Zahnzusatzversicherung Steuererklärung:  Belege auf einem Tisch

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  • Gültig bei Antragsdatum 01.03. bis 13.07.2022 und Versicherungsbeginn 01.04.2022 bis 01.07.2022 erhalten Kunden einen Code der Philips GmbH für die Zahnbürste. Einlösewert: 30,00 Euro. Einzulösen auf der Philips Aktionsseite.
  • Ein Code pro versicherter Person. Anspruch auf den Code nach Ablauf der 14-tägigen Widerrufsfrist bei bestehendem Vertragsverhältnis und nach Zahlung der ersten Prämie. Ausgabe des Codes ca. 7 Wochen nach Versicherungsbeginn. Tarifwechsel innerhalb der Zahnzusatzversicherung ausgeschlossen.

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Wer kann was absetzen?

Zahnzusatz­versicherung und Steuer­erklärung

Kurz erklärt in 30 Sekunden
  • Beim Ausfüllen der Steuer­erklärung sollten Sie nichts vergessen. Schließlich geht es um Ihr Geld. Was können Sie an Versicherungen absetzen? Wo, in welcher Höhe? Es lohnt sich, dass Sie sich genau über die steuerliche Absetz­barkeit Ihrer privaten Zusatz­versicherungen informieren.
  • Die Kosten für Ihre private Zahn­zusatz­versicherung (ZZV) können Sie als sogenannte Vorsorge­aufwendungen in der Anlage Vorsorge­aufwand Ihrer Einkommen­steuer­erklärung angeben.
  • Der steuerlich absetzbare Höchst­betrag für Vorsorge­aufwendungen beträgt jährlich 1.900 Euro bei sozial­versicherungs­pflichtigen Arbeit­nehmern, Rentnern und Beihilfe­berechtigten und 2.800 Euro für Selbst­ständige und Freiberufler (Stand 2022).
  • Zudem können Sie in der Steuer­erklärung Ihren Kosten­anteil für Zahn-Vorsorge­leistungen wie professionelle Zahn­reinigungen als außer­gewöhnliche Belastungen angeben (sofern diese nicht 100 % von Ihrem Privat­versicherungs­unter­nehmen über­nommen werden).
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Genaue Vorgaben
Ja. Grundsätzlich kann die Zahnzusatzversicherung (ZZV) in der Steuererklärung im Rahmen der Vorsorgeaufwendungen abgesetzt werden. Der Höchstbetrag für Vorsorgeaufwendungen hierbei liegt für sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer bei 1.900 Euro und für Selbstständige bei 2.800 Euro (2022).

Wenn Sie diese Beträge mit den Zahlungen zur gesetz­lichen Kranken- und Pflege­pflicht­versicherung noch nicht ausschöpfen, dann können Sie die Zahnzusatzversicherung absetzen. Meist sind die Maximal­beträge mit den Pflicht­versicherungen jedoch ausgeschöpft.

Bessere Chancen haben Sie, wenn Sie in der gesetzlichen Kranken­kasse als Familien­mitglied oder Ehe­partner mit­versichert sind und eine eigene Steuer­nummer haben. Da sie keine eigenen Beiträge leisten, liegen Sie in der Regel unter dem steuerlichen Höchst­betrag für Vorsorge­aufwendungen. Heißt, in der Regel können Sie als Mitversicherter Ihre private Zahn­zusatz­versicherung steuerlich geltend machen. Sie wird dann meist voll steuerwirksam.

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Ihre Optionen
Ob und in welcher Höhe Sie in Ihrer Steuer­erklärung eine private Zahn­zusatz­versicherung absetzen können, hängt von Ihrer persönlichen Situation, Ihrem beruflichen Status und von Ihren Beiträgen in der Kranken- und Pflege­pflicht­versicherung ab.
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Vorteile
Wenn Sie verheiratet sind oder in einer eingetragenen Lebens­partner­schaft leben, haben Sie beim Absetzen von Vorsorge­auf­wendungen und somit auch bei der privaten Zahn­zusatz­versicherung bei der Steuer­erklärung je nach Berufs­tätigkeit mitunter einen Vorteil, denn: Der Höchst­betrag kann sich erhöhen.
Paar sitzt im Café, trinkt Kaffee und lacht zusammen

Haben Ehepartner oder Partner, die in einer einge­tragenen Lebens­partner­schaft leben, eine gemeinsame Steuer­nummer, sind sie gemeinsam „veranlagt“ und können ihre Höchst­beträge der Vorsorge­auf­wendungen zusammen­zählen. Das heißt für

  • Paare, bei denen beide als sozial­versicherungs­pflichtige Arbeit­nehmer tätig sind, gilt ein Höchst­betrag von 3.800 Euro.
  • Paare, bei denen beide Partner selbst­ständig sind, erhöht sich die Absetzungs­grenze auf 5.600 Euro.
  • Paare, bei denen einer selbst­ständig und der andere Arbeit­nehmer, Rentner oder Beamter ist, erhöht sich der Betrag auf 4.700 Euro.

