- Eine Pflegezusatzversicherung ist für viele Menschen sinnvoll, denn im Pflegefall decken die gesetzlichen Leistungen die immer weiter steigenden Pflegekosten nicht ab. Dadurch entsteht eine Versorgungslücke, die aus eigener Tasche bezahlt werden muss. Je mehr Pflege und Betreuung Sie im Pflegefall benötigen, desto höher Ihr Pflegegrad und die entsprechenden Pflegekosten. Das eigene Pflegerisiko und die finanzielle Belastung im Pflegefall lassen sich nur schwer einschätzen. Aber sicher ist: Die Zahl der Pflegebedürftigen und die Pflegekosten steigen in Zukunft weiter.
- Besonders sinnvoll ist eine Pflegezusatz, wenn Sie Ihre Ersparnisse und Vermögenswerte wie Immobilien, Ihr Unternehmen oder Ihre Angehörigen schützen möchten. Dabei sollten Sie 5 Punkte beachten und diese häufigen Fehler vermeiden.
- Denn nicht nur bei stationärer Pflege zahlen Sie die Unterkunft, Verpflegung, einen großen Teil der Betreuung sowie viele Hilfen im Alltag in der Regel selbst. Auf diese Weise entsteht Ihre Pflegekostenlücke. Die Allianz Pflegezusatzversicherung entlastet Sie im Pflegefall finanziell - und das ohne Wartezeit! Sie können diese online bis zum 60. Lebensjahr und bei Ihrer Allianz Agentur sogar darüber hinaus abschließen und sorgen so für finanzielle Freiräume.
Warum ist eine private Pflegezusatzversicherung sinnvoll?
Pflegezusatzversicherung sinnvoll: Darum sollten Sie privat vorsorgen
- Drei von vier Menschen werden in Deutschland pflegebedürftig.
- Im Pflegefall reichen die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung oft nicht aus – deshalb ist private Vorsorge wichtig!
- Die Allianz steht Ihnen als starker Partner zur Seite mit einer Pflegezusatzversicherung – für beispielsweise 16,80 Euro pro Monat.
Warum ist eine Pflegezusatzversicherung notwendig?
Der demografische Wandel, die steigende Zahl an Pflegebedürftigen sowie immer höhere Pflegekosten fordern unseren Sozialstaat. Zudem reichen die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung nicht mehr aus, um alle Pflegekosten zu decken. Die Vorsorge mit einer privaten Pflegezusatzversicherung wird immer wichtiger.
Je höher der Pflegegrad, desto größer ist in der Regel die Versorgungslücke. Denn je mehr Hilfe Sie im Alltag benötigen, desto höher fallen die Kosten für professionelles Pflegepersonal, Hilfsmittel und Co. aus. Wie hoch die gesetzlichen Pflegeleistungen und der Eigenanteil pro Monat ausfallen können, sehen Sie in der Grafik veranschaulicht an Beispielen zu den einzelnen Pflegegraden. Was die gesetzlich vorgeschriebenen Leistungen der Pflegepflichtversicherung nicht abdecken, müssen Sie privat stemmen.
Ambulante bzw. häusliche Pflege: Viele Pflegebedürftige wünschen sich eine ambulante Pflege daheim. Aber auch das kostet viel Geld. Wie im Beispiel deutlich wird, fällt im Pflegegrad 3 bei ambulanter Betreuung zuhause durch einen Pflegedienst eine durchschnittliche Eigenleistung von circa 2.000 Euro monatlich an.
Pflege im Heim ist besonders teuer. Das wird anhand eines Beispiels deutlich: Eine Unachtsamkeit führte bei Herrn Chén zum Sturz und löste eine starke Hirnblutung aus. Diese führte zu irreversiblen Schäden. Seitdem wird der 55 Jähriger in einem nahegelegenen Pflegeheim gepflegt und ist in Pflegegrad 5 eingestuft. Die Kosten in der Pflegeeinrichtung liegen bei 5.263 Euro monatlich. Von der Pflegepflichtversicherung werden monatlich 2.380 Euro übernommen. Das ergibt eine Lücke von 3.155 Euro monatlich im 1. Pflegejahr, die Herr Chén aus eigener Tasche finanzieren muss. Nähere Informationen zu dem Beispiel und den Pflegegraden 4 und 5 bei stationärer Pflege finden Sie im Infobutton.
