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Achtung Mittagspause!

Essen, Spazieren, Einkaufen: Kein Schutz durch die gesetzliche Unfallversicherung

Allianz - Personen beim Essen

Kurios: Der Weg zur Kantine ist gesetzlich unfallversichert, die Einnahme der  Mahlzeit aber nicht mehr. Wenn Sie die Mittagspause gerne für eine  Runde um den Block oder für Besorgungen nutzen, sollten Sie wissen, wann Sie gesetzlich unfallversichert sind. Sechs typische Beispiele.

Fall 1: Auf der Salatsoße ausgerutscht

Ein Mann rutscht in der Kantine im Bereich der Essensausgabe auf einer verschütteten Salatsoße aus und bricht sich den Ellenbogen. Seine Klage auf Arbeitsunfall wird vom Landessozialgericht Baden-Württemberg abgewiesen. Begründung: Das Essen in einer Betriebskantine ist grundsätzlich nicht gesetzlich unfallversichert. Nahrungsaufnahme ist dem privaten Bereich zuzuordnen (Az.: L 6 U 1735/12).

Gesetzlicher Unfallschutz: Ja oder nein?

In den meisten Fällen besteht während der Mittagspause kein Schutz durch die gesetzliche Unfallversicherung und zwar dann, wenn es sich um private („eigenwirtschaftliche“) Tätigkeiten handelt. Aus diesem Grund sind auch Unfälle durch Essen und Trinken grundsätzlich nicht versichert. Ausnahmen gibt es, wenn zum Beispiel betriebliche Umstände mit erhöhter Verletzungsgefahr vorliegen wie bei Schädigung durch verdorbene Speisen in der Betriebskantine.

Sechs typische Situationen und wie der Gesetzgeber sie regelt:

  1. Der Weg zur Kantine
    Der Weg zur Kantine ist gesetzlich unfallversichert. Der Versicherungsschutz endet bzw. beginnt mit dem Durchschreiten der Kantinentür.
  2. Aufenthalt in der Kantine
    Der Aufenthalt in der Kantine sowie Essen und Trinken sind grundsätzlich nicht versichert, egal ob Sie ausrutschen oder Ihnen eine Gräte im Hals stecken bleibt.
  3. Der Weg zum Essen außerhalb des Betriebsgeländes
    Sie kaufen sich was zum Essen, suchen eine Gaststätte oder Fremdkantine auf oder fahren zum Mittagessen nach Hause: Der Weg zur Nahrungsaufnahme ist grundsätzlich versichert. Allerdings schreibt der Gesetzgeber vor, dass der Zeitaufwand und die Wegstrecke in einem angemessenen Verhältnis zur Pausendauer stehen müssen.
  4. Der Aufenthalt zum Essen außerhalb des Betriebsgeländes
    Wie bei der Betriebskantine endet auch hier der Versicherungsschutz an der Außentür der Gaststätte usw.
  5. Erledigung einer privaten Besorgung
    Wird das Betriebsgelände verlassen, um schnell einen privaten Einkauf zu tätigen,  besteht kein Versicherungsschutz.
  6. Sie machen einen Spaziergang um den Block
    Spaziergänge sind ebenfalls ohne Versicherungsschutz. Sie werden als rein „eigenwirtschaftliche Tätigkeit“ angesehen, auch wenn Sie danach mit klarem Kopf an Ihren Arbeitsplatz zurückkehren.

Fall 2: Toilettentür ins Gesicht

Was für die Betriebskantine gilt, ist auch auf die Toilette übertragbar. Der Weg von und zum Örtchen ist gesetzlich unfallversichert, nicht aber der Aufenthalt selbst. So wies das Landessozialgericht Bayern die Klage einer Frau ab, die einen Unfall auf der Toilette ihres Arbeitgebers hatte. Eine Kollegin schlug ihr versehentlich eine Tür ins Gesicht. Alles was sich hinter der Toilettentür ereignet, zählt zur Privatsphäre und ist deshalb nicht gesetzlich unfallversichert, so die Auffassung der Richter (Az. L 3 U 323/01).

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