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Private Krankenversicherung: Krankengeld und Krankentagegeld im Vergleich
Absicherung bei Arbeitsunfähigkeit

Krankengeld und Kranken­tage­geld im Vergleich

Kurz erklärt in 30 Sekunden
  • Sowohl Krankengeld als auch Kranken­tage­geld gleichen Ein­kom­mens­verluste aus, wenn Sie krank­heits­bedingt längere Zeit arbeits­unfähig sind. Krankentagegeld wird auch in der gesetzlichen Mutter­schutz­zeit gezahlt.
  • Kranken­geld ist eine Leistung der gesetz­lichen Kranken­versicherung für GKV-Versicherte. Es wird nach der 6. Woche der Arbeitsunfähigkeit oder bei Kranken­haus­auf­enthalt bezahlt.
  • Krankentagegeld erhalten Sie, wenn Sie eine private Kranken­tage­geld-Ver­sicherung abgeschlossen haben. Abschließbar ist sie von Angestellten (privat und gesetzlich), Freiberuflern und Selbstständigen. Ab wann Sie Kranken­tage­geld be­kom­men, legen Sie selbst bei Ver­si­che­rungs­abschluss durch Ihren Tarif fest: Eine Auszahlung kann bei Selbstständigen z. B. bereits ab der 2. Woche Arbeitsunfähigkeit erfolgen. Angestellte schließen Krankentagegeld mit einer Karenzzeit ab.
  • Für privat versicherte Angestellte, Selbst­ständige und Frei­berufler ist eine Kranken­tage­geld-Ver­sicherung sehr sinnvoll. Denn: Mit Kranken­tage­geld sind sie auch bei längerer Arbeits­unfähigkeit finanziell abgesichert – die meisten Tarife gelten zeitlich unbefristet.
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Im Vergleich

Wer aufgrund einer Erkrankung länger­fristig nicht arbeiten kann, gleicht sowohl mit Kranken­geld als auch Kranken­tage­geld seinen Verdienst­ausfall aus. Abge­sehen davon unter­scheiden sich beide Leistungen aber grund­legend:

Krankengeld: Absicherung für GKV-Versicherte

Krankengeld zahlt die gesetzliche Kranken­versicherung Arbeit­nehmern, die mehr als sechs Wochen wegen derselben Krank­heit arbeits­unfähig sind. Davor erhalten Beschäftigte meist eine Lohn­fort­zahlung von ihrem Arbeit­geber. Anspruch auf Kranken­geld haben gesetzlich versicherte Arbeit­nehmer, Aus­zu­bildende und Empfänger von Arbeits­losen­geld I.

Auch Selbstständige und Frei­berufler können gesetzliches Krankengeld erhalten. Voraus­gesetzt, sie sind zum allgemeinen Beitrags­satz frei­willig GKV-ver­sichert oder entscheiden sich für einen gesetz­lichen Wahl­tarif mit Kranken­geld­anspruch.

Krankentagegeld als zusätzliche private Absicherung

Anspruch auf Krankentagegeld haben Sie, wenn Sie eine Krankentagegeld-Versicherung abge­schlossen haben, z. B. wenn Sie diese Leistung zusätzlich zu Ihrer Privaten Krankenversicherung wählen. Kranken­tage­geld wird als eigenständiger Versicherungstarif abgeschlossen.

In Anspruch nehmen können gesetzlich oder privat versicherte Arbeit­nehmer und Selbst­ständige das Krankentagegeld bei längerer Arbeits­unfähigkeit und während der gesetz­lichen Mutter­schutz­zeiten.

Für besondere Berufs­gruppen wie Ärzte oder Profi­sportler gibt es oft spezielle Krankentagegeld-Tarife. Beamte sind nicht versicherungsfähig für eine Krankentagegeld-Versicherung, siehe Beamte.

    Bis zu 100 % des Nettoein­kommens bei Verdienstausfall. Krankentagegeld steuerfrei, auch an Sonn- und Feiertagen. Zeitlich unbegrenzte Zahlung für die Dauer der Arbeitsunfähigkeit.

