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So wenden Sie das Clickertraining bei Ihrem Hund an

Clickertraining: Hund und Hündin lernen mit Spaß

Allianz - Ein Mann hält einen Clicker in der Hand und der Hund streckt seine Pfote entgegen.

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Mit dem Clickertraining Hunde richtig erziehen

Manchmal ist sie ganz leicht, manchmal etwas schwieriger: Die Hundeerziehung. Nicht einfacher wird sie dadurch, dass es unzählige Möglichkeiten gibt. Eine davon ist das Clickertraining. Dabei setzt man ein gezieltes Verhalten des Hundes mit dem Geräusch in Verbindung und belohnt es. Wie und ob Sie per Clickertraining Hund und Hündin richtig erziehen oder Kunststückchen beibringen können, erfahren Sie hier.

› Was ist Clickertraining?

› Wie das Clickertraining Hund und Hündin trainiert

› Was muss man beim Clickertraining beachten?

Wenig Zeit? Das Wichtigste in 30 Sekunden

Allianz - Stoppuhr mit Allianz Logo im Hintergrund
  • Clickertraining ist assoziatives Lernen. Der Hund verknüpft idealerweise mit dem Click bestimmte Verhaltensweisen und führt dieses dann aus.
  • Das Clickertraining ist für jeden Hundehalter gut geeignet.
  • Wichtig ist eine perfekte zeitliche Abstimmung. Der Click muss punktgenau in dem Moment ertönen, in dem der Hund das gewünschte Verhalten ausführt. Bereits ein paar Sekunden später verknüpft der Hund bereits etwas anderes damit.

Was ist Clickertraining?

Allianz - Eine Frau befiehlt ihrem Hund im Park sich hinzusetzen. Hört er dank Clickertraining?

Das Clickertraining ist eine Form des assoziativen Lernens. Ursprünglich kommt es von Delfin-Trainern. Allerdings baut ein Delfin nicht eine so enge Beziehung zum Menschen auf, wie es der Hund tut. „Das sollte man bei jeder Art der Konditionierung immer im Kopf behalten: Im Vordergrund soll nicht das Abrichten, sondern die soziale Bindung zwischen Hund und Mensch stehen. Das ist das Wichtigste bei der Hundeerziehung“, erklärt Udo Kopernik, Vorstand im Verbandes für das Deutsche Hundewesen (VDH) und selbst natürlich auch Hundehalter.

Clickertraining ist also eine operante Trainings- und Ausbildungsmethode, hinter der stets eine Entscheidungsmöglichkeit steckt. Der Hund kann nach Vernehmen des Kommandos selbst wählen, ob er ein bestimmtes Verhalten zeigt oder nicht. Unterbewusst - und gefördert vom nachfolgenden Clickerreiz - verbindet er aber die Belohnung mit dem Verhalten.

Der Ablauf dieser sogenannten operanten oder instrumentellen Konditionierung:

  1. Handlung des Hundes
  2. Reaktion aus der Umwelt
  3. Konsequenzen für die Zukunft

Das Geräusch des Clickers ist in dem Fall die Reaktion aus der Umwelt. Die klassische Variante beschränkt sich auf den ersten und dritten Schritt. Als Belohnungsbasis kann man auf die Bedürfnisse des Hundes zurückgreifen. Dies sind entweder Futter (Leckerli), Komfort oder Gesellschaft. Denn Hunde verstehen auch Streicheln, Schmusen oder ein Spiel als positive Bestärkung. Leckerchen sind zwar auch durchaus willkommene ‚Konsequenzen‘ aus Sicht des Hundes, allerdings sollten Sie sie nur in Maßen einsetzen und stets von der täglichen Essensration abziehen. Sonst besteht die Gefahr, dass Ihr Hund übergewichtig wird.

„Ich konditioniere den Hund mit dem Clicker auf ein bestimmtes Verhalten. Es gibt aber auch das sogenannte ‚freie Shapen‘. Das heißt, der Hund bietet uns zufällig ein Verhalten an, und wir bestätigen das“, erklärt Julia Dittmers, Hundetrainerin und 1. Vorsitzende des Bundesverbandes zertifizierter Hundetrainer (BZV). „Allerdings muss darauf geachtet werden, dass der Click genau zum richtigen Zeitpunkt kommt.“

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Wie das Clickertraining Hund und Hündin trainiert

Auch wenn das Clickertraining bei Hunden schnelle Erfolge liefern kann, gilt es einige Dinge zu beachten. Wir erklären Ihnen, wie genau das Training mit dem Clicker funktioniert:
  • Was muss ich machen?
  • Wer nutzt das Clickertraining?
  • Ist das auch was für mich?
  • Welche Hunde kann man trainieren?
Was muss ich machen?

