• Wie hoch das eigene Pflege­risiko und die finanzielle Belastung künftig sein wird, lässt sich schwer einschätzen. Aber eins ist sicher: Die Zahl der Pflegebedürftigen und die Kosten im Pflegefall werden in Zukunft weiter ansteigen.
  • Im Pflegefall reichen die Leistungen der Pflege­­versicherung meist nicht aus. Je mehr Pflege und Betreuung Sie benötigen, desto höher ist der Pflegegrad. Entsprechend hoch sind die Pflege­kosten. Da die gesetzlichen Leistungen die Pflegekosten meist nicht abdecken, entsteht eine Versorgungslücke.
  • Eine private Pflegezusatz­versicherung ist sinnvoll, um diese Lücke zu schließen. Und das ist gar nicht so teuer! Je jünger und gesünder Sie sind, desto günstiger ist Ihr Beitrag. Warum Sie nicht zu lange warten sollten, welche Arten und Vor- und Nachteile es gibt, finden Sie hier.
  • Die Allianz Pflegezusatz­versicherung können Sie online bis zum 60. Lebensjahr und bei der Allianz Agentur sogar bis zum 70. Lebensjahr abschließen. Mit dem Pflege­tage­geld erhalten Sie Ihre Lebens­qualität - und das ohne Warte­zeit!
Eine Sorge weniger im Pflegefall
  • Drei von fünf Menschen werden in Deutschland pflegebedürftig.
  • Im Pflegefall reichen die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung oft nicht aus – deshalb ist private Vorsorge wichtig!
  • Die Allianz steht Ihnen als starker Partner zur Seite mit einer Pflegezusatzversicherung – für beispielsweise 14,72 Euro pro Monat.

Statistischer Durch­schnitts­wert, ermittelt auf Grund­lage der Pflege­daten der Allianz Private Kranken­versicherungs-AG

Beitrag von 14,72 Euro für den Tarif PflegetagegeldBest und exemplarisch kalkuliert für einen Versicherungsabschluss im Alter von 35 Jahren bei einem Auszahlungsbetrag von bis zu 600 Euro monatlich.

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Zeit­punkt
Wenn Sie beim Thema Pflege nur an ältere Semester denken, sollten Sie unbedingt weiterlesen, denn eine Pflege­zusatz­versicherung ist in jeder Lebens­phase sinnvoll.

Auch wenn man es nicht gerne hört, es trifft nicht nur die Älteren: Selbst junge Menschen können aufgrund von Unfällen oder unerwarteten Krankheiten Unterstützung im Alltag benötigen und pflege­bedürftig werden.

Am besten sorgen Sie bereits früh vor, denn natürlich steigt mit zunehmendem Alter das Risiko, zum Pflegefall zu werden. Außerdem profitieren Sie von günstigeren Beiträgen, je jünger Sie bei Vertrags­abschluss sind. Tipp: Denken Sie schon länger über den Abschluss einer privaten Pflege­zusatz­versicherung nach? Dann sollten Sie wissen, dass der Vertrags­schluss nur möglich ist, solange keine Pflege­bedürftigkeit besteht! Schieben Sie die Entscheidung also nicht zu lange auf. Bei Fragen zum Thema "Absicherung bei Pflege" wenden Sie sich gerne an das Allianz Team.
Lesen Sie hier, was es bei Kindern, Arbeit­nehmern & Selbst­ständigen, Beamtinnen und Senioren für Besonderheiten in der Pflegeversicherung und der privaten Pflegezusatzversicherung gibt:

Kinder

Sie denken, dass Kinder und junge Menschen nur selten zum Pflegefall werden? Dann werden Sie diese Zahlen überraschen: Nach Angaben des Bundesministeriums für Gesundheit (2021) leben rund 215.000 Kinder und Jugendliche unter 20 Jahren mit anerkanntem Pflegegrad in Deutschland. Die Höhe der Leistungen aus der Pflegepflichtversicherung richten sich nur nach dem Pflegegrad und reichen häufig nicht aus, um die Kosten zu decken. Das Alter der zu pflegenden Person spielt dabei keine Rolle. Da Kinder und Jugendliche meist kein eigenes Einkommen oder Vermögen haben, sind sie, aufgrund der Versorgungslücke im Pflegefall, auf die finanzielle Unterstützung ihrer Eltern angewiesen. Demenz oder andere alterstypische Erkrankungen spielen bei jungen Menschen meist keine Rolle, dafür schwere Unfälle oder (chronische) Erkrankungen. Für den Ernstfall ist eine private Pflegezusatzversicherung für Kinder und junge Menschen eine sinnvolle Absicherung.

