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Keine Chance der Tollwut

Mit der Tollwutimpfung Hund und Halter schützen

Allianz - Nicht infizierter Hund leckt sein Herrchen ab

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Tollwut – Übertragung, Prävention, Verhalten im Notfall

Kleiner Pieks mit großer Wirkung. Die Rede ist von der Tollwutimpfung. Hund und Hündin werden durch sie vor einer sonst tödlichen Krankheit bewahrt. Denn auch wenn Deutschland als tollwutfrei gilt: Eine Infektion ist trotzdem immer möglich.

› Was ist Tollwut?

› Wie wird Tollwut übertragen?

› Schützt eine Tollwutimpfung Hund und Hündin?

› Der Impfrhythmus

› Infiziert - was nun?

Wenig Zeit? Das Wichtigste in 30 Sekunden

Allianz - Stoppuhr mit Allianz Logo im Hintergrund
  • Die Tollwut ist eine tückische Krankheit: Einmal ausgebrochen, gibt es keine medizinische Behandlung mehr. Sie führt beim Hund immer zum qualvollen Tod.
  • Tollwut zählt zu den Zoonosen. Das heißt, sie ist auf uns Menschen übertragbar. Allerdings haben wir Chance auf Rettung – aber nur bei sofortiger Impfung.
  • Hunde, die an Tollwut erkranken, kommen in Quarantäne. Wird dann festgestellt, dass sie keinen ausreichenden Impfschutz, also keine Tollwutimpfung, haben, müssen sie eingeschläfert werden.
  • Sie können Ihren Hund gegen Tollwut impfen. Die Impfungen können auch im Rahmen einer Kombinationsimmunisierung gegen Leptospirose, Staupe oder andere Krankheiten erfolgen.

Was ist Tollwut?

Allianz - Ein Hund liegt beim Tierarzt auf dem Behandlungstisch und wird geimpft

Tollwut ist eine Infektionskrankheit, verursacht durch Erreger der Familie des Rabies-Virus. Allen Fortschritten der Tiermedizin zum Trotz, verläuft die Erkrankung immer tödlich. Der Virus befällt das Zentrale Nervensystem und führt zu Krämpfen und Lähmungen. Am Ende fällt das infizierte Tier ins Koma, dann wird die Atmung gelähmt – der Hund erstickt. Tollwut ist eine Zoonose, also eine auf den Menschen übertragbare Krankheit. Auch bei uns verläuft die Erkrankung ohne Behandlung tödlich.

Übertragen wird das Virus in der Regel durch in freier Wildbahn lebende Tiere, bei uns in Deutschland ist es hauptsächlich der Fuchs. Deutschland gilt offiziell als „tollwutfrei“.  Das wurde durch jahrelange, systematische Bekämpfungsmaßnahmen erreicht, vor allem per oraler Immunisierung der Füchse durch flächendeckend ausgelegte Köder bis ins Jahr 2008.

Manch einer wird sich vielleicht noch an „Tollwut-Impfgebiet“-Warntafeln an Waldrädern und in Parks erinnern. „In Deutschland und in Mitteleuropa können wir uns glücklich schätzen. Dank konsequenter Impfaktionen und strengen Kontrollen des Impfstatus ist die Krankheit hier getilgt. Zumindest, was die klassische Tollwut anbelangt, für die der Fuchs in Europa der wichtigste Überträger ist “, erklärt Prof. Dr. Theo Mantel, Präsident der Bundestierärztekammer BTK.

Wo besteht noch Tollwut-Gefahr: Tollwut im Urlaubsland?

„Offiziell tollwutfrei“ bedeutet jedoch leider keine 100%ige Gewissheit. Die Gefahr ist nicht vorüber, warnen Experten. Denn in vielen Urlaubsländern stellt die Tollwut immer noch ein ernstes Problem da. In der Türkei, Serbien, Marokko oder Thailand zum Beispiel wird sie oft durch streunende Hunde übertragen. Und immer wieder gelangen infizierte Tiere danach nach Deutschland.