Das Beispiel ist fiktiv. Die Gesamtkosten von 5.535 Euro im Monat basieren auf bundesweiten, durchschnittlichen Pflegekosten. Diese können regional abweichen.
In der Grafik ist die gesetzliche Leistung für stationäre Pflege für Pflegegrad 4 und 5 im ersten Jahr ausgewiesen. Im Rahmen der Pflegereform 2022 zahlen gesetzliche Pflegekassen oder die private Pflegepflichtversicherung seit 1.1.2022 zusätzlich zu pauschalen Leistungsbeträgen einen von der Dauer der vollstationären Pflege abhängigen Leistungszuschlag.
Dieser Leistungszuschlag ist bezogen auf den pflegebedingten Eigenanteil (genauer den sogenannten Einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE) inkl. Ausbildungsvergütung (AV)) des jeweiligen Pflegeheims bei vollstationärer Pflege in Pflegegraden 2 bis 5. Der Leistungszuschlag beträgt im ersten Jahr 15 Prozent der so definierten pflegebedingten Aufwendungen. Im zweiten Jahr beträgt dieser 30 Prozent, im dritten Jahr 50 Prozent und ab dem vierten Jahr 75 Prozent.
Quellen: Wissenschaftliches Institut der AOK (WIdO 09/26) sowie Gesundheitsberichterstattung (GBE) des Bundes.
Ein Beispiel: Herr Chén ist seit seinem Sturz stark pflegebedürftig, in Pflegegrad 5 eingestuft und 5 Jahre lang im Pflegeheim untergebracht.
Die durchschnittlichen monatlichen Gesamtkosten betragen 5.535 Euro, die monatliche gesetzliche Leistung: 2.380 Euro, der verbleibende monatlicher Eigenanteil: 3.155 Euro. Das ergibt insgesamt 189.300 Euro Kosten für Pflege ohne eine private Pflegezusatzversicherung (fünf Jahre x 3.155 € x 60 Monate), die bezahlt bzw. angespart werden müssten.
Gut für alle, die rechtzeitig eine Allianz Pflegezusatzversicherung abgeschlossen haben. Ein Beispiel: Bei einem empfohlenen Tagessatz von 105 Euro erhält der Pflegebedürftige im Pflegegrad 5 100 Prozent der versicherten Höchstleistung bei stationärer Pflege (105 € x 30 Tage). Das sind monatlich 3.150 Euro. Damit reduziert sich sein monatlicher Eigenanteil auf 5 Euro. Weiterer Vorteil: Im Pflegegrad 5 erhält er eine Beitragsbefreiung, das heißt, er zahlt keine Beiträge mehr für die Pflegezusatzversicherung. Die Allianz Pflegezusatzverischerung hat keine Wartezeiten, auch wenn der Pflegebedürftige die Versicherung erst kurz vor dem Unfall abgeschlossen hat, werden die vereinbarten Leistungen erstattet.
Die Pflege von Angehörigen zu Hause führt oft zu einer hohen Belastung auf körperlicher, psychischer und finanzieller Ebene. Pflege betrifft immer die gesamte Familie und geht mit vielen Emotionen einher. Oft reduzieren Angehörige ihre Arbeitszeit und müssen sich mit Pflegethemen auseinandersetzen, die sie überfordern. Typisch sind auch Schlafstörungen, Rückenschmerzen und soziale Isolation.
Dazu kommt die Frage: Wann müssen Kinder für ihre Eltern zahlen? Erwachsene Kinder sind ab einem Jahresbruttoeinkommen von mehr als 100.000 Euro verpflichtet, für Ihre pflegebedürftigen Eltern aufzukommen. Wenn die gesetzlichen Leistungen und die Altersrente nicht ausreichen, um die Pflegekosten abzudecken, müssen Pflegebedürftige auf ihr Erspartes zurückgreifen. Sind keine Rücklagen, Vermögensgegenstände oder Immobilien mehr vorhanden, springt das Sozialamt unterstützend ein und streckt die Kosten vor. Haben Kinder ein hohes Einkommen, fordert das Sozialamt im Anschluss die Kosten von ihnen im Rahmen des Elternunterhalts zurück. Das Schonvermögen ist von dieser Regelung ausgenommen. Dazu zählen auch die Rücklagen als Freibetrag, zum Beispiel für Altersvorsorge oder eine selbstgenutzte Immobilie.
