Mit einer Pflegeversicherung vorsorgen und entspannt das Leben genießen

Private Pflege­versicherung

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Kurz erklärt in 30 Sekunden
Für Sie zusammen­gefasst
  • Ob durch Unfall, Krankheit oder altersbedingt - es kann jedem Menschen passieren, dass er kurz- oder langfristig auf Unterstützung angewiesen ist. Mit einer zusätzlichen privaten Pflegeversicherung sichern Sie sich in diesen Situationen Ihre Selbstbestimmtheit und bestmögliche Lebensqualität.
  • Entlasten Sie Ihre Familie im Pflegefall mit einer zu Ihren individuellen Bedürfnissen passenden privaten Pflegeversicherung. Schützen Sie Ihr Vermögen und sorgen für finanzielle Freiräume.
  • Je früher Sie eine private Pflegeversicherung abschließen, desto geringer sind Ihre Beiträge.
  • Profitieren Sie von mehr als 8.000 Beratern persönlich vor Ort, am Telefon oder online. Viele unserer Produkte bieten Ihnen und Ihren Angehörigen auch umfassende Services und Assistance-Leistungen vor und während der Pflegebedürftigkeit.
Allianz - Private Pflegeversicherung: Geburtstagsfeier
Gut zu wissen
Allianz - Private Pflegeversicherung: Geburtstagsfeier

Durch eine private Pflegeversicherung können Sie sowohl Ihre Selbstbestimmtheit als auch Ihr Vermögen bestmöglich bewahren und zugleich diejenigen entlasten, die Ihnen am nächsten stehen.

Was ist eine private Pflegeversicherung?

Eine private Pflegeversicherung ist eine zusätzliche Absicherung gegen die finanziellen Risiken einer Pflegebedürftigkeit. Sie ergänzt die gesetzliche oder private Pflegepflichtversicherung, deren Leistungen nicht auf eine Vollversorgung, sondern einen Basisschutz angelegt sind.

Die private Pflegeversicherung können Sie passend zu Ihren individuellen Bedürfnissen auswählen. Damit entscheiden Sie selbst über den Umfang des Pflegeschutzes, z. B. ob Sie eine reine Pflege-Risikoabsicherung wie PflegetagegeldBest oder eine Absicherung mit Todesfallleistung wie die PflegeRente gegen Einmalbeitrag wünschen. Indem Sie eine professionelle Unterstützung in Anspruch nehmen und alle Möglichkeiten der modernen Pflege nutzen, schaffen Sie Ihren Lieben wertvolle Freiräume und bleiben nicht selbst auf den Pflegekosten sitzen.

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Für wen sinnvoll?
Ob durch einen Unfall, durch Krankheit oder altersbedingt – es kann jedem Menschen passieren, dass er kurzfristig auf Unterstützung angewiesen ist (u.a. durch die Behandlungspflege), vielleicht sogar auf längerfristige Pflege (z. B. mit Hilfe einer "polnischen Pflegekraft"). Die gesetzliche oder private Pflegepflichtversicherung trägt nur einen Teil der Kosten und ist daher als Basisschutz zu sehen. Gerade in jüngeren Jahren spielen solche Gedanken zwar kaum eine Rolle, doch das Thema wird immer wichtiger, wie die folgende Grafik zeigt:
Allianz - Infografik: Darum ist eine Pflegeversicherung sinnvoll
  • ¹ Weiterführende Hinweise zur Infografik

    In Deutschland leben gegenwärtig rund 1,7 Millionen Menschen mit Demenz. Die meisten von ihnen sind von der Alzheimer Krankheit betroffen Jahr für Jahr treten mehr als 300.000 Neuerkrankungen auf. Infolge der demografischen Veränderung kommt es zu weitaus mehr Neuerkrankungen als zu Sterbefällen unter den bereits Erkrankten. Aus diesem Grund nimmt die Zahl der Demenzkranken kontinuierlich zu. Sofern kein Durchbruch in Prävention und Therapie gelingt, wird sich nach Vorausberechnungen der Bevölkerungsentwicklung die Krankenzahl bis zum Jahr 2050 auf rund drei Millionen erhöhen. Dies entspricht einem mittleren Anstieg der Zahl der Erkrankten um 40.000 pro Jahr oder um mehr als 100 pro Tag. In der älteren Bevölkerung ohne deutsche Staatsangehörigkeit gibt es etwas 48.000 Erkrankte. Die Zahl der Menschen mit Demenz, die noch nicht das 65. Lebensjahr erreicht haben, beträgt mehr als 25.000.
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Gut zu wissen
Allianz - Tipps zum Thema  private Pflegeversicherung

Je früher, desto besser: Denn die Beiträge sind umso geringer, je früher Ihre Versicherung beginnt. In jungen Jahren ist es zudem wahrscheinlicher, dass Sie keine gesundheitlichen Einschränkungen haben. Sie müssen sich dann auch keine Sorgen machen, ob und wann Sie pflegebedürftig werden – abgesichert sind Sie in jedem Alter, Ihr Leben lang.

