Phishing-Mails sind gefälschte E-Mails, mit denen Betrüger:innen an Ihre persönlichen Zugangsdaten – meist Bankdaten, wie Kreditkartendaten, PIN oder TAN – gelangen wollen. Auch können mittels Phishing bösartige Schadprogramme zum Ausspähen auf Ihrem Computer installiert werden. Fake-Mails zum Zwecke des Datendiebstahls werden, auch aufgrund des Einsatzes von KI, immer professioneller und schwieriger zu enttarnen. Umso wichtiger ist es, Mails aufmerksam zu lesen und auf Betrugsmerkmale zu achten. Haben Sie den Verdacht auf einen Phishing-Angriff, sollten Sie schnell reagieren: Informieren Sie Ihre Bank oder Ihren Zahlungsdienstleister, Ihre privaten Kontakte sowie die Polizei. Die Allianz Hausratversicherung bietet mit dem Zusatzbaustein „Internetschutz“ eine Absicherung vor finanziellen Folgen nach Phishing-Angriffen und weiteren Schäden durch Cyberkriminalität an.
Phishing-Mails erkennen: So schützen Sie sich vor Datenklau und Betrug
Was bedeutet eigentlich „Phishing“?
Der Begriff „Phishing“ leitet sich vom englischen Wort „fishing“ (Angeln) ab. Gemeint ist das gezielte „Angeln“ nach sensiblen Informationen wie Passwörtern, Bankdaten oder anderen persönlichen Daten. Dabei geben sich Kriminelle häufig als vertrauenswürdige Unternehmen, Banken oder Behörden aus. Sie versenden E-Mails („Phishing-Mails“) oder SMS („Smishing“), die auf gefälschte Websites führen. Dort sollen Betroffene ihre Zugangsdaten, Bankdaten oder andere vertrauliche Informationen eingeben.
In manchen Fällen werden die Daten auch direkt in der Nachricht abgefragt, etwa durch die Aufforderung, PINs, TANs oder andere Zugangsdaten per E-Mail zu übermitteln. Zudem können Phishing-Nachrichten Links oder Anhänge enthalten, über die Schadsoftware, sogenannte Malware, auf das Gerät gelangen kann. Diese kann beispielsweise Zugangsdaten ausspähen, Geräte manipulieren oder weitere Schäden verursachen.
Wie erkenne ich eine Phishing-Mail?
Auf den ersten Blick ist es nicht immer ganz einfach, eine Phishing-Mail zu erkennen. Auch Kriminelle verwenden für die Erstellung inzwischen Künstliche Intelligenz und so werden die Betrugsmails immer professioneller. Es gibt dennoch eine Reihe von typischen Merkmalen, an denen Sie eine Phishing- oder Fake-Mail erkennen können.
Wie diese Merkmale in einer Betrugsmail genau aussehen, sehen Sie auch an unserem Beispiel einer Phishing Mail.
Merkmale einer Phishing-Mail
Unbekannter Absender
Wenn Sie eine E-Mail von einer Firma oder einem Zahlungsservice erhalten, die Sie nicht kennen oder nie genutzt haben, löschen Sie die Nachricht am besten sofort. Gleiches gilt, wenn Sie eine Mail von einer Bank erhalten, bei der Sie kein Konto haben.
Mehrere Adressaten und Adressatinnen
Enthält die Empfängerzeile einer E-Mail mehrere Mail-Adressen, ist es mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eine Phishing-Mail. Seriöse Unternehmen versenden keine Nachrichten mit mehreren sichtbaren Empfänger:innen-Adressen.
Allgemeine Anrede
„Sehr geehrter Kunde, sehr geehrte Kundin“ – bei einer Mail, die so beginnt, sollten Sie hellhörig werden. Ihre Geschäftspartner:innen oder Ihre Bank sprechen Sie in der Regel mit Ihrem vollen Namen an.