Eine Allianz Pflegezusatzversicherung schützt Ihr Vermögen und Ihre Angehörigen davor, für Ihre Pflegekosten aufkommen zu müssen. Außerdem können Sie zusätzliche professionelle Hilfe finanzieren, wenn Angehörige an ihre Grenzen stoßen. Inklusive sind umfangreiche Service- und Assistance-Leistungen wie Pflegeberatung, Unterstützung bei der Pflegeheim-Suche und ein online Pflegebegleiter, der Sie und Ihre Angehörigen in schwierigen Zeiten begleitet.
Auf diese 5 Punkte sollten Berufstätige, Rentner:innen und Kinder bei der Pflegezusatz achten
-
Achten Sie auf diese fünf Punkte
-
Angestellte & Selbstständige
-
Beamte und Beamtinnen
-
Senioren und Seniorinnen
-
Kinder
1. Früher Einstieg: Am besten schließen Sie so früh wie möglich ab! Das ist nur möglich, solange keine Pflegebedürftigkeit oder eine schwere Erkrankung besteht. In jungen Jahren sind die Beiträge günstiger, da der Beitrag unter anderem vom Eintrittsalter abhängig ist. Die Gesundheitsfragen lassen sich meist leichter beantworten.
2. Gesundheitsprüfung: Vor dem Vertragsabschluss stellt Ihnen die Versicherung Gesundheitsfragen, um das Risiko zu kalkulieren. Diese Gesundheitsfragen müssen vollständig und wahrheitsgemäß beantwortet werden. Ansonsten kann der Versicherer den Vertrag rückwirkend kündigen. Auch hier gilt, je eher desto besser: In jungen Jahren ist das Risiko schwerer Erkrankungen geringer und Ablehnungen sind unwahrscheinlicher.
3. Wartezeiten: Prüfen Sie unbedingt, ob Ihre gewünschte Pflegezusatzversicherung sofort ab Versicherungsbeginn leistet. Ansonsten würden Sie im Pflegefall erst nach Ablauf dieses Zeitraums Leistungen erhalten. Bei der Pflegezusatzversicherung der Allianz gibt es keine Wartezeit.
4. Leistung ab Pflegegrad 1: Die Pflegezusatzversicherung sollte ab Pflegegrad 1 leisten und auch bei ambulanter Pflege zu Hause bezahlen – unabhängig davon, ob Angehörige oder ein Pflegedienst die Betreuung übernehmen.
5. Höhe des Tagegeldes: Das Pflegetagegeld richtet sich nach dem Pflegegrad, das heißt, ausgezahlt wird nur ein Anteil Ihres vereinbarten Tagessatzes. 100 Prozent gibt es meist erst in Pflegegrad 5. Je höher Ihr vereinbarter Tagessatz, desto mehr Geld erhalten Sie auch bei niedrigeren Pflegegraden und desto besser lässt sich die Pflege finanzieren. Die Allianz empfiehlt 105 Euro pro Tag, damit beträgt die maximale Leistung 3.150 Euro pro Monat. Der höchstmögliche Tagessatz bei der Allianz sind 150 Euro, das wären maximal 4.500 Euro monatlich.
Selbstständige sind – genauso wie Arbeitnehmer:innen – über die gesetzliche Pflegepflichtversicherung versichert. Wenn Sie in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) versichert sind, sind Sie in der sozialen Pflegepflichtversicherung (Pflegekasse). Für privat Krankenversicherte sind die privaten Pflichtversicherungen zuständig. Die Leistungen sind nahezu gleich. Und das kann im Pflegefall zu großen finanziellen Belastungen führen. Mit einer privaten Pflegezusatzversicherung sichern Sie sich zusätzlich ab, um sich eine qualitativ hochwertige Pflege leisten zu können. So bleiben Sie im Pflegefall und im Alter unabhängig und selbstbestimmt. Und Ihre Angehörigen werden nicht auch noch finanziell belastet mit einer teuren Privatpflege.
Die meisten Beamtinnen und Beamten sind über die Beihilfe gut im Krankheitsfall abgesichert. Trotzdem ist auch für diese Berufsgruppe eine Pflegezusatzversicherung sinnvoll. Denn auch hier klafft die Versorgungslücke zwischen den steigenden Pflegekosten und den gesetzlichen Leistungen. Im Pflegefall dienen die Leistungen der Pflegepflichtversicherung nur als Basisabsicherung. Das bedeutet für den Ernstfall, dass Ihr Privatvermögen für die hohen Kosten verwendet werden muss. Oder dass Ihre Kinder unter bestimmten Voraussetzungen (Elternunterhalt) für Ihre Pflegekosten aufkommen müssen.