Gute Pflegetarife für Kinder und junge Menschen gibt es je nach gewähltem Tagessatz bereits ab fünf Euro pro Monat. Wichtig ist, dass Sie eine Pflegeversicherung mit Dynamisierung (spätere Anpassung der Leistungen im Pflegefall) wählen. In Tarifen ohne Dynamisierung sind Kinder, die schon sehr früh pflegebedürftig werden, zukünftig nicht ausreichend abgesichert.

  • Für Allianz versicherte Eltern gilt: Sind Sie als Elternteil selbst schon bei der Allianz pflegezusatzversichert, können Sie Ihr Kind in der Regel innerhalb von zwei Monaten ab Geburt in der Pflegezusatzversicherung ohne Gesundheitsprüfung im gleichen Umfang nachversichern. Außerdem ist die Dynamisierung bei den Pflegezusatzversicherungen der Allianz immer vorgesehen.

Im Tarif PflegetagegeldBest beträgt die Dynamik alle 36 Monate 10%, solange die versicherte Person noch nicht 70 Jahre alt ist.

Berufstätige

Vielen Berufstätigen ist nicht bewusst, dass die Absicherung über die gesetzliche Pflegeversicherung im Pflegefall meist nicht ausreicht. Selbstständige sind - genauso wie Arbeitnehmer:innen - über die gesetzliche Pflege­versicherung versichert. Auf diese gesetzliche Vorsorge sollten Sie sich aber nicht verlassen! Denn die Leistungen daraus reichen oft nicht aus. 

Gut zu wissen: Die Pflichtversicherung über die soziale Pflegepflichtversicherung (Pflegekasse) gilt für alle Berufstätigen, die in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) versichert sind. Für privat Krankenversicherte sind die privaten Pflichtversicherungen zuständig. Die Leistungen sind nahezu gleich. Und das kann für Arbeitnehmer:innen und Selbstständige im Pflegefall zu großen finanziellen Belastungen führen.

Gerade Selbstständige sind für einen Großteil Ihrer Vorsorge selbst verantwortlich. Und im Pflegefall könnte Ihr hart erarbeitetes Vermögen gefährdet sein, um die hohen Pflegekosten zu begleichen.

Für Arbeitnehmer:innen und Selbstständige gilt: Mit einer privaten Pflegezusatzversicherung sichern Sie sich zusätzlich ab, um sich eine qualitativ hochwertige Pflege leisten zu können. So bleiben Sie im Pflegefall und im Alter unabhängig und selbstbestimmt. Und Ihre Angehörigen werden nicht auch noch finanziell belastet mit einer teuren Privatpflege.

  • Die Allianz bietet verschiedene Arten der Pflegezusatzversicherung an, z.B. PflegeBahr, Pflegetagegeld oder Pflegerentenversicherung.
Beamt:innen

Ebenso wie bei anderen Pflegeversicherten kann eine Pflegezusatzversicherung für Beamte und Beamtinnen sinnvoll sein. Denn auch bei ihnen gibt es die Versorgungslücke zwischen den anfallenden Pflegekosten und den gesetzlichen Leistungen. Im Falle einer Pflegebedürftigkeit dienen die privaten Pflegepflicht-Leistungen der Träger nur als Basisabsicherung. Die Träger sind entweder die private Pflegepflichtversicherung (PPV) oder die soziale Pflegeversicherung (SPV).

Um sich für den Pflegefall vollständig finanziell abzusichern oder den Eigenanteil zu minimieren, sind Pflegezusatzversicherungen für Beamtinnen, Beamten und Pensionäre sinnvoll. 

