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Wertsachen sichern

Bargeld sicher aufbewahren: Geheimverstecke für Ihr Geld

Kurz erklärt in 30 Sekunden
  • Viele Deutsche lagern zu Hause Bargeld in Geheimverstecken. Doch für Diebe sind diese Plätze einfach zu finden.
  • Der sicherste Ort für Geld und Wertsachen ist laut Polizei ein Tresor bzw. Wertschutzschrank. Oder noch besser: ein Bankschließfach.
  • Falls es schon zu spät ist: Die Allianz Hausratversicherung deckt Schäden durch Einbruchdiebstahl in Privatwohnungen und -häusern ab.
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Umgehört
Laut Polizeistatistik wird in Deutschland alle drei Minuten eingebrochen – so oft wie seit Langem nicht mehr. Betroffen sind nicht nur Villen und einsame Behausungen. Sondern auch ganz normale Einfamilien- und Reihenhäuser oder Wohnungen in Mehrfamilienhäusern. Wo sind Geld und Wertsachen also sicher versteckt und wo nicht?
 

Wer im Internet sucht oder sich im Freundeskreis umhört, stößt auf eine Reihe ausgefallener Ideen für sichere Verstecke in den eigenen vier Wänden. Zehn Tipps:

  1. Steckdosensafe: Geld in einem Steckdosensafe aufbewahren. Sieht wie eine normale Steckdose aus, dahinter verbirgt sich aber ein Minischließfach in der Wand.
  2. Topfpflanze: Erspartes im Blumentopf vergraben, der in der Wohnung oder auf dem Balkon steht.
  3. Toilettenpapier: Geldvorrat als Toilettenpapier tarnen. Bei einer Standardrolle mit Größe 54 lassen sich beispielsweise 27.000 Dollarscheine als Rolle drehen.
  4. Locher: Das Abfallfach eines Lochers als Platz für zwei bis drei Scheine nutzen.
  5. Küchenrolle: Gerollte Geldscheine "unauffällig" in einer Küchenrolle platzieren.
  6. Mehl: In Plastik verpackte Geldscheine in einer Vorratspackung Mehl versenken.
  7. Müslipackung: Originalverpackung befüllen und zwischen echten Packungen im Küchenschrank lagern.
  8. Kinderfoto: Geldscheine hinter die Rahmen aufgehängter bzw. aufgestellter Kinderfotos stecken.
  9. Gefrorene Suppe: Geldscheine in einem wasserdichten Beutel in der Suppe versenken und einfrieren.
  10. Werkzeugkoffer: Geldbeutel im Werkzeugkoffer zwischen dreckigen Nägeln, Schrauben und Werkzeug legen.

Diebe kennen fast alle vermeintlichen Geheimverstecke und suchen gezielt danach. Zehn ganz schlechte Ideen:

  1. Unter Matratze oder im Kopfkissen: Einbrecher drehen jede Matratze um und zerknüllen Kissen.
  2. Zwischen Büchern: Erfahrene Diebe erkennen Buchattrappen oder räumen gleich das ganze Regal ab.
  3. In DVDs: Nach dem Bücherregal ist Ihre Filmothek dran.
  4. In der Schreibtischschublade: Auch abgeschlossen ist sie sekundenschnell geknackt und leer geräumt.
  5. Im Nachtkästchen: Geld? Schmuck? Alles griffbereit? Hier schauen Diebe immer nach.
  6. In Kaffeedose oder Vase: Blechdose auf dem Kühlschrank, Pralinenschachtel, Kochtopf, auffällige Vase, Vorratsschrank – steht alles auf der Einbrecherliste.
  7. In der Spielesammlung: Echte Geldscheine im "Monopoly" oder bei "Wer wird Millionär"? Schon lange nicht mehr originell und bestens bekannt.
  8. Zwischen Kleidung: Jeder Dieb wirft einen Blick in den Kleiderschrank und macht auch nicht vor Schmutzwäsche im Wäschekorb halt.
  9. Hinter Bildern: Ebenfalls ein Klassiker: Geld in Hohlräumen hinter Bildern.
  10. Im Garten: Geld im Garten zu vergraben, macht viel Mühe. Außerdem kommen Sie später selbst nur schwer dran. Möglicherweise werden Sie auch noch beobachtet – also keine gute Idee.

  • Wichtig: Zu 100-Prozent sichere Verstecke gibt es nicht. Wir verraten Ihnen deshalb, wie Experten Ihre Wertsachen sichern.
Gut zu wissen

Es ist immer sinnvoll, etwas Bargeld zu Hause griffbereit zu haben. Wie viel Bargeld Sie dort aufbewahren, ist Ihnen selbst überlassen. Es ist zwar nicht strafbar, größere Mengen an Bargeld in den eigenen vier Wänden zu lagern. Dennoch sollten Sie daheim nicht zu viel Geld aufbewahren. Denn es besteht immer das Risiko eines Diebstahls oder anderer Schäden, zum Beispiel durch Feuer oder Wasser.

Die Hausratversicherung übernimmt im Fall eines Diebstahls oder Schadens nur einen bestimmten Höchstbetrag. Haben Sie deutlich mehr als diese Summe zu Hause, bekommen Sie diese nicht erstattet.

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Tipps der Polizei
Geld und Wertsachen aller Art sind am sichersten in einem Bankschließfach untergebracht. Die Kosten dafür betragen je nach Größe und Bankinstitut zwischen 20 und 200 Euro im Jahr.
 
