Zuschüsse & Förderprogramme für Hausbau oder Hauskauf

Immobilienförderung

1 von 11
Kurz erklärt in 30 Sekunden
Wie unterscheiden sich die Förderprogramme und Zuschüsse zur Baufinanzierung?
  • Der Bund setzt mit seiner breit angelegten Immobilienförderung besonders auf die Stärkung von Familien, bietet aber auch spezielle Förderung für denkmalgeschützte Gebäude oder altersgerechte Umbauten.
  • Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ist als staatliche Investitionsbank größter Geldgeber hinter einer Reihe von Förderprogrammen und vergibt Zuschüsse bzw. zinsgünstige Kredite zu besonderen Konditionen.
  • Auf regionaler Ebene legen die Bundesländer und Kommunen eigene Förderprogramme für Hauskauf oder Hausbau auf, die von subventionierten Grundstücken bis zur Entlastung bei städtischen Kindergartengebühren reichen.
  • Neben Bund und Ländern spielen die Landeskirchen, Mitarbeiterdarlehen über den eigenen Arbeitgeber oder die Bezuschussung energetischer Sanierungsmaßnahmen bei der Eigenheimförderung eine Rolle.
2 von 11
Illustration - Ein Paar steht gemeinsam vor einem Haus.
Förderungen für Hausbau und Hauskauf
Illustration - Ein Paar steht gemeinsam vor einem Haus.

Sie können für Ihren Immobilienkauf oder Ihren Baufinanzierungszuschuss ganz verschiedene Förderquellen in Anspruch nehmen, die wir Ihnen im Weiteren näher vorstellen. Die wichtigsten Arten der Immobilien-Förderung im Überblick:

3 von 11
Staatliche Förderung für Immobilien
Gute Nachricht für alle, die sich für eine Immobilie interessieren: Wer in Deutschland ein Haus bauen oder eine Wohnung kaufen will, kann dafür unter bestimmten Umständen von verschiedenen Förderprogrammen und Zuschüssen profitieren. Die Maßnahmen des Bundes zur Förderung sozialen Wohnraums und einer Schwerpunktförderung von Familien mit Kindern oder Personen mit niedrigem Einkommen sind im sogenannten Wohnraumförderungsgesetz von 2002 zusammengefasst (WoFG). Welche Möglichkeiten der staatlichen Immobilienförderung es gibt, haben wir Ihnen nachfolgend zusammenstellt.

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ist eine staatliche Förderbank, die je nach Förderprogramm Kredite und Darlehen bis zu 100.000 Euro vergibt. Mit einer KfW Förderung beim Hauskauf können Sie mithilfe zinsgünstiger (ab 0,84 Prozent effektivem Jahreszins) und langfristiger Darlehen sowie verschiedener Zuschüsse bei Ihrer Baufinanzierung sparen. Darüber hinaus lassen sich bei Förderkrediten der KfW bis zu 5 tilgungsfreie Anlaufjahre vereinbaren, in denen Sie nur die Kreditzinsen zahlen. Solche Zusatzvereinbarungen können Sie gerade in der Anfangsphase Ihres Hausbaus oder Hauskaufs finanziell entlasten.

Unter der Vielzahl an Förderprogrammen, die die KfW bietet, bilden umweltbewusste Projekte, die Förderung erneuerbarer Energien sowie energetische Gebäudesanierungen und Modernisierungsarbeiten einen zentralen Schwerpunkt. Ein Förderantrag KfW mit dieser Ausrichtung hat gute Aussichten auf Erfolg. Außerdem lassen sich mehrere Förderprodukte der KfW miteinander kombinieren, um die Gesamtsumme Ihrer Förderungen zu erhöhen. Einen Antrag auf KfW Förderung stellen Sie allerdings nicht bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau direkt, sondern bei einem zuständigen Finanzierungspartner in Ihrer Nähe.

Das staatliche Baukindergeld unterstützt seit 2018 Familien mit Kindern beim bundesweiten Immobilienerwerb mit einer gesonderten Eigenheimzulage. Der jährliche finanzielle Zuschuss beträgt 1.200 Euro pro Kind über einen Zeitraum von 10 Jahren. Bayern stockt das Baukindergeld zusätzlich um 300 Euro pro Jahr sowie eine einmalige Eigenheimzulage von 10.000 Euro auf. 