Zweifelhafte Adresse
Um die Echtheit des Absenders oder der Absenderin zu überprüfen, schauen Sie sich die komplette E-Mail-Adresse in der Absenderzeile an und vergleichen diese mit der offiziellen E-Mail-Adresse der Firma oder des Anbieters. Meist ändern die Betrüger:innen nur ein kleines Detail, wie zum Beispiel, dass die Adresse nicht auf „.com“, sondern auf „.co“ endet. Banken oder andere seriöse Unternehmen versenden zudem nie E-Mails von beispielsweise einem Google- oder GMX-Mail-Account, sondern nur von einer Adresse mit ihrer eigenen Firmen-Domain wie „@allianz.de“. Im Zweifel können Sie die E-Mail auch an eine offizielle Hilfe- oder Support-Adresse des Absenders oder der Absenderin weiterleiten – diese finden Sie auf der Firmenwebseite. Fragen sie dabei nach, ob es sich hier um eine Phishing-Mail handelt.
Grammatik- und Rechtschreibfehler
Die Texte von Betrugsmails werden häufig in einer Fremdsprache verfasst und anschließend mit einem Übersetzungsprogramm übersetzt. Dabei kommt es oft zu seltsamen Formulierungen, Fehlern in der Rechtschreibung oder Grammatik. Auch fehlende Umlaute oder Buchstaben, die das deutsche Alphabet nicht kennt, sind Hinweise auf Spam und Phishing.
Inhalt in fremder Sprache
Grundsätzlich verdächtig sind E-Mails in einer Fremdsprache. Wenn Sie kein Konto bei einer ausländischen Bank oder internationalen E-Mail-Verkehr haben, sollten Mails an Sie auf Deutsch verfasst sein. Ein Kauderwelsch aus mehreren Sprachen ist ebenfalls ein eindeutiges Indiz dafür, dass es sich um keine seriöse E-Mail handelt.
Aufforderung zur Dateneingabe
Zu der wichtigsten Sicherheitsregel von Banken gehört, dass sie Sie niemals per Telefon oder Mail auffordern, Ihre PIN oder TAN anzugeben. Sollte dies in einer E-Mail an Sie passieren, verschieben Sie die Nachricht am besten sofort in den Papierkorb. Im Zweifel kontaktieren Sie Ihre Bank und fragen nach, ob die vorliegende E-Mail auch wirklich von ihr stammt.
Aufforderung zum Download
Werden Sie in einer verdächtigen Mail zum Öffnen von Anhängen (oft eine Datei mit der Endung „.exe“ oder „.zip“) oder zum Klicken von Links aufgefordert, ist äußerste Vorsicht geboten. In der Regel öffnet sich nach dem Klicken ein Schadprogramm, das sich automatisch auf Ihrem Computer oder Smartphone installiert. Einmal installiert, haben Betrüger:innen Zugriff auf Ihren Computer und können sensible Daten ausspionieren.
Dringlichkeit
Unseriöse oder fehlende Absenderangaben
Werfen Sie einen Blick auf die Absenderangaben am Ende der Mail: Seriöse Unternehmen stellen in ihren E-Mails in der Regel Informationen bereit, die eine Identifizierung des Absenders ermöglichen, beispielsweise den Unternehmensnamen, eine Anschrift oder Kontaktmöglichkeiten. Fehlen solche Angaben vollständig oder wirken sie unvollständig bzw. widersprüchlich, kann dies ein Warnsignal sein. Verlassen Sie sich darauf jedoch nicht allein: Viele Phishing-Mails enthalten mittlerweile täuschend echt wirkende Unternehmensdaten oder sogar kopierte Impressen. Kontrollieren Sie daher immer auch die Absenderadresse und die verlinkten Internetseiten.
Wie schütze ich mich vor Phishing und Datenklau?
Phishing, Datenklau und andere Formen von Internetbetrug gehören zu den häufigsten Methoden der Cyberkriminalität. Wer typische Betrugsmaschen wie Phishing-Mails, Quishing oder Smishing erkennt und einige einfache Sicherheitsmaßnahmen beachtet, kann sich wirksam vor dem Missbrauch persönlicher Daten und finanziellen Schäden schützen.