Für alle anderen Konstellationen, bei denen mindestens ein Partner ein sozial­versicherungs­pflichtiger Arbeit­nehmer ist, erhöht sich der Betrag ebenfalls auf 3.800 Euro.

Unser Tipp
Illu, Frau hält eine Informationstafel in der Hand

Für viele Beschäftigte gibt es meist keine großen weiteren Steuer­vor­teile auf­grund der Beiträge zur Zahn­zusatz­versicherung, da die steuer­lichen Höchst­grenzen für Vorsorge­auf­wendungen niedrig angesetzt sind. Meist werden sie durch die steuerlich voll abzieh­baren Beiträge zur Kranken- und Pflege­pflicht­versicherung überschritten.

Grundsätzlich kommt es aber auf Ihre persönliche Versicherungssituation an:

  • Sind Sie als Ehepartner oder Familienmitglied in der gesetzlichen Kranken­kasse Ihrer Eltern oder Ihres Ehe­partners mit­versichert? Und haben Sie eine eigene Steuer­nummer? Dann lohnt sich eine Steuer­erklärung: Denn als Mitversicherte oder Mitversicherter zahlen Sie keine eigenen Beiträge zur gesetz­lichen Kranken- und Pflege­pflicht­versicherung. Das bedeutet, Sie können die Summe des steuerlichen Höchst­betrags für Ihre private zusätzliche Zahn­versicherung verwenden.
  • Ebenso profitieren Studenten und Studentinnen aufgrund Ihrer niedrigen Kranken- und Pflege­pflicht­versicherungs­beiträge am meisten vom Absetzen der Zahn­zusatz­versicherung in der Steuererklärung.

Wenn Sie noch weitere Zusatz­versicherungen (z.B. eine Pflege­zusatz­versicherung) abge­schlossen haben, können Sie die Beiträge dazu auch angeben. Diese werden im Rahmen der steuerlichen Höchst­beträge und Ihrer persönlichen Situation berücksichtigt.

Interessieren Sie sich für eine Pflege­zusatz­versicherung? Dann klicken Sie hier:

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Schritt für Schritt
Um Vorsorge­auf­wendungen (zu denen auch die Zahn­zusatz­versicherung in der Steuer­erklärung zählen kann) in der Steuer angeben zu können, benötigen Sie die Anlage Vorsorge­aufwand. Wie und was genau können Sie an Versicherungen absetzen? Antworten und entsprechende Anlagen finden Sie auf den Seiten des Bundesfinanzministeriums.
01
Sind Sie gesetzlich versichert, nutzen Sie bitte auf der ersten Seite das Feld „Über die Basis­absicherung hinaus­gehende Beiträge zu Kranken­versicherungen (z.B. für Wahl­leistungen, Zusatz­versicherung) abzüglich erstatteter Beiträge“, um Ihre Kosten der privaten Zahn­zusatz­versicherung abzusetzen.
02
Ihre Versicherungen in der Steuer­erklärung eintragen, auf die richtige Weise, das ist wichtig. Wichtig ist aber auch der korrekte Zeit­punkt: Legen Sie die ausgefüllte Anlage bitte dem Mantel­bogen Ihrer Steuer­erklärung bei und reichen Sie alles frist­gerecht bei Ihrem Finanz­amt ein. Im Regel­fall ist die Frist der 31.07. des Folge­jahres Ihrer Steuererklärung.
03
Die Anlage „Vorsorge­aufwand“ ist in ELSTER© als Teil der Einkommen­steuer­erklärung zu finden. Im ELSTER©-Steuer­programm ist die entsprechende Zeile im Bereich „Wahl­leistungen und Zusatz­versicherungen“ zu finden. Dann erfolgt die Eintragung genau nach dem gleichen Schema wie in Papier­form. Je nachdem, welche ELSTER©-Software Sie verwenden, können sich auch die Wege, Anlagen anzuhängen, unterscheiden.
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Kosten und Steuer
Erstattet Ihr privates Versicherungsunternehmen die Kosten für Ihre professionelle Zahnreinigung (PZR) oder anderer Vorsorgeleistungen komplett, können Sie diese Kosten nicht von der Einkommensteuer absetzen.
Icon: Frau bei professioneller Zahnreinigung
Icon: Frau bei professioneller Zahnreinigung