  • Die Allianz bietet zum Beispiel eine Pflegerente- oder eine Pflegetagegeldversicherung (PflegetagegeldBest) an.
Senior:innen

Auch im Rentenalter kann es sinnvoll sein, über den Abschluss einer privaten Pflegezusatzversicherung nachzudenken. Zwar greift hier auch die Grundversorgung der Pflegepflichtversicherung, aber im Falle einer Pflegebedürftigkeit bleiben Restkosten bestehen. Mit einer privaten Pflegezusatzversicherung können Sie die Versorgungslücke schließen. Viele Personen sehen eine Pflegezusatzversicherung deshalb als sinnvolle Art der Rentenvorsorge.

Gibt es eine Grenze, bis zu welchem Alter Sie als Senior:in oder Rentner:in eine solche Versicherung abschließen können? Das liegt an den Versicherungsbedingungen der Versicherer. Einige lehnen Anträge von älteren Personen ab. In der Regel liegt das höchste Eintrittsalter bei 70 bis 75 Jahren.

  • Bei der Allianz können Versicherte bis zum vollendeten 70. Lebensjahr aufgenommen werden, dazu wenden Sie sich an Ihre Allianz Agentur. Der Online-Abschluss ist bis zum vollendeten 60. Lebensjahr möglich. Bitte beachten Sie, dass der Abschluss einer Pflegezusatzversicherung nur dann möglich ist, wenn noch kein Pflegegrad festgestellt oder beantragt wurde. Oder wenn innerhalb der letzten fünf Jahren keine ernsthaften Erkrankungen bestanden. 
Online abschließen bis zum 60. Lebensjahr.
Sind Sie älter als 60? Dann klicken Sie hier.
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Monatliche Kosten
Die Beiträge für Ihre private Pflege­zusatz­versicherung richten sich nach mehreren Faktoren. Hier ein Überblick und ver­schiedene Beitrags­beispiele:

Diese Faktoren beeinflussen die Beitragshöhe zur privaten Pflege­zusatz­versicherung:

  • Ihr Alter bei Vertrags­beginn.
  • Ihr Gesundheitszustand bei der Antragsstellung und mögliche Vorerkrankungen.
  • Die Höhe des gewählten Tagessatzes. Das heißt, je höher der gewünschter Tages­satz ist, desto höher ist der Beitrag in dem Pflegezusatztarif. Und: Desto besser sind die Pflegeleistungen abgedeckt.

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Allianz Tarif Pflege­tage­geld­Best
Monatsbeitrag
Beitragshöhe für eine junge erwachsene Person im Alter von 35 Jahren bei Versicherungsabschluss und einem Auszahlungs­betrag von bis zu 600 Euro monatlich.
Das entspricht einem Tagessatz von 20,- €.

 

14,72 €

Der Online-Abschluss ist bei der Allianz bis zum vollendeten 60. Lebensjahr möglich. In der Allianz Agentur können Sie bis zum voll­endeten 70. Lebens­jahr aufgenommen werden. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre Allianz Beratung.  
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Pro und Contra
Ist eine Pflege­zusatz­versicherung für mich sinnvoll? Das hängt von Ihrer persönlichen „Kosten-Nutzen-Rechnung“ ab. Werfen Sie einen Blick auf die Pro & Contra Liste:
  • Statistisch gesehen werden im Laufe ihres Lebens 3 von 5 Deutschen pflegebedürftig. 

    Statistischer Durchschnittswert, ermittelt auf Grundlage der Pflegedaten der Allianz Private Krankenversicherungs-AG.