Hausratversicherung plus Internetschutz: Das leistet die Allianz
Über den optionalen Zusatzbaustein „Internetschutz“, den Sie in allen Tarifen zusammen mit der Allianz Hausratversicherung abschließen können, lassen sich bestimmte finanzielle Folgen von Internetkriminalität absichern. Der Baustein bietet Ihnen folgende Absicherungen:
Schutz bei Phishing und Pharming
Mit unserem Internetschutz können finanzielle Schäden infolge versicherter Phishing-, Smishing, Quishing- und Pharming-Fälle sowie weiterer versicherter Formen von Internetkriminalität abgesichert werden. Schäden durch Phishing sind dabei bis zu 10.000 Euro versichert.
Beispiel:
Sie erhalten eine scheinbar offizielle E-Mail Ihrer Bank. Darin werden Sie aufgefordert, Ihre Zugangsdaten zu bestätigen. Nach dem Klick auf den enthaltenen Link gelangen Sie auf eine gefälschte Website und geben dort Ihre Daten ein. Die Täter:innen nutzen diese anschließend, um unberechtigte Transaktionen über Ihr Konto durchzuführen. Innerhalb von zwei Tagen wurden 5.000 Euro von Ihrem Konto abgebucht.
Käuferschutz im Internet
Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen kann es vorkommen, dass Käufer:innen auf betrügerische Online-Shops hereinfallen oder bezahlte Waren nicht erhalten. Der Allianz Internetschutz beinhaltet einen Käuferschutz für versicherte Fälle beim Online-Einkauf. Schäden bis zu 10.000 Euro sind damit abgesichert.
Beispiel:
Sie entdecken bei einem professionell gestalteten Online-Shop mit guten Bewertungen auf der Seite ein günstiges Angebot für ein neues Smartphone. Sie bestellen das Handy und bezahlen den Kaufpreis von 900 Euro per Kreditkarte. Die Ware wird jedoch nie geliefert. Als Sie eine Woche später den Shop kontaktieren wollen, ist die Webseite nicht mehr erreichbar.
Datenrettungskosten
Persönliche Dokumente, Fotos oder wichtige Unterlagen liegen heute häufig ausschließlich digital vor. Nach einem Cyberangriff kann der Zugriff auf diese Daten verloren gehen. Im Rahmen unseres Internetschutzes können im Schadenfall auch Kosten für die Wiederherstellung oder Rettung von Daten übernommen werden. Für Datenrettungskosten stehen Ihnen bis zu 1.000 Euro zur Verfügung.
Beispiel:
Nach dem Öffnen eines manipulierten Anhangs werden wichtige Dateien auf Ihrem Computer beschädigt und Sie können nicht mehr auf Ihren Dokumentenordner zugreifen. Eine professionelle Datenrettung wird erforderlich.
Wo kann ich eine Phishing-Mail melden?
Verdächtige Phishing-Mails können Sie an den Phishing-Radar der Verbraucherzentrale weiterleiten. Außerdem können IT-Sicherheitsvorfälle dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) gemeldet werden.
Gibt sich die Nachricht als E-Mail einer Bank, eines Paketdienstes oder eines anderen Unternehmens aus, sollten Sie zusätzlich den oder die betroffene:n Anbieter:in informieren, damit diese:r seine Kund:innen informieren und Gegenmaßnahmen einleiten kann.
Was kann ich tun, wenn ich von einer Phishing-Attacke betroffen bin?
Wenn Ihre Daten trotz aller Vorsichtsmaßnahmen in falsche Hände gelangt sind, sollten Sie rasch handeln. Die richtigen Schritte zu unternehmen, ist entscheidend, um einen hohen finanziellen Schaden durch die Phishing-Attacke zu verhindern.
- Konten sofort absichern: Haben Sie auf einen Link geklickt oder Zugangsdaten eingegeben, ändern Sie umgehend die Passwörter der betroffenen Konten. Aktivieren Sie, wenn möglich, die Zwei-Faktor-Authentifizierung und melden Sie sich auf allen Geräten ab. Haben Sie Bank- oder Kreditkartendaten preisgegeben, informieren Sie Ihre Bank sofort, damit Karten oder Zugänge gesperrt und verdächtige Transaktionen geprüft werden können.
- Geräte überprüfen: Haben Sie auf einen Link geklickt oder einen Anhang geöffnet, sollten Sie Ihren Computer, Ihr Smartphone oder Tablet mit einer aktuellen Sicherheitssoftware auf Schadprogramme überprüfen. Führen Sie verfügbare Sicherheits- und Systemupdates durch und entfernen Sie verdächtige Programme. So verhindern Sie, dass Angreifer:innen weiterhin auf Ihre Daten zugreifen können.