Insgesamt stellt der Bund für dieses Förderungspaket 10 Milliarden Euro zur Verfügung. Der Bundesregierung zufolge wurden bis Ende Mai 2020 bereits über 230.000 Anträge auf Baukindergeld gestellt. Bewilligt wurden davon zum selben Zeitpunkt gut 150.000 Anträge mit einem Volumen von knapp 4,9 Milliarden Euro. Demnach wurde bis Mitte des Jahres 2020 nicht einmal die Hälfte des Fördervolumens abgerufen, es können also noch viele Familien mit Kindern in den Genuss dieses Zuschusses kommen.

Zu den Voraussetzungen für den Erhalt des Baukindergeldes zählen:

  • Antragstellung spätestens sechs Monate nach Einzug
  • Bau oder Kauf einer selbstgenutzten Immobilie
  • Baukindergeld Einkommensgrenze: ein Haushaltseinkommen von maximal 90.000 Euro (ein Kind), plus 15.000 Euro für jedes weitere Kind
  • Nur bei Neubau oder Bestandsimmobilien – kein Umbau/Anbau/Sanierung!
  • Kinder unter 18 Jahre, mit Kindergeldanspruch und Hauptwohnsitz im betreffenden Haushalt

Das Baukindergeld kann demnach auch rückwirkend oder nachträglich ausgezahlt werden, solange Sie die nötigen Fristen einhalten. Das bedeutet: Bis spätestens 31.03.2021 (Verlängerung der Frist zum 31.12.2020) müssen Sie den Kaufvertrag unterschrieben oder die Baugenehmigung für die Immobilie erhalten haben, für die Sie das Baukindergeld beantragen. Der Antrag selbst muss spätestens sechs Monate nach dem Einzug (Datum der amtlichen Meldebestätigung) erfolgt sein – allerdings nicht später als bis zum 31.12.2023.

Wie Sie das Baukindergeld beantragen? Zwar ist das Bundesamt des Innern, für Bau und Heimat (BMI) für die Verwaltung der Gelder verantwortlich; die Auszahlung erfolgt jedoch über die KfW. Beantragen Sie das Baukindergeld nach Ihrem Einzug einfach online direkt bei der KfW.

Eine Familie mit zwei Kindern liegt gemeinsam vor ihrem Haus auf dem Rasen im Garten.
 

Die „Riester“-Förderung ist vielen nur im Zusammenhang mit der „Riester-Rente“ ein Begriff. Dabei zahlen Sie zur Altersvorsorge monatlich Beiträge in einen Riester-Vertrag ein, der vom Bund bezuschusst wird. Seit 2008 können Sie diese Form der Zusatzrente auch als eine Art Eigenheimrente nutzen, den sogenannten „Wohn-Riester“.

Um im Alter mietfrei zu wohnen und die Finanzierung bzw. Entschuldung einer selbst genutzten Immobilie zu beschleunigen, schließen Sie einen speziellen Wohn-Riester-Vertrag, z. B. einen Riester-Bausparvertrag, oder einen Riester-Fondssparplan für den langfristigen Vermögensaufbau ab. Alternativ können Sie auch das Guthaben aus einem bestehenden Riester-Vertrag ganz oder teilweise für den Hausbau, Hauskauf oder die Rückzahlung eines Baukredits verwenden. Gerade wenn das nötige Eigenkapital für den Traum vom Eigenheim fehlt, kann der Wohn-Riester eine günstige Option sein.

Das sind die wichtigsten Voraussetzungen für die Wohn-Riester Förderung:

  • Sie sind grundsätzlich Riester-förderberechtigt.
  • Die Immobilie, die Sie bauen/kaufen, zählt zu den begünstigten Immobilien.
  • Sie müssen Allein- oder zumindest Miteigentümer der Immobilie sein.
  • Sie wohnen selbst in der Immobilie, haben Ihren Lebensmittelpunkt und Hauptwohnsitz dort (nur innerhalb der Europäischen Union).

Daneben können Sie den Wohn-Riester auch dann in Anspruch nehmen, wenn Sie Ihr Haus barrierefrei umbauen, Pflichtanteile einer Wohngenossenschaft oder ein Dauerwohnrecht in einem Pflege- oder Altenheim erwerben.