Wichtig: Je nach Pflegegrad stehen Ihnen unterschiedliche Leistungen der Pflegekasse zu. Erfahren Sie mehr zu den fünf Pflegegraden.

Allianz - Tipps zum Thema  private Pflegeversicherung
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Allianz - Private Pflegeversicherung: Senior spielt Schach mit Pflegerin
Tipp
Allianz - Private Pflegeversicherung: Senior spielt Schach mit Pflegerin

Eine private Pflegeversicherung soll Ihren individuellen Bedürfnissen entsprechen. Bei der Auswahl sollten Sie auf folgende Punkte achten:

  1. Ihre gewohnte Umgebung möchten Sie auch im Pflegefall verständlicherweise nicht verlassen. Daher sollten Sie so lange wie möglich eine häusliche Pflege nutzen können. Bedenken Sie aber, dass Sie unter Umständen in einem Pflegeheim betreut werden müssen. In welchem Umfang trägt die Versicherung auch diese Kosten?
  2. Gibt es eine Wartezeit, in der Sie keine Leistungen beziehen können? Wenn ja: Achten Sie darauf, dass diese Karenzzeit so kurz wie möglich ist, damit Sie für alle Fälle gut gerüstet sind.
  3. Die vereinbarten Leistungen der Pflegeversicherung sollten Sie bei bestimmten Veränderungen Ihrer Lebenssituationen ohne weitere Gesundheitsprüfung anpassen können.

Die Allianz ist Ihr verlässlicher Partner rund um das Thema Pflegeversicherung. Lassen Sie sich beraten.

Persönliche Erfahrungen
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Info
Allianz - Tipps zum Thema Pflegestärkungs­gesetz II
Seit Anfang 2017 sind weitere Teile des Pflegestärkungsgesetz (PSG) II in Kraft. Aus ehemals drei Pflegestufen sind fünf Pflegegrade geworden. Die Leistungen in der ambulanten und stationären Pflege wurden erhöht. Die Pflegebedürftigkeit orientiert sich im Wesentlichen daran, wie selbständig der Alltag bewältigt werden kann. Es gibt keine Unterscheidung mehr zwischen körperlichen, geistigen und psychischen Einschränkungen.
Allianz - Tipps zum Thema Pflegestärkungs­gesetz II
Häufige Fragen
  • Was ist die gesetzliche Pflegepflichtversicherung (Pflegekasse)?

    Die gesetzliche Pflegeversicherung ist angelehnt an die gesetzliche Krankenversicherung. Sie soll das Risiko bei Pflegebedürftigkeit absichern: Die gesetzliche Pflegeversicherung trägt einen Teil der durch die Pflege entstehenden Kosten. Wie bei anderen Sozialversicherungen werden die Ausgaben damit auf alle Versicherten umgelegt. Die private Pflegepflichtversicherung ist das entsprechende Pendant für Versicherte der privaten Krankenversicherung.
  • Braucht jeder eine Pflegeversicherung?

    1995 wurde die soziale Pflegeversicherung in Deutschland eingeführt. Unter anderem gilt: Sind Sie gesetzlich krankenversichert, besteht Versicherungspflicht in der gesetzlichen Pflegeversicherung. Sind Sie privat krankenversichert, müssen Sie sich über eine private Pflegepflichtversicherung absichern.
  • Reichen die Leistungen der gesetzlichen bzw. privaten Pflegepflichtversicherung aus?

    Die Leistungen reichen im Pflegefall nicht aus, um alle Kosten für Ihre Pflege zu decken. Diese sind daher nur als Basisschutz zu verstehen. Als Pflegebedürftige müssen Sie oder z. B. Ihre Angehörigen (Ehepartner, Kinder...) gegebenenfalls für die restlichen Kosten aufkommen. Sorgen Sie deshalb rechtzeitig privat vor.
  • Wer zahlt die Beiträge?

    In der gesetzlichen Pflegeversicherung (GKV) trägt der Arbeitgeber grundsätzlich die Hälfte des Beitrags. Den anderen Teil sowie ggf. den Kinderlosenzuschlag zahlt der Arbeitnehmer. Die Höhe der Beiträge ist dabei abhängig vom Bruttogehalt des Arbeitnehmers. Sind Sie freiwillig in der GKV versichert (z.B. als Selbständiger oder Rentner), sind Sie im Regelfall alleine für die Beiträge verantwortlich. Dies gilt auch für Mitglieder der privaten Pflegepflichtversicherung. Sofern Sie abhängig beschäftigt sind, erhalten Sie jedoch sowohl in der gesetzlichen Pflegeversicherung als auch in der privaten Pflegepflichtversicherung grundsätzlich einen Zuschuss vom Arbeitgeber. Die Beiträge für die private Pflegepflichtversicherung berechnen sich auf der Grundlage bestimmter gesetzlichen Regelungen, insbesondere nach Alter und Gesundheitszustand bei Vertragsabschluss.
  • Wer ist bei der gesetzlichen bzw. privaten Pflegepflichtversicherung versichert?