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Überblick, Berechnung & Auszahlung
Wie viel Krankengeld GKV-Mitglieder erhalten, ist einheitlich fest­gelegt. In einer privaten Krankentagegeld-Versicherung wird dies hingegen vertraglich festgelegt. Alle wichtigen Details und Unterschiede:
 

Ab wann (Angestellte: entsprechend der Lohnfortzahlung des Arbeitgebers) und in welcher Höhe Sie Krankentagegeld bekommen, darüber entscheidet Ihr Versicherungsvertrag. Dabei dient der Verdienst der letzten zwölf Monate vor Antragstellung als Grundlage für die Höhe des absicherbaren Krankentagegeldes. Das Krankengeld hingegen ist gesetzlich geregelt.

Finden Sie hier die direkte Gegenüberstellung der zwei Arten von Absicherung bei Arbeitsunfähigkeit:

Anspruch auf Krankengeld haben Mitglieder der gesetz­lichen Kranken­ver­si­che­rung ab dem Tag, an dem ein Arzt ihre Arbeits­unfähig­keit feststellt. In der Regel kommt Krankengeld bei Angestellten nach Auslaufen der Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber zur Auszahlung, das heißt ab dem 43. Tag der Arbeitsunfähigkeit. Kranken­geld von der GKV bekommen Be­schäf­tigte bzw. GKV-Versicherte also erst, wenn sie über sechs Wochen arbeitsunfähig sind.

Ab wann gibt es Krankentagegeld?

Krankentagegeld erhalten Sie ab dem Zeit­punkt, den Sie tariflich im Vertrag Ihrer Kranken­tage­geld-Versicherung festlegen. Dort verein­baren Sie eine Übergangs­zeit (= Karenzzeit), in der Sie den Verdienst­ausfall nach Eintritt der Arbeits­unfähig­keit selbst tragen. Ob dieser Zeit­raum zum Beispiel 14, 21 oder 42 Tage dauert, ent­scheiden Sie als Versicherungs­nehmer selbst. Sie können Lohn­fort­zahlung und Kranken­tage­geld nicht im gleichen Zeitraum beziehen.

Selbstständige

Bei Selbstständigen oder Freiberuflern entfällt die Regelung der Karenzzeit: Sie können eine Auszahlung z.B. sogar schon ab der zweiten Arbeitsunfähigkeitswoche vereinbaren.

Angestellte

Bei Angestellten darf die Karenzzeit für das Krankentagegeld nicht kürzer sein als die Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber. Angestellte wählen in der Regel einen Krankentagegeld-Tarif mit sechs Wochen Karenzzeit (42 Tage). Bei einer längeren Lohnfortzahlung können entsprechende Krankentagegeld-Tarife gewählt werden.

Die Höhe des Krankengeldes ist begrenzt auf:

  • 70 Prozent des regelmäßigen Brutto­gehalts
  • höchstens 90 Prozent des Nettogehalts
  • maximal 4.837,50 Euro pro Monat (= Beitrags­bemessungs­grenze 2021)

Von diesem Betrag zieht die GKV Beiträge zur Renten-, Pflege- und Arbeits­losen­versicherung ab. Im Schnitt deckt Kranken­geld bei Angestellten etwa 80 Prozent des Netto­verdiensts ab. Oft ergibt sich dadurch eine Ver­sorgungs­lücke. Da Krankengeld auf die Höhe der Beitragsbemessungsgrenze gedeckelt ist, fällt die Versorgungslücke bei Einkommen oberhalb dieser Grenze noch höher aus.

Berechnung Ihres Krankentagegeldes: Wie hoch fällt es aus?

Diese Lücke können Angestellte mit einer Kranken­tage­geld-Versicherung schließen. Denn: Wie viel Kranken­tage­geld Sie bekommen möchten, legen Sie bei Ver­sicherungs­beginn selbst fest.

Das heißt: Ob Sie bei Arbeits­un­fähig­keit zum Beispiel 70, 90 oder 100 Prozent Ihres Netto­verdiensts bei­be­halten möchten, ist Ihre Ent­scheidung. Grundlage für die Kranken­tage­geld-Berechnung ist meist das durch­schnitt­liche Netto­ein­kommen der letzten zwölf Monate vor Eintritt der Arbeits­un­fähig­keit.