Besteuerung des Wohn-Riester

Wichtig zu wissen: Bei allen Riester-Verträgen gilt das Prinzip der nachgelagerten Besteuerung. Das heißt: In der Sparphase zahlen Sie weniger Abgaben an das Finanzamt, müssen die erhaltenen Fördergelder im Alter nachträglich versteuern – zuzüglich einer jährlichen Verzinsung von zwei Prozent als Ausgleich für die frühe Nutzung. Um den Überblick über sämtliche geförderte Tilgungen und Zulagen zu behalten und als Grundlage für die spätere Besteuerung, führt der Gesetzgeber ein „Wohnförderkonto“ über Ihren Wohn-Riester.

Die Wohnungsbauprämie (WoP) gehört seit 1952 zu den staatlichen Subventionen im Bereich Wohnungsbauförderung. Sie sollte zur Beseitigung des Wohnraummangels beitragen und ärmere Familien bei der Vermögensbildung unterstützen. Die Wohnungsbauprämie ist ein staatlicher Zuschuss, der nicht zurückgezahlt werden muss und Hauskauf, Hausbau oder die Renovierung Ihres Eigenheims fördern soll.

Die Voraussetzungen für diese Art der staatlichen Wohnbauförderung regelt das „Wohnungsbau-Prämiengesetz“. Personen über 16 Jahre, deren zu versteuerndes Jahreseinkommen bis Ende 2020 die 25.600 Euro (51.200 Euro bei Ehepaaren) nicht übersteigt, haben einen Anspruch auf die Wohnungsbauprämie: Sie können laufende Bausparverträge, Guthabenzinsen auf Bausparguthaben oder auch zusätzliche Abschlussgebühren mit 8,8 Prozent pro Jahr bzw. einer jährlichen Höchstprämie von 45,06 Euro (90,11 Euro bei Ehepaaren) bezuschussen lassen. Ab 1. Januar 2021 liegen die Prämienhöhen bei 10 Prozent per anno bzw. 700 Euro/1.400 Euro (Einzelperson/Ehepartner). Die Einkommensgrenze sinkt hingegen auf 35.000 bzw. 70.000 Euro.

Sperrfrist: Wird die Bausparsumme vor Ablauf von sieben Jahren nach Vertragsabschluss ganz oder teilweise ausgezahlt, werden Beträge rückgezahlt oder Ansprüche aus dem Bausparvertrag beliehen/abgetreten, muss die Wohnbauprämie zurückgezahlt werden.

4 von 11
Neben der KfW, der Stiftung Denkmalschutz und der Denkmal-AfA, können Sie auch eine steuerliche Förderung Ihres Baudenkmals über das Finanzamt beantragen oder direkt bei den Ländern und Kommunen bzw. deren jeweiligen Landesdenkmalämtern nach Denkmalschutz Fördermitteln fragen.
5 von 11
Immobilien Förderung durch Bundesländer, Kommunen & Städte
Illustration - Zwei Männer schütteln sich die Hände.

Nicht nur der Bund vergibt Gelder zur Immobilien-Förderung oder Hausbau-Förderung. Auch auf kommunaler Ebene gibt es eine Reihe von Fördermöglichkeiten, wenn Sie sich den Traum vom Eigenheim für Ihre Familie erfüllen wollen. Fragen Sie möglichst frühzeitig in Ihrer Planung bei Städten und Gemeinden nach Zuschüssen oder zinsgünstigen Darlehen an, damit Sie bei der Verteilung der jährlichen Förder-Budgets berücksichtigt werden. Einige Gemeinden schreiben zudem subventioniertes Bauland aus oder bieten Familien andere finanzielle Entlastungen, z. B. bei Kita- oder Kindergartenkosten.

Förderbanken der Bundesländer

Analog zur bundesweiten Vergabe von Förderkrediten über die KfW haben auch die Bundesländer eigene Förderbanken für Baukredite oder Darlehen mit günstigen Konditionen und Investitionszuschüssen zur Förderung von Hausbau oder Hauskauf. Zentrales Anliegen aller Förderbanken ist die Familienförderung über eine Immobilienfinanzierung oder Bauförderung. Aber auch die Bauförderung im Rahmen einer energetischen Sanierung zählt dazu.

Die Voraussetzungen für eine Förderung durch die jeweiligen Landesförderbanken variieren je nach Bundesland. Zu den zentralen Kriterien zählen aber immer folgende Punkte:

  • Nutzung der Immobilie: Sie als Käufer/Bauherr bewohnen die Immobilie selbst und vermieten nicht.
  • Die Höhe Ihres Einkommens
  • Anzahl und Alter der Kinder 

Welche Förderbanken in den einzelnenn Bundesländern für die Bauförderung zuständig sind und welche sonstigen Förderprogramme in den jeweiligen Regionen aufgelegt werden, haben wir Ihnen in der nachfolgenden Liste zusammengestellt.

