Haus und Wohnung sichern und schützen

Einbruchschutz

1 von 9
Kurz erklärt in 30 Sekunden
So können Sie sich absichern
  • Alle vier Minuten schlägt in Deutschland ein Einbrecher zu. Die Täter brechen bei Einfamilienhäusern meist durch Terrassentüren ein, bei Mehrfamilienhäusern besteht Einbruchgefahr durch die Wohnungstür
  • Hochwertige Sicherheitsvorkehrungen sorgen für besonders guten Einbruchschutz. Achten Sie beim Kauf von einbruchhemmenden Produkten auch auf das VdS-Siegel. Sie garantieren geprüfte Qualität.
  • Um den Einbau solcher Schutzmaßnahmen zu unterstützen, gibt es bundesweite und landesspezifische Förderprogramme.
  • Sollte es dennoch zu einem Schaden an Wertsachen und Einrichtung durch Einbruch gekommen sein, übernimmt die Hausratversicherung die Kosten für beschädigte Fenster und Türen.
 Allianz - Deutschlandkarte: In welchen Bundesländern die Einbruchzahlen besonders hoch sind
Einbruchstatistik
 Allianz - Deutschlandkarte: In welchen Bundesländern die Einbruchzahlen besonders hoch sind

Die meisten Wohnungseinbrüche pro Kopf gibt es deutschlandweit in den Stadtstaaten Bremen, Hamburg und Berlin - obwohl diese die meisten Polizisten vorzuweisen haben. Das zeigen polizeiliche Kriminalstatistiken. Am sichersten leben Menschen dagegen in Bayern und in den neuen Bundesländern

Bezogen auf Städte, sieht die Sache noch einmal anders aus: Großstädte bleiben eindeutig Einbruchshochburgen. Das Risiko eines Wohnungseinbruchs ist hier doppelt so hoch wie in Gesamtdeutschland. Besonders viele Einbrüche wurden in den vergangenen Jahren in Leipzig, Hannover, Köln, Bremen, Dresden, Dortmund, Berlin und Hamburg gemeldet.

Im Jahr 2015 entstand durch Einbrüche ein Gesamtschaden von mehr als 490 Millionen Euro, der durch deutsche Hausratversicherungen ausbezahlt wurde. Im Durchschnitt erbeuteten die Diebe pro Haushalt 3.250 Euro. Der Schaden ist so hoch wie seit Anfang der 1990er-Jahre nicht mehr, Tendenz steigend. In erster Linie hatten es die Einbrecher auf Computer, Fernseher, Tablets, Handys, Schmuck und Bargeld abgesehen.

Übrigens: Die meisten Einbrüche werden in den Wintermonaten verübt. die Hochzeit ist von Oktober bis Januar. Allerdings: In fast 40 Prozent aller versuchten Einbrüche verhindern Sicherheitsvorkehrungen, dass ein Dieb überhaupt erst ins Haus gelangt.

2 von 9
Hier ist besonderer Schutz nötig
 Allianz - Skizze: Wohnhaus mit beliebten Einstiegswegen der Einbrecher - mit Prozentangaben
In vier von fünf Einbruchsfällen dringen die Täter durch Fenster, Terrassen- oder Balkontüren ein. Dabei ist das Aufhebeln von Fenstertüren die gängigste Praxis. Oft dauert es nur wenige Sekunden, bis der Einbrecher auf diesem Weg ins Haus gelangt. Haustüren aufzubrechen dauert im Normalfall viel länger.
 Allianz - Skizze: Wohnhaus mit beliebten Einstiegswegen der Einbrecher - mit Prozentangaben
Allianz - Skizze: Mehrfamilienhaus mit beliebten Einstiegswegen - mit Prozentangaben
Bei knapp der Hälfte der Einbrüche kommen die Täter durch die Wohnungstür. 31 Prozent steigen durch Fenstertüren und 21 Prozent durch Fenster ein. Wohnungstüren sind bei Mehrfamilienhäusern deshalb so stark gefährdet, weil sie im Gegensatz zu Türen in Einfamilienhäusern meist weniger gut gesichert sind und nachts nicht abgeschlossen werden.
Allianz - Skizze: Mehrfamilienhaus mit beliebten Einstiegswegen - mit Prozentangaben
Allianz - Gesicht von Ex-Einbrecher Hammed Khamis
Aus dem echten Leben
Allianz - Gesicht von Ex-Einbrecher Hammed Khamis

Er kennt alle Tricks von früher: der Ex-Einbrecher Hammed Khamis. Heute ist er Streetworker, schult Polizisten, deckt Versicherungsbetrug auf – und wurde schon selbst bestohlen.

