Vorteile, Leistungen und Unterschiede

Im Vergleich: Gesetzliche und private Unfallversicherung

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Kurz erklärt in 30 Sekunden
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Rundumschutz gibt's nur bei privater Absicherung 
  • Unfälle können sowohl in der gesetzlichen Unfallversicherung versichert sein, als auch durch eine private Versicherung abgedeckt werden.
  • Die gesetzliche Unfallversicherung für Arbeitnehmer, Schüler und Studenten greift nur bei Unfällen während versicherter Tätigkeiten. Die private Unfallversicherung gilt hingegen sowohl Zuhause, im Garten, in der Freizeit und der Arbeit - weltweit.
  • Selbstständige, Freiberufler und Unternehmer haben nur die Möglichkeit, sich mit einer privaten Unfallversicherung abzusichern. Hausfrauen und Rentner ebenso.
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Allianz-Illustration: Familie steht geschützt unter einem Regenschirm
Unfälle optimal absichern
Allianz-Illustration: Familie steht geschützt unter einem Regenschirm

Was gilt als Unfall?

Unfälle passieren nicht nur während der beruf­lichen Tätigkeit, sondern auch bei all­täglichen Situationen in der Freizeit. Dabei gilt als Unfall, wenn ein plötzlich auf den Körper wirkendes Ereignis unfreiwillig eine Gesundheits­schädigung auslöst.

Die gesetzliche Pflicht­versicherung für Arbeitsunfälle

Rund 870.000 Arbeitsunfälle wurden 2016 laut Statista gemeldet. Zur Absicherung von Unfällen, die im Rahmen einer beruflichen Tätigkeit erfolgen, schreibt der Gesetzgeber dem Arbeitgeber die gesetzliche Unfall­versicherung vor.

Im Vergleich zur privaten Unfallversicherung ist ihr Leistungs­­umfang hauptsächlich auf Rehabilitation und Wieder­eingliederung ausgerichtet. Die gesetzliche Unfall­versicherung leistet zwar eine monatliche Rente, dafür jedoch keine Kapitalleistungen.

Die private Versicherung für Unfälle in der Freizeit

Eine private Unfallversicherung schützt Sie zusätzlich bei Unfällen, die in der Freizeit entstehen. Die größten Unterschiede zwischen den beiden Versicherungen liegen im Leistungs­­umfang und in ihren Geltungs­bereichen. Wie sich gesetzliche und private Unfall­versicherung konkret unterscheiden, sehen Sie in der nachfolgenden Vergleichstabelle.

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Gesetzliche
Unfallversicherung
Private
Unfallversicherung
Art der Versicherung
Art der Versicherung
Pflichtversicherung
Art der Versicherung
Freiwillige Versicherung
Versicherte
Versicherte

Für Arbeitnehmer, Studenten, Schüler, Kindergartenkinder. Für Landwirte und einige selbstständige Berufe gilt die gesetzliche Pflichtversicherung ebenfalls.

 

Versicherte
Jeder kann sie abschließen. Für Selbstständige, Freiberufler und Unternehmer ist sie die einzig mögliche Unfallversicherung. Sinnvoll auch für Kinder, Rentner oder Hausfrauen.
Rechtsgrundlage
Rechtsgrundlage

Rechtsgrundlage ist das 7. Sozialgesetzbuch

 

 

 

Rechtsgrundlage
Rechtsgrundlage ist das Versicherungs­vertragsgesetz, das Versicherungs­aufsichtsgesetz (VAG), sowie die Allgemeinen Versicherungs­bedingungen
Geltungsbereich
Geltungsbereich
Vorwiegend im Inland gültig; bei Arbeitsunfällen unter Umständen auch im Ausland
Geltungsbereich
Weltweit und zeitlich uneingeschränkt
Träger: Wer zahlt?
Träger: Wer zahlt?
Berufsgenossenschaften, Unfallkassen, Sozialversicherungen
Träger: Wer zahlt?
Private Versicherungs­unternehmen
Beiträge: Wer zahlt?
Beiträge: Wer zahlt?
Zahlung durch Arbeitgeber
Beiträge: Wer zahlt?

Zahlung durch Privatperson

Beitragsgrundlage
Beitragsgrundlage
Beitrag berechnet sich anhand von Gefahrenklasse
Beitragsgrundlage
Berechnung der Prämie anhand der Berufsgruppe sowie des Alters
Leistungsfall
Leistungsfall
Die gesetzliche Unfallversicherung leistet nur, wenn der Unfall mit der versicherten Berufstätigkeit, Kindergartenbesuch, Schule, Studium usw. zusammenhängt.
Leistungsfall
Private Unfallversicherungen erbringen ihre Leistung, wenn ein versicherter Unfall vorliegt.
Leistungen: Was ist versichert?
Leistungen: Was ist versichert?
Als versicherten Unfall gilt ein plötzlich von außen auf den Körper einwirkendes Ereignis, durch die der Versicherte eine unfreiwillige Gesundheitsschädigung erleidet. Als versicherter Arbeitsunfall gelten auch mittelbare Folgen, wie Berufskrankheiten oder der Tod.
Leistungen: Was ist versichert?
Als versicherten Unfall gilt ein plötzlich von außen auf den Körper einwirkendes Ereignis, durch die der Versicherte eine unfreiwillige Gesundheitsschädigung erleidet.
Leistungsumfang medizinisch:
Leistungsumfang medizinisch:
Heilbehandlung zur Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit; Reha- und Kur-Maßnahmen.
Leistungsumfang medizinisch:
Keine Heilbehandlungen.
Lohnfortzahlung
Lohnfortzahlung
Ja
Lohnfortzahlung
Nein
Renten
Renten

Ja, ab einer Minderung der Erwerbsfähigkeit von 20 Prozent. Berechnungsgrundlage ist der Jahresverdienst.