  • Die gesetzlich vorgeschriebenen Pflegeleistungen decken nur einen Teil der tatsächlichen Pflegekosten ab, die bei Pflegebedürftigkeit entstehen.
  • Die finanzielle Belastung durch Unterstützung von professionellen Pflegekräften wird abgemindert.
  • Eine individuell angepasste und umfangreiche Betreuung, unter Umständen auch eine 24-Stunden-Pflegekraft.
  • Erspartes, Vermögenswerte und Immobilien werden durch eine Pflegezusatzversicherung besser geschützt.
  • Sicherung einer hohen Lebensqualität, mehr Selbstbestimmtheit und finanzielle Freiräume.
  • Entlastung für Sie und Ihre Angehörige durch die nötige Unterstützung im Alltag.
  • Falls keine Pflege benötigt wird, erhalten Sie keine Leistungen aus der Versicherung. 
  • Privates Vermögen kann im Fall einer Pflegebedürftigkeit verwendet werden, um abgesichert zu sein.
Lebens­lange Absicherung in allen Pflege­graden, best­mögliche Versorgung im Pflege­fall und umfassende Assistance­leistungen. Entdecken Sie die Allianz Pflege­zusatz­versicherung.
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Fünf gute Gründe
Pflege ist teuer: Die Leistungen der gesetzlichen Pflege­versicherung reichen meist nicht aus, um alle Pflege­kosten zu decken. Weitere Gründe, um mit einer privaten Pflege­zusatz­versicherung vorzusorgen, finden Sie hier:

In der Grafik ist die gesetz­liche Leistung für stationäre Pflege für Pflege­grad 4 und 5 im ersten Jahr ausge­wiesen. Im Rahmen der Pflege­reform 2022 zahlen gesetzliche Pflege­kassen oder die private Pflege­pflicht­versicherung seit 1.1.2022 zusätzlich zu pauschalen Leistungs­beträgen einen von der Dauer der voll­station­ären Pflege abhängigen Leistungs­zuschlag.

Dieser Leistungs­zuschlag ist bezogen auf den pflege­bedingten Eigen­anteil bei voll­stationärer Pflege in den Pflege­graden 2 bis 5. Der Leistungs­zuschlag beträgt im ersten Jahr 15 Prozent. Im zweiten Jahr beträgt dieser 30 Prozent, im dritten Jahr 50 Prozent und ab dem vierten Jahr 75 Prozent.

Quellen für bundes­weit durch­schnitt­liche Pflege­kosten: Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WidO 09/23) sowie Gesundheitsberichterstattung (GBE) des Bundes.

Nähere Infor­mationen zu den Pflege­graden 4 und 5 bei stationärer Pflege (1) finden Sie im Infobutton.
  • 2. Die Versorgungs­lücke steigt mit dem Pflegegrad

    Je höher der Pflegegrad, desto größer ist in der Regel die Versorgungslücke. Denn je mehr Hilfe Sie im Alltag benötigen, desto höher fallen die Kosten für professionelles Pflegepersonal, Hilfsmittel und Co. aus.

    Ambulante Pflege: Manchmal sind altersgerechte Umbaumaßnahmen, wie zum Beispiel ein barrierefreier Zugang zum Badezimmer notwendig, um das Zuhause individuell an Ihre Pflegesituation anzupassen. Viele Pflegebedürftige wünschen sich eine ambulante Privatpflege daheim. Aber auch das kostet viel Geld. Was die gesetzlich vorgeschriebenen Leistungen der Pflegepflichtversicherung nicht abdecken, müssen Sie privat stemmen. Wie hoch der Eigenanteil pro Monat ausfallen kann, sehen Sie in der Grafik veranschaulicht an Beispielen zu den einzelnen Pflegegraden.

    Pflege im Heim ist besonders teuer: So erhält ein Pflegebedürftiger mit Pflegegrad 5 beispielsweise bei stationärer Pflege monatlich 2.065 Euro. Das ist jedoch nicht genug. Denn die stationäre Pflege in einer Pflegeeinrichtung kostet bei Pflegegrad 5 monatlich 4.503 Euro und mehr. Zwischen der Versicherungsleistung und den tatsächlichen Kosten besteht eine Diskrepanz von bundesdurchschnittlich derzeit 2.568 Euro monatlich im 1. Pflegejahr, die Sie jeden Monat aus eigener Tasche bezahlen. Mehr Informationen finden Sie in der Grafik.

    Information zu den Kosten im Pflegeheim:

    Im Rahmen der Pflege­reform 2022 zahlen gesetzliche Pflege­kassen oder die private Pflege­pflicht­versicherung seit 1.1.2022 zusätzlich zu pauschalen Leistungs­beträgen einen von der Dauer der voll­station­ären Pflege abhängigen Leistungs­zuschlag.