Illustration - Zwei Männer schütteln sich die Hände.
6 von 11
Eigenheimförderung durch die katholische oder evangelische Kirche

Sie oder Ihre Familie engagiert sich vielleicht in einer der beiden großen Landeskirchen – aber über ein Baugeld von der Kirche haben Sie noch nie nachgedacht? Dabei zählen die Evangelisch-Lutherische (Ev.-Luth.) sowie die Katholische Landeskirche zu den großen Immobilienbesitzern in Deutschland. Zum Immobilienbestand gehören neben Kirchen und Pfarrhäusern bzw. Pastoraten auch Gemeindehäuser, Kindergärten, Altenheime, Spielplätze oder noch unbebaute Grundstücke. 

Die evangelische Kirche sowie einige katholische Bistümer unterstützen Familien durch vergünstigte Erbbaurechte bzw. Immobilienobjekte mit Erbpacht oder Darlehen bei Kauf oder Neubau eines Eigenheims. So vergeben die Ev.-Luth. Kirchengemeinden in Bayern Erbbaurechte zu einem Erbbauzins von aktuell vier Prozent, der aufgrund lokaler Bestimmungen oder Gegebenheiten natürlich variieren kann.

Einen Antrag auf Fördermittel der evangelischen Kirche stellen Sie am besten bei der Evangelischen Bank. Oder wenden Sie sich zur Baufinanzierung über die katholische Kirche wie auch die evangelische Kirche an spezielle Finanzdienstleister aus diesem Bereich, wie die DKM, die Darlehnskasse Münster eG. Diese tritt als Partner für Kirche und Caritas auf, nutzt aber gleichzeitig die Baufinanzierung über andere Förderinstitute wie die KfW, sodass Ihnen hier keine Fördermöglichkeiten entgehen.

Mehr Informationen zu einer Baufinanzierung der evangelischen Kirche oder der Förderung eines Hausbaus über die katholische Kirche erhalten Sie online auf den Seiten der jeweiligen Landeskirche.

7 von 11
Arbeitgeberdarlehen zur Baufinanzierung
Der eigene Chef als Kreditgeber bei der Baufinanzierung? Für viele Bauherren und Immobilienkäufer eine ungewöhnliche Art der Eigenheimfinanzierung. Dabei sind die Konditionen eines Arbeitgeberdarlehens oft günstiger als ein Immobilienkredit der Bank.

Der Grund: Die Basis eines Baukredits vom Arbeitgeber ist meist ein gutes Vertrauensverhältnis. Bei längerer Betriebszugehörigkeit, einem soliden Gehalt und einer guten Stellung im eigenen Unternehmen sind neben Branchenriesen wie SAP, Bayer oder der Deutschen Bank daher auch kleinere Unternehmen manchmal bereit, Ihren Mitarbeitern Geld zur Finanzierung der eigenen Immobilie zu leihen. Und das schnell und unkompliziert – z. B. ohne weitere Bearbeitungsgebühren, ohne Schufa-Auskunft, mit weniger Sicherheiten wie einer nachrangigeren Grundschuld sowie zu einem äußerst niedrigen oder keinem Zinssatz.

8 von 11
Illustration - Eine dunkelhaarige Frau zeigt auf ein Balkendiagramm. In der Ferne ist ein Windrad zu sehen.
Förderung für Energieeffizienz und erneuerbare Energien
Illustration - Eine dunkelhaarige Frau zeigt auf ein Balkendiagramm. In der Ferne ist ein Windrad zu sehen.

Sie planen den Neubau eines sogenannten Effizienzhauses oder die energetische Sanierung einer Bestandsimmobilie? Energieeffizienz bei Neubauten sowie Altbestand sind politisch wichtige Ziele im Rahmen der Energiewende, die der Bund über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit zinsgünstigen Krediten und Zuschüssen fördert.

Was ist ein Effizienzhaus?