Selbst im Rentenalter lohnt es sich, über den Abschluss einer privaten Pflegezusatzversicherung nachzudenken. Mit der Pflegepflichtversicherung haben Sie eine Grundversorgung im Pflegefall, aber es bleiben oft hohe Restkosten bestehen. Mit einer privaten Pflegezusatzversicherung können Sie diese Versorgungslücke schließen. Viele Personen sehen eine Pflegezusatzversicherung deshalb auch als sinnvolle Art der Rentenvorsorge. Ob es eine Altersgrenze für den Abschluss einer Pflegezusatzversicherung gibt, hängt von dem Versicherungsunternehmen ab. Einige Versicherer lehnen Anträge von älteren Personen ab. In der Regel liegt das höchste Eintrittsalter jedoch bei 70 bis 75 Jahren.
Auch wenn man nicht gerne darüber nachdenkt - Kinder und Jugendliche können auch pflegebedürftig werden. In Deutschland leben rund 345.000 unter 20 Jahren mit anerkanntem Pflegegrad. Ursachen sind meist angeborene Behinderungen, chronische oder psychische Erkrankungen oder Unfälle, nicht altersbedingte Leiden. Weil Kinder kein eigenes Einkommen haben, müssen oft die Eltern die Kosten tragen. Häufig müssen die Arbeitszeiten der Eltern reduziert werden, das bedeutet weniger Einkommen. Die Pflegepflichtversicherung zahlt nur nach Pflegegrad, es gibt nicht mehr Leistungen für Kinder als für Erwachsene. Und die Leistungen reichen häufig nicht aus, um die Kostenlücke zu decken. Eine private Pflegezusatzversicherung schließt diese Lücke – gute Tarife gibt es je nach Tagessatz ab etwa fünf Euro im Monat.
Quelle: Statistisches Bundesamt
(Stand: 2023)
Was kostet eine private Pflegezusatzversicherung?
Die Allianz Pflegezusatzversicherung (Tarif PflegetagegeldBest) kostet 16,80 Euro pro Monat. Dies gilt für eine 35-jährige Person bei einem Auszahlungsbetrag von bis zu 600 Euro monatlich. In diesem Beispiel entspricht das einem Tagessatz von 20 Euro. Die Beiträge für eine Pflegezusatzversicherung sind abhängig von Ihrem Alter bei Vertragsbeginn. Je jünger Sie bei Vertragsabschluss sind, desto günstiger die Beiträge. Außerdem spielt Ihr Gesundheitszustand bei der Antragsstellung und mögliche Vorerkrankungen eine Rolle. Wichtig ist auch die Höhe des gewählten Tagessatzes. Je höher der gewünschte Tagessatz, desto höher ist der Beitrag im betreffenden Pflegezusatztarif und desto besser sind die Pflegeleistungen.
Beitragsbeispiele der Allianz Pflegezusatzversicherung
Berechnen Sie Ihren Beitrag in wenigen Schritten. Digital, sicher und transparent. Bei Fragen sind wir gerne persönlich für Sie da! Ist Ihnen der empfohlene Tagessatz zu hoch, können Sie diesen im Rechner anpassen. Auch ein niedrigerer Tagessatz entlastet im Pflegefall spürbar und reduziert Ihren Beitrag.
Diese Fehler sollten Sie bei der Pflegezusatzversicherung vermeiden
"Darum kümmere ich mich später."
Eine Pflegebedürftigkeit kann jeden treffen - auch Jüngere. Laut Statistik werden drei von vier Menschen im Laufe Ihres Lebens pflegebedürftig. Achtung: Wenn Sie bereits pflegebedürftig oder schwer erkrankt sind oder Pflegeleistungen beantragt haben, dann können Sie keine private Pflegezusatzversicherung mehr abschließen!
"Die gesetzliche Pflegeversicherung reicht aus."
Mit den Pflegereformen wurden ein paar Leistungen der Pflegepflichtversicherung angepasst und verbessert. Dennoch reicht das gesetzliche Pflegegeld meist nicht aus, um alle anfallenden Pflegekosten abzudecken, da auch die Kosten immer weiter ansteigen.
"Diese Erkrankung brauche ich nicht angeben."