    Dieser Leistungs­zuschlag ist bezogen auf den pflege­bedingten Eigen­anteil (genauer den soge­nannten Einrichtungs­einheitlichen Eigen­anteil (EEE) inkl. Ausbildungs­vergütung (AV)) des jeweiligen Pflege­heims bei voll­stationärer Pflege in Pflege­graden 2 bis 5. Der Leistungs­zuschlag beträgt im ersten Jahr 15 Prozent der so definierten pflege­bedingten Aufwendungen. Im zweiten Jahr beträgt dieser 30 Prozent, im dritten Jahr 50 Prozent und ab dem vierten Jahr 75 Prozent.

    Quellen: Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO 09/23) sowie Gesundheitsberichterstattung (GBE) des Bundes.

  • 3. Standard­leistungen der Pflege­versicherungen & Pflegereformen reichen nicht aus

    Mit der Pflegereform 2022/23 wurden einige Leistungen der Pflegepflichtversicherung angepasst und verbessert. Dennoch reicht das Pflegegeld der sozialen bzw. privaten Pflegeversicherung in der Regel nicht aus, um alle anfallenden Pflegekosten abzudecken.

    Eine Absicherung über eine private Pflegezusatzversicherung ist in den meisten Fällen sehr sinnvoll.

  • 4. Auch Angehörige können finanziell belastet werden

    Grundsätzlich gilt: Reichen gesetzliche Leistungen und Altersrente nicht aus, um die Pflegekosten abzudecken, müssen Sie auf Ihr Erspartes zurückgreifen. Erst wenn Pflegebedürftige keine Rücklagen, Vermögensgegenstände oder Immobilien mehr besitzen, springt das Sozialamt unterstützend ein. 

    Und die
    Angehörigen? Seit Januar 2020 sind erwachsene Kinder ab einem Jahresbruttoeinkommen von mehr als 100.000 Euro gegebenenfalls verpflichtet, für pflegebedürftige Eltern den Unterhalt zu zahlen. Das ist der sogenannte Elternunterhalt. Das Schonvermögen ist ausgenommen, dazu zählen die Rücklagen als Freibetrag, zum Beispiel für Altersvorsorge oder eine selbstgenutzte Immobilie. Ausführliche Informationen dazu finden Sie im Ratgeber Elternunterhalt.

    Eine Pflegezusatzversicherung schützt die Angehörigen davor, für Ihre Pflegekosten aufkommen zu müssen.

    Von A bis Z - von Ambulanter Pflege bis Zeitaufwand: Was Sie über Pflege und private Pflegevorsorge für Rentner:innen, für Kinder oder für Studierende wissen sollten, können Sie in unseren über 30 Ratgebern nachlesen.

  • 5. Unsere Gesellschaft wird immer älter

    Laut Bundesgesundheitsministerium (BGM) erhalten schon jetzt rund 3,94 Millionen Deutsche Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung. Da die durchschnittliche Lebenserwartung zunimmt und die Gesellschaft immer älter wird, steigt die Anzahl der Pflegebedürftigen in den kommenden Jahren weiter an. Gleichzeitig nimmt die Zahl der Erwerbstätigen, die in die Sozialversicherungen einzahlen, kontinuierlich ab. Das stellt den deutschen Sozialstaat vor große Herausforderungen.

    Eine Pflegezusatzversicherung kann Sie als Pflegefall zumindest finanziell unterstützen und für einen angenehmeren Lebensabend sorgen.

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Tarife
In Deutschland gibt es verschiedene Pflege­zusatz­versicherungen, mit denen Sie die Finanzierungs­lücke schließen können. Der Staat fördert die private Pflege­zusatz­versicherung in Form von "Pflege-Bahr". Hier finden Sie einen Überblick über die Vorsorge­formen.
 