Hammed Khamis verrät im Interview Einbrecher-Tricks, gibt Tipps zum Einbruchschutz und informiert über "Gaunerzinken."

3 von 9
Prävention
VdS-Siegel
Allianz - VdS-Siegel

Achten Sie auf das VdS-Siegel, wenn Sie einbruchhemmende Produkte kaufen - egal, ob Sie Sicherheitssysteme für den Neubau kaufen oder später nachrüsten. Greifen Sie grundsätzlich zu geprüften Produkten und schieben Sie Einbrechern so den Riegel vor.

VdS steht für "Vertrauen durch Sicherheit". Beim VdS handelt es sich um ein unabhängiges Institut, welches vielfältige Sicherheitskonzepte entwickelt und eine technische Prüfstelle unterhält. Unter anderem prüft VdS auch den Einbruchschutz von Fenstern und Türen und zertifiziert diejenigen Produkte, die den Test bestanden haben.

Die bayerische Polizei hat auf ihrer Website eine Liste geprüfter und zertifizierter Produkte veröffentlicht, die vor Einbruch schützen.

Zum Herstellerverzeichnis

Allianz - VdS-Siegel
Die Polizei empfiehlt
  1. Tür abschließen, auch wenn Sie das Haus nur kurz verlassen.
  2. Fenster, Balkon- und Terrassentüren verschließen – gekippte Fenster sind offene Fenster.
  3. Keine Ersatzschlüssel außerhalb des Hauses verstecken – schon gar nicht unter Matten oder in Blumentöpfen, wo jeder sie vermutet.
  4. Bei Schlüsselverlust grundsätzlich den Schließzylinder der Wohnungstür auswechseln.
  5. Sofort die Polizei rufen, wenn Ihnen etwas verdächtig vorkommt oder Sie Markierungen - so genannte Gaunzerzinken - an Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung bemerken.
  6. Niemals Hinweise auf Ihre Abwesenheit hinterlassen, weder auf dem Anrufbeantworter noch auf Facebook, Twitter, Instagram oder WhatsApp.

Wie Sie sich während eines Einbruchs verhalten

Jeder fünfte Einbruch findet während der Anwesenheit der Bewohner statt. In den meisten Fällen bemerken die Bewohner die Täter jedoch nicht. Falls doch:

  1. Halten Sie den Einbrecher auf keinen Fall auf und greifen Sie ihn nicht an.
  2. Falls möglich, verlassen Sie das Haus und bringen Sie sich in Sicherheit.
  3. Rufen Sie mit dem Handy oder vom Nachbarn aus die Polizei unter 110 an.
  4. Ist eine Flucht ausgeschlossen, verbarrikadieren Sie sich in einem Zimmer. Verkeilen Sie dazu beispielsweise eine Stuhllehne unter der Türklinke.
  5. Machen Sie sich durch Geräusche bemerkbar - womöglich vertreibt das den Täter. Schalten Sie auch in der Nacht Beleuchtung ein.
  6. Prägen Sie sich viele wichtige Details ein: Anzahl der Einbrecher, gesprochene Sprache, auffällige Geräusche, gegebenenfalls ein Fluchtauto vor dem Haus?
  7. Nach der Tat gilt: Räumen Sie nicht auf, bevor die Polizei zur Spurensicherung da war. Am besten fassen Sie gar nichts an.
Broschüre
Allianz - Schlüssel steckt in der Tür
Lesen Sie mehr zum Thema Sicherheit oder erfahren Sie mithilfe unserer Broschüre zum Einbruchschutz, wie Sie sich optimal vor ungebetenen Eindringlingen schützen können und worauf Sie unbedingt achten sollten.
Allianz - Schlüssel steckt in der Tür
4 von 9
Fördermittel

Über ein Drittel aller Einbrüche wird durch einbruchhemmende Türen und Fenster sowie Alarmanlagen verhindert. Doch der Einbau solcher Sicherungsmaßnahmen geht ins Geld. Daher gibt es verschiedene bundesweite und landesspezifische Förderprogramme zum Einbruchschutz.