Wertgegenstände wie Schmuck, Edelmetalle und hochwertige Technik sind bei Einbrechern besonders beliebt. Denn sie lassen sich leicht transportieren und schnell zu Geld machen. Wer kein Bankschließfach mieten oder sein Bargeld nicht auf ein Bankkonto einzahlen möchte, sollte seine Wertsachen zu Hause sicher lagern. Diese Möglichkeiten gelten als besonders sicher:
 
  • Lagern Sie Schmuck, ihren Bargeldbestand, hochwertige Technik und Urkunden in einem Tresor. Das Knacken oder Ausbauen ist Dieben meist zu aufwendig.
  • Wertschutzschränke stellen für Einbrecher ebenfalls ein Hindernis dar. Achten Sie beim Kauf auf gute Qualität.
  • Erstellen Sie eine Liste Ihrer einzelnen Wertsachen. Notieren Sie dabei Größe, Material, Gewicht und andere wichtige Eigenschaften.
  • Fügen Sie Neuerwerbungen der Liste regelmäßig hinzu.
  • Halten Sie nicht nur Wertsachen, sondern Ihren gesamten Hausrat schriftlich fest.
  • Dokumentieren Sie Ihre Wertgegenstände zusätzlich mit Fotos. Digitalbilder sind ein guter Nachweis.
  • Die Listen helfen sowohl der Polizei als auch dem Schadensregulierer Ihrer Hausratversicherung.
  • Umfassende Informationen und Tipps für ein sicheres Zuhause finden Sie in unserem Ratgeber Einbruchschutz. Oder auf der Webseite von K-EINBRUCH, einer Initiative von Polizei und Wirtschaft. Hier gibt es unter anderem eine Beratungsstellensuche, über die Sie (Kriminal-)Polizeiliche Beratungsstellen in Ihrer Nähe finden.
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Tipps der Allianz Experten
Wer für Einbrecher und Diebe keine leichte Beute sein möchte, braucht einen guten Einbruchschutz. Eine wichtige und nicht zu unterschätzende Rolle spielt aber auch aufmerksame Nachbarn. Unsere Experten verraten, wie Sie Ihre Wertsachen darüber hinaus schützen können.

Laut Polizeilicher Kriminalstatistik scheitern knapp 42 Prozent der Einbrecher an guten Sicherheitsmaßnahmen (Fenster, Türen, Schlösser). Daher lohnt es sich in Sicherheitstechnik zu investieren. Der Einsatz von Sicherungstechnik muss angemessen, durchdacht und sinnvoll aufeinander abgestimmt sein. Mechanischen Sicherungen sollte dabei Priorität eingeräumt werden, weil sie als Barriere wirken und dem Einbrecher Zeit abverlangen. Im Idealfall kombinieren Sie die Mechanik mit einer Einbruchmeldeanlage (EMA).

– Dr. Helmut Rieche, Vorsitzender der Initiative für aktiven Einbruchschutz "Nicht bei mir!"

Tresore gibt es in verschiedenen Größen und Bauarten. Wichtig ist, dass man ihn nicht einfach wegtragen kann. Neben frei stehenden Tresoren bieten die Hersteller auch Einbautresore an. Letztere können in die Wand integriert werden. Sie werden wahlweise über Schlüssel, Tastaturen oder mechanische Schlösser bedient.

Eine Alternative sind zertifizierte Wertschutzschränke nach DIN EN 1143-1. Diese gibt es in verschiedenen Ausführungen und Sicherheitsstufen (ab Widerstandsgrad "Euro-0"). Sie sollten von der European Security Systems Association (ESSA) e.V. (ECB•S-Zertifizierungsmarke) oder der VdS Schadenverhütung (VdS-Kennzeichen) zertifiziert sein. ESSA und VdS Schadenverhütung sind nach EN 45011 akkreditierte Zertifizierungsstellen. Eine entsprechende Plakette an der Türinnenseite dokumentiert die Zertifizierung.

Um zu vermeiden, dass Wertbehältnisse komplett entwendet und anschließend aufgebrochen werden, sollten sie generell entsprechend den Herstellerangaben massiv und fachgerecht verankert werden. Besonders wenn sie weniger als 1.000 Kilogramm wiegen.

– Harald Schmidt, Kriminaloberrat, Geschäftsführer der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes

Die Allianz Hausratversicherung deckt Schäden durch Einbruchdiebstahl in Privatwohnungen oder -häusern ab. Die Erstattung für Wertsachen liegt je nach Tarif zwischen 20 und 50 Prozent der Versicherungssumme. Für Wertsachen außerhalb von Wertschutzbehältnissen gibt es Höchstgrenzen. Für Bargeld und auf Geldkarten geladene Beträge liegt die Obergrenze je nach Tarif zwischen 1.000 Euro und 5.000 Euro. Wir raten deshalb zum Einbau eines Tresors. Nehmen Sie vor der Anschaffung Kontakt mit uns auf. Denn je nach vorhandenen Werten bedarf es eines Tresors mit einem entsprechenden Widerstandsgrad. Haben Sie Ihre Wertsachen im Bankschließfach deponiert, dann haben Sie im Tarif Komfort Schutz bis 20.000 Euro. Im Tarif Premium sind Wertsachen bis 100.000 Euro versichert.

– Dr. Alexis Oepen, Experte der Allianz Hausratversicherung

Vor Einbrechern sicher ist Geld, das Sie in eine flexible Altersvorsorge angelegt haben. Wie beispielsweise in den Allianz SchatzBrief. Diesen können Sie individuell mitgestalten und ab einem Einmalbetrag von 3.000 Euro abschließen. Sie können Kapital entnehmen oder Zuzahlungen leisten und den Zeitpunkt der Auszahlung selbst bestimmen. Am Ende der Laufzeit haben Sie die Wahl zwischen Rente, Kapital oder einer Kombination aus beidem.

– Denis Fischer, Vorsorgeexperte der Allianz

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