Der am häufigsten gewählte private Zusatz­schutz ist das Pflegetagegeld. Bei Vertrags­abschluss legen Sie einen Tages­satz fest, der Ihnen im Pflege­fall ausbe­zahlt wird und zur freien Verfügung steht. Achten Sie bei der Festlegung des Tages­satzes darauf, wie hoch die gesetzlichen Leistungen sind und welche Versorgungslücken sich im Pflegefall ergeben können. Denn je höher der Tagessatz ist, desto weniger Eigenanteil müssen Sie im Pflegefall bezahlen. Bei einem Tagessatz von beispielsweise 30 Euro erhalten Sie monatlich eine maximale Leistung in Höhe von 900 Euro aus der Pflegetagegeldversicherung.
Neben den klassischen Versicherungs­modellen gibt es noch eine Sonder­form: die Pflege­zusatz­versicherung Pflege Bahr. Mit dieser Variante fördert der Staat unter bestimmten Bedingungen den Abschluss von privaten Zusatz­versicherungen. Der PflegeBahr ist ein zuschuss­fähiger Pflege­tage­geld­tarif. Die staatliche Förderung beträgt bis zu 60 Euro jährlich.
Die Allianz bietet als Pflegetagegeld den Tarif PflegetagegeldBest an. Außerdem gibt es auch eine Pflegerentenversicherung und eine PflegeRente gegen Einmalbetrag. Eine staatliche Förderung erhalten Sie unter bestimmten Voraussetzung bei der Pflegezusatzversicherung Pflege Bahr. Die genauen Tarifunterschiede sind auf der Seite Pflegeversicherung erläutert. Begriffe zum Nachschlagen finden Sie in unserem Pflege Glossar.

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Art der Pflegezusatzversicherung
Geeignet für Personen:
Nicht geeignet für Personen:

Pflegetagegeldversicherung

(Allianz Tarif: PflegetagegeldBest)

die die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung individuell ergänzen wollen. wenn bereits eine Pflegebedürftigkeit festgestellt ist.
  die Wert auf umfangreiche Assistance-Leistungen legen.  

Geförderte Pflegetagegeldversicherung

(PflegeBahr)

die keine Gesundheitsprüfung durchlaufen möchten. wenn bereits eine Pflegebedürftigkeit festgestellt ist.
  die die staatliche Förderung von bis zu 60 € pro Jahr nutzen möchten. wenn eine Absicherung im Krankheitsfall ohne Wartezeiten gewünscht ist.
Nicht nur ein Versprechen, sondern bestätigt
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Darauf sollten Sie achten
Welche Leistungen eine Pflegezusatzversicherung übernimmt, hängt vom Tarif ab. Gute Tarife sollten folgende Leistungen & Services umfassen:

Je nach Pflegegrad wird das Pflege­tage­geld prozentual vom versicherten Tages­satz gezahlt. Sie sollten deshalb genau hinsehen: 100 % der Leistung, also dem höchsten Tages­satz erhalten Sie in der Regel nur in dem Pflege­grad 5. Bei einem niedrigeren Pflege­grad gibt es nur einen Bruchteil davon. Ein höherer Tages­satz (Pflege­tage­geld) ermöglicht Ihnen auch bei niedrigerem Pflegegrad größere finanzielle Freiräume. Eine hohe Pflegequalität hängt also auch von der Höhe des versicherten Tages­satzes ab.

  • Bei der Allianz können Sie einen Tages­satz bis 150 Euro wählen. Die Allianz empfiehlt einen Pflegetagessatz in Höhe von 85 Euro, das sind 2.550 Euro pro Monat.

Im Pflegefall sind umfassende Beratungsangebote und professionelle Services besonders wichtig. Hier zählen erstklassige Betreuung und Kompetenz!

  • Die Allianz bietet umfassende Assistance-& Service Leistungen. Einen Überblick der Allianz-Services finden Sie im Pflege Glossar.

Welche Zusatzbausteine werden angeboten? Was ist Ihnen persönlich wichtig? Werden Ihre individuellen Vorstellungen berücksichtigt?

  • Die Allianz bietet Ihnen Zusatzbausteine, mit denen Sie die gewünschten Leistungen individuell anpassen können. Dazu zählen beispielsweise Beitragsentlastungen im Alter, erhöhte Leistungen bei ambulanter Versorgung zuhause oder eine Einmalzahlung im Pflegefall.

