Pflegeversicherungen für Beamte und Beamtinnen
Pflegeversicherungen für Beamte und Beamtinnen: Kurz erklärt
- Ob Polizistin, Lehrer oder Richterin: Für Beamte und Beamtinnen in Deutschland ist eine Pflegeversicherung verpflichtend.
- Die Mehrzahl der verbeamteten Personen ist privat krankenversichert und folglich über die private Pflegepflichtversicherung (PPV) versichert. Die private Pflegeversicherung übernimmt Leistungen und Kosten als Träger. Gesetzlich krankenversicherte Beamte und Beamtinnen sind in der sozialen Pflegeversicherung (SPV) versichert: Träger sind die gesetzlichen Pflegekassen.
- Diemonatlichen Beiträge für die jeweiligen Pflichtversicherungen bemessen sich nach Beitrittsalter in der PPV oder nach Bruttoeinkommenin der SPV.
- Egal über welchen Träger (PPV oder SPV) – die Pflegepflichtversicherung bietet im Pflegefall nur einen Basisschutz. In der Regel übersteigen die Pflegekosten die Leistungen deutlich. Wer als Beamtin bzw. Beamter vorsorgen und finanzielle Lücken schließen möchte, für den ist eine private Pflegezusatzversicherung, wie z. B. das PflegetagegeldBest der Allianz, sinnvoll.
- Drei von vier Menschen werden in Deutschland pflegebedürftig.
- Im Pflegefall reichen die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung oft nicht aus – deshalb ist private Vorsorge wichtig!
- Die Allianz steht Ihnen als starker Partner zur Seite mit einer Pflegezusatzversicherung – für beispielsweise 16,80 Euro pro Monat.
Was sind Pflegeversicherungen für Beamte und Beamtinnen?
Wie sind Beamte und Beamtinnen im Pflegefall abgesichert?
Prinzipiell folgt die Pflegeversicherung der Krankenversicherung. Beamte und Beamtinnen haben hier die Wahl: Sie sind versicherungsfrei. Deshalb können sie sich beihilfekonform privat krankenversichern und als Pflichtversicherung eine private Pflegeversicherung (PPV) wählen. Verbeamtete können sich aber auch für eine freiwillige gesetzliche Krankenversicherung entscheiden. Sie sind dann in der SPV, der sozialen Pflegeversicherung abgesichert.
Die Mehrzahl der deutschen verbeamteten Personen sichert sich über die private Pflegepflichtversicherung ab. Beamte und Beamtinnen als Mitglied in der sozialen Pflegeversicherung sind eher die Ausnahme.
Wie entscheiden sich Beamte und Beamtinnen für eine private Pflegeversicherung?
Die private Pflegepflichtversicherung bzw. soziale Pflegeversicherung bietet Personen mit Beamtenstatus eine Basisabsicherung, wenn sie pflegebedürftig sind und ein Pflegegrad festgestellt wurde.
Beispiel: Eine pensionierte Lehrerin ist durch fortschreitende Demenz so stark eingeschränkt, dass sie ihren Alltag nicht mehr alleine bewältigen kann. Sie wird vom Gutachter mit Pflegegrad 4 eingestuft. Die private Pflegepflichtversicherung übernimmt einen Teil der Kosten für ihre ambulanten oder stationären Pflegeleistungen.
Interessieren Sie sich für eine Pflegezusatzversicherung? Bitte beachten Sie, dass der Vertragsabschluss nur möglich ist, wenn beispielsweise noch keine Pflegebedürftigkeit besteht und noch kein Pflegegrad beantragt worden ist. Oder wenn innerhalb der letzten fünf Jahren keine ernsthaften Erkrankungen bestanden. Online abschließen können Sie bis zum 60. Lebensjahr. Sind Sie bereits älter als 60 Jahre, stehen wir Ihnen gerne persönlich zur Verfügung.
Die Kosten im Pflegefall sind in den letzten Jahren stark gestiegen. Der Pflegevorsorge-Rechner hilft Ihnen, vorausschauend zu planen. Mit nur wenigen Eingaben erhalten Sie eine individuelle Prognose, mit welchen Kosten Sie je nach Pflegegrad und Art der Pflege rechnen müssen. Zudem erfahren Sie, wie Sie Ihre Vorsorge schon jetzt gestalten können – für finanzielle Unabhängigkeit im Pflegefall.
