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Staatliche Unterstützung für Eltern

Elterngeld Plus sorgt für mehr Flexibilität

Allianz - Elterngeld: Vater im Park trägt Kleinkind auf den Schultern

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Elterngeld Plus: mehr Flexibilität für berufstätige Eltern

Elterngeld Plus – Das Wichtigste in 30 Sekunden

Allianz - Stoppuhr mit Allianz Logo im Hintergrund

Mit der Einführung des Elterngeld Plus im Juli 2015 hat die Bundesregierung die bestehenden Elterngeld- und Elternzeitregeln grundlegend reformiert:

  • Mit dem Elterngeld Plus können Eltern, die in Teilzeit arbeiten, mit 24 Monaten doppelt so lange Elterngeld beziehen, erhalten dann aber nur halb so viel Geld pro Monat.
  • Arbeiten beide Elternteile in Teilzeit, können Sie einen Partnerschaftsbonus über jeweils weitere vier Monate beantragen.
  • Während der Elterngeldzeit kann man zwischen dem bisherigen Elterngeld und dem Elterngeld Plus hin und her wechseln.
  • Elterngeld Plus kann man nur für Kinder beantragen, die nach dem 1. Juli 2015 geboren wurden.

Elterngeld Plus – was ist das?

Allianz - Elterngeld plus: Für Väter bedeutet das mehr Zeit mit dem Nachwuchs

Seit Juli 2015 gibt es das neue Elterngeld Plus. Davor galt die heute "Basis-Elterngeld" genannte Regelung: Eltern, die ihr Baby zuhause selbst betreuten, erhielten in dieser Zeit finanzielle Unterstützung vom Staat. Abhängig vom Einkommen waren dies zwischen 300 und 1.800 Euro pro Monat - und das für maximal 14 Monate nach der Geburt. Beide konnten den Zeitraum frei untereinander aufteilen, allerdings bei einem Maximum von zwölf Monaten pro Elternteil. Auf die 14 Monate kam man also nur, wenn beide Eltern Elterngeld bezogen - mindestens zwei Monate dabei parallel.

Das Elterngeld Plus bietet nun eine zusätzliche Wahlmöglichkeit. Die neue Variante des Elterngeldes soll Müttern und Vätern die Möglichkeit bieten, in Teilzeit zu arbeiten und trotzdem staatliche Unterstützung zu erhalten. Die Vorteile:

  • Mütter und Väter können die Elternzeit flexibler und länger gestalten.
  • Geringer Verdienende in Teilzeit werden stärker unterstützt.
  • Die neue Lösung entspricht eher unseren immer flexibleren Berufsmodellen.
  • Wenn man nicht ganz aus dem Job gerissen wird, ist der Wiedereinstieg später oft leichter.


Finanziell ist das Elterngeld Plus so geregelt, dass Eltern maximal halb so viel Geld bekommen wie die Bezieher des herkömmlichen Elterngeldes. Dafür ist aber der Zeitraum der Unterstützung mit 24 Monaten doppelt so lang. Arbeiten beide Elternteile gleichzeitig jeweils 25 bis 30 Wochenstunden, können sie einen Partnerschaftsbonus beantragen. Dieser verlängert die Unterstützung um jeweils weitere vier auf maximal also 32 Monate Elterngeld Plus.

Eltern haben die Wahl

Das herkömmliche Elterngeld gibt es auch weiterhin. Eltern, die Nachwuchs erwarten, können also zwischen Basis-Elterngeld, Elterngeld Plus und Elterngeld Plus mit zusätzlichem Partnerschaftsbonus wählen. Und: Sie können sogar zwischen den verschiedenen Modellen wechseln, also zum Beispiel erst mit dem Basis-Elterngeld starten, später ins Elterngeld Plus wechseln und auch wieder zurück.

Das kann finanziell lukrativ sein: "Wer gut bastelt und die richtige Kombi wählt, kann das Elterngeld in Einzelfällen sogar vervierfachen", schreibt Spiegel Online. Allerdings, warnen Experten, könne man sich auch verschlechtern, wenn man die Tricks und Besonderheiten nicht versteht. Rechnen Sie sich daher gut durch, welche Lösung für Sie die beste ist - bei Bedarf auch mit Ihrem Steuerberater.

Wer kann - und sollte - Elterngeld Plus beantragen?

Allianz - Eltern mit Ihrem Baby - das Elterngeld Plus kann die Familienplanung erleichtern

Das Elterngeld Plus können Sie nur für Kinder beantragen, die nach dem 1. Juli 2015 zur Welt gekommen sind. Alleinerziehende können ebenso wie Paare die oben erwähnten vier zusätzlichen Bonusmonate in Anspruch nehmen, vorausgesetzt, sie arbeiten an vier aufeinander folgenden Monaten pro Woche zwischen 25 und 30 Stunden. Verbindliche Auskünfte erhalten Sie von der jeweils für Sie zuständigen Elterngeldstelle. Wer diese nicht kennt, findet sie auf dieser Informationsseite des Bundesfamilienministeriums unter dem Stichwort Elterngeld.

