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Allianz - Jugendliche lesen Nachrichten auf ihren Smartphones. Sie kennen die Whatsapp-Abkürzungen

WhatsApp-Abkürzungen verstehen: „cu am we?“

Ein Leben ohne Smartphone ist für Jugendliche gar nicht mehr vorstellbar. Ständig texten sie Botschaften wie „wmds“ oder „cu am we“. Wissen Sie, was das heißt? Wir liefern Ihnen Übersetzungshilfen. Erfahren Sie außerdem, welche Folgen es haben kann, wenn das Handy trotz Verbots in der Schule, am Ausbildungsplatz oder im Straßenverkehr benutzt wird.

Kreative Sprachverwirrung

„cu am we?“ heißt: Sehen wir uns am Wochenende? Wenn sich Jugendliche Nachrichten über WhatsApp schreiben, soll es schnell gehen. Deshalb wird nach Kräften abgekürzt, durchweg kleingeschrieben und mit Grammatik, Rechtschreibung und Zeichensetzung sehr eigenwillig umgegangen. In die Botschaften mischen sich zudem viele englische Kürzel, garniert wird das Ganze mit Bildzeichen – altbekannten Smileys, aber auch gern mit bunten Emojis.

Sieht ungewohnt aus und stößt bei Erwachsenen buchstäblich auf Unverständnis. Dabei ist die Übersetzung gar nicht so schwer. Der abgebildete Dialog hier im Klartext:

„Was machst du so?“
„Nichts, mir ist langweilig. Übrigens, sehe ich dich morgen bei Paulas Geburtstag?“
“Nein, ich habe am Wochenende leider keine Zeit. Aber bestelle ihr liebe Grüße von mir. Bis bald und gute Nacht.“
„O. k. mache ich, gern geschehen.“

Zum Nachvollziehen und selber texten hier eine Auswahl wichtiger Kürzel inklusive Übersetzung:

WhatsApp-Spracheund was sie bedeutet
baebefore anyone else (Allerliebste/r )
bbbis bald
bbyBaby
bdaybirthday (Geburtstag)
bmbis morgen
btwby the way (übrigens)
cusee you (sehen wir uns, ciao)
gg(d)ganz gut (und dir?)
gngute Nacht
hdl/hdgdlhab dich lieb/hab dich ganz doll lieb
hdfhalt die Fresse (sei still)
idaich dich auch
idcI don’t care (mir egal)
idkI don’t know (weiß nicht)
ilyI love you
kakeine Ahnung
kbkeinen Bock
kdkein Ding (gern geschehen)
lgliebe Grüße
lmao/lollaughing my ass off/laughing out loud (sehr witzig)
lwlangweilig
omgoh my god (ach du lieber Gott)
plzplease (bitte)
srysorry (tut mir leid)
thxthanks (danke)
tmitoo much information (das will ich gar nicht wissen)
vltvielleicht
waynewen interessiert es?
weWochenende
wmdswas machst du so?
4realfor real (wirklich?)

Sprachwissenschaftler betrachten diese Art zu kommunizieren interessiert und sehr gelassen: Professor Peter Schlobinski von der Leibnitz Universität Hannover sieht den WhatsApp-Duktus als eine Art Umgangssprache, die eben den Möglichkeiten des Smartphones (kleiner Bildschirm, Eingabe per Touchscreen) angepasst ist. Zudem zeigten Studien, dass Kinder und Jugendliche durchaus mehrere Schreibstile parallel beherrschen und sich - etwa in der Schule - angemessen ausdrücken können (Quelle: http://www1.wdr.de/themen/digital/whatsapp196.html).

Allianz - Ausschnitt eines Online-Dialogs mit WhatsApp-Abkürzungen

Folgen verbotener Handynutzung

Allianz - Ein Schüler checkt sein Smartphone im Unterricht

Was in der Schule gilt

Für Jugendliche gehört das Smartphone einfach zum Alltag, deshalb haben es laut einer Bitkom-Umfrage 92 Prozent der 14-bis 19-Jährigen auch in der Schule dabei. Zwei Drittel von ihnen gaben allerdings an, dass der Gebrauch des Handys während des Unterrichts untersagt ist, 18 Prozent sprachen von einem generellen Nutzungsverbot auf dem Schulgelände. Das schreckt aber wohl nur wenige, wie diese Selbstauskünfte zeigen:

Was Schüler mit ihrem Handy in der Schule so machen

Allianz - Umfrageergebnisse zur Nutzung von Smartphones in der Schule


Dank handlicher Technik muss niemand mehr mitschreiben, das Tafelbild wird einfach fotografiert. Statt Schwätzen ist lautloses Chatten angesagt. Dabei ist ganz klar: Hat der Lehrer den Einsatz des Smartphones in der Schulstunde nicht ausdrücklich erlaubt – etwa zu Recherchezwecken -, drohen Sanktionen. Wer im Unterricht mit eingeschaltetem Gerät erwischt wird, muss das gute Stück meist beim Lehrer abgeben und kann es erst nach Schulschluss zurückverlangen. Das Handy durchsuchen oder die Nachrichten darauf lesen, darf die Lehrkraft jedoch nicht. Vorsicht bei Prüfungen, denn ein Smartphone kann als eine Art Spickzettel eingestuft werden. Wer trotz ausdrücklichen Verbots in einem solchen Termin sein Handy dabei hat, dem droht bei entsprechender Regelung der Schul- oder Prüfungsordnung die Note „mangelhaft“ (VG Karlsruhe, AZ: 7 K 3433/10) – und das sogar, wenn das Gerät ausgeschaltet ist.

Vorschriften am Ausbildungs- bzw. Arbeitsplatz

Egal ob bei der Ausbildung oder im regulären Arbeitsverhältnis: Generell können Chefs die Nutzung des privaten Handys während der Arbeitszeit verbieten und sogar verlangen, dass das Gerät komplett ausgeschaltet bleibt. Diese Anweisung kann von einem Tag auf den anderen ausgesprochen werden, auch wenn das Smartphone zuvor geduldet wurde (LAG Rheinland-Pfalz AZ 6 TaBV 33/09). Allerdings muss der Arbeitgeber sicherstellen, dass man im Notfall angerufen werden kann – etwa über die Firmenzentrale.

In unbezahlten Pausen ist es dagegen grundsätzlich erlaubt, sein Handy zu benutzen. Das gilt auch für Notfälle und bei bestimmten betriebsbedingten Anlässen, etwa wenn man unvorhergesehene Überstunden machen muss und zu Hause Bescheid geben will. Keine gute Idee ist es, sein Smartphone im Betrieb aufzuladen. Hat der Arbeitgeber diese Privatnutzung von Betriebsmitteln nicht ausdrücklich erlaubt, riskiert man eine Abmahnung, im Wiederholungsfall sogar eine fristlose Kündigung. Genauso verhält es sich, wenn das Handy trotz Verbots während der Arbeitszeit genutzt wird. Mit einer Rechtsschutzversicherung ist man für alle Fälle abgesichert.

Allianz - Junge Frau liest Textnachricht mit WhatsApp-Abkürzungen auf der Straße

Smartphone im Straßenverkehr

Jugendliche, aber natürlich auch alle anderen Nutzer, die unterwegs telefonieren, aufