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Ratgeber Studentenjobs

Das sollten alle Mini- und Midi-Jobber und Werkstudenten wissen

Allianz - Schwarzes Brett – hier findet man Studentenjobs

Studieren ist leider nicht immer ein Spaziergang. Viele Studenten müssen trotz hohem Lernpensum nebenbei jobben gehen, um sich das oft sehr teure Leben in den Unistädten überhaupt leisten zu können.

Schnell taucht hier die Frage auf, wann Sozialabgaben oder Steuern fällig werden und welche rechtlichen Hürden es gibt. Gerade angesichts der zahlreichen Gesetzesänderungen. Steuerexperte Tobias Gerauer von der Lohnsteuerhilfe gibt Antworten.

1. Minijobber

Die „geringfügige Beschäftigung“ ist für Studenten eine der häufigsten Jobarten. Darunter fallen oft Kellner oder Kassierer. Innerhalb der Minijob-Grenze bewegen Sie sich, wenn Sie monatlich maximal 450 Euro brutto verdienen (Stand aller Zahlen: 10. August 2015). Beim aktuellen Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde, können Studenten circa 13 Stunden pro Woche arbeiten, um noch als geringfügig beschäftigt zu gelten.

Der Minijob hat attraktive Vorteile: Man ist von Sozialabgaben wie Pflege- oder Arbeitslosenversicherung befreit, wenn der Arbeitgeber die volle Pauschale in Höhe von 13% für die Kranken- und Pflegeversicherung übernimmt. Dies ist üblich. Tobias Gerauer von der Lohnsteuerhilfe weist aber auf eine Besonderheit hin: „Die Rentenversicherung müssten geringfügig Beschäftigte allerdings schon zahlen. Das ist zwar kein hoher Betrag, nämlich 3,7 Prozent des Nettolohns. Alternativ können Minijobber beim Arbeitgeber eine Befreiung von diesem Beitrag beantragen.“ Dann zahlt nur noch der Arbeitgeber in die Rentenkasse ein, und entsprechend geringer sind später die eigenen Ansprüche.

Lohnsteuerpflichtig sind Minijobber in der Regel nicht. Sie müssen sich also keine Gedanken um eine Einkommenssteuererklärung am Jahresende machen. „Das gilt natürlich nur, solange Sie – auch aus mehreren Jobs – in Summe nicht mehr als 450 Euro verdienen“, sagt Gerauer.

2. Midijobber

Weniger bekannt sind die Regelungen für den Midijob. Dieser liegt bei Einnahmen zwischen 450,01 bis 850 Euro im Monat. Hier fallen Sozialabgaben und gegebenenfalls Einkommenssteuer an. Damit den Midijobber nicht die volle finanzielle Belastung trifft, werden die Sozialabgaben je nach Höhe des Einkommens gestaffelt. Erst wenn man über 850 Euro kommt, muss man die vollen Beiträge zahlen.

Lohnt sich das überhaupt für Studenten? Tobias Gerauer rechnet vor: „Wenn ein Midijobber 516 Euro im Monat verdient, werden ihm an Sozialversicherungsabgaben so viel abgezogen, dass am Ende nur 450 Euro netto übrig bleiben. Dann wäre er als Minijobber genauso gut dran und müsste  weniger arbeiten.“ Man sollte also deutlich über 550 Euro brutto liegen, damit sich die Arbeit auch lohnt.

Studenten können die hohe Steuerlast eines Midijobs als Werksstudenten umgehen.

3. Werksstudenten

Für Studenten gilt in bestimmten Fällen (keine Langzeit- und Promotionsstudenten) das „Werksstudentenprivileg“, das besagt, dass,  wer nicht mehr als 20 Stunden pro Woche arbeiten, von allen Sozialabgaben außer der Rentenversicherung befreit ist. Nachgewiesen wird die 20-Stunden-Regelung am besten gleich im Arbeitsvertrag. Studenten sollten hier gründlich nachlesen, ob auch wirklich nicht mehr als 20 Stunden in der Vorlesungszeit veranschlagt sind. In den Semesterferien dürfen Werksstudenten auch etwas mehr arbeiten. Die Grenze hierfür liegt bei 26 Wochen. Sonst besteht die Gefahr, dass man – steuerlich betrachtet – nicht mehr als „ordentlicher“ Student durchgeht, also mehr Zeit für das Studium, als für die Arbeit aufwendet.

Werksstudenten sind rentenversicherungspflichtig. Sobald sie mehr als 450 Euro im Monat verdienen, gehen 9,35 Prozent ihres Bruttoeinkommens an die Rentenkasse. Den Rest zahlt der Arbeitgeber.

„Unterm Strich ist eine Werksstudententätigkeit für junge Akademiker also wesentlich rentabler als ein Midijob“, empfiehlt Gerauer. „Achten Sie aber unbedingt auf die 20-Stunden-Regelung!“

Einkommensteuer/Lohnsteuer

Was sind das eigentlich für Steuern? Die Lohnsteuer ist eine Erhebungsform der Einkommensteuer und wird jeden Monat auf den gezahlten Lohn fällig. Diese behält der Arbeitgeber ein und führt sie ans Finanzamt ab. Sie ist sozusagen eine Vorauszahlung auf die – vom Arbeitnehmer zu zahlende – Einkommensteuer, die einmal im Jahr mittels Steuererklärung ermittelt wird.

Ledige Studenten ohne Kinder befinden sich prinzipiell in Steuerklasse I. Für diese gilt, dass Lohnsteuer erst ab einem Bruttogehalt von 950 Euro fällig wird. Bei mehreren Nebenjobs kann aber durch die andere Lohnsteuerklasse bereits deutlich früher Lohnsteuer fällig sein.

Einkommensteuer wird für ledige Studenten ohne Kinder erst fällig, wenn sie über 8.472 Euro/Jahr verdienen.

Urlaubsanspruch

Ob Mini-, Midi- oder Werksstudenten-Jobber – alle  Arbeitnehmer haben Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub: „Der Urlaub beträgt jährlich mindestens 24 Werktage“, steht in § 3 Bundesurlaubsgesetz. Als Werktage gelten dabei alle Kalendertage, die nicht Sonn- oder gesetzliche Feiertage sind.

Arbeiten Sie weniger als sechs Tage die Woche, gilt der Urlaubsanspruch nur anteilig: Angenommen, Sie kellnern drei Tage pro Woche, dann gilt: 24 Urlaubstage / 6 Wochentage * 3 Tage = 12 Tage Urlaub pro Jahr.

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