Was kosten Pflegeversicherungen für Beamte und Beamtinnen?
Was kostet die private Pflegepflichtversicherung für Beamte und Beamtinnen (PPV)?
- Sind Sie als verbeamtete Person in der PPV versichert, entscheidet Ihr Eintrittsalter bei Vertragsabschluss, wie hoch die monatlichen Kosten bzw. Beiträge für Ihre Pflegeversicherung ausfallen.
- Beihilfeberechtigte zahlen für ihre PPV maximal 40 Prozent des Höchstbeitrags zur sozialen Pflegepflichtversicherung. Das sind seit dem 01. Januar 2026 83,70 Euro pro Monat.
Soziale Pflegepflichtversicherung: Einkommen bestimmt Beitragshöhe
- Sind Sie als Beamtin oder Beamter in der sozialen Pflegeversicherung, gilt grundsätzlich: Je höhere Ihr Einkommen, desto höher sind Ihre monatlichen Kosten der Pflegeversicherung (Beiträge).
- Der Beitragssatz für Beihilfeberechtigte beträgt die Hälfte von 3,6 Prozent der beitragspflichtigen Einnahmen, also 1,8 Prozent. Das entspricht den Vorschriften im Elften Sozialgesetzbuch (SGB XI).
- Sind Sie kinderlos und mindestens 23 Jahre alt, zahlen Sie zu diesen 1,8 Prozent einen Beitragszuschlag in Höhe von 0,6 Beitragssatzpunkten – insgesamt zahlen Sie in diesem Fall 2,4 Prozent Ihres Bruttoeinkommens als Beitrag zur SPV.
- Diese Regelung gilt auch für beihilfeberechtigte Angestellte im öffentlichen Dienst, die in der gesetzlichen Pflegekasse versichert sind. Sie zahlen ebenfalls 50 Prozent des Beitragssatzes.
Wie viel kostet die Allianz Pflegezusatzversicherung?
Mit einer Privatvorsorge schützen Sie sich und Ihre Angehörigen vor hohen Zusatzkosten im Pflegefall. Bitte beachten Sie, dass der Vertragsabschluss nur möglich ist, wenn beispielsweise noch keine Pflegebedürftigkeit besteht und noch kein Pflegegrad beantragt worden ist. Oder wenn innerhalb der letzten fünf Jahren keine ernsthaften Erkrankungen bestanden. Die Allianz Pflegezusatzversicherung kann bis zum vollendeten 60. Lebensjahr online abgeschlossen werden. Sind Sie bereits älter als 60 Jahre, stehen wir Ihnen gerne persönlich zur Verfügung.
Berechnen Sie Ihren Beitrag in wenigen Schritten. Digital, sicher und transparent. Bei Fragen sind wir gerne persönlich für Sie da! Ist Ihnen der empfohlene Tagessatz zu hoch, können Sie diesen im Rechner anpassen. Auch ein niedrigerer Tagessatzes entlastet im Pflegefall spürbar und reduziert Ihren Beitrag.
Welche Leistungen bietet die Pflegepflichtversicherung für Beamte und Beamtinnen?
Welche Pflegeversicherungs-Leistungen Beamten und Beamtinnen im Pflegefall zustehen, bestimmt ihr Pflegegrad (früher: Pflegestufe). Je nach Beeinträchtigung werden sie in einen der Pflegegrade 1- 5 eingestuft: Ein:e Gutachter:in prüft dafür, wie selbstständig Pflegebedürftige ihren Alltag bewältigen können. Beispielsweise prüft die gutachtende Person, wie mobil die Pflegebedürftigen sind oder wie gut sie ihren Alltag noch selbstständig meistern können.
Abhängig von Pflegegrad bzw. Pflegesituation erhalten verbeamtete Personen eine festgelegte monatliche Summe, siehe Tabelle. Die Leistungen aus der PPV bestimmen sich nach dem versicherten Prozentsatz.
Wie viel Geld erhalte ich als Beamtin oder Beamter bei welchem Pflegegrad?