Prüfen Sie, ob die Pflegezusatzversicherung sofort ab Versicherungsbeginn leistet!

  • Bei der Pflegezusatzversicherung der Allianz gibt es keine Warte­zeit.
  • Auf welche Besonderheiten Sie besonders beim Abschluss einer Pflegezusatzversicherung achten sollten, finden Sie auf der Seite Pflegezusatzversicherung. Die wichtigsten Tipps von Beitragsbefreiung über die entscheidende Höhe des Tagessatzes und vieles mehr sind hier einfach und verständlich zusammengefasst.
Berechnen Sie online Ihren individuellen Tarif zur Pflege­zusatz­versicherung.
Alle Vorteile zur Pflege­zusatz­versicherung im Überblick.
Übersicht
Sehen Sie hier eine vereinfachte Übersicht, wie die fünf Pflegegrade berechnet werden.
  • So werden die fünf Pflegegrade berechnet


    Mehr Informationen zu den Pflegegraden finden Sie in unserem ausführlichen Ratgeber.
Die passende Versicherung
Im Pflegefall individuell abgesichert mit der Pflegezusatz­versicherung
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Häufige Fragen
Was möchten Sie gerne wissen?
  • Muss der Beitrag zur Pflegezusatzversicherung im Pflegefall weiterbezahlt werden?

    Ob Sie die Beiträge im Pflegefall weiterzahlen müssen, hängt von Ihrem Tarif ab. Es gibt Versicherer, die von einer Beitragszahlung im Pflegefall absehen. Eine Beitragsfreistellung kann entweder bereits ab Pflegegrad 1 der Fall sein oder aber ab einem höheren Pflegegrad. Tarife mit einer Beitragsbefreiung ab Pflegegrad 1 sind in der Regel teurer als Verträge, bei denen auch im Pflegefall die Beiträge fällig sind.

    • Bei der Allianz erhalten Sie im Tarif PflegetagegeldBest ab Pflegegrad 5 eine Beitragsbefreiung und das bei vollem Leistungsumfang.
  • Was kostet die Pflege im Pflegeheim?

    Die Kosten für ein Pflegeheim bzw. stationäre Pflegeeinrichtungen sind hoch. Sie setzen sich zusammen aus Pflegesatz, Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten, Ausbildungsumlage und sonstigen Kosten.

    Ein Beispiel: Im Pflegegrad 2 kostet der Platz im Pflegeheim gesamt 3.548 Euro monatlich. Das sind die Kosten im Bundesdurchschnitt für das 1. Pflegejahr.

    Ihr Eigenanteil daran beträgt 2.568 Euro pro Monat, das ist der Betrag, der durchschnittlich als Zuzahlung für die Unter­bringung im Pflege­heim bezahlt werden muss. 

    Für viele stellt sich die Frage, wer den Pflegeheimplatz finanziert. Im Ratgeber zu Kosten für ein Pflegeheim finden Sie ausführliche Informationen dazu. Mit einer Pflegezusatzversicherung können Sie diese finanziellen Belastungen reduzieren.

    Im Rahmen der Pflege­reform zahlen gesetzliche Pflege­kassen oder die private Pflege­pflicht­versicherung seit 1.1.2022 zusätzlich zu pauschalen Leistungs­beträgen einen von der Dauer der voll­stationären Pflege abhängigen Leistungs­zuschlag. Dieser ist bezogen auf den pflege­bedingten Eigen­anteil (genauer den sogenannten Einrichtungs­einheitlichen Eigen­anteil (EEE) inkl. Ausbildungs­vergütung (AV)) des jeweiligen Pflege­heims bei vollstationärer Pflege in Pflege­graden 2-5. Der Leistungs­zuschlag beträgt im ersten Jahr 15% der so definierten pflege­bedingten Aufwendungen. Im 2. Jahr beträgt dieser 30%, im 3. Jahr 50% und ab dem 4. Jahr 75%.

    Quellen: Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO 09/23) sowie Gesundheitsberichterstattung (GBE) des Bundes.

  • Was ist die Pflegepflichtversicherung?

