Warnung: Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte wechseln Sie zu einem moderneren Browser wie Chrome, Firefox oder Microsoft Edge.

Allianz -Ratgeber Keramikbrackets: Vorsorge, Arten und Kosten

  • Gratis Philips Sonicare bei erstmaligem Abschluss eines DentalPlus oder DentalBest. Sie haben die Wahl: 2100 Series Schallzahnbürste in der Farbe Weiß (HX3651/13) oder Hellblau (HX3651/12).
  • Gültig bei Antragsdatum 01.03. bis 13.07.2022 und Versicherungsbeginn 01.04.2022 bis 01.07.2022 erhalten Kunden einen Code der Philips GmbH für die Zahnbürste. Einlösewert: 30,00 Euro. Einzulösen auf der Philips Aktionsseite.
  • Ein Code pro versicherter Person. Anspruch auf den Code nach Ablauf der 14-tägigen Widerrufsfrist bei bestehendem Vertragsverhältnis und nach Zahlung der ersten Prämie. Ausgabe des Codes ca. 7 Wochen nach Versicherungsbeginn. Tarifwechsel innerhalb der Zahnzusatzversicherung ausgeschlossen.

Zur Philips Sonicare Aktion

Gratis Philips Sonicare bis 13.07.2022

Feste Zahnspange – aber bitte unauffällig!

Wie viel kosten Keramikbrackets?

Kurz erklärt in 30 Sekunden
  • Eine feste Zahnspange mit Keramik­brackets ist zahn­farben oder trans­parent und somit weniger auf­fällig als her­kömmliche Metallbrackets.
  • Die Kosten für Keramik­brackets über­steigen die Kosten für Metall­brackets, die zur Standard­versorgung gehören.
  • Eine Keramik-Zahn­spange gilt als Zusatz­leistung. Die gesetzliche Kranken­versicherung (GKV) über­nimmt die Kosten dafür nicht.
  • Oft werden die Mehr­kosten für Keramik­brackets auch von der pri­vaten Zahn­zusatz­versicherung nicht übernommen.
1 von 5
Zahnfehlstellungen werden in der Regel mit Zahn­spangen korrigiert. 

Ist eine heraus­nehm­bare Spange keine Option, kommt eine feste Zahnspange zum Einsatz. Dabei werden auf jeden Zahn kleine Plättchen (Brackets) geklebt und mit einem Draht­bogen verbunden. Dieser wird mit Gummi­ringen an den Brackets befestigt.

Ist eine fest­sitzende Zahn­spange zur Zahn­korrektur erforderlich, sind Metall­brackets die Standard­versorgung. Für die Kosten kommt die gesetz­liche Kranken­versicherung auf. Aus ästhetischen Gründen greifen vor allem Erwachsene auf Keramik­brackets mit weißem Draht zurück. Der Grund: Die Keramik-Spangen sind unauf­fälliger als die silberne Metall­version.

Grund­sätzlich kommen Keramik­brackets für jeden Menschen mit Zahn­fehl­stellungen infrage, wenn großen Wert auf Ästhetik gelegt wird. Diese Bracket­art ist jedoch nicht günstig.

2 von 5
Im Überblick
3 von 5
Gesamtpreis
Die Kosten für eine feste Zahnspange richten sich nach der Dauer der Behand­lung und dem eingesetzten Material. Je nach Schwere­grad (einge­teilt in kiefer­ortho­pädische Indikations­gruppen) der Fehl­stellungen liegen die Kosten zwischen etwa 1.000 und 6.500 Euro oder mehr. Die anfall­enden Kosten für Kinder und Erwachsene unter­scheiden sich kaum.
Über die genaue Höhe der Kosten kann Sie Ihr behand­elnder Kieferorthopäde infor­mieren. Nach­folgend erhalten Sie einen Über­blick über die Vor- und Nach­teile von zahn­farbenen Keramik­brackets, selbst­ligierenden Keramik­brackets und Metall­brackets sowie eine Kosteneinschätzung.

Wischen um mehr anzuzeigen

Vorteile
Nachteile
  • Optimale Ästhetik
  • Geringes Kariesrisiko
  • Keine Verfärbungen
  • Bruchgefahr, da sprödes Material
  • Beschädigung der oberen Schneide­zähne
  • durch Keramik­­brackets im Unterkiefer möglich
  • Keine Kassenleistung
  • Teurer als Metallbrackets aus Edelstahl

Kosten:

Die Kosten für Keramikbrackets liegen zwischen 4.500 und 8.000 Euro.

