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Wann privates Telefonieren und Surfen im Job erlaubt ist

Handyverbot am Arbeitsplatz: Smartphone Nutzung – erlaubt oder verboten?

Allianz - Grundsätzlich glit: Handyverbot am Arbeitsplatz

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Handyverbot am Arbeitsplatz – alles Wichtige

Handyverbot am Arbeitsplatz – das Wichtigste in 30 Sekunden:

Allianz - Smartphone am Arbeitsplatz: Stoppuhr mit Allianz Logo im Hintergrund

Das Smartphone ist mittlerweile fast überall dabei. Oft auch am Arbeitsplatz. Mancher Chef sieht das jedoch gar nicht gern. Aber wie ist das eigentlich rechtlich geregelt?

  • Grundsätzlich ist ein Handyverbot am Arbeitsplatz zulässig. In Notfällen muss der Arbeitgeber die Nutzung des Handys aber dulden.
  • Diensthandys dürfen nur mit Genehmigung privat genutzt werden.
  • In der Praxis ist gelegentliches Telefonieren während der Arbeitszeit meist kein Problem.

Ist ein Handyverbot am Arbeitsplatz zulässig?

Allianz - Handyverbot am Arbeitsplatz

Grundsätzlich gilt: Wer arbeitet, wird dafür bezahlt und hat seine gesamte Aufmerksamkeit auch dem Job zu widmen. Deswegen ist die private Nutzung von Smartphone oder Tablet während der Arbeit generell nicht erlaubt.

Das steht im Gesetz

Auch wenn das Verbot nicht explizit im Arbeitsvertrag vermerkt ist, kann der Arbeitgeber nach § 106 der Gewerbeordnung das Verhalten der Mitarbeiter festlegen. Dazu zählt auch die Handynutzung. Allerdings muss dies nach „billigem Ermessen“ geschehen. „Das heißt, dass er berechtigte Interessen der Arbeitnehmer zu berücksichtigen hat“, erklärt Arbeitsrechtsanwalt Jochen Grünhagen. „Grundsätzlich können Handys während der Arbeitszeit also verboten sein, im Notfall – zum Beispiel bei familiären Angelegenheiten – muss der Chef die Nutzung aber dulden.“

Arbeitgeber dürfen die private Handynutzung dabei auch ohne Zustimmung des Betriebsrates verbieten, urteilte das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz. Im Fall von Diensthandys, die der Arbeitgeber zur Verfügung stellt, ist die private Nutzung natürlich auch grundsätzlich verboten, solange es mit dem Arbeitnehmer keine andere Vereinbarung gibt.

Handyverbot manchmal sinnvoll

Manchmal ist es sinnvoll oder sogar nötig, Mobilfunkgeräte vollständig zu verbieten. Das kann zum Beispiel im Krankenhaus der Fall sein, wenn Handystrahlen Maschinen wie Röntgengeräte stören könnten. Auch Datenschutz spielt eine Rolle. Mit den Handy-Kameras kann man unauffällig Fotos machen – ob von Kollegen oder internen Dokumenten. Nicht jeder Arbeitgeber möchte das in Kauf nehmen.

Welche Rechte haben Arbeitnehmer?

Allianz - Handyverbot am Arbeitsplatz gilt nicht immer

Im Alltag sieht es jedoch in der Regel anders aus. Viele Chefs tolerieren, wenn die Mitarbeiter gelegentlich ihr Handy zum Telefonieren oder Surfen nutzen. „In sozialüblichem Umfang ist das oft kein Problem – wenn man zum Beispiel kurz zu Hause durchruft und fragt, was es später zu essen gibt“, erklärt Rechtsexperte Jochen Grünhagen. „Das entspricht dann ja ungefähr der Zigarettenpause oder einem kleinen Plausch mit dem Kollegen.“

Wenn der Chef aber seinen Unmut über die Nutzung des Smartphones während der Arbeitszeit bemerkbar macht, sollte man lieber vorsichtig sein. Denn der Arbeitgeber kann im Ernstfall eine Abmahnung aussprechen. Einen Unterschied zwischen Telefonieren und Surfen gibt es dabei übrigens nicht.

Wie verhält es sich mit dem Gewohnheitsrecht?

Wenn das Nutzen von Smartphones eine so genannte betriebliche Übung geworden ist, also der Chef es jahrelang toleriert hat, ist es möglich, dass er es nicht mehr so schnell verbieten kann. Das kommt aber sehr auf den Einzelfall an. „Viele Faktoren spielen eine Rolle. Zum Beispiel, ob der Chef die Nutzung ausdrücklich erlaubt oder nur stillschweigend geduldet hat“, sagt Grünhagen.

Muss ein Handyverbot am Arbeitsplatz für alle gelten?

Nicht immer muss das Verbot für alle Mitarbeiter gelten. Der Arbeitgeber darf differenzieren – aber nur, wenn ein sachlicher Grund für die Ungleichbehandlung besteht. Wenn eine Abteilung beispielsweise Anrufe von außen entgegen nehmen und deswegen erreichbar sein muss, kann der Chef für deren Mitarbeiter private Telefonate verbieten. „Willkürlich nach Sympathie darf der Chef aber auf keinen Fall entscheiden“, stellt Grünhagen klar.

Pausen – Zeit für sich und sein Smartphone

Die Pausen gehören dem Arbeitnehmer. Es gilt das Prinzip der privaten Freizeitgestaltung und kein Arbeitgeber kann vorschreiben, wie man die Zeit nutzen sollte. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, verschieben Sie die Internetnutzung und Telefonate also lieber auf Ihre Mittagspause. Oder Sie fragen Ihren Chef, wie er zu dem Thema steht. Das ist doppelt sinnvoll, denn so sind Sie rechtlich auf der sicheren Seite, und Sie gefährden auch nicht die Stimmung im Büro.

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Wenn es durch das Handy am Arbeitsplatz zum Rechtsstreit kommt

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