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Aufgedeckt: Sieben gängige Grippemythen

So kommen Sie gesund durch den Winter

Kurz erklärt in 30 Sekunden

Grippemythen: Auf den Punkt gebracht

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  • Fieber, Hals- und Gliederschmerzen, laufende Nase: Eine richtige Grippe kann Sie ganz schön aus der Bahn werfen. Umso wichtiger, dass Sie nicht auf auf die gängigen Mythen hereinfallen.
  • Desinfektionsmittel allein schützen Sie nicht vor einer Grippe. Genauso ist es ein Mythos, dass Sie ausschließlich bei Kälte gefährdet sind.
  • Eine gründliche Handhygiene, Sport, eine gesunde Ernährung und regelmäßige Sauna-Gänge können Sie vor einer Ansteckung bewahren. Außerdem sollten Sie sich impfen lassen, sobald der Impfstoff verfügbar ist.
  • Durch bestimmte Symptome lässt sich eine Grippe von einem grippalen Infekt unterscheiden. Zudem sollte man bei der Einnahme von Medikamenten auf die Inhaltsstoffe und die Dosierung achten.

Verbreitete Irrtümer

Sieben Grippemythen

Auch wenn es Sie diesen Winter nicht erwischt hat: Auf ein harmloses Grippe-Jahr folgt laut Robert-Koch-Institut (RKI) meist ein gefährliches. Deshalb sollten Sie diesen Winter besonders gut auf sich achten und am besten nicht diesen sieben Grippe-Mythen auf den Leim gehen:

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1. Die Grippe-Impfung macht krank

Falsch: Gespritzt wird ein Serum aus inaktivierten Grippeviren, die sich nicht vermehren und die auch nicht krank machen können. Laut Informationen des RKI gaben etwa die Hälfte der befragten Risikopersonen (Senioren und chronisch Kranke) an, dass sie sich nicht impfen lassen, weil sie glauben, dass die Grippe-Impfung eine Erkrankung verursachen kann. Das ist nicht der Fall!


Unser Tipp: Klären Sie Ihre Freunde und Ihre Familie unbedingt über diesen Mythos auf! Gerade ältere Menschen und chronisch Kranke leiden sehr unter schweren Verläufen der Grippe.

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2. Desinfektionsmittel helfen vor Ansteckung

Falsch: Desinfektionsmittel werden oft als Ersatz fürs Händewaschen angeboten. Der hohe Alkoholgehalt tötet Viren ab, bietet aber nicht automatisch Schutz vor einer Erkältung. Denn auch hier gilt: Die Erreger verbreiten sich über feinste Tröpfchen in der Luft und können ganz einfach eingeatmet werden oder über die Schleimhäute im Gesicht in den Körper gelangen. Außerdem überleben Keime durchaus mehrere Stunden bis Tage auf Türklingen, Telefonen, Tastaturen und Co.

Unser Tipp: Finger weg vom eigenen Gesicht! Außerdem empfehlen wir, die Hände regelmäßig und gründlich 20 bis 30 Sekunden zu waschen. Eine gefühlte Ewigkeit? Singen Sie zwei Mal „Happy Birthday“, dann liegen Sie genau richtig. Versuchen Sie außerdem Händeschütteln zu vermeiden und in die Armbeuge zu nießen.

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3. Kälte macht krank

Falsch: Es ist ein weitverbreiteter Irrglaube, dass Kälte allein krank mache. „Zieh dich warm an, sonst wirst Du nur krank!“, hat Oma immer gesagt. Das stimmt natürlich nicht: Viren gibt es das ganze Jahr über, nur in der kalten Jahreszeit haben sie leichteres Spiel. Denn die Kälte kann unser Immunsystem schwächen und die trockene Heizungsluft die Schleimhäute austrocknen. Unser natürliches Abwehrsystem wehrt Krankheitserreger in der Regel erfolgreich ab.

Unser Tipp: Sie können also ganzjährig durch eine ausgewogene Ernährung, leichten Sport und viel Schlaf an Ihrer Gesundheit arbeiten. Auch regelmäßige Sauna-Gänge oder Wechselduschen können Ihnen helfen, sich vor einer Grippeinfektion zu schützen. So trainieren Sie nämlich Ihre Thermoregulation und können dadurch in den kalten Monaten die Körperwärme besser speichern.

