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Kurz erklärt in 30 Sekunden
  • Stark- und Dauerregen, heftige Gewitter und Überschwemmungen sind auch in Deutschland nichts Ungewöhnliches. Eine Hochwasserversicherung schützt sie bei Beschädigungen und Zerstörungen durch unvorhersehbare Naturgewalten.
  • Nur wenn Schäden durch extreme Wetterverhältnisse mitversichert sind, werden so genannte Elementarschäden an Gebäuden und am Inventar von der Versicherung ersetzt.
  • Bei der Allianz kann ein solcher Elementarschutz als Zusatzbaustein „Extremwetterschutz“ zur Wohngebäude- und auch zur Hausratversicherung gewählt werden.
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Maßnahmen
Schlamm im Wohnzimmer, Wasser im Keller, der Putz bröckelt von den Wänden und die Polstermöbel sind völlig aufgequollen: Wenn die Flut abklingt und evakuierte Bewohner zurück in ihre Häuser dürfen, wird das Ausmaß der Verwüstung für die Betroffenen der Hochwasserkatastrophe erst so richtig sichtbar. Bevor das große Aufräumen beginnt, gilt es, den Schaden für die Versicherung zu dokumentieren.
 
  • Markieren Sie die erreichten Wasserstände und dokumentieren Sie die Schäden, zum Beispiel durch Fotos.
  • Halten Sie den Wasserschaden  beispielsweise durch Abpumpen des Wassers, Reinigung und Trocknung des Gebäudes sowie der durchnässten Einrichtung so gering wie möglich.
  • Bevor Sie elektrische Geräte wieder in Gang setzen, sollten Sie diese überprüfen lassen, da im schlimmsten Fall Lebensgefahr besteht oder die Geräte beschädigt werden können.
  • Teilen Sie Ihrer Versicherung Verluste und voraussichtliche Kosten mit. Nutzen Sie dafür entweder den Schadendirektruf oder wenden Sie sich an Ihren zuständigen Vertreter. Außerdem sollten Sie zerstörte oder beschädigte Gegenstände erst nach Rücksprache entsorgen.
  • Lassen Sie das Wasser aus dem Fahrgastraum ablaufen, indem Sie die Türen und den Kofferraum öffnen. Bei einigen Fahrzeugmodellen sind spezielle Auflochbohrungen vorhanden.
  • Entfernen Sie lose Fahrzeuginnenteile wie Fußmatten oder Bezüge. Trocknen Sie diese an der Luft. Unternehmen Sie keine Trocknungsversuche im Auto, etwa mit einem Fön. Das ist gefährlich. Bauen Sie die Innenverkleidung nicht aus, da sie sich verzieht und später nicht mehr eingebaut werden kann.
  • Starten Sie auf keinen Fall den Motor eines überschwemmten Fahrzeugs.
  • Lassen Sie die Batterie von einem Fachmann abklemmen.

Wir empfehlen: Tragen Sie aus hygienischen Gründen bei allen Arbeiten Handschuhe.

Allianz - Illu Schaden melden: Paar vor einem Tablet
Schaden melden - Wir helfen weiter
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Sie haben ein Schaden erlitten - durch Unwetter, Wasserrohrbruch oder Einbruchdiebstahl? Ihr Auto ist beschädigt, Glas zerbrochen oder Sie sind in einen Rechtsstreit geraten? Melden Sie uns Ihren Schaden, egal welcher Art: Wir helfen Ihnen weiter und gestalten die Abwicklung für Sie so einfach wie möglich. Melden Sie Ihren Schaden über den SchadenDirektruf unter 0800 11223344 (aus dem Ausland 00800 11223344) oder schnell und einfach über unser Online-Tool.
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Allianz: Infografik Deutschland Gefährdungsklassen Starkregen
Zonierungssystem
Allianz: Infografik Deutschland Gefährdungsklassen Starkregen

In Deutschland sind nicht alle Regionen gleichermaßen einem Überschwemmungsrisiko ausgesetzt. Die Versicherer haben deshalb ein Zonierungssystem entwickelt, um das Hochwasserrisiko einzuschätzen und zu kategorisieren. Abhängig von ihrem individuellen Risiko werden deutsche Regionen in vier Gefährdungsklassen eingestuft.

Gefährdungsklasse 1 umfasst alle Gebiete, die gegenwärtig nicht von Hochwasser gefährdet sind. In Gefährdungsklasse 2 kommt Hochwasser seltener als einmal in 100 Jahren vor. In Gefährdungsklasse 3 kann Hochwasser einmal in zehn bis 100 Jahren auftreten und in Gefährdungsklasse 4, der höchsten Klasse, tritt Hochwasser mindestens einmal in zehn Jahren auf.

Eine zusätzliche Elementarschadendeckung ist keine Pflichtversicherung. Aber je höher die Klasse in Ihrer Region, desto wichtiger ist ein guter Versicherungsschutz, um im Schadensfall abgesichert zu sein und hohe Kosten zu vermeiden.

Nur 46 Prozent der Deutschen sind gegen weitere Naturgefahren versichert.

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Die passende Versicherung
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Grundlegende Maßnahmen
Sie müssen nicht gleich in einer berüchtigten Risikozone wohnen, um von Überschwemmungen betroffen zu sein. Extreme Wetterlagen und Starkregen treten immer häufiger auf. Doch mit ein paar Maßnahmen können Sie in den meisten Fällen das Schlimmste verhindern.

Durch angepasstes Bauen lassen sich in gefährdeten Bereichen viele Hochwasserschäden vermeiden. So empfiehlt es sich beispielsweise, schon beim Bau auf wasserbeständige Baustoffe, Wandfarben und Bodenbeläge zu achten. Wichtig ist auch eine absperrbare Hausentwässerung, damit es nicht zum Rückstau aus der Kanalisation kommt.

Ölheizungen sind in Überschwemmungsgebieten kritisch zu sehen, da Öltanks nur bis zu einer bestimmten Überschwemmungshöhe gesichert werden können. Auch hochwasserdichte Kellerräume sind nicht unbedingt die beste Lösung, da entsprechend abgedichtete Häuser bei Hochwasser aufschwimmen können – mit erheblichen Gebäudeschäden. Gegebenenfalls müssen die unteren Räume gezielt geflutet werden. 

In vielen Risikogebieten wird die Bevölkerung regelmäßig darüber informiert, wie sie sich schützen kann. Fragen Sie bei der Feuerwehr nach, ob es Merkblätter, Informationsveranstaltungen oder Übungen für Ihr Gebiet gibt. Auch Ihr zuständiger Stadtrat sollte Ihnen diese Information geben können.

Mit einigen grundlegenden Maßnahmen können Sie sich und Ihr Hab und Gut vor dem Schlimmsten schützen, wenn Hochwasser droht:

  • Lagern Sie generell wertvolle, hochwertige Gegenstände niemals im Keller, sondern in oberen Stockwerken. 
  • Lagern Sie im Keller nichts am Boden.
  • Vermeiden Sie schimmelanfällige Einbauten im Keller, wie Holzregale oder Teppiche.
  • Stecken Sie bei Hochwasserwarnung alle elektrischen Geräte ab.
  • Packen Sie eine Notfalltasche, zur Überbrückung für mehrere Tage ohne Strom.
  • Gehen Sie bei Hochwasser nicht in den Keller oder in eine Tiefgarage. 
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