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Allianz - Hunde und Postboten

Wussten Sie schon, wie viele Postboten gebissen werden?

Der Hund ist der „natürliche Feind“ des Postboten. Tatsächlich werden jedes Jahr in Deutschland 2.000 Briefträger so heftig attackiert, dass der Vorfall als Arbeitsunfall zählt. Warum Briefträger besonders gefährdet sind, hat seinen Grund. Wir sagen Ihnen, wie Sie sich vor einem Angriff schützen können – auch wenn Sie kein Postbote sind – und erklären, wann Sie als Hundebesitzer für Ihren Vierbeiner haften.

Hunde und Postboten haben ein angespanntes Verhältnis. Jedes Jahr werden in Deutschland tausende Briefträger von einem Hund angegriffen. Fast 2.000 Vorfälle sind dabei so schwer, dass sie als Unfall gemeldet werden und in der Regel zu einem Arbeitsausfall führen. Die Post bietet inzwischen spezielle Schulungen für ihre attackierten Mitarbeiter an. Aber woher kommt die uralte Feindschaft zwischen Hund und Postbote?

Mehr als fünf Millionen Hunde leben in Deutschland, meist sind sie friedlich und artig – auch gegenüber dem Postboten. Für Hunde, die ein klar erkennbares Revierverhalten zeigen, ist der Briefträger jedoch ein Eindringling. Er riecht, dass dieser Mensch von Haus zu Haus - und damit von Feindterritorium zu Feindterritorium - geht. Er trägt Geruchsspuren feindlicher Hunde mit sich und dringt einfach so in sein Revier ein. Oft hat er eine Uniform an, nimmt sich nicht die Zeit „mit ihm zu reden“ und verhält sich überhaupt nicht wie ein normaler Besucher. Er eilt rein und wieder raus und stellt somit – in den Augen des Hundes – ganz klar eine Bedrohung dar.

Wie Sie sich auch als Nicht-Postbote richtig verhalten


Natürlich werden nicht nur Postboten angegriffen, auch Jogger, normale Spaziergänger und Hausbesitzer. Häufig sind Kinder und Jugendliche betroffen, oft beim Spielen mit dem eigenen Hund. Oder auch die Hundebesitzer selbst, wenn sie bei Raufereien zwischen Hunden dazwischen gehen und dabei verletzt werden. Für Deutschland gibt es keine bundesweite Beißstatistik, die Schätzungen liegen bei mehreren tausend Vorfällen im Jahr. Laut einer Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung aus dem Jahre 2009, sagt fast jeder fünfte Deutsche, dass er schon einmal in seinem Leben von einem Hund gebissen wurde.

Was Tierärzte und Tierpsychologen raten

  • Streicheln Sie keinen fremden Hund ohne seinen Besitzer um Erlaubnis zu fragen.
  • Fassen Sie einen Hund nicht von hinten und nicht direkt am Kopf an.
  • Gehen Sie einem zurückweichenden Hund nicht nach, sonst fühlt er sich bedrängt.
  • Achten Sie auf die Körpersprache. Mit dem Schwanz wedeln heißt, dass er erregt ist, aber nicht unbedingt dass er sich auch freut. Achtung: Fletscht ein Hund die Zähne und stellt die Nackenhaare auf, ist er auf Angriff programmiert.
  • Fixieren Sie einen Hund nicht länger mit den Augen, das könnte er als Kampfansage auffassen.
  • Vermeiden Sie Drohgebärde, Anschreien und hektische Bewegungen, das macht den Hund nur noch aggressiver.
  • Rennen Sie nicht weg, sonst sieht Sie der Hund erst Recht als jagende Beute.
  • Drehen Sie sich leicht vom Hund weg, halten Sie den Kopf schräg und ziehen Sie sich mit gesenktem Blick und ruhiger Stimme langsam zurück.
  • Greift der Hund trotzdem an: Nehmen Sie eine Tasche, ein Kleidungstück oder ein Fahrrad als Barriere zwischen sich und dem Tier.
  • Sollten alles nichts nützen und Sie werden trotzdem gebissen: Sofort zum Arzt (Infektionsgefahr!).
Allianz - Junger Rottweiler

Warum eine Hundehaftpflicht so wichtig ist

„Designer Harald Glööckler von riesigem Schäferhund gebissen“. Diese Schlagzeile ging im Jahr 2014 durch die Presse. Glööckler war mit seinem kleinen Hund im Berliner Lustgarten spazieren, als „wie aus dem Nichts“ ein großer Hund auf ihn zugerast kam und ihn in die Hand biss, so seine Schilderung. Jeder Hundehalter haftet für seinen vierbeinigen Freund und das kann richtig teuer werden: Arztkosten, Schmerzensgeld, Schadenersatz bei Arbeitsausfall, Rechtsanwalt, Gerichtskosten usw. Da können die Kosten schnell in ungeahnte Höhe wachsen. Dem Gesamtverband der Versicherer (GDV) ist ein Fall bekannt, in dem ein Hund sogar einen Schaden in Höhe von 1,7 Mio. Euro anrichtete. Das Opfer war zum Pflegefall geworden.

Manchmal reicht schon eine Kleinigkeit. Was also, wenn allein durch das Bellen eine Radfahrerin erschrickt und zu Boden stürzt? Oder Ihr Vierbeiner einer Katze über die Straße hinterher jagt und dadurch einen Autounfall auslöst? Dann ist der Halter dran und haftet unter Umständen mit seinem ganzen Vermögen in unbegrenzter Höhe. Wird ein Mensch gebissen, trägt der Hundehalter in den allermeisten Fällen die Schuld – egal was dem Vorfall vorausgeht. Auch wenn ein Hund „nur“ einen anderen Hund beißt, kann schnell ein Schaden in Höhe von mehreren Tausend Euro entstehen. Die Allianz Hundehalter-Haftpflichtversicherung bewahrt Sie vor dem finanziellen Ruin.

Wo eine Hundehaftpflicht vorgeschrieben ist

Noch ist eine Hundehalter-Haftpflichtversicherung nicht in allen Bundesländern vorgeschrieben. Empfehlenswert aber ist sie für jeden Besitzer eines Hundes, egal ob Dackel oder Dogge. Verursacht der Vierbeiner einen Schaden an Dritten, muss der Halter in der Regel für sein Tier gerade stehen.

Allianz - Versicherungspflichten für Hundehalter

Neu: bis zu 20 % bei Tierkranken und Tier-Haftpflicht gespart

Ab sofort bieten die Tierkrankenversicherung und die Tierhalter-Haftpflichtversicherung noch mehr Leistungen. Zudem können Sie als Bestandteil vom Allianz PrivatSchutz von weiteren Vorteilen profitieren. In der Kombination mit Wohngebäudeversicherung, Privat-Haftpflichtversicherung, Hausratversicherung, Rechtsschutz oder der Unfallversicherung sparen Sie bei Neuverträgen oder einer Umstellung vorhandener Verträge in den PrivatSchutz richtig Geld. Ab drei Versicherungen gibt es dank des Kombirabatts 15 Prozent, ab vier Verträgen 20 Prozent Nachlass.

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