Eine bereits ausgebrochene Erkältung behandelt man am besten damit, dass man dem Körper die Ruhe zur Regeneration gönnt. Meiden Sie überhitzte Räume, und nehmen Sie viel Flüssigkeit zu sich. Suppen und Heißgetränke beruhigen die Schleimhäute, Nasenspülungen oder Inhalationen mit heißem Wasserdampf fördern deren Durchblutung. Der berühmten Hühnersuppe wurde übrigens tatsächlich eine entzündungshemmende, Infekt lindernde Wirkung nachgewiesen. Die Extra-Portion Vitamine liefert die Petersilie in der Suppe.

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4. Jeder, der sich ansteckt wird auch krank

Falsch: Dank der schnellen Verbreitung der Viren mittels Tröpfcheninfektion herrscht tatsächlich eine hohe Ansteckungsgefahr. Besonders ansteckend sind hustende, schniefende und niesende Menschen. Aber: Nicht jeder, der infiziert ist, wird auch krank. Nur bei 20 Prozent brechen die Symptome Schüttelfrost, Fieber und Gliederschmerzen auch aus. Die anderen 80 Prozent bekommen es oft gar nicht mit, dass sie die Viren in sich tragen.

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5. Zur Grippeimpfung sollte man erst im November gehen

Falsch: Der Mythos kommt daher, dass viele denken, der Grippe-Schutz währt nur eine gewisse Zeitspanne. Das ist aber falsch. Der Impfschutz baut sich nach etwa zehn Tagen auf und ist sicher über ein Jahr vorhanden. Die jährliche Spritze ist nur notwendig, weil sich die Grippe-Viren immer wieder verändern. Um optimal geschützt zu sein, braucht man deswegen die spezielle Impfung des aktuellen Jahres

Das Wichtige ist, dass man sich vor Beginn der Grippewelle impft. Die Grippe-Hochwelle ist im Januar und Februar, eine Grippe-Impfung hält etwa ein halbes Jahr. Bitte besprechen Sie mit Ihrem Hausarzt, ob eine Grippeimpfung in Ihrem persönlichen Fall sinnvoll ist.

Unser Tipp: Auch wenn der Tipp für diesen Winter etwas spät kommt: Lassen Sie sich generell direkt impfen, sobald der Impfstoff verfügbar ist. Das ist meistens Ende August oder Anfang September der Fall. Wenn möglichst viele Menschen früh geimpft werden, kann man verhindern, dass sich die Krankheitserreger stark vermehren. Die Grippewelle breitet sich dann – im besten Fall – gar nicht so weit aus.

Mehr über Impf-Mythen erfahren Sie im Allianz-Newsletter.

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6. Alles ein und dieselbe Grippe

Falsch: Grippale Infekte und Grippe sind nicht dasselbe. Als grippalen Infekt bezeichnet man eine Erkältung, als echte Grippe gilt die Erkrankung durch das Influenza-Virus. Unterschiede erkennt man in den Symptomen, auch wenn die Übertragung in beiden Fällen über die Tröpfcheninfektion stattfindet: Die Influenza beginnt sehr plötzlich und heftig und dauert fünf bis sieben Tage, eine Erkältung erreicht ihren Höhepunkt nach zwei bis drei Tagen und flaut dann wieder ab.
Anzeichen einer echten Grippe sind der Beginn mit leichtem Frösteln, bevor schnell Fieber über 38,5 Grad einsetzt. Kopf- und Gliederschmerzen sowie Halsschmerzen und Husten sind zwar Symptome von beidem, allerdings sind sie bei der Erkältung wesentlich schwächer. Das wichtigste Symptom der Erkältung ist der Schnupfen. Saison hat sie von Oktober bis April, also wesentlich länger, als die Grippewelle dauert.

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7. Antibiotika und Grippemittel helfen immer

Falsch: Die Einnahme von Antibiotika bei einer Influenza hat keinen Sinn. Die echte Grippe wird nämlich durch Viren ausgelöst – das Medikament bekämpft aber nur Bakterien.
Mit gängigen Grippemitteln aus der Apotheke, die Sofortwirkung versprechen, sollte man vorsichtig sein.