Zu beachten: Das Krankentagegeld darf in Summe mit anderen Krankentagegeldern (von anderen Anbietern) und Krankengeldern das Nettogehalt nicht übersteigen.

Für dieselbe Erkrankung bekommen gesetzlich Kranken­versicherte inner­halb von drei Jahren höchs­tens 78 Wochen Kranken­geld. Die Lohn­fort­zahlung während der ersten sechs Krank­heits­wochen wird auf die Höchst­bezugs­dauer ("Block­frist") an­ge­rechnet. Das heißt: In den ersten sechs Wochen zahlt Ihr Arbeit­geber. Danach haben Sie bis zu 72 Wochen Anspruch auf Krankengeld.
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Die wichtigsten Fragen
Finden Sie hier wichtige Fragen zu Ihrem Anspruch auf Krankengeld oder Krankentagegeld als Arbeitnehmer oder Selbstständiger. 
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Gut informiert

Je nach Tarif bietet Kranken­tage­geld im Vergleich zu ge­setz­lichem Kranken­geld unter anderem folgende Vor­teile:

  • Höhe individuell wählbar: Tages­satz von bis zu 100 Prozent des aktuellen Netto­einkommens.
  • Zeitlich unbefristete Leistung: garantiert finan­zi­elle Sicher­heit auch bei lang­fristig andauernder Arbeits­unfähigkeit
  • Anpassbar an persönlichen Bedarf: auch während der Vertrags­lauf­zeit ohne erneute Gesundheitsprüfung (z.B. bei Gehalts­erhöhung)
  • Versicherungsschutz im Ausland: je nach Tarif europa- oder weltweit
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Schutz gegen Verdienstausfall
Hier erfahren Sie, wer mit einer Kranken­tage­geld-Versicherung für länger­fristige Einkommens­ausfälle vorsorgen sollte.

Eine Krankentagegeld-Versicherung ist sinn­voll für alle, die kein gesetz­liches Kranken­geld erhalten. Der Grund: Er­kranken privat versicherte Arbeitnehmer, Selbst­ständige oder Frei­berufler länger­fristig, fällt ein Teil oder sogar ihr ge­sam­tes Ein­kommen weg. Kosten für Wohnung, Lebens­mittel und Co. laufen jedoch un­ver­ändert weiter. Kranken­tage­geld schließt diese Ver­sorgungs­lücke und sichert so den bisherigen Lebens­standard.

Aber auch für GKV-Mitglieder, die Anspruch auf Kranken­geld haben, kann eine private Kranken­tage­geld-Ver­si­che­rung sinn­voll sein. Denn im Vergleich zu ihrem bis­herigen Netto­verdienst bekommen Ange­stellte in der Regel deutlich weniger Kranken­geld. Das gilt besonders für Besser­verdiener.

Mit einer Kranken­tage­geld-Ver­si­che­rung können Arbeitnehmer – vor allem Personen mit überdurchschnittlichem Einkommen – den Einkommens­verlust abfedern und das gesetz­liche Kranken­geld auf­stocken. Wer GKV-versichert ist, sollte deshalb ab­wägen, ob er bei längerer Arbeits­unfähigkeit mit dem Kranken­geld seiner Kranken­kasse aus­kommt. Falls nicht, ist eine private Zusatz­absicherung mit Kranken­tage­geld sinnvoll.