  • Im gesamten Bundesgebiet können Haus- und Wohnungseigentümer sowie Mieter von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) einen Investitionskostenzuschuss zwischen 200 und 1.500 Euro bekommen. Wer zusätzlich energetische Sanierungen oder barriere-reduzierende Maßnahmen durchführt, kann einen noch höheren Zuschuss beantragen. Alternativ ist auch ein Kredit mit einem sehr niedrigen Zinssatz möglich.
  • Auf Landesebene fördert das Land Nordrhein-Westfalen zinsgünstige Darlehen, die für bauliche Maßnahmen zum Schutz gegen Einbruch verwendet werden, mit bis zu 25.000 Euro pro Wohnung. Beantragt wird das Ganze bei der jeweiligen Stadt- oder Kreisverwaltung.
  • Auch der Freistaat Sachsen hält entsprechende Fördermittel parat, allerdings hier nur in Zusammenhang mit energetischer Sanierung und barrierefreiem Umbauen.
  • Ganz neue Wege geht die Stadt Heidelberg: Hier werden alle Bürgerinnen und Bürger, die in ihrem Eigenheim oder ihrer Mietswohnung mechanische Sicherheitstechnik einbauen, mit einem Zuschuss bis maximal 2.500 Euro unterstützt.
  • Bitte beachten Sie, dass oben stehende Informationen und insbesondere die genannten Höhen der Förderungen unverbindlich sind. Bitte informieren Sie sich bei den zuständigen Behörden über den konkreten Antragsprozess.
5 von 9
Anschaffungstipp Tresor
Allianz - Hand an Safe tippt Code ein

Wertsachen, die sich leicht transportieren und schnell veräußern lassen, sind das beliebteste Diebesgut. Deshalb lagern wertvolle Uhren, Ringe, Schmuck und Bargeld am sichersten in einem Tresor. Das hält Gelegenheitsdiebe und auch Profis von der Mitnahme ab, sofern der Safe fachgerecht befestigt und verschlossen ist.

Tresore gibt es in verschiedenen Größen und Bauarten. Wichtig ist, dass man ihn nicht einfach wegtragen kann. Auch eine feste Installation in einer beweglichen Kommode bringt nicht viel. Neben frei stehenden Tresoren bieten die Hersteller auch Einbautresore an. Letztere können in die Wand integriert werden. Sie werden wahlweise über Schlüssel, Tastaturen oder mechanische Schlösser bedient.

Tipps der Polizei:

  • Notieren Sie auf einer Liste jede einzelne Wertsache inklusive der Größe, dem Material, dem Gewicht und anderer wichtiger Eigenschaften.
  • Fügen Sie Neuerwerbungen regelmäßig hinzu.
  • Grundsätzlich ist es sinnvoll, nicht nur die Wertsachen sondern den gesamten Hausrat festzuhalten.
  • Machen Sie am besten zusätzlich Fotos. Digitalbilder sind ein guter Nachweis.
  • Die Listen helfen sowohl der Polizei als auch dem Schadensregulierer Ihrer Hausratversicherung.
6 von 9
Einbruchschutz im Urlaub

Einbrecher nutzen die Urlaubszeit auf ihre Weise. Wenn Eigentümer und Mieter verreisen, bietet sich ihnen die ideale Gelegenheit, ihr kriminelles Handwerk auszuführen. Wenn Sie diese Tipps beachten, können Sie beruhigt in den Urlaub fahren:

  • Schlüssel: Vorsicht – Einbrecher kennen klassische Schlüssel-Verstecke wie unter der Türmatte, im Briefkasten oder im Blumentopf. Zweitschlüssel also möglichst beim Nachbarn beziehungsweise bei einer Vertrauensperson deponieren.
  • Keine offensichtlichen Urlaubshinweise: Etwaige Zeitungsabonnements für die Urlaubszeit stilllegen und Postlagerung beantragen. Nachbarn beziehungsweise Vertrauenspersonen bitten, regelmäßig den Briefkasten zu leeren. Anrufbeantworter mit neutralem Text ohne Urlaubshinweise besprechen. Dasselbe gilt für Postings im Internet: Urlaubshinweise auf Facebook & Co. vermeiden.
  • Fenster und Türen: Bei Abreise Fenster und Türen gut verschließen. Denken Sie auch daran, eventuell vorhandene Lichtschächte abzusichern. Beauftragen Sie eine Vertrauensperson damit, regelmäßig vorbeizukommen, um den Eindruck der Anwesenheit zu vermitteln, indem zum Beispiel die Rollläden geöffnet und geschlossen werden. Zeitschaltuhren oder Timer können dies auch elektronisch steuern.
  • Haus- und Wohnungsbeleuchtung: Licht-Sensoren und Zeitschaltuhren installieren und aktivieren.
  • Wertvolle Gegenstände: Am besten während der Abwesenheit alles Wertvolle in einem Tresor oder einem Bankschließfach aufbewahren.
7 von 9
Der passende Versicherungsschutz
8 von 9
Mythos und Realität