Was viele nicht wissen: Diese bestehen vor allem aus Schmerzmitteln. Wer dann zusätzlich zum Grippemittel ein Schmerzmittel einnimmt, hat es schnell mit einer unbeabsichtigten Überdosis zu tun. Dies kann auf Dauer zu Blutungen und Leberschäden führen. Sprechen Sie daher mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wie effektiv die einzelnen Wirkstoffe in den Kombimitteln sind und ob deren Wirkungen bewiesen sind.

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Stärken Sie Ihr Immunsystem

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Fit in den Winter: Ein gesundes Immunsystem ist die beste Vorbeugemaßnahme gegen Erkältungskrankheiten bzw. deren Heftigkeit. Es kann dann Krankheitserreger wie Viren besser abwehren, einen Krankheitsverlauf abkürzen oder die Krankheitssymptome mindern. Mit einer ausgewogenen vitamin- und mineralstoffreichen Ernährung, ausreichend Schlaf (mindestens sieben Stunden täglich) und regelmäßiger Bewegung an der frischen Luft sind Sie bestens gerüstet.

Auf den Seiten „Stress vermeiden und entspannen“ von der Allianz Gesundheitswelt erhalten Sie zusätzlich wertvolle Tipps von Ärzten und Psychologen.

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Für die gewünschte Wirkung

Hausmittel richtig anwenden

Auch bei Beschwerden, die nichts mit Grippe und Erkältung zu tun haben, können Hausmittel wohltuend und lindernd wirken. Tipps dazu finden Sie ebenfalls in unserer Broschüre. Ein Beispiel: Sodbrennen

Die Kamillenrollkur bei Sodbrennen zeigt, wie wichtig es ist, dass Hausmittel richtig angewendet werden. Es kommt nicht nur auf die Zubereitung des Tees an, sondern auch auf die wirkungsvolle Einnahme: Trinken Sie zwei Tassen Kamillentee, und legen Sie sich anschließend je zehn Minuten auf den Rücken, auf die linke Seite, auf den Bauch und auf die rechte Seite. So verteilt sich der Kamillentee in alle Bereiche des Magens und beruhigt ihn.

Aber Vorsicht: Im Laufe der Jahre haben sich auch Irrtümer weit verbreitet. Wussten Sie zum Beispiel, dass Milch oder Pfefferminztee bei Sodbrennen gar nicht zu empfehlen sind? Pfefferminztee entspannt nämlich den Schließmuskel des Magens, so kann mehr Säure in die Speiseröhre laufen, was wiederum Sodbrennen bewirkt. Und Milch regt die Säureproduktion des Magens an, anstatt sie zu beruhigen.

Natürlich ersetzen Hausmittel wie Wadenwickel und Kräutertees keine ärztliche Behandlung. Sie sollten allenfalls unterstützend und zur Behandlung von leichteren Erkrankungen und Beschwerden eingesetzt werden. Bei Unsicherheiten fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

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Immer mehr Menschen schwören auf die Wirkung natürlicher Hausmittel. In unserer Broschüre „Rezepte aus der Hausapotheke“ haben wir zusammengetragen, welche die Populärsten bei unseren Kunden sind – selbstverständlich geprüft von den Experten der Allianz Privaten Krankenversicherung.

Wer wissen möchte, welche Hustensäfte einfach selbst herzustellen sind und wann ein Zitronenwickel hilft, der wird in unserem Gratis-Download fündig. Ran an den schwarzen Rettich, Zwiebel und andere wohltuende natürliche Zutaten! Wir wünschen Ihnen gute Besserung.

Allianz - Broschüre Rezepte aus der Hausapotheke

Frohes Fest

Weihnachtstage ohne Stress

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Wir wünschen Ihnen ruhige und erholsame Feiertage mit wenig Termindruck und Stress. Damit der Jahreswechsel nicht zur Belastungsprobe für Ihre Gesundheit und Ihren persönlichen Frieden wird, haben wir für Sie Tipps zusammengestellt, die Ihnen Freiräume schaffen und Entspannung bringen.

Gut zu wissen

Unser Tipp: Die richtige Vorsorge für den Krankheitsfall

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