„Der Hund macht ,Sitz’ und dann ertönt der Click, aber immer genau in dem Moment, in dem der Hund das Verhalten zeigt, das gewünscht ist. Man kann eigentlich wenig Fehler machen“, so Kopernik. Daher sei das Clickertraining für jeden Hundebesitzer gut geeignet. Bezogen auf den Befehl „Sitz“ führt eine erfolgreiche Erziehung per Clicker dazu, dass man sich in Zukunft den Click sparen kann: „Im Optimalfall“, so der VDH-Vorstand, „setzt sich der Hund dann beim nächsten Kommando von alleine hin."

Wer nutzt das Clickertraining?

„Das Clickertraining ist eine beliebte Art der Erziehung. Viele Hundetrainer, Wissenschaftler oder Zirkusleute, auch die Polizei arbeiten mit dem Clicker. Aber die Profis greifen eher auf Pfeifen zurück“, erklärt Kopernik. „Mit einer Pfeife hat man mehr Möglichkeiten, diese positive Verstärkung zu setzen, auch über Distanzen. Ein Schäfer zum Beispiel kann oft weder mit einem Clicker oder Wortsignal etwas erreichen. Da werden dann Handzeichen oder verschiedene Pfeiftöne eingesetzt.“

Ist das auch was für mich?

Wenn Sie Ihren Hund für das Zusammenwohnen im Haus oder die Leinenführigkeit konditionieren wollen, bietet das Clickertraining eine sinnvolle Stütze. Das assoziative Lernen bringt schnell Erfolge und ist auch aus Hundesicht sehr gut geeignet. Wenn Sie mit Ihrem Hund öfter große Touren machen, ihm auf Wiesen oder im Wald Freilauf lassen oder Hundesport betreiben, eignet sich – wie der VDH-Vorstand es beschreibt – eher eine Pfeife.

Welche Hunde kann man trainieren?

Das Clickern können Sie für Hunde jeden Alters anwenden. Denn je eher man Verhalten konditioniert, desto eher stellen sich auch Erfolge ein. Welpen lernen in der Regel schneller als erwachsene Hunde. Somit bietet es sich an, bereits früh mit der Erziehung anzufangen, was aber nicht heißt, dass ausgewachsene Hunde nicht auch noch sehr aufnahmefähig sind. „Hunde sind Lerntiere. Sie lernen ihr ganzes Leben lang, sie hören nie auf“, weiß Dittmers. Auch zwischen den Rassen gebe es hier eher wenige Unterschiede: „Pauschal kann man nicht sagen, dass es ‚intelligente Rassen‘ gibt. Aber Terrier sind beispielsweise sehr lernfreudig.“

Übrigens: Sie können Ihrem Hund eine Konditionierung auf den Clicker auch wieder abtrainieren und sie zum Beispiel durch ein Sprachkommando ersetzen. Wie lange das dauert, hängt auch wieder ganz individuell vom Hund und von Ihrer Trainingsdisziplin ab.

Was muss man beim Clickertraining beachten?

Allianz - Kleiner Welpe sitzt am Boden und wird von Leine gezogen - hier kann die Erziehung mittels Clicker beginnen

Man kann den Hund auch wirklich verrückt machen mit dem Clicker. Ihn damit in eine gewisse Abhängigkeit bringen, so dass er gar nicht mehr klar denken kann“, weiß die BZV-Expertin. Das bedeutet auch, dass man den Clicker als Markersignal gezielt einsetzen muss. Wer zu oft clickert, verwirrt sein Tier. Wer zu spät oder zu früh clickert, trainiert nicht gewollte Verhaltensweisen: „Man muss aufpassen - das Timing ist beim Clickern extrem wichtig. Der Click sollte nicht später als drei Sekunden nach dem gewünschten Verhalten erfolgen. Man kann nämlich auch falsches Verhalten bestärken.“

Für sportliches Hundetraining, wie beispielsweise Agility, ist der Clicker hingegen weniger geeignet. Dabei sollte man vor allem auf Körpersprache, Mimik und Gestik, sowie Wortkommandos setzen. Auch Kopernik sagt als langjähriger Hundebesitzer: „Mir ist es lieber, meinen Hund mit dem, was ich an oder bei mir habe, zu erziehen. Aber als Unterstützung kann der Clicker durchaus helfen.“

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