- Anzeige erstatten und Beweise sichern: Melden Sie den Betrug bei der Polizei und erstatten Sie Strafanzeige. Sichern Sie alle verfügbaren Nachweise, insbesondere Screenshots der Phishing-Mail, der verlinkten Webseiten mit sichtbarer URL, Kontoauszüge mit auffälligen Buchungen oder Protokolle Ihrer Sicherheitssoftware. Eine vollständige Dokumentation erleichtert die Aufklärung des Falls und die Durchsetzung möglicher Ansprüche.
- Bank und Versicherung informieren: Melden Sie den Vorfall so früh wie möglich Ihrer Bank und Ihrer Versicherung. Je schneller der Schaden bekannt wird, desto besser lassen sich finanzielle Folgen häufig begrenzen. Eine Hausratversicherung mit Internetschutz kann je nach Vertragsumfang vor den finanziellen Folgen von Cyberkriminalität schützen und unterstützt Sie im Schadenfall bei den nächsten Schritten.
Was ist der Unterschied zwischen Phishing, Spam und Datenklau?
Phishing, Spam und Datenklau werden oft gleichgesetzt, beschreiben aber unterschiedliche Formen von Cyberkriminalität. Während Phishing darauf abzielt, Menschen zur Preisgabe persönlicher Daten zu verleiten, werden beim Datenklau Informationen ohne Wissen der Betroffenen beschafft. Spam wiederum dient meist dazu, unerwünschte Werbung zu verbreiten oder Empfänger:innen auf betrügerische Inhalte aufmerksam zu machen.
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Phishing |
Datenklau |
Spam |
|---|---|---|---|
| Technik |
Beim Phishing geben sich Kriminelle als vertrauenswürdige Unternehmen, Banken oder Behörden aus. Über gefälschte E-Mails, SMS, Messenger-Nachrichten oder Websites versuchen sie, an persönliche Daten wie Passwörter, Zugangsdaten, PIN oder TAN zu gelangen. |
Beim Datenklau verschaffen sich Kriminelle unbefugt Zugriff auf Datenbanken, Onlinedienste oder Computersysteme. Dazu nutzen sie beispielsweise Sicherheitslücken, Schadsoftware oder Hackerangriffe. |
Spam umfasst unerwünschte Massen-E-Mails oder Nachrichten, die an zahlreiche Empfänger:innen versendet werden. Diese enthalten häufig Werbung, Links zu Webseiten oder Aufforderungen zur Kontaktaufnahme. |
| Beispiel |
Sie erhalten eine E-Mail Ihrer vermeintlichen Bank mit der Aufforderung, Ihre Kontodaten zu bestätigen. Über einen Link gelangen Sie auf eine täuschend echt aussehende Website und geben dort Ihre Zugangsdaten ein. |
Durch einen Angriff auf einen Onlinedienst gelangen Benutzerdaten wie E-Mail-Adressen, Passwörter oder Zahlungsinformationen in die Hände von Cyberkriminellen. |
Sie erhalten eine E-Mail mit einem angeblichen Gewinnspiel oder einem besonders günstigen Angebot, obwohl Sie nie Kontakt zum Absender hatten. |
| Zielsetzung |
Nutzer:innen sollen vertrauliche Informationen freiwillig preisgeben, damit Kriminelle beispielsweise auf Konten zugreifen oder Online-Zahlungen auslösen können. |
Die Täter:innen möchten möglichst viele Daten sammeln, verkaufen oder für weitere Betrugsversuche missbrauchen. |
Meist sollen Empfänger:innen zum Kauf eines Produkts, zum Besuch einer Website oder zur Kontaktaufnahme bewegt werden. In manchen Fällen dient Spam auch dazu, Phishing-Angriffe oder Schadsoftware zu verbreiten. |
| Schutz |
Achten Sie auf verdächtige Absender, ungewöhnliche Internetadressen und Aufforderungen zur Dateneingabe. Öffnen Sie keine verdächtigen Links oder Anhänge. |
Nutzen Sie starke Passwörter, die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) und halten Sie Ihre Software stets aktuell. |
Aktivieren Sie Spamfilter, öffnen Sie keine Nachrichten unbekannter Absender und klicken Sie nicht auf verdächtige Links. |
Häufige Fragen zu Phishing-Mails
Kann ich gegen eine Phishing-Mail rechtlich vorgehen?