Sie erhalten in der Regel 50 Prozent bis 70 Prozent Beihilfe vom Dienstherrn, was die Pflegeleistungen betrifft, und zwar als Beihilfe nach beamtenrechtlichen Vorschriften. Voraussetzung ist, dass sie beihilfeberechtigt sind. Die restlichen Pflegeversicherungs-Leistungen erbringt bei freiwillig gesetzlich Versicherten die Pflegekasse. Bei privat Versicherten leistet das Versicherungsunternehmen je nach vereinbartem Prozentsatz.
Pflegebedürftig wird man tendenziell im Alter, weswegen sich im Ruhestand die Beihilfe für Pflegeleistungen erhöht. In der Regel liegt der Beihilfebemessungssatz als Versorgungsempfänger:in dann bei 70 Prozent.
Entlastungsbetrag für ambulante Pflege
Welche monatlichen Pflegeleistungen erhalten Beamte und Beamtinnen?
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|
Pflegegrad
|
Pflege zu Hause
durch Angehörige |
Pflege zu Hause durch
zugelassene Pflegekräfte |
Stationäre Pflege
im Heim |
|---|---|---|---|
| Pflegegrad 1 | 131 € | 131 € | 131 € |
| Pflegegrad 2 | 347 € | 796 € | 1.090 € |
| Pflegegrad 3 | 599 € | 1.497 € | 1.604 € |
| Pflegegrad 4 | 800 € | 1.859 € | 2.140 € |
| Pflegegrad 5 | 990 € | 2.299 € | 2.380 € |
Pflegebedürftige aller Pflegegrade haben Anspruch auf einen Entlastungsbetrag in Höhe von bis zu 131 € monatlich.
In der Tabellenspalte ist die gesetzliche Leistung für stationäre Pflege als Summe aus pauschalen Leistungsbeträgen und bundesdurchschnittlichen Leistungszuschlägen je Pflegegrad im 1. Jahr ausgewiesen.
Im Rahmen der Pflegereform zahlen gesetzliche Pflegekassen oder die private Pflegepflichtversicherung seit 1.1.2022 zusätzlich zu pauschalen Leistungsbeträgen einen von der Dauer der vollstationären Pflege abhängigen Leistungszuschlag.
Dieser ist bezogen auf den pflegebedingten Eigenanteil (genauer den sogenannten Einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE) inkl. Ausbildungsvergütung (AV)) des jeweiligen Pflegeheims bei vollstationärer Pflege in Pflegegraden 2 bis 5.
Der Leistungszuschlag beträgt im ersten Jahr 15 % der so definierten pflegebedingten Aufwendungen. Im zweiten Jahr beträgt dieser 30 %, im dritten Jahr 50 % und ab dem vierten Jahr 75 %.
Quellen für bundesweit durchschnittliche Pflegekosten: Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WidO 09/25) sowie Gesundheitsberichterstattung (GBE) des Bundes.
Unterstützung im Pflegefall
Hilfe für privat Pflegepflichtversicherte
Wenn Sie privat pflegepflichtversichert sind, dann wenden Sie sich an die compass Pflegeberatung. Das ist die Pflegeberatung der privaten Krankenversicherer, die Ihnen rund um das Thema Pflege zur Seite steht.
Hilfe für Pflegezusatzversicherte der Allianz
Die Allianz Pflege Assistance steht Ihnen zur Seite, wenn Sie bei der Allianz eine private Pflegezusatzversicherung abgeschlossen haben. Sie und Ihre nahen Familienangehörigen werden von Experten und Expertinnen beraten.
Hilfe für gesetzlich Pflegeversicherte in der Pflegekasse
Als gesetzlich krankenversicherter (GKV) sind Sie automatisch in der Pflegeversicherung Ihrer Krankenkasse bzw. Pflegekasse versichert. Dann wenden Sie sich bitte direkt an Ihre Pflegekasse zur weiteren Beratung.
Pflegepflichtversicherung für Beamte und Beamtinnen: Was zahlt die Beihilfe im Pflegefall?
Wer als Staatsdiener:in pflegebedürftig wird, hat Anspruch auf Unterstützung: Der Dienstherr (z.B. Bund oder Bundesland) leistet die sogenannte Beihilfe.
Für privat versicherte Beamte und Beamtinnen gilt: Die Pflegeversicherungsleistungen aus Beihilfe plus privater Pflegepflichtversicherung entsprechen in Summe in etwa den Leistungen der sozialen Pflegekasse. Gut zu wissen: Durch ergänzende und zusätzliche Beihilfe vieler Bundesländer sind Beihilfeberechtigte in der stationären Pflege besser gestellt als Nichtbeihilfeberechtigte.