Besonders fatal ist, wenn Sie jahrelang Beiträge gezahlt haben und bei Rückfragen herauskommt, dass Sie die Gesundheitsfragen bei Abschluss der Pflegezusatzversicherung nicht korrekt beantwortet haben. Denn dann erhalten Sie im Ernstfall keine finanzielle Unterstützung oder der Versicherer kann den Vertrag anfechten bzw. zurücktreten.
Arten der Pflegezusatzversicherung
Es gibt verschiedene Arten von Pflegezusatzversicherungen, mit denen Sie die Finanzierungs- und Versorgungslücke schließen können. Eine der beliebtesten ist die Pflegetagegeldversicherung. Bei Vertragsabschluss legen Sie einen Tagessatz fest, der Ihnen im Pflegefall ausbezahlt wird und zur freien Verfügung steht. Dann gibt es noch die staatlich geförderte Pflegevorsorge PflegeBahr, das ist ein zuschussfähiger Pflegetagegeldtarif. Die staatliche Förderung beträgt bis zu 60 Euro jährlich. Einen direkten Vergleich mit den Vor- und Nachteilen der Pflegetagegeldversicherung und der PflegeBahr finden Sie auf der Seite PflegeBahr.
Persönliche Erfahrungen mit Pflege
In diesen Videos erzählen verschiedene Personen aus ihrer Perspektive, wie sie zum Thema Pflege stehen, welche Erfahrungen sie oder ihr Umfeld damit gemacht haben und vor welchen Herausforderungen sie standen. Texte wurden nicht vorgegeben, es handelt sich nicht um Schauspieler:innen. Die Interviews machen deutlich, wie wichtig es ist, rechtzeitig für den Pflegefall vorzusorgen und sich mit einer Pflegezusatzversicherung abzusichern.
Hohe Kundenzufriedenheit bei der Pflegezusatzversicherung
Allianz Pflege Services: Hilfe im Pflegefall
Mit der Allianz Pflegezusatzversicherung können Sie jederzeit umfangreiche Service- und Assistance-Leistungen nutzen. Das gilt für Sie und Ihre Angehörigen gleichermaßen. Zu den wertvollen Leistungen gehören zum Beispiel Beratungs- und Informationsangebote, Apps und digitale Pflegeservices oder die Vermittlung eines Pflegeheimplatzes.
Gibt es Anzeichen für eine bevorstehende Pflegebedürftigkeit, oder ist ein plötzlicher Pflegefall eingetreten? Unsere Checkliste zum Download bietet Ihnen eine erste Hilfestellung. Hier finden Sie die wichtigsten Punkte, erste Schritte und weiterführende Links kompakt zusammengefasst.
In Deutschland gibt es über 100 soziale Pflegekassen und über 50 private Pflegeversicherungsträger. Für Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung ist die soziale Pflegeversicherung (SPV) zuständig, auch Pflegekasse genannt. Sie benennt eine zuständige Pflegeberatung, an die Sie alle Fragen rund um das Thema Pflege richten können. Die Pflegeberatung ist ein kostenloser Service. Pflegeberater:innen und Pflegestützpunkte stehen Ihnen vor Ort, bei Ihnen Zuhause, online oder telefonisch zur Verfügung.
Versicherte der privaten Krankenversicherung können sich an die compass Pflegeberatung wenden. Auch diese bietet kostenlose Informationen, Beratung und Hilfe rund um das Thema Pflege an. Die Telefonnummer ist 08 00-101 88 00 (bundesweit gebührenfrei).
Haben Sie bzw. die pflegebedürftige Person eine private Krankenvollversicherung bei der Allianz inkl. Pflegepflichtversicherung abgeschlossen? Dann können Sie mit unserem Online-Pflegeantrag am PC, Smartphone oder Tablet ganz einfach und sicher Pflegeleistungen beantragen. Dies betrifft die ambulante wie die stationäre Pflege.
Gut zu wissen: Sie haben eine Pflegezusatzversicherung bei der Allianz Private Krankenversicherung? Dann benötigen Sie diesen Online-Pflegeantrag nicht. Wie Sie stattdessen Leistungen beantragen, lesen Sie in unseren Pflege-FAQ.
