Rente der Unfallversicherung

Wie Sie die Unfallrente berechnen

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Kurz erklärt in 30 Sekunden
Wann habe ich Anspruch auf Unfallrente?
  • Ein Arbeiter wird schwer verletzt. Nach einem solchen Arbeitsunfall hat er Anspruch auf die gesetzliche Unfallrente, wenn er dauerhaft eine Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) von 20 Prozent nachweisen kann.
  • Ist der Arbeiter gar nicht mehr erwerbsfähig, bekommt er Vollrente
  • Die Teilrente berechnet sich nach der MdE. Bei einer MdE von 40 Prozent, bekommt der Arbeiter 40 Prozent der errechneten Vollrente.
  • Hat der Arbeiter eine private Unfallversicherung abgeschlossen, bekommt er zusätzlich noch eine private Unfallrente. Wie viel er bekommt, hängt von seiner MdE und dem Versicherungstarif ab.
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Allianz - Unfallrente: Frau im Verkehr schaut auf ihr Handy
Abgesichert im Notfall
Allianz - Unfallrente: Frau im Verkehr schaut auf ihr Handy

Ein Moment der Unaufmerksamkeit, ein falscher Schritt und schon ist es passiert – Sie haben einen schweren Unfall erlitten. Damit Sie trotz bleibender Einschränkungen weiter gut leben können, bekommen Sie lebenslang eine Unfallrente ausgezahlt. Doch wo liegt hier der Unterschied zwischen der Rente der privaten und gesetzlichen Unfallversicherung? Wir erklären es Ihnen:

Gesetzliche Unfallrente

Für die gesetzliche Unfallrente müssen Sie keine Unfallversicherung abschließen. Ob Sie die finanzielle Hilfe ausgezahlt bekommen, ist jedoch an einige Bedingungen geknüpft.

  • Leistung: nur nach Arbeitsunfällen (inklusive Unfälle auf dem Arbeitsweg) oder Berufskrankheiten
  • Invaliditätsgrad: dauerhaft mindestens 20 Prozent
  • Höhe der Auszahlung: Je nach vorherigem Einkommen und Erwerbsminderung

Private Unfallversicherung

Eine monatliche finanzielle Unterstützung in Form einer Unfallrente bekommen Sie nur, wenn diese Leistung in Ihrer abgeschlossenen privaten Unfallversicherung enthalten ist.

  • Leistung: Unfälle aller Art (auch Freizeit- und Sportunfälle)
  • Invaliditätsgrad: dauerhaft mindestes 50 Prozent (oder je nach Tarif)
  • Höhe der Auszahlung: je nach vereinbartem Tarif

Gut zu wissen: Sie können Sie private Unfallrente auch zusätzlich zur gesetzlichen Unfallrente erhalten.

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Mindestsatz

Für manche gilt der Mindest-JAV. Wohnen Sie in einem der alten Bundesländer, beträgt die Unfallrente 60 Prozent bei einem Mindest-JAV von 21.924 Euro, auch wenn Sie davor weniger verdient haben. In den neuen Bundesländern sind es 60 Prozent von 19.404 Euro. (Stand 2018)

Jährliche Anpassungen

Inwieweit Ihre Unfallrente steigt, hängt von der Erhöhung der gesetzlichen Rente ab. Steigt diese um zwei Prozent, bekommen Sie auch eine um zwei Prozent höhere Unfallrente.

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Unfallrente auszahlen lassen
Allianz - Unfallrente - Illustration: Frau zeigt ein Info-Blatt hoch

Bevor Sie die Unfallrente beantragen, brauchen Sie zunächst ein Gutachten eines Arztes, um festzustellen, in wie weit Ihre Erwerbsfähigkeit eingeschränkt ist. Danach beantragen Sie Ihre Unfallrente:

Allianz - Unfallrente - Illustration: Frau zeigt ein Info-Blatt hoch
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Rundum abgesichert

Die Unfallrente hilft Ihnen, wenn Sie nach einem Unfall nicht mehr voll erwerbsfähig sind. Im Vergleich zur gesetzlichen Unfallversicherung leistet die private Unfallversicherung auch, wenn sich der Unfall in der Freizeit oder beim Sport ereignet hat.

Noch besseren Schutz für die Einkommensvorsorge bietet nur die Berufsunfähigkeitsversicherung. Sie zahlt auch dann, wenn Sie zum Beispiel wegen einer Krankheit berufsunfähig werden.

FAQ
  • Wer bekommt die Unfallrente?

    Unfallrente bekommen Sie erst ab einem bestimmten Invaliditätsgrad. Bei der gesetzlichen Unfallversicherung sind das 20 Prozent. Die private Unfallrente bekommen Sie meist ab einer dauerhaften Invalidität von 50 Prozent ausgezahlt.

    Auch bei der Allianz bekommen Sie Ihre private Unfallrente ab 50 Prozent Invalidität. Erleiden Sie vor Ihrem 27. Geburtstag einen schweren Unfall, verdoppeln wir die monatliche Unfallrente sogar.

  • Muss ich die Unfallrente versteuern?

    Die Unfallrente der privaten Unfallversicherung müssen Sie versteuern. Die gesetzliche Unfallrente ist dagegen steuerfrei. Bekommen Sie Leistungen wie Krankengeld, kann sich Ihr Steuersatz erhöhen.
  • Ist die Unfallrente pfändbar?

    Ob die Unfallrente pfändbar ist, entscheidet der Einzelfall. Normalerweise gilt: Die private Unfallrente kann nicht gepfändet werden, die gesetzliche hingegen schon.
Die passende Versicherung
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