- Beihilfe zu Pflegeleistungen beantragen Beamte und Beamtinnen bei der zuständigen Beihilfestelle.
- Nach Bewilligung des Antrags übernimmt die Beihilfe bei privat pflegeversicherten Beamten und Beamtinnen rund 50 bis 70 Prozent der Pflegekosten. Wie hoch die Unterstützung konkret ausfällt, hängt vom jeweiligen Bundesland ab und von weiteren Voraussetzungen wie z.B. dem Pflegegrad.
- Die Kostenlücke bzw. Restkosten können verbeamtete Personen mit einem Pflegetagegeldtarif absichern.
Höhe der Beihilfe richtet sich nach Pflegegrad & Bundesland
Ambulant versus stationär: Pflegeart beeinflusst die Beihilfeleistung
Erfolgt die Pflege nicht in den eigenen vier Wänden, sondern stationär in einem Pflegeheim, zahlt die Beihilfe anteilig für die reinen Pflegeleistungen. In einigen Bundesländern sind Kosten für Unterkunft und Verpflegung für verbeamtete Personen nicht beihilfefähig. Es sei denn, sie übersteigen eine bestimmte Höhe bzw. einen bestimmten Eigenanteil. Die Regelung ist in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich. Welche stationären Pflegeleistungen können Versicherte insgesamt erwarten? Lesen Sie dazu mehr im Ratgeber Pflegeheim Kosten.
Bei häuslicher Pflege kommt es darauf an, ob selbst organisierte private Pfleger:innen, z. B. Familienangehörige oder professionelle Pflegefachkräfte den oder die Beihilfeberechtigte:n betreuen. Kümmern sich Privatpersonen (Partnerinnen, Freunde oder eigene Kinder) um ihn oder sie, erhält die pflegebedürftige Person Pflegegeld.
Zu beachten bei häuslicher Pflege: Die Geldleistung des Pflegegeldes fällt deutlich niedriger aus als die Beihilfehöchstgrenzen für professionelle Pflegedienste (genannt auch Pflegesachleistung SPV beziehungsweise Kostenersatz in der PPV).
Wie viel Beihilfe erhalten Sie konkret?
Ist eine private Pflegezusatzversicherung für Beamte und Beamtinnen sinnvoll?
Ob eine private Pflegezusatzversicherung für Beamtinnen und Beamte sinnvoll ist, hängt unter anderem von Ihrer Gehaltsstufe und Ihren Lebensumständen ab. Grundsätzlich gilt: Pflegeversicherungs-Leistungen für verbeamtete Personen aus der privaten und sozialen Pflegepflichtversicherung dienen als Basisabsicherung. Die Kosten, die bei Pflegebedürftigkeit tatsächlich entstehen, liegen in der Regel weit über den gezahlten Zuschüssen.
Schon jetzt betragen Heim- und Pflegekosten je nach Bundesland durchschnittlich rund 3.500 bis 4.000 Euro pro Monat. Das ist weit mehr, als die Pflegepflichtversicherung abdeckt. Um diese Versorgungslücke nicht mit Privatvermögen ausgleichen oder Angehörige finanziell belasten zu müssen, ist eine private Pflegezusatzversicherung auch für Beamtinnen und Beamte sinnvoll.
Welche zusätzliche Pflegevorsorge können Sie als Beamte:r machen?
Je nachdem, wie und in welchem Umfang Sie vorsorgen möchten, haben Sie die Wahl zwischen unterschiedlichen Zusatzversicherungen:
- Pflegetagegeldversicherung: Im Pflegefall erhalten Sie als Versicherungsnehmer:in je nach Pflegegrad einen fest vereinbarten Tagessatz, zum Beispiel 50 Euro täglich. Über das Pflegetagegeld können Sie frei verfügen. Also unabhängig davon, ob Sie stationär im Heim, von einem professionellen Pflegedienst oder Angehörigen betreut werden.
- Pflegekostenversicherung: Der Versicherer übernimmt in diesem Fall nachgewiesene Pflegekosten. Meist sind nur Kosten für Leistungen abgedeckt, die der Katalog der sozialen Pflegeversicherung beinhaltet. Sie können den von der Versicherung gezahlten Betrag nicht beliebig einsetzen.