Seit 15 Jahren wurde in ganz Deutschland nicht mehr so viel eingebrochen. Trotzdem haben laut Umfrage von TNS-Emnid 83 Prozent der Deutschen keine oder kaum Angst vor einem Einbruch. Lesen Sie, welche Mythen dieser Sorglosigkeit zugrunde liegen – und wie die Wahrheit aussieht:

  1. In meiner Gegend wird nicht eingebrochen. 
    Falsch. Es gibt keine Gegend mehr, in der man vor Einbrechern sicher ist. Denn auch auf dem Land hinterlassen Diebe und gut organisierte Banden längst ihre Spuren. In der Stadt werden nicht nur Villenviertel aufgesucht, auch ganz normale Mehrfamilienhäuser geraten ins Visier der Diebe.
  2. Ein Einbruch lohnt sich bei mir nicht.
    Selbst wenn das zutreffen mag – einem Einbrecher ist das vorher nicht klar. Außerdem hat heutzutage so gut wie jeder mindestens ein Mobiltelefon, Fernseher, Laptop, ein wenig Schmuck und Bargeld zu Hause.
  3. Wozu Einbruchschutz – Diebe kommen überall rein.
    Tatsache ist, dass nur wenige Einbrecher professionell ausgerüstet sind. Als Tatwerkzeug Nr. 1 dient noch immer der simple Schraubenzieher. Einbruchschutz lohnt sich definitiv. Erfahrungsgemäß scheitert ein Drittel aller Versuche an Sicherheitseinrichtungen. Länger als drei Minuten werkeln Diebe nicht herum, sondern suchen sich ein neues Opfer.
  4. Ein paar Minuten braucht ein Einbrecher schon.
    Auch das ist ein Irrtum. Routinierte Ganoven brechen Standardfenster und Standardtüren in weniger als 15 Sekunden auf. In über der Hälfte aller Fälle reicht der angesprochene Schraubenzieher zum Aufhebeln. Umso wichtiger ist deshalb Sicherheitstechnik.
  5. Einbrecher kommen bei Nacht.
    Natürlich sind Einbrecher auch nachts unterwegs. Sie lieben den Schutz der Dunkelheit. Doch die neueste Entwicklung zeigt, dass ein Großteil der Einbrüche tagsüber verübt wird. Bevorzugt werden Vormittag und später Nachmittag, denn dann ist davon auszugehen, dass die Bewohner nicht zu Hause sind. Trotzdem bevorzugen Einbrecher die dunkle Jahreszeiten, wenn es früh dämmert oder zum Teil gar nicht richtig hell wird.
  6. Ich habe alles gut versteckt.
    Diese Verstecke sind bei Dieben allseits bekannt: Ersatzschlüssel im Blumentopf, Geld und Wertsachen zwischen und hinter den Büchern, Scheine unter der Matratze oder im Wäscheschrank, der Safe hinterm Bild, der Schmuck im Nachtkästchen und im Badezimmerschrank. Seien Sie kreativer!
  7. Ich habe einen Hund und wachsame Nachbarn.
    Natürlich können ein bellender Hund oder aufmerksame Nachbarn, die Fremde auch mal ansprechen, Einbrecher abschrecken. Allein darauf verlassen ist aber nicht sinnvoll.
  8. Meine Anwesenheit schreckt Einbrecher ab.
    Irrtum. Vielleicht weiß der Dieb ja gar nicht, ob Sie daheim sind – und dreiste Diebe steigen trotzdem ein. Laut Einbruchstatistik sind bei jedem zehnten Einbruch in ein Einfamilienhaus die Geschädigten anwesend. Mehr Abschreckung bieten hingegen Alarmanlagen.
  9. Ich kann Einbrecher verjagen.
    Das ist ein sehr gefährlicher Irrtum. Wie wir bereits aufgezeigt haben, rät selbst die Polizei dazu, sich besser vor den Dieben zu verstecken und unbemerkt die Polizei zu benachrichtigen (110). Versuchen Sie auf jeden Fal, sich Details zu Personen und Fluchtfahrzeug merken.
  10. Ein Einbruch ist nicht schlimm. Meine Versicherung zahlt schon.
    Eine Hausratversicherung bietet zwar finanziellen Schutz. Ideelle Werte wie Erbstücke oder persönliche Gegenstände aber lassen sich nicht wieder beschaffen. Noch schwerer wiegt für viele der Verlust der Sicherheit. Kriminologische Studien belegen: 87 Prozent der Einbruchsopfer haben Angst vor einem weiteren Einbruch. Viele leiden lange unter Albträumen, Panikattacken und Nervosität.
Wenn die Seele leidet
Allianz - Frau wird von Dame getröstet

