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Eine Frau schaut sich ein Unwetter durch ein verregnetes Fenster an
Hagel, Schnee, Sturm: Was tun bei Unwetter?

Unwetterschäden melden – und richtig vorbeugen

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Überschwemmung, Sturm, Hagel & Co.
Ein Unwetter hat Ihren Besitz zerstört? Melden Sie den Schaden möglichst schnell Ihrer Versicherung – im Idealfall innerhalb einer Woche. An welche Versicherung Sie sich bei welchem Schaden wenden müssen, erfahren Sie hier. 
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Maßnahmen
Von wegen Ruhe nach dem Sturm – nach einem Unwetter kommt es darauf an, schnell und besonnen zu reagieren. So vermeiden Sie weitere Folgeschäden – eine Checkliste:
  • Undichtes Dach: Verhindern Sie weiteres Eindringen von Wasser, indem Sie die Stelle notdürftig mit Planen abdecken. Veranlassen Sie am besten sofort eine Notreparatur durch einen Dachdecker.
  • Schneelast: Es liegt extrem viel Schnee auf Ihrem Dach? Machen Sie sich schlau, wie viele Zentimeter Neu- bzw. Altschnee es verkraftet, und räumen Sie es rechtzeitig ab.
  • Wasserschäden: Wasser kann besonders gefährlich sein. Halten Sie sich daher nie in volllaufenden Tiefgaragen auf, starten Sie nicht den Motor eines überschwemmten Fahrzeugs. Kontrollieren Sie elektrische Geräte vor der Wiederinbetriebnahme auf ihre Funktionsfähigkeit, um einen elektrischen Schlag zu vermeiden.
  • Kfz-Glasbruchschaden: Lassen Sie zerbrochene Windschutz- oder Seitenscheiben an Ihrem Wagen umgehend reparieren, beispielsweise über Allianz Glaspartner. Der Vorteil: Hier rechnet der Glaspartner direkt und unkompliziert mit der Allianz ab. Melden Sie ganz einfach online Ihren Glasschaden.

Was Ihre Versicherung zur Schadensregulierung benötigt:

  • Dokumentation des Schadens: Machen Sie Fotos und Skizzen und markieren Sie bei Hochwasser die erreichten Wasserstände. Ihre Versicherung benötigt eine möglichst genaue Dokumentation der Lage. Werfen Sie zerstörte oder beschädigte Sachen nicht weg, sondern heben Sie sie auf. Erstellen Sie eine Liste von allem, was durch das Unwetter kaputt gegangen ist. Heben Sie auch Rechnungen und Belege, zum Beispiel von einer (Not-)Reparatur, auf.
  • Bei einem Kfz-Schaden: Nach einem Unwetter mit schwerem Hagel beispielsweise sind meist mehrere Menschen in einer Region oder einem Ort betroffen. Dafür gibt es oft Sammelbesichtigungen von Schadensgutachtern. Melden Sie Ihren Hagelschaden der Versicherung. Diese setzt sich dann mit Ihnen in Verbindung und informiert Sie über die nächsten Schritte.
  • Windstärken-Nachweis: Bei Sturmschäden benötigen Sie gegebenenfalls einen Windstärkennachweis. Der Grund: Häufig werden Sturmschäden erst ab einer Windstärke von 8, also 62 km/h übernommen. Diesen Nachweis können Sie einfach beim örtlichen Wetteramt oder dem Deutschen Wetterdienst erfragen. 
Schnell und fair

Sie haben einen Schaden erlitten – durch Unwetter, Wasserrohrbruch oder Feuer? Melden Sie uns Ihren Schaden, telefonisch oder online: Wir sind für Sie da! 

Im Schadensfall

  • erreichen Sie uns 365 Tage im Jahr – telefonisch oder ganz bequem über unser Online-Formular.
  • kümmern wir uns schnell und unkompliziert um die Abwicklung.
  • halten wir Sie über unser Kundenportal Meine Allianz oder per Email auf dem Laufenden.
Kostenloser Schaden-Direktruf
Online Schaden-Formular
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Tipps
Zieht ein Unwetter auf oder die Behörden sagen eine Extremwetter-Front voraus, können Sie Ihr Hab und Gut vorsorglich sichern. Das können Sie zum Schutz vor Unwetterschäden tun. 