Sie sind privat versichert und möchten wissen, ob bei Ihnen eine Pflegebedürftigkeit vorliegt? Hier hilft Ihnen Medicproof, der medizinische Dienst der privaten Krankenversicherungen. Um den Grad Ihrer Pflegebedürftigkeit herauszufinden und den entsprechenden Pflegegrad festzustellen, vereinbart Medicproof mit Ihnen einen Termin für eine Pflegebegutachtung. Wie dieser Termin abläuft, lesen Sie hier:
Einen passenden und bezahlbaren Pflegeheimplatz in der Nähe zu suchen, kann für Pflegebedürftige und Angehörige sehr schwierig sein. Wie Sie dabei am besten vorgehen und worauf Sie bei der Suche achten sollten, erfahren Sie in unserem Ratgeber.
Organisieren Sie die Pflege Angehöriger ganz einfach, sicher und digital mit einer App: Die PflegeleichtAPP von Nui Care erfasst die individuelle Pflegesituation und versorgt Sie mit den Informationen, die für Sie aktuell relevant sind. Sie zeigt Ihnen beispielsweise, welche Pflegeleistungen wann in Anspruch genommen werden können oder gibt hilfreiche Tipps.
Sind die Kosten der Pflegezusatzversicherung steuerlich absetzbar?
Die Beiträge für die private Pflegezusatzversicherung können Sie als sonstige "Vorsorgeaufwendungen" in der Einkommenssteuererklärung angeben. Allerdings ist die Pflegezusatzversicherung nur absetzbar, wenn die Summe für die Kranken- und Pflegepflichtversicherung unterhalb des Höchstbetrags liegt. Das ist die maximale Summe, die im Jahr für Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge steuerlich geltend gemacht werden kann. Haben Sie diese Summe bereits erreicht, können Ihre Beiträge zur privaten Pflegezusatzversicherung nicht mehr berücksichtigt werden. Höchstbeiträge im Überblick:
- Für Beamtinnen und Beamte oder Angestellte gilt ein Höchstbetrag von 1.900 Euro im Jahr.
- Der Höchstbetrag für Selbstständige beläuft sich auf 2.800 Euro.
Gut zu wissen: Leistungen aus einer privaten Pflegezusatzversicherung sind im Pflegefall in der Regel steuerfrei. Das heißt, das monatliche Pflegetagegeld steht Ihnen in voller Höhe zur Verfügung – ohne weitere Abzüge.
Was ist die Pflegepflichtversicherung?
Sinn und Zweck der Pflegepflichtversicherung ist es, ihre Mitglieder gegen die finanziellen Folgen im Pflegefall abzusichern. Deshalb besteht in Deutschland Versicherungspflicht. Damit stellt der Gesetzgeber sicher, dass jeder Bürger und jede Bürgerin im Pflegefall eine Grundversorgung erhält. Trotz dieses Basisschutzes der gesetzlichen Pflegeversicherung entsteht im Falle der Pflegebedürftigkeit eine Versorgungslücke. Um diese zu schließen, ist es wichtig, selbst vorzusorgen. Eine private Pflegezusatzversicherung sichert Sie zusätzlich ab.
Muss der Beitrag zur Pflegezusatzversicherung im Pflegefall weiterbezahlt werden?
Ob Sie die Beiträge im Pflegefall weiterzahlen müssen, hängt von Ihrem Tarif ab. Es gibt Versicherer, die von einer Beitragszahlung im Pflegefall absehen. Eine solche Beitragsfreistellung bzw. Beitragsbefreiung kann entweder bereits ab Pflegegrad 1 erfolgen oder aber erst ab einem höheren Pflegegrad. Tarife mit einer Beitragsbefreiung ab Pflegegrad 1 sind in der Regel teurer als Verträge, bei denen auch in höheren Pflegegraden die Beiträge fällig sind.
Die fünf Pflegegrade und wie sie berechnet werden
So viel zahlt die Allianz Pflegezusatz je Pflegegrad
Die Allianz Pflegezusatzversicherung (PflegetagegeldBest) zahlt für jeden Tag der häuslichen bzw. stationären Pflege einen Anteil des vereinbarten Tagessatzes gestaffelt je nach Pflegegrad.
Pflegegrad 1: ambulant & stationär 20 % des versicherten Tagessatzes
Pflegegrad 2: ambulant 30 %, stationär 100 % des versicherten Tagessatzes
Pflegegrad 3: ambulant 50 %, stationär 100 % des versicherten Tagessatzes
Pflegegrad 4: ambulant 80 %, stationär 100 % des versicherten Tagessatzes
Pflegegrad 5: ambulant & stationär 100 % des versicherten Tagessatzes