Nehmen Sie bei weiteren Fragen Kontakt mit uns auf: Bei einer persönlichen Beratung klären Ihre Allianz Experten und Expertinnen gerne alle offenen Punkte.
Gibt es Unterschiede zwischen den Berufsgruppen?
Angestellte Lehrer:innen sind nicht beihilfeberechtigt
Sind Sie als Lehrer:in verbeamtet, können Sie sich in der privaten Pflegepflichtversicherung oder in der sozialen Pflegeversicherung versichern. Im Pflegefall erhalten Sie einen Teil der Pflegekosten über die Beihilfestelle erstattet.
Anders sieht es aus, wenn Sie als freiberufliche:r Lehrer:in an Schulen unterrichten. Dann müssen Sie sich selbst kranken- und pflegeversichern und können keine Beihilfe beziehen. Nicht verbeamtete Referendare und Referendarinnen und nicht verbeamtete Lehrer:innen mit geringem Einkommen sind automatisch in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung pflichtversichert. Übersteigt ihr Bruttoeinkommen regelmäßig die Versicherungspflichtgrenze bzw. Jahresarbeitsentgeltgrenze (2026: 6.450 Euro im Monat bzw. 77.400 Euro pro Jahr), können sie in die PKV und damit in die private Pflegepflichtversicherung wechseln.
Polizisten bzw. Polizistinnen und Beihilfe
Gilt die Pflegeversicherung auch für Beamtenanwärter:innen?
Auch für angehende Beamte und Beamtinnen (Beamtenanwärter:innen) ist eine private oder gesetzliche Pflegeversicherung Pflicht. Das heißt: Sind Sie als Beamtenanwärter:in im öffentlichen Dienst tätig, sind Sie sogenannte:r Beamte:r auf Widerruf: Sie schließen eine private Pflegepflichtversicherung oder soziale Pflegeversicherung für verbeamtete Personen ab.
Die Beitragskosten berechnen sich wie bei Versicherten mit Beamtenstatus. Die Kosten der Pflegeversicherung für Beamte und Beamtinnen sind somit gleich. Werden Beamtenanwärter und Beamtenanwärterinnen pflegebedürftig, haben sie Anspruch auf dieselben finanziellen Leistungen wie vereidigte Verbeamtete.
Wie funktioniert die Pflegeversicherung für pensionierte Beamte?
Auch nach Ende ihrer Dienstzeit zahlen Beamtinnen und Beamte im Ruhestand weiter in die Pflegepflichtversicherung ein. Warum? Selbst, wenn Sie rundum gesund in den Ruhestand starten, kann früher oder später eine Beeinträchtigung auftreten. Eventuell sind Sie dann auf Pflege angewiesen, die Kosten verursacht. In diesem Fall ist eine ausreichende Grundabsicherung durch eine Pflegepflichtversicherung für pensionierte Beamte und Beamtinnen unverzichtbar.
Pensionäre und Pensionärinnen bzw. pensionierte Verbeamtete zahlen die Beiträge zur Pflegeversicherung für sich (und für bei der Beihilfe berücksichtigungsfähige Angehörige) jeden Monat zusammen mit den Beiträgen zur privaten Krankenversicherung oder gesetzlichen Krankenversicherung.
Hinweis: In der gesetzlichen Pflegeversicherung für Beamte und Beamtinnen im Ruhestand bzw. als Versorgungsempfänger:in erhöht sich in der Regel der Bemessungssatz der Beihilfe. Dadurch verringert sich unter Umständen der restliche Absicherungsbedarf im Alter und somit die Kosten für die private Krankenversicherung bzw. die private Pflegeversicherung. Lesen Sie mehr dazu im Ratgeber private Krankenversicherung für Beamte und Beamtinnen.
Hohe Kundenzufriedenheit bei der Pflegezusatzversicherung
Was möchten Sie zur Pflegeversicherung für Beamte und Beamtinnen wissen?
Kann ich die Beiträge zur Pflegepflichtversicherung für Verbeamtete steuerlich absetzen?
Wann erhalte ich als Beamte:r Leistungen aus der privaten Pflegepflichtversicherung?
Bleiben die Beiträge einer sozialen oder privaten Pflegepflichtversicherung gleich hoch?
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