Die Frage, ob sich das Elterngeld Plus lohnt, ist schwieriger zu beantworten:

  • Auf jeden Fall sinnvoll ist es für Eltern, die ihren Job nicht ganz aufgeben wollen. Denn wenn Sie im bisherigen Modell noch während der Elterngeld-Zeit wieder arbeiten gingen, wurde der staatliche Zuschuss mit dem Lohn verrechnet. War das Einkommen zu hoch, gab es sogar kein Elterngeld mehr. Nun können Sie in Teilzeit ohne vergleichbare Einbußen arbeiten.
  • Sinnvoll ist es auch für Paare, bei denen die Mutter nicht auf die Karriere verzichten möchte. Bisher waren etwa 90 Prozent aller Elterngeld-Bezieher Frauen. Sehr viele blieben Vollzeit beim Kind, weil der Mann mehr verdiente und sein Einkommen für die Familie notwendig war. Das neue Modell dürfte es vielen Paaren einfacher machen, die Elternzeit aufzuteilen.
  • Die Bonusmonate in Anspruch zu nehmen, lohnt sich vor allem für Eltern, bei denen beide Partner etwa vergleichbar viel verdienen. Sonst werden nämlich die Elterngeld-Ansprüche zu Ihrem Nachteil gekappt. Im Detail kann Ihnen gerade bei dieser Frage am besten Ihr Steuerberater oder eine Elterngeld-Stelle helfen.

Um erste Klarheit zu gewinnen, bieten sich Elterngeld-Rechner im Internet an. Einen Rechner, eine Liste von Beratungsstellen, an die Sie sich wenden können, und viele zusätzliche Tipps finden Sie zum Beispiel auf dieser Informationsseite zum Elterngeld vom Bundesfamilienministerium.

So beantragen Sie das Elterngeld Plus

Allianz - Tipps zum Elterngeld Plus

Der Prozess, das Elterngeld Plus zu beantragen, entspricht dem beim bisherigen Elterngeld.

Wann: Frühestens am Tag der Geburt, spätestens im vierten Lebensmonat Ihres Kindes. Danach erhalten Sie zumindest nicht mehr die volle Elterngeldleistung, da sich rückwirkende Zahlungen auf nur drei Monate beschränken.

Wo: Bei der für Sie zuständigen Elterngeldstelle.

Wie: Unterlagen, die Sie für die Beantragung von Elterngeld Plus benötigen, sind die Geburtsurkunde des Kindes, das unterschriebene Elterngeldformular, Einkommens- und Arbeitsnachweise sowie Bescheinigungen über erhaltenes Mutterschaftsgeld.

Vom Elterngeld direkt in die Elternzeit?

Sie wollen nach der Elterngeld-Zeit doch nicht wieder in den Job zurück? Dann bietet sich eine so genannte Elternzeit an. Jeder Elternteil besitzt den gesetzlichen Anspruch, sein Kind zuhause zu betreuen, bis es sein drittes Lebensjahr vollendet hat. Ihr Arbeitgeber muss Sie für diese Zeit freistellen, und Sie haben das Recht, danach wieder in Ihren alten Job zurückzukehren. Während Ihrer Elternzeit erhalten Sie kein Gehalt.

Wie beim Elterngeld gab es für Kinder, die nach dem 1.7.2015 geboren worden sind, auch bei der Elternzeit einige gesetzliche Änderungen:

  • Bisher konnte man bis zu zwölf Monate der Elternzeit mit Zustimmung des Arbeitgebers auch zwischen dem dritten Geburtstag und dem vollendeten achten Lebensjahr des Kindes nehmen. Nun sind es 24 Monate, und es braucht keine Zustimmung mehr.
  • Eltern dürfen ihre Auszeit auf drei statt früher zwei Abschnitte verteilen. Liegt der geplante dritte Abschnitt nach dem dritten Geburtstag des Kindes, geht dies nur mit Zustimmung des Arbeitgebers.
  • Die bisherige Sieben-Wochen-Frist, mit der Eltern eine Elternzeit beim Arbeitgeber ankündigen mussten, gilt nur noch bis zum Ende des dritten Lebensjahres des Kindes. Für später genommene Abschnitte verlängert sie sich auf 13 Wochen.
  • Sobald Sie Ihre Elternzeit beim Arbeitgeber angekündigt haben, haben Sie Kündigungsschutz bis zu deren Ende. Bisher galt der Schutz frühestens acht Wochen vor Beginn der Auszeit. Eine Sonderregelung gibt es bei Kindern, die bereits drei Jahre oder älter sind: Hier beginnt der Kündigungsschutz frühestens 14 Wochen vorher.

So sichern Sie Ihre Familie ab

Allianz - Vater mit seinem Baby

Mit dem Elterngeld Plus unterstützt der Staat insbesondere berufstätige Eltern. Gerade in den ersten zwei Lebensjahren eines Kindes sorgt das Elterngeld Plus für eine spürbare finanzielle Entlastung junger Familien.

Dies gilt zumindest, solange nichts Gravierendes passiert. Doch was, wenn einer der Elternteile einen Unfall hat, erkrankt oder viel zu früh stirbt? Abgesehen vom schmerzlichen Verlust kann ein Todesfall die Familie auch finanziell in die Krise stürzen. In einer solchen Situation hilft auch das Elterngeld nicht mehr. Denn der verbliebene Partner muss sich nun oft alleine um den Nachwuchs kümmern und daher sogar noch mit zusätzlichen Verdienstausfällen rechnen. Kindergeld und Hinterbliebenenrente reichen fast nie, um die Versorgungslücke zu schließen.

Mit einer Risikolebensversicherung sichern Sie Ihre Familie für den Fall Ihres Todes vorausschauend ab. Die Allianz RisikoLebensversicherung Plus bietet zum Beispiel speziell für Familien einen Kinder-Bonus: Bei Geburt oder Adoption eines Kindes erhöht sich die Versicherungssumme für bis zu sechs Monate um 25.000 Euro. Ermitteln Sie Ihren Beitrag hier direkt mit dem Risikolebensversicherung Rechner.

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