Ja. Wenn Sie Opfer einer Phishing-Attacke geworden sind, sollten Sie den Vorfall bei der Polizei anzeigen und alle verfügbaren Beweise sichern, etwa die E-Mail oder Kontoauszüge mit verdächtigen Transaktionen. Dadurch können die Ermittlungsbehörden die Täter:innen verfolgen und der Vorfall wird dokumentiert.
Darüber hinaus können unter Umständen Schadensersatzansprüche gegen die Verantwortlichen bestehen. In der Praxis ist die Durchsetzung solcher Ansprüche jedoch oft schwierig, da Cyberkriminelle häufig anonym handeln oder sich im Ausland befinden.
Wurde durch den Betrug ein finanzieller Schaden verursacht, sollten Sie außerdem Ihre Bank und gegebenenfalls Ihre Versicherung informieren. Je nach Einzelfall können auch dort Ansprüche bestehen.
Mehr dazu im Abschnitt: Was kann ich tun, wenn ich von einer Phishing-Attacke betroffen bin?
Welche Versicherungen sind noch sinnvoll, um sich vor Cyberbetrug zu schützen?
Privat-Haftpflichtversicherung: Sie hilft, wenn Sie etwa aus Versehen eine Mail mit einem Trojaner weiterleiten und dadurch einer dritten Person einen Schaden verursachen.
Rechtsschutzversicherung: Wenn Sie Opfer einer Phishing-Attacke oder eines Internetbetrugs geworden sind, steht Ihnen unsere Rechtsschutzversicherung bei rechtlichen Fragen jederzeit mit einer telefonischen Rechtsberatung zur Seite – selbst wenn Ihr konkreter Schadenfall nicht versichert sein sollte.
Tipp: Clever Versicherungen kombinieren und sparen: Stellen Sie sich aus unseren Versicherungen Ihr persönliches Kombi-Versicherungspaket zusammen und sparen Sie bis zu 20 Prozent gegenüber dem Einzelabschluss.
Ich habe den Verdacht, dass meine Kontodaten gephished wurden – was soll ich tun?
Sie sollten als allererstes Ihre Passwörter für das Online-Banking ändern. Auf der ganz sicheren Seite sind Sie, wenn Sie alle Ihre Konten und Karten bei der Bank sperren lassen. Kontaktieren Sie in jedem Fall Ihre:n Bankberater:in und informieren Sie ihn oder sie über Ihren Verdacht. Er oder sie hat sicher noch wichtige Tipps zum weiteren Vorgehen.
Kontrollieren Sie die nächsten Wochen täglich Ihre Kontoauszüge oder Kreditkartenrechnungen auf Unregelmäßigkeiten.
Wie finde ich heraus, ob auf meinem Computer ein Schadprogramm installiert ist?
Am besten über ein Antivirenprogramm oder eine Antiviren-App. Es gibt auch Online-Versionen, die ohne Installation funktionieren. Haben Sie bereits ein Antiviren- oder Anti-Malware-Programm installiert, aktualisieren Sie es und scannen Sie PC, Laptop oder Tablet auf Viren, Trojaner oder andere Schadsoftware. Wechseln Sie bei einem Fund sofort sämtliche Passwörter.
Was tun, wenn ich über WhatsApp eine verdächtige Nachricht bekommen habe?
Antworten Sie nicht und falls die Nachricht Links oder Anhänge enthält, sollten Sie diese auf keinen Fall öffnen und sich so potenziell Phishing aussetzen. Tippen Sie ganz oben im Nachrichtenfenster auf den Absender oder die Absenderin oder den Gruppennamen, scrollen Sie dann nach unten und wählen Sie „Melden“ oder „Melden und blockieren“ aus. Danach sollte die Nachricht automatisch gelöscht sein. Falls nicht, können Sie die WhatsApp-Nachricht oder -Gruppe auch manuell löschen.