Um eine Orientierung zu geben, wann ein Gebäude energiesparend ist, hat die KfW einen Energiestandard für Wohngebäude eingeführt, den sogenannten KfW-Effizienzhaus-Standard. Auf Basis des Wärmeverlusts über Fenster, Dämmung und Dach (= Transmissionswärmeverlust) und des daraus resultieren Jahresenergiebedarfs für Heizen, Lüften und Warmwasser (= Primärenergiebedarf) wird die Energieeffizienz eines Gebäudes gemessen. Erreicht ein Gebäude eine höhere Energieeffizienz als vom Gesetzgeber vorgeschrieben, spricht man von einem Effizienzhaus.

Je nachdem, ob es sich um energieeffizientes Sanieren einer Bestandsimmobilie oder einen Neubau handelt, gelten verschiedene Energiestandards bzw. KfW-Effizienzhaus-Standards.
Ausgangspunkt für die Festlegung des Energiestandards und damit auch die Grundlage für eine Energiesparhaus Förderung ist die Energieeinsparverordnung (EnEv). Sie legt für jedes Bauteil (Fenster, Tür, Wand) Referenzwerte bzgl. Wärmeverlust und Energiebedarf fest. Anhand dieser Referenzwerte lässt sich für jedes Bau- oder Sanierungsvorhaben ein sogenanntes „Referenzhaus“ berechnen, das in Geometrie, Nutzfläche oder Ausrichtung dem Bauvorhaben gleicht.

Zum Vergleich: Ein KfW-Effizienzhaus 100 darf maximal so viel Energie verbrauchen, wie sein gleichwertiges Referenzhaus nach EnEv. Je kleiner die Zahl, desto energiesparender das Haus. Der gesetzliche Standard für Neubauten liegt bei 75 Prozent des Niveaus des Referenzgebäudes. Am energiesparendsten und damit auch mit der höchsten Energieeffizienzhaus Förderung sind Gebäude mit einem KfW-Effizienzhaus-Standard von 40, 40 plus oder 55 zu bewerten. Bei einem Effizienzhaus der Kategorie 40 plus können Sie beispielsweise mit einer Förderhöhe pro Wohneinheit von maximal 120.000 Euro Kredit und maximal 30.000 Euro Tilgungszuschuss rechnen.

BAFA Förderung

Neben der energetischen Sanierung und der Förderung beim Neubau eines Effizienzhauses über die KfW können Sie bei Modernisierung oder Einbau einer Heizungsanlage, die erneuerbare Wärme nutzt, einen Förderantrag beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) stellen. Das BAFA verwaltet die vom Klimakabinett für 2020 beschlossenen Marktanreize für das Heizen mit erneuerbaren Energien und bewilligt die entsprechenden Fördermittel.

Gefördert werden gemäß BAFA folgende Anlagen mit anteiliger Kostenübernahme:

In Neubauten:

  • Solarkollektoranlagen (30 Prozent der förderfähigen Kosten)
  • Biomasse- und Wärmepumpenanlagen (35 Prozent der förderfähigen Kosten)

In Bestandsgebäuden:

  • Solarthermieanlagen
  • Biomasse
  • Effiziente Wärmepumpenanlagen
  • Gas-Brennwertheizungen „Renewable Ready“
  • Hybridheizungen

Zusätzlich besteht die Möglichkeit einer BAFA Förderung/Prämie für den Austausch von Ölheizungen.

Den Antrag auf eine BAFA Förderung Ihrer Heizung können Sie über ein elektronisches Antragsformular stellen. Die Antragstellung muss vor Vorhabenbeginn erfolgen, d. h. bevor Sie mit Handwerkern oder Heizungsbauern einen entsprechenden Lieferungs- bzw. Leistungsvertrag abgeschlossen haben. 

9 von 11
Träume verwirklichen
10 von 11
11 von 11
Service und Kontakt
Haben Sie noch Fragen zur Allianz Baufinanzierung?
Die Allianz Agentur in Ihrer Nähe
Schnelle Hilfe im Allianz Forum "Allianz hilft"
Allianz Service
Zur Beratung
Schreiben Sie uns Ihr Anliegen 
Berechnen Sie Ihren Tarif zur Allianz Versicherung
Online-Rechner
Jetzt berechnen
Berechnen Sie Ihre Baufinanzierung.
Sie benötigen Hilfe?

Hier finden Sie:

  • wichtige Kontakt-Angebote
  • nützliche Service-Links
  • auf Sie persönlich zugeschnitten
Jetzt ausprobieren
+
  • Ansprechpartner vor Ort
  • Hotline