Die Preise können von Zahnarzt zu Zahnarzt variieren und sind von unterschiedlichen Faktoren abhängig.

Wischen um mehr anzuzeigen

Vorteile
Nachteile
  • Kurze und schonende Behandlungssitzungen
  • Weniger Kontrolltermine
  • Einsatz von Kunststoff und Keramik möglich
  • Bruchgefahr
  • Höherer Preis als bei herkömmlichen Keramikbrackets
  • Keine Kassenleistung

Kosten:

Da selbstligierende Keramikbrackets keinen medizinischen Mehrwert haben, zahlen gesetzliche Krankenkassen dafür nicht. Sie müssen deshalb mit Kosten von bis zu 7.000 Euro rechnen.

Wischen um mehr anzuzeigen

Vorteile
Nachteile
  • Robustes Material
  • Für Allergiker nickelfrei erhältlich
  • Kassenleistung
  • Mangelnde Ästhetik
  • Erhöhte Kariesanfälligkeit

Kosten:

Eine Behandlung mit Metallbrackets wird vollständig von der gesetzlichen Kranken­versicherung übernommen. Die Kosten belaufen sich durchschnittlich auf 2.000 bis 2.500 Euro.

Wird aufgrund von Zahnfehl­stellungen eine feste Zahn­spange not­wendig, zahlt die gesetzliche Kranken­kasse bei Kindern zunächst einen Anteil von 80 Prozent für die Standard­versorgung (Metall­brackets). Den Eigen­anteil von 20 Prozent müssen die Eltern über­nehmen. Diesen erhalten sie nach erfolg­reichem Abschluss der kiefer­orthopädischen Behandlung aber von der Kranken­kasse zurück­erstattet. Zusatz­leistungen wie Keramik­brackets müssen Eltern selbst zahlen.

Eine Übernahme der Kosten für die Standard­versorgung erfolgt nur, wenn eine der folgenden kiefer­ortho­pädischen Indikations­gruppen (KIG) vorliegt:

  • KIG 3: Ausgeprägte Zahn­fehl­stell­ungen, Notwendigkeit einer medi­zinischen Behandlung (z. B. distale Bisslagen, tiefer Biss, beid­seitiger Kreuzbiss, Engstand der Zähne)
  • KIG 4: Stark ausgeprägte Zahn­fehl­stellungen, die eine medizinische Behandlung erfordern (z. B. Zahn­unterzahl auf­grund von Nicht­anlage oder Zahn­verlust, distale Biss­lagen, mesiale Biss­lagen, offener Biss durch schlechte Ange­wohnheiten wie Nuckeln, Zahnengstand)
  • KIG 5: Extrem stark ausgeprägte Zahn­fehl­stellungen, die aus medizinischer Sicht behandelt werden müssen (z. B. Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte, verlagerte Zähne, distale Biss­lage, mesiale Biss­lage, angeborener offener Biss)

Bei Vorlage von KIG 1 und KIG 2 über­nimmt die gesetzliche Kranken­kasse die Behandlungskosten nicht.

Bei Erwachsenen werden die Kosten einer kieferorthopädischen Behandlung nur in Ausnahme­fällen übernommen. Voraus­setzung ist aber immer eine medizinische Notwendigkeit.

Bei einigen Zahnzusatzversicherungen sind auch kiefer­ortho­pädische Leistungen inbe­griffen. Von diesen Versicherungen können vor allem junge Kinder profitieren.

Die gesetzliche Kranken­versicherung zahlt für kiefer­orthopädische Behandlungen auch nur die kosten­günstigste Lösung. Trotz privater Zahnzusatz­versicherung müssen Sie Keramik­brackets häufig aus eigener Tasche bezahlen. Lassen Sie sich hierzu unbedingt vor Abschluss einer Zahnzusatz­versicherung beraten.

Vor hohen Zuzahlungen kann eine Zahn­zusatz­versicherung schützen. Gute Tarife über­nehmen einen Groß­teil der Behand­lungs­kosten. Jedoch zahlt die Zahnzusatz­versicherung nur, wenn noch keine Fehl­stellung diagnostiziert und keine Behandlung angeraten wurde. Deshalb findet sich auch für Erwachsene kaum ein passender Tarif. Denn die Fehl­stellungen sind hier schon lange bekannt.