Müssen Sie für einen Teil der Kosten selbst aufkommen, können Sie Ihren Anteil als außer­gewöhnliche Belastung in der Steuer­erklärung angeben. Das Finanz­amt entscheidet dann, ob es sich dabei tatsächlich um eine außer­gewöhnliche finanzielle Belastung handelt und sich diese Angabe mildernd auf Ihre Steuer auswirkt. Erst nach diesem eventuellen Abzug wirken sich Ihre Kosten für eine PZR als außer­gewöhnliche Belastung steuerlich aus.

Lesen Sie mehr darüber, welche Regelungen gelten in den Ratgebern für die Dentaltarife DentalPlus, DentalBest und ZahnFit.

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5 Tipps
Warum sich eine Zahn­zusatz­versicherung lohnt? Niemand weiß, ob nicht doch irgendwann einmal etwas mit den Zähnen ist. Egal ob für junge Erwachsene oder junge Familien: Eine Zahn­zusatz­versicherung kann sich für jedes Alter lohnen.

Unabhängig vom Thema Zahn­zusatz­versicherung in Ihrer Steuer­erklärung: Wählen Sie einen Tarif, der alle Leistungen bietet, die für Sie wichtig sind und profitieren Sie somit von Leistungen, die die gesetzliche Kranken­kasse nicht oder nicht ganz übernimmt:

  1. Prophylaxe: Durch eine Zahn­zusatz­versicherung können Sie Leistungen für Ihre regelmäßige Zahn­prophylaxe wie z.B. professionelle Zahnreinigung versichern.
  2. Hochwertige Kunst­stoff­füllungen: Mit einer Zahn­zusatz­versicherung können Sie Leistungen für hoch­wertige Kunst­stoff­füllungen absichern.
  3. Kosten für Wurzel- oder Parodontitisbehandlung: Je nach Tarif werden bis zu 100 Prozent der Kosten übernommen.
  4. Kieferorthopädische Behandlungen: Bis zum 21. Lebensjahr werden grund­sätzlich kieferorthopädische Behandlungen bis zum vereinbarten Höchst­satz vom Versicherer über­nommen. Die meisten Versicherer bieten Tarife an, die sich auch im Falle eines Unfalls auch für kiefer­ortho­pädische Maß­nahmen Erwachsenen leisten können.
  5. Zahnersatz und Inlays: Mit einer Zahn­zusatz­versicherung können Sie Ihren Eigen­anteil bei Zahn­ersatz oder Inlays massiv reduzieren.
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Im Pflegefall individuell abgesichert mit der Pflegezusatz­versicherung
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Häufige Fragen
Was möchten Sie gerne wissen?
  • Die Kosten der ZZV sind steuerlich absetzbar, sind die Zahnarztkosten auch von der Steuer absetzbar?

    Ja. Auch Ihre Zahnarztrechnung bzw. Ihre Zahnarztkosten können Sie steuerlich geltend machen. Jedoch können Sie nur jene Rechnungen bzw. Kosten geltend machen, die nicht von der Zahn­zusatz­versicherung über­nommen werden - unter bestimmten Voraus­setzungen. Als Ausgaben fallen sie in der Steuer­erklärung unter die außer­gewöhnlichen Belastungen. Ob Ihre Unter­suchungs­kosten oder die Kosten für Zahn­behandlungen dann tatsächlich abzugs­fähig sind, hängt ab von: Ihrem Familien­stand, Anzahl Kinder und von der Höhe Ihres Einkommens.
  • Ab welchem Betrag sind Kosten für den Zahnersatz steuerlich absetzbar?

    Egal auf welchem Preisniveau oder wie hochwertig: Die Kosten für einen Zahnersatz (Implantate, Brücken) können für steuerliche Zwecke außer­gewöhnliche Belastungen darstellen. Als solche können Sie diese (ebenso wie Zahn­arzt­kosten) in der Steuer­erklärung angeben. Ob Ihre angefallenen Kosten für Zahn­ersatz vom Finanz­amt dann als abzugs­fähig anerkannt werden, hängt von Ihren Voraus­setzungen zu Familien­stand, Kindern und Einkommen ab.
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