeitsvisum. Einige Länder verlangen außerdem Sprachkenntnisse. Insgesamt müssen Sie einige bürokratische Hürden überwinden. Die deutsche Botschaft und das Konsulat des Ziellandes sowie Ihre Universität, das DAAD oder das Unternehmen, für das Sie im Ausland arbeiten werden, beraten Sie dazu.

    Auch der Umzug will gut geplant sein: Manche Länder setzen einen internationalen Führerschein voraus, falls Sie den Umzugstransporter selbst fahren wollen. Besser ist es, eine Spedition zu beauftragen, die auf Auslandsumzüge spezialisiert ist. Berücksichtigen Sie unbedingt die Einfuhr- und Zollbestimmungen des Landes, um nicht bereits an der Grenze unliebsame Überraschungen zu erleben. Der Nachsendeauftrag der Post funktioniert auch im Ausland. Zahlreiche Behörden in Deutschland benötigen aber nun keine Um-, sondern eine Abmeldung, zum Beispiel das Einwohnermeldeamt, das Finanzamt, die Familienkasse und die Kfz-Zulassungsstelle.

    Auch einige Versicherungen müssen Sie neu abschließen – doch nicht alle: Bei der Allianz sind Sie in der Privat-Haftpflichtversicherung und in der privaten Krankenversicherung unter Umständen bis zu einem Jahr auch im Ausland versichert. Am besten lassen Sie sich dazu beraten, welcher Versicherungsschutz nötig ist und welcher nicht.

  • Was bedeutet bei der Wohnungsübergabe "besenrein"?

    Eine "besenreine" Wohnung ist leer geräumt und insgesamt ordentlich hinterlassen. Der Boden ist gefegt oder gesaugt. Es gibt weder Spinnweben noch grobe Verschmutzungen, auch nicht an den Fenstern. Der Zustand von Toilette und Herd muss hygienisch unbedenklich sein.
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Service und Kontakt
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