4 von 5
Im Vergleich
Der wahrscheinlich größte Unterschied zwischen Metall- und Keramikbrackets ist das Material.
 
  • Metallbrackets werden aus einem rost- und nickel­freien Edel­stahl gefertigt und in der Regel auch mit Edel­stahl­bögen ver­bunden. Sie stellen die robustere Form der Brackets dar und können auf­grund Ihrer Nickel­freiheit auch von Allergikern getragen werden.
  • Keramikbrackets bestehen aus zahn­farbenem oder trans­parentem Keramik, verfügen über eine glatte Ober­fläche und abge­rundete Kanten. Sie sind jedoch nicht so stabil. Keramik ist ein hartes, aber poröses Material, das spröde werden und abplatzen kann.
Grundsätzlich kann jeder zu beiden Varianten greifen. Positive Erfahrungen mit Keramik­brackets machen Erwachsene und an­spruchs­volle Jugendliche, die besonderen Wert auf Ästhetik legen. Ein weiterer Vor­teil: Weil Essens­reste auf den durch­sichtigen Apparaturen deutlich zu sehen sind, putzen Patienten mit Keramik-Zahnspangen öfter Ihre Zähne.

Wischen um mehr anzuzeigen

 
Metallbrackets
Keramikbrackets
Stabilität Hoch Niedrig
Ästhetik Sichtbar Zahnfarben oder transparent
Zahngesundheit Erhöhtes Risiko für Karies Geringes Risiko für Karies
Tragekomfort Verletzungsgefahr des Zahnfleisches Höherer Tragekomfort
Verfärbungen an den Zähnen Möglich, aber bei guter Pflege selten Möglich, aber bei guter Pflege selten
Kosten Gering (da Kassenleistung) Hoch
5 von 5
Vorsorgetipps
Kommt zur Korrektur einer Zahn­fehl­stellung eine Zahnspange aus Keramik zum Einsatz, muss diese richtig gepflegt werden. Die regel­mäßige Reinigung reduziert das Risiko für Zahn­schäden und gelbe Zähne an den Keramik­brackets. Folgende Pflege­tipps sollten Sie deshalb beherzigen:
  • Verwendung von Ortho-Bürsten:
    Bei Ortho-Bürsten handelt es sich um spezielle Zahn­bürsten, die für die Reinigung von fest­sitz­enden Zahn­spangen geeignet sind. Bei diesen Zahn­bürsten befinden sich in der Mitte gekürzte Borsten mit starker Härte. Die Borsten an den Außen­seiten sind länger und auch weicher.
  • Verwendung einer elektrischen Zahnbürste:
    Es ist durch­aus sinn­voll, für die Reini­gung der Zähne eine elektrische Zahn­bürste zu ver­wenden. Für diese gibt es besondere Auf­sätze, die auch die Reinigung der Zahn­spange erleich­tern. Mit einer elektrischen Zahn­bürste kann die Flecken­bildung auf den Zähnen vermindert und eine bessere Durchblutung des Zahnfleischs gewährleistet werden.
  • Besondere Vorsicht bei Lebensmitteln und Getränken:
    Lebensmittel wie Spinat, Rote Beete, Curry und Safran sowie bunte Säfte, Limonaden, Kaffee und Rotwein können die durchsichtigen Gummi­ringe an den Keramik­brackets verfärben. Nach ihrem Genuss sollten deshalb Zähne und Zahn­spange besonders gründlich geputzt werden.
  • Mundgeruch entgegenwirken:
    Sammeln sich an den Keramik­brackets Essens­reste an, kann es mit der Zeit zu Mund­geruch kommen. Auch des­halb ist eine regel­mäßige, gründ­liche Reinigung wichtig.
Die passende Versicherung
Ihre Meinung ist uns wichtig
Geben Sie uns bitte Feedback
Unser Service für Sie
Die Allianz Agentur in Ihrer Nähe
Kontaktieren Sie die Allianz Service
Melden Sie sich bei dem Allianz Service
Schicken Sie uns Ihre Beratungsanfrage - wir melden uns bei Ihnen.
Berechnen Sie Ihren Tarif zur Allianz Versicherung
Finden Sie den
passenden Tarif
Berechnen Sie Ihren individuellen Tarif zur Zahnzusatzversicherung.