Durchwühlte Wäscheschränke, aufgerissene Schubladen, über den Boden verstreute Kleidungsstücke – so finden Einbruchsopfer meist ihre Wohnungen vor. Aus dem wohligen Gefühl von Sicherheit werden sie in Sekundenschnelle in die bittere Realität katapultiert: Nirgendwo ist man wirklich sicher. Nicht einmal zu Hause im eigenen Schlafzimmer.

Diese Erkenntnis macht Untersuchungen zufolge drei Viertel aller Einbruchsopfer besonders zu schaffen. Etwa jeder Dritte erleidet einen akuten Schock, rund 15 Prozent haben längerfristig Beschwerden. Dazu zählen zum Beispiel Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Ängste, Magen-Darm-Probleme und Depressionen.

Experten raten den Opfern, über die psychischen Folgen des Einbruchs zu sprechen – zunächst mit Freunden und Familienmitgliedern. Halten die Probleme länger als eine Woche an, sollte zudem ein Therapeut oder Psychiater konsultiert werden, der bei der Verarbeitung des Traumas hilft.

Neben dem Verlust des Sicherheitsgefühls macht den Geschädigten häufig auch der Diebstahl liebgewonnener Erinnerungsstücke zu schaffen. Denn die Versicherung ersetzt nur den materiellen Schaden – den Ehering der Großmutter oder die Hochzeits-Perlenkette bringt sie nicht zurück. Hier hilft ein positiver Umgang mit dem Geschehen.

Häufige Fragen
  • Technik, Wachhund oder Nachbarn – was ist der bessere Einbruchschutz?

    Im Idealfall natürlich alle drei zusammen. Den besten Schutz technischer Art gewährleistet eine hochwertige, unsichtbare Alarmanlage, die bereits anspringt, bevor der Einbrecher ins Haus gelangen kann. Ein Hunde-Warnschild schreckt angeblich bis zu zwei Drittel aller Ganoven ab. Entsprechende Hinweisschilder gibt es auch für wachsame Nachbarn.
  • Wie tragen Schließanlagen oder Schließsysteme zum Einbruchschutz bei?

    Innerhalb einer Schließanlage können verschiedene Türen mit unterschiedlichen Sicherheitsniveaus ausgestattet werden. Sie vergeben unterschiedliche Zugangsberechtigungen an einzelne Personen, denn nicht jeder erhält automatisch einen Generalschlüssel. Das ist vor allem in Mehrfamilienhäusern von Vorteil, wo manche Bereiche besonders geschützt werden sollen.
  • Lohnt es sich, den Einbruchschutz erst nach einem Einbruch zu erhöhen?

    Jeder zweite Geschädigte tut genau das. Es lohnt sich schon allein deshalb, weil Sie sich danach in Ihrer Wohnung wieder sicherer fühlen können. Außerdem bedeutet ein Einbruch nicht, dass es künftig nie wieder geschieht. Investieren in Sicherheitstechnik ist also immer sinnvoll.
  • Meine EC-Karte/Kreditkarte wurde gestohlen. Was ist zu tun?

    Kontaktieren Sie umgehend Ihre Bank und melden Sie die Karte als gestohlen. Sie wird daraufhin sofort gesperrt und ist ab diesem Zeitpunkt nicht mehr belastbar. Haben Sie die entsprechende Telefonnummer nicht im Kopf, wählen Sie die weltweite Notfall-Kartensperrhotline inklusive der deutschen Landesvorwahl: 0049-116 116.
9 von 9
Service und Kontakt
Haben Sie noch Fragen zur Hausratversicherung?
Die Allianz Agentur in Ihrer Nähe
Allianz Service jetzt kontaktieren
Nehmen Sie Kontakt zum Allianz Service auf
Jetzt kontaktieren
Schreiben Sie Ihr Anliegen in unser Kontaktformular - wir kümmern uns darum.
Allianz - Illustration: Online-Rechner Hausratversicherung
Finden Sie den
passenden Tarif
Jetzt berechnen
Berechnen Sie Ihren individuellen Tarif zur Hausratversicherung.