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Oft gefragt

Nein. Obwohl die Begriffe umgangs­sprachlich oft gleich­bedeutend ver­wendet werden, meinen sie nicht das­selbe. Der Unterschied:

  • Wer arbeitsunfähig ist, kann seinen Job vorüber­gehend nicht aus­üben. Zum Beispiel, weil sein Arzt ihn wegen einer Erkrankung für einen bestimmten Zeit­raum krank­geschrieben hat. Den Verdienst­ausfall während der ersten sechs Krank­heits­wochen federt in der Regel die Lohn­fort­zahlung des Arbeit­gebers ab. Danach besteht Anspruch auf Kranken­geld und/oder Kranken­tage­geld, sofern für Letzteres eine Versicherung besteht.
  • Wer berufsunfähig ist, kann seinem Beruf auf lange Sicht (unter Umständen auf Dauer) nicht mehr nach­gehen. Andauernde gesund­heit­liche Ein­schränkungen machen das weitere Arbeiten un­möglich. In diesem Fall gewähr­leistet eine Berufsunfähigkeitsversicherung finanzielle Absicherung.
Gut zu wissen

Ja. Ist eine schwangere Angestellte krankheits­bedingt arbeits­unfähig, hat sie nach Ende der Lohn­fort­zahlung Anspruch auf Kranken­geld. Liegt keine Krankheit vor, sondern ein Beschäftigungsverbot (bei Gefährdung der Gesundheit von Mutter oder Kind bei Fortdauer der Beschäftigung), erhält die Mitarbeiterin weiterhin ihr Gehalt vom Arbeitgeber.

In der Schwangerschaft können Arbeit­nehmer­innen auch Kranken­tage­geld erhalten. Voraus­gesetzt, ihre Arbeits­un­fähig­keit hängt nicht mit Schwanger­schaft oder Ent­bindung zusammen.

Die passende Versicherung
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Häufige Fragen
  • Können Beamte eine Krankentagegeld-Versicherung abschließen?

    Nein, Staatsbedienstete können keine Kranken­tage­geld-Versicherung ab­schließen. Der Grund: Sind Beamte (z. B. Beamte auf Lebens­zeit mit Pensionsberechtigung) wegen einer länger­fristigen Krank­heit arbeits­unfähig, zahlt der Dienst­herr ihre Dienst­bezüge meist unbefristet weiter. Deshalb gibt es keinen Ein­kommens­verlust und sie sind nicht versicherungsfähig.

    Im Vergleich dazu können (nicht verbeamtete) Angestellte des Öffentlichen Dienstes bei Arbeitsunfähigkeit durchaus Einkommensverlust erleiden. Sie sind versicherungsfähig. Wie für "normale" Arbeitnehmer, ist für sie eine Krankentagegeld-Versicherung durchaus sinnvoll.

  • Muss ich Gesundheitsfragen beantworten, wenn ich Krankengeld oder Krankentagegeld beantragen möchte?

      Um gesetzliches Kranken­geld zu erhalten, ist keine Gesund­heits­prüfung nötig

    Bei Abschluss einer Kranken­tage­geld-Versicherung beantworten Sie in der Regel lediglich einige Fragen zu Ihrem Gesund­heits­zustand. Um Kranken­tage­geld zu bean­tragen, ist keine erneute Gesund­heits­prüfung notwendig. Eine Krankentagegeldversicherung ohne Gesundheitsprüfung ist also möglich.

  • Wird Krankengeld und Krankentagegeld bezahlt, wenn die Arbeitsunfähigkeit im Ausland auftritt?

    In der Regel zahlt die gesetz­liche Kranken­versicherung auch dann Kranken­geld, wenn Sie in einem anderen EU-Land er­kranken. Voraus­gesetzt, Sie informieren Ihre zuständige Kranken­kasse unver­züglich über Ihre Arbeits­unfähigkeit.

    Eine Krankentagegeld-Versicherung sichert Sie in der Regel europa­weit ab. Das heißt: Werden Sie in einem anderen EU-Land krank und können Ihrer Arbeit vorüber­gehend nicht mehr nachgehen, erhalten Sie Kranken­tage­geld. Das gilt meist auch dann, wenn Sie sich für längere Zeit un­unter­brochen im Ausland aufhalten.

  • Habe ich Anspruch auf Weihnachts- und Urlaubsgeld, wenn ich Krankengeld oder Krankentagegeld bekomme?