„Wer also unbedingt einen Hund oder eine Katze aus einem Urlaubsland mitbringen will, muss zu seinem eigenen Schutz die je nach Herkunft des Tieres geltenden, unterschiedlich strengen tierseuchenrechtlichen Bestimmungen absolut einhalten “, lautet die Empfehlung des Bundesverbandes Praktizierender Tierärzte.

So sei beispielsweise die Einfuhr von Tieren aus Tollwut-Risikostaaten in die EU auf legalem Weg nur möglich, wenn

  • sie mit einem Transponder gekennzeichnet sind
  • in ihrem offiziellen Impfpass steht, dass sie im Alter von mindestens drei Monaten gegen Tollwut geimpft wurden
  • die Wirksamkeit dieser Impfung frühestens 30 Tage später durch ein zugelassenes Labor überprüft wurde. Danach muss das Tier im Herkunftsland – also vor der Einfuhr – noch drei Monate in Quarantäne.

Dies alles klingt sehr streng, angesichts des tödlichen Verlaufs einer Tollwutinfektion ist es aber der einzige wirksame Schutz für Mensch und Tier.

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Wie wird Tollwut übertragen?

Allianz - Ein Fuchs in einer Lichtung im Wald

Die Übertragung auf den Hund oder den Menschen erfolgt in der Regel per Biss. Die Viren können jedoch auch über verletzte Hautstellen in den Körper gelangen – etwa bei Kratzern oder Schürfwunden. Oder der infektiöse Speichel des erkrankten Tieres gelangt auf die Schleimhaut des gesunden Lebewesens. Im Speichel finden sich übrigens besonders viele Erreger.

Oft verlieren tollwütige Wildtiere bei Beginn ihrer Infektion die Scheu vor Menschen. Steht Ihnen also plötzlich im Park ein Fuchs gegenüber und läuft auf Sie zu, sollten bei Ihnen sämtliche Alarmglocken schrillen. Gehen Sie dann zu Ihrem eigenen Schutz sofort auf Distanz zu dem Tier. Fassen Sie es auf keinen Fall an! Denn grundsätzlich gilt als bester Schutz: sich bloß nicht beißen lassen.

Die Bundestierärztekammer empfiehlt übrigens Individual- oder Rucksackreisenden, die durch afrikanische Länder, Asien oder Südamerika touren, zu einer präventiven Tollwutschutzimpfung (auch „präexpositionell“ genannt). Ebenso sollten sich Menschen vorab impfen lassen, die in diesen Regionen aus beruflichen Gründen Umgang mit Tieren haben.

Schützt eine Tollwutimpfung Hund und Hündin?

Das Wichtigste vorab: Der einzige Schutz vor der todbringenden Krankheit sind Impfungen. „Allerdings ist eine Tollwutimpfung keine Vorschrift“, sagt Dr. Günther Stolzefuß, „aber man kann es gut mit einem Bauer vergleichen, der 30 Jahre lang sein Feld bestellt und es gegen Unkraut spritzt. Dann lässt er es zwei Jahre lang brachliegen – und plötzlich wachsen dort tolle Pflanzen, von denen wir glaubten, dass wir sie längst losgeworden seien.“ Bei der Tollwut sei es genauso: Sie kann auch in Deutschland jederzeit wieder ausbrechen.

Deswegen empfiehlt der Tierarzt aus St. Goarshausen in Rheinland-Pfalz jedem Halter eine Tollwutimpfung für seinen Vierbeiner: „Hunde, die viel draußen sind, wie zum Beispiel Jagdhunde, sollten unbedingt geimpft werden. Wer mit seinem Tier ins Ausland reisen will, kommt sowieso nicht darum herum, weil dort häufig eine Tollwutimpfung gefordert wird. Außerdem muss bei der Rückkehr aus einem Nicht-EU-Land eventuell der Impf-Nachweis vorgelegt werden. Vielleicht wird sogar ein Test des Blutes auf Tollwut-Titer verlangt.“

Der Tierarzt vom Fuße des Loreleyfelsens sagt, man solle sich immer vor Augen halten, dass die Tollwut die einzige Krankheit mit wirksamem Impfstoff beim Hund darstellt, die auf den Menschen übertragbar ist.