    Alle Menschen mit Wohnsitz in Deutschland sind auf die eine oder andere Weise gegen Risiken im Krankheitsfall abgesichert und somit auch pflegeversichert. Familienversicherte sind in der gesetzlichen Pflegeversicherung beitragsfrei mitversichert. Dies gilt für Kinder (grundsätzlich bis zum 25. Lebensjahr) sowie Ehegatten und eingetragene Lebenspartner. Deren monatliches Gesamteinkommen darf allerdings nicht höher als ein Siebtel der Bezugsgröße sein beziehungsweise im Fall der Ausübung einer geringfügigen Beschäftigung 450 Euro im Monat nicht übersteigen. In der privaten Pflegepflichtversicherung sind Kinder unter derselben Voraussetzung beitragsfrei mitversichert wie in der gesetzlichen Pflegeversicherung.
  • Was ist der Unterschied zwischen einer Berufsunfähigkeitsversicherung und einer Pflegeversicherung?

    Eine Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt Ihnen eine vereinbarte Leistung, wenn Sie beispielsweise aufgrund einer Krankheit Ihren Beruf nicht mehr oder nur noch zu maximal 50 Prozent nachgehen können. Voraussetzung dafür ist außerdem, dass Sie für mindestens sechs Monate berufsunfähig sind (Prognosezeitraum). Die Versicherung kann dann einen möglichen Verdienstausfall teilweise abdecken.

    Eine Pflegeversicherung zahlt Ihnen Leistungen im Fall einer Pflegebedürftigkeit. Berufsunfähig- und Pflegebedürftigkeit können gleichzeitig, oder auch unabhängig voneinander eintreten. Beide Versicherungen sind daher sinnvoll und in der Kombination eine sehr gute Absicherung.

    Für mehr Infos zu diesem Thema, empfehlen wir Ihnen unseren Ratgeber „Berufsunfähigkeitsversicherung oder Pflegeversicherung?“

  • Was bedeutet Pflegetagegeld?

    Pflegetagegeld ist eine Pflegezusatzversicherung. Im Pflegefall erhalten Sie für jeden Tag einen festen Betrag, der Ihnen monatlich ausgezahlt wird. Die Höhe des Pflegetagegelds hängt davon ab, welchen Pflegegrad Sie haben und ob Sie ambulant oder stationär gepflegt werden. Das Geld ist nicht zweckgebunden; Sie können also frei entscheiden, wofür Sie es ausgeben. Ein Pflegetagegeld bietet Ihnen eine flexible Absicherung zu günstigen Beiträgen.

    Erfahren Sie dazu mehr im ausführlichen Pflegegeld-Ratgeber.

  • Was ist eine Pflegerentenversicherung?

    Bei einer Pflegerentenversicherung erhalten Sie im Pflegefall eine lebenslange garantierte Rente. Die Höhe bemisst sich am Grad Ihrer Pflegebedürftigkeit. Zudem bieten manche Verträge die Möglichkeit zur flexiblen Kapitalentnahme. Darüber hinaus können Ihre Hinterbliebenen abhängig vom jeweiligen Vertrag eine Auszahlung im Todesfall erhalten.

    Bei uns haben Sie die Wahl zwischen zwei Produkten:

    Mit der Pflegerentenversicherung PflegePolice Flexi erhalten Sie immer eine Leistung – egal ob durch die umfassende lebenslange Pflegeabsicherung, im Todesfall, bei Beitragsfreistellung oder bei Kündigung. Durch die flexible Beitragszahlung und die garantierten Beiträge verfügen Sie über eine hohe Planungssicherheit.

    Wenn Sie Ihre Pflegevorsorge mit einer einzigen Zahlung sicherstellen wollen, ist die PflegeRente gegen Einmalbeitrag ideal für Sie. Im Todesfall erhalten Ihre Hinterbliebenen selbst im Pflegefall eine Leistung. Sie können Kapital bei Bedarf auch wieder entnehmen, den Pflegeschutz nachträglich erhöhen und Unterstützungsleistungen nutzen.

  • Ist eine private Pflegeversicherung steuerlich absetzbar?

    Die Beiträge zur privaten Pflegeversicherung können Sie in der Steuererklärung als sogenannte Vorsorgeaufwendung eintragen. Zu den Vorsorgeaufwendungen zählen auch die Beiträge zur Kranken- und Pflegepflichtversicherung:

    • Der steuerlich absetzbare Höchstbetrag für Vorsorgeaufwendungen liegt für sozialversicherungs­pflichtige Arbeitnehmer bei 1.900 Euro pro Jahr.
    • Wird diese Grenze von 1.900 Euro durch Ihre Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung unterschritten, können Sie mit Ihren übrigen Vorsorgeaufwendungen, wie der privaten Pflegeversicherung, den fehlenden Betrag bis 1.900 Euro auffüllen. Die Beiträge sind dann soweit steuerlich abzugsfähig. Wird dagegen der Betrag von 1.900 Euro überschritten, ist ein Abzug der Beiträge der privaten Pflegeversicherung nicht möglich.
    • Wo werden die Beiträge eingetragen? Im Formular "Vorsorgeaufwand" können Sie diese in Zeile 28 eintragen.
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