    Ob Sie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld erhalten, wenn Sie Kranken­geld und/oder Kranken­tage­geld beziehen, ist recht­lich nicht ein­heit­lich geregelt. Entscheidend sind unter anderem Dauer und Schwere der Erkrankung. Aber auch, ob Sie die Sonder­zahlung als 13. Monats­gehalt oder als Prämie (z.B. für Arbeits­leistung) erhalten. Je nach Einzel­fall kann der Arbeit­geber das Weihnachts- oder Urlaubs­geld zum Beispiel kürzen oder streichen.
  • Was passiert, wenn eine neue Erkrankung während Krankengeld- oder Krankentagegeld-Bezug diagnostiziert wird?

    Kommt eine neue Erkrankung hinzu, während Sie Kranken­geld erhalten, verlängert sich Ihr An­spruch auf die Leistung in der Regel nicht. Sind beide Diagnosen zeitgleich Ursache für die Arbeits­un­fähig­keit, erhalten Sie weiter­hin höchstens 78 Wochen Kranken­geld inner­halb von drei Jahren.

    Auch bei Krankentagegeld-Versicherungen gilt in der Regel: Verursachen mehrere Krank­heiten gleich­zeitig die Arbeits­unfähig­keit, wird das Kranken­tage­geld nur einmal aus­ge­zahlt.

    Ein neuer Versicherungsfall liegt vor, wenn nicht mehr die bisherige Erkrankung zur Arbeitsunfähigkeit führt. Sondern nur noch die hinzukommende Erkrankung der Grund für die weiterhin bestehende Arbeitsunfähigkeit ist. Zwei parallel vorhandene Versicherungsfälle können in der Krankentagegeld-Versicherung nicht vorliegen.

  • Bekomme ich Krankengeld während Kurzarbeit?

    Ja, Sie haben auch dann Anspruch auf Kranken­geld, wenn Sie in Kurz­arbeit sind und arbeits­unfähig werden. Ab­hängig vom Umfang der Kurz­arbeit zahlt Ihr Arbeit­geber zunächst bis zu sechs Wochen Ihr reduziertes Gehalt weiter. Zusätzlich bekommen Sie das jeweilige Kurz­arbeiter­geld ausgezahlt. Sind Sie länger als 6 Wochen krank, erhalten Sie Kranken­geld von Ihrer gesetz­lichen Kranken­versicherung. Das Krankengeld wird auf Basis Ihres bisherigen Lohns berechnet – nicht auf Grundlage des Kurz­arbeiter­geldes.

    Meldet Ihr Arbeitgeber Kurzarbeit an, wenn Sie bereits arbeits­unfähig sind, ist die Lage anders. Sie erhalten ab diesem Zeitpunkt Ihr je nach Umfang der Kurz­arbeit verringertes Gehalt weiter­gezahlt. Zusätzlich zahlt Ihr Arbeit­geber ein Kranken­geld in Höhe des Kurzarbeitergelds. Auf Antrag kann der Arbeitgeber sich das Krankengeld von Ihrer gesetz­lichen Kranken­versicherung erstatten lassen. Sind Sie nach Ende der sechs­wöchigen Entgelt­fortzahlung nach wie vor arbeits­unfähig, zahlt die GKV Ihnen Kranken­geld. Höhe und Leistungs­dauer entsprechen der üblichen Regelung.

  • Was passiert, wenn nach Krankengeld Arbeitslosigkeit folgt?

    Haben Sie vor dem Bezug von Krankengeld Arbeits­losen­geld I erhalten, melden Sie sich nach Ende Ihrer Arbeits­un­fähigkeit wieder arbeits­los. Das heißt: Sie haben nach dem Kranken­geld regulär Anspruch auf Arbeitslosengeld.

    Anders sieht es aus, wenn die Krankengeld­zahlung nach 78 Wochen endet, Sie krankheits­bedingt aber nicht mehr in der Lage sind, Ihren Job auszuüben. Dann können Sie Erwerbs­minderungs­rente beantragen. Solange Ihr Antrag bearbeitet wird, haben Sie nach dem Kranken­geld Anspruch auf Arbeits­losengeld bei Arbeits­unfähig­keit. Dieses spezielle Arbeitslosen­geld erhalten Sie so lange gezahlt, bis die nach­folgende Leistung (z. B. Erwerbs­minderungs­rente) bewilligt ist.

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