Und: Sie ist nicht heilbar. Besteht bei einem Hund der Verdacht, mit infizierten Tieren oder Tollwuterregern in Kontakt gekommen zu sein, kommt er mindestens in Quarantäne. Wenn sich dann herausstellt, dass er keinen Impfschutz hat, muss er sogar eingeschläfert werden. „Und das nur, um sich etwa 20 Euro Impfkosten im Jahr zu sparen?“, fragt Stolzefuß, „das sollte man sich und seinem Hund nicht antun.“

Impfrhythmus beim Hund: Wie oft zur Tollwutimpfung?

Allianz - Ein kleiner Dackel wird beim Tierarzt gegen Tollwut geimpft

Wie oft muss ich meinen Hund impfen? „An den Impfstoffen hat sich in den letzten 60 Jahren wenig geändert“, erklärt der Tierarzt. „Aber über den Impfrhythmus wird seit längerem kontrovers diskutiert.“ Zuerst gibt es die Grundimmunisierung mit drei Terminen: Die erste erhält der Welpe mit 12 Wochen, mit 16 Wochen folgt die nächste und nach einem Jahr die letzte.

Danach muss man den Tollwutschutz jährlich, alle zwei oder alle drei Jahre auffrischen. Aktuell empfiehlt die Ständige Impfkommission Veterinär (StIKo Vet.) einen Drei-Jahres-Rhythmus. „Ich bin mir jedoch nicht sicher, ob dieser Rhythmus auf Dauer für einen belastbaren Impfschutz ausreicht“, so der Veterinär. Aber das könne man erst sehen, wenn bei uns wieder die Tollwut ausbreche. Er zumindest empfiehlt mindestens einen Zwei-Jahres-Takt für eine optimale Impfschutzdauer.

Geimpft wird meist gegen mehrere Krankheiten gleichzeitig. So kann die Grundimmunisierung nicht nur die Tollwut abdecken, sondern gleichzeitig auch die Leberentzündung Hepatitis Contagiosa Canis (HCC), Leptospirose, Parvovirose und Staupe. Eine Kombinationsimpfung bedeutet für das Tier nur einen einzigen Pieks. Ein weiterer Vorteil: Sie kostet Sie als Hundehalter weniger, weil nur ein Besuch und eine Untersuchung beim Tierarzt nötig sind.

Infiziert mit Tollwut - was tun?

Hat sich ein nicht geimpfter Hund mit Tollwut infiziert, ist er dem Tode geweiht. Menschen dagegen haben eine Überlebenschance. Ihnen kann eine sofortige Tollwutimpfung, die sogenannte Postexpositionsprophylaxe, das Leben retten. „Aber es ist ein Wettlauf gegen die Zeit: Wer ist schneller, die Infektion oder der Impfschutz?“, fragt Stolzefuß.

Denn durch das Impfen soll der Körper des Menschen einen Schutz gegen den Erreger aufbauen. Der Virus wiederum ist durch den Biss eines infizierten Tieres oder eine offene Wunde bereits in den Körper gelangt. Und bevor er sich dort vermehren kann, muss der Impfschutz bestehen. Sonst droht der Tod. Deswegen sollten Sie – selbst beim geringsten Verdacht einer Tollwutinfektion – so schnell wie möglich einen Arzt aufsuchen. In der Regel haben Sie maximal 24 Stunden Zeit, um sich impfen zu lassen und den Kampf gegen den Virus doch noch zu gewinnen.

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