    Sinn und Zweck der Pflegepflichtversicherung ist es, ihre Mitglieder gegen die finanziellen Folgen im Pflegefall abzusichern. Deshalb besteht in Deutschland Versicherungspflicht. Damit stellt der Gesetzgeber sicher, dass jeder Bürger und jede Bürgerin im Pflegefall eine Grundversorgung erhält.

    Trotz des Basisschutzes der gesetzlichen Pflegeversicherung entsteht im Falle der Pflegebedürftigkeit eine Versorgungslücke. Deshalb ist es wichtig, selbst vorzusorgen, um diese zu schließen. Eine private Pflegezusatzversicherung sichert Sie zusätzlich ab.

    Die Pflegekassen sind als Träger an die jeweiligen Krankenkassen bzw. Krankenversicherungen gebunden. In der Regel sind Sie also dort pflegeversichert, wo Sie krankenversichert sind. Das heißt: Wer gesetzlich krankenversichert ist, ist automatisch über die Pflegekasse seiner gesetzlichen Krankenversicherung pflegeversichert. Sind Sie privat krankenversichert, sichern Sie sich über eine private Pflegepflichtversicherung ab.

    Es gibt kaum Unterschiede in den Leistungen. Diese sind bei den gesetzlichen und privaten Pflegepflichtversicherungen prinzipiell gleich.

  • Sind die Kosten der Pflegezusatzversicherung steuerlich absetzbar?

    Die Beiträge für die private Pflegezusatzversicherung können als sonstige Vorsorgeaufwendungen in der Einkommenssteuererklärung angegeben werden. Allerdings muss hierbei der Höchstbetrag beachtet werden. Der Höchstbetrag ist die maximale Summe, die im Jahr für Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge steuerlich geltend gemacht werden kann. Ist die Summe bereits erreicht, können die Beiträge der privaten Pflegezusatzversicherung nicht mehr berücksichtigt werden. 

    Für Beamtinnen und Beamte oder Angestellte gilt ein Höchstbetrag von 1.900 Euro im Jahr. Der Höchstbetrag für Selbstständige beläuft sich auf 2.800 Euro.

    Die Pflegezusatzversicherung ist nur absetzbar, wenn die Summe für die Kranken- und Pflegepflichtversicherung unterhalb des Höchstbetrags liegt.

  • Wie viel Geld muss ich für den Pflegefall ansparen, wenn ich selbst Vorsorge betreiben will?

    Wie viel Geld für den Pflegefall angespart werden muss, kommt auf verschiedene Faktoren an und lässt sich nicht pauschal beantworten. Entscheidend ist, wie hoch der Pflege­bedarf ist und in welchen Pflegegrad man somit eingestuft wird. Außerdem muss die Art der Pflege und die Pflege­dauer berücksichtigt werden. Nicht zuletzt kommt es auch darauf an, wo Sie wohnen, denn die Pflege­kosten unter­scheiden sich nach den einzelnen Bundes­ländern.

    Bei einer stationären Pflege und einem Pflegegrad 5 belaufen sich die durchschnitt­lichen monat­lichen Gesamt­kosten auf 4.783 Euro. Diese Gesamt­kosten werden durch gesetzliche Leistungen um 2.215 Euro monatlich reduziert. Übrig bleibt ein monat­licher Eigen­anteil von 2.568 Euro. Bei einer Pflege­dauer von zum Beispiel fünf Jahren müssen insgesamt 154.080 Euro für den Pflege­fall angespart werden. 
    Kosten ohne eine private Pflegezusatz­versicherung: 154.080 Euro

    • Mit dem Allianz Tarif PflegetagegeldBest und einer maximal monatlichen Leistung in Höhe von beispielsweise 2.550 Euro (85 Euro Tagessatz) wäre noch ein monatlicher Beitrag von 18 Euro offen (2.568 Euro abzüglich 2.550 Euro). Auf fünf Jahre Pflegezeit gerechnet, müssten somit nur 1.080 Euro anstatt 154.080 Euro angespart werden. Dieses Beispiel zeigt deutlich, wie sinnvoll eine Pflegezusatzversicherung ist. 
      Kosten mit einer privaten Pflegezusatz­versicherung: 1.080 Euro
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