 

 

 

Renten

In der Regel keine Rentenleistung, sondern Kapitalzahlung ab einem Invaliditätsgrad von 1 Prozent. Sofern eine Unfallrente versichert ist, erfolgt eine Leistung ab einem Invaliditätsgrad von 50 Prozent.

Steuern
Steuern

Die gesetzliche Unfallrente ist per Einkommensteuergesetz (EStG) steuerfrei.

 

 

 

Steuern
Unfallrenten sind mit ihrem Ertragsanteil zu versteuern. Einmalige Kapitalleistung sind laut EStG steuerfrei. Beiträge sind als Werbungskosten und Sonderausgaben abzugsfähig.
Auszahlungen – als Einmalzahlung? (bei Teil- oder Vollinvalidität)
Auszahlungen – als Einmalzahlung? (bei Teil- oder Vollinvalidität)

Nein. Eine Umwandlung der Rente in eine Einmalleistung ist nur bedingt möglich.

 

 

 

 

Auszahlungen – als Einmalzahlung? (bei Teil- oder Vollinvalidität)
Ja. Einmalzahlungen (Invaliditätsleistungen) sind ein Hauptmerkmal der privaten Unfallversicherung. Weitere Vorteile sind die wählbaren Möglichkeiten, z.B.: Höhe der Versicherungssumme, Progression und Mehrleistungen.
Leistungen für Hinterbliebene
Leistungen für Hinterbliebene
Hinterbliebenen- und Waisenrente maximal zwei Jahre
Leistungen für Hinterbliebene
Todesfallleistung möglich
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Allianz Unfallversicherung - Studentin mit Uni-Unterlagen auf der Straße
Zielgruppe
Allianz Unfallversicherung - Studentin mit Uni-Unterlagen auf der Straße

Arbeitnehmer, Beamte, Schüler, Studenten - sie alle genießen den Schutz der gesetzlichen Unfall­versicherung während ihrer Tätigkeit. Aber auch in folgenden Fällen liegt ein Arbeitsunfall vor, bei dem Sie, Ihr Partner oder Ihre Kinder gesetzlich geschützt sind: Ausübung eines Ehrenamtes, Angehörigenpflege im eigenen Heim, Schulbesuch, Kitabesuch und Hilfeleistung bei einem Verkehrsunfall. Rentner, Hausfrauen und Kinder in der Freizeit  sind dagegen nicht in der gesetzlichen Unfallversicherung versichert.

Ob jung oder alt, Schüler oder Rentner: Grundsätzlich hat jeder die Möglichkeit, sich zusätzlich gegen Unfälle zu versichern  - und für die meisten ist dieser weitergehende Schutz sehr sinnvoll. Für Selbstständige, Freiberufler und Unternehmer, die auch am Arbeitsplatz nicht gesetzlich versichert sind, ist der private Unfallschutz praktisch unumgänglich.

Gut zu wissen
Allianz-Illustration: Frau gibt auf Zettel Tipps zum Thema Unfallversicherung
Viele Menschen stellen sich die Frage: Brauche ich eine Berufs­unfähigkeits­versicherung oder eine Unfallversicherung? Eine private Unfall­versicherung ist kein Ersatz für eine Berufs­unfähigkeits­versicherung. Deren Kernleistung ist nicht die Auszahlung einer vereinbarten Summe bei Invalidität, sondern eine monatliche Rente. Zudem deckt die freiwillige Berufs­unfähigkeit auch Berufs­krankheiten ab.
Allianz-Illustration: Frau gibt auf Zettel Tipps zum Thema Unfallversicherung
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Leistungen

Wie vorsichtig auch immer Sie sind: Kein Unfall lässt sich zu 100 Prozent vorhersehen oder ganz vermeiden. Und viele Unfälle passieren in der Freizeit, zum Beispiel beim Joggen oder beim Staubsaugen. Um diese Unglücke und die oft hohen finanziellen Folgen abzufangen, brauchen Sie eine private Unfall­versicherung. Mit diesen wichtigen Leistungen steht Ihnen die private Unfallversicherung zur Seite:

Kapitalleistung

Sie ist der Kern einer Unfallversicherung und wird im Falle einer Invalidität ausbezahlt.

Persönlicher Unfallberater

Ein medizinisch geschulter Unfallberater steht Ihnen vom ersten Tag an zur Verfügung und unterstützt Sie während der Genesung und auch bei der Wieder­eingliederung in den Alltag, falls Sie beim Unfall eine langfristige Beeinträchtigung davontragen.

Kosmetische Operationen

Werden durch den Unfall kosmetische Eingriffe notwendig, übernimmt diese Kosten Ihre Allianz Unfallversicherung, sofern kein anderer Ersatzpflichtiger hierfür eintritt. 

Such-, Rettungs- und Bergungs­kosten

Werden Sie aufgrund eines Unfalls von Rettungskräften geborgen und transportiert, übernimmt Ihre private Unfallversicherung alle anfallenden Kosten - und sorgt im Ausland sogar für einen Rücktransport nach Deutschland, sofern das notwendig ist. Auch hier gilt, dass die Kosten nur dann übernommen werden, wenn kein anderer Ersatz­­pflichtiger eintritt. 

Individuelle Zusatzbausteine

Wählen Sie außerdem zwischen zahlreichen Bausteinen, um Ihre Unfallversicherung auf Ihre persönlichen Bedürfnisse zuzuschneiden. Dazu zählen eine lebenslange Unfallrente, Wieder-Fit, Rundum Service, Akutleistung, Kranken­haus­­tagegeld und eine Todesfall­leistung.

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Die passende Versicherung
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