Machen Sie Ihr Haus wind- und wetterfest. Das beugt nicht nur unliebsamen Überraschungen vor, sondern verhindert auch, dass Sie am Ende selbst für Ihren Schaden haftbar gemacht werden.

  • Bäume kontrollieren: Wer morsche oder hohle Bäume auf seinem Grundstück stehen lässt, geht mutwillig die Gefahr ein, dass diese bei einem Sturm aufs eigene Haus oder das des Nachbarn fallen. Damit verstoßen Sie gegen die Verkehrssicherungspflicht. Insofern ist es ratsam, den Zustand Ihrer Bäume stets im Blick zu haben.
  • Alte Dächer und Fassaden kontrollieren: Machen Sie alljährlich einen "Herbst-Check". Dabei überprüfen und reinigen Sie auch Regenrinne und Fallrohre. Wasser muss ungehindert abfließen können. Denn auch hier verstoßen Sie gegen Ihre Verkehrssicherungspflicht, wenn Sie lose Dachziegel und Fassadenteile nicht erneuern. 
  • Fenster kontrollieren: Kellerfenster und Lichtschächte müssen absolut dicht sein. Denn genau an diesen Stellen kommt Wasser ins Haus.

Hagelkörner können so groß werden wie Taubeneier. Prasselt ein solcher Niederschlag auf Ihr Dach oder Ihr Auto, ist es zu spät. Daher sollten Sie sich vorher dagegen rüsten.

  • Carport oder Garage anschaffen: Wer sein Auto unter einem geschützten Dach parkt, kann Hagelschäden im Normalfall vermeiden. Alternativ gibt es geprüfte Hagelschutzmatten.
  • Hagelschutz-Apps installieren: Zuverlässige Hagel-Vorhersagen helfen Ihnen dabei, rechtzeitig geeignete Schutzmaßnahmen wie Umparken oder Abdecken zu organisieren.
  • Photovoltaik-Anlagen nach Prüfnorm kaufen: Module nach IEC-Prüfnorm 506 (530) halten Hagelkörnern bis zu 2,5 Zentimeter Durchmesser stand.

Bereits ein einziger Starkregen  kann große Schäden anrichten. Wenn Sie wissen, wie Sie sich schützen können, verhindern Sie das Schlimmste.

  • Rückstauventil im Keller überprüfen: Das Rückstauventil verhindert, dass Wasser aus Regenrohren oder Abfluss in Ihr Haus eindringt. Kontrollieren Sie regelmäßig seine Funktionalität.
  • Bei akuter Hochwasserwarnung: Bringen Sie wertvolle Gegenstände und Dokumente aus dem Keller in das Obergeschoss. Sandsäcke dämmen gegen die Wassermassen. Und organisieren Sie Pumpen, um das Wasser im Fall der Fälle aus dem Keller abzuführen.
  • Hochwasserschutz organisieren: Beim Neubau gleich einplanen, beim Altbau nachträglich anbringen: Eine Betonmauer um das Grundstück verhindert den Einfall der Wassermassen.

Neubauten können von Anfang an so geplant werden, dass weniger Schneelast auf den Dächern auftritt. Bei Altbauten hilft im schlimmsten Fall nur die Räumung.

  • Dachneigung über 30 Grad wählen: Flachdächer und Dächer mit geringer Neigung (unter 30 Grad) sind besonders gefährdet, unter der Schneelast im Winter einzustürzen.
  • Schneelast berechnen: Sie selbst oder ein Architekturbüro können nach speziellen Formeln berechnen, ob Ihr Dach die Last noch trägt.
  • Frühzeitig räumen: Mit Teleskopstangen-Abziehern können Sie den Schnee selbst vom Dach holen. Reicht das nicht, rufen Sie eine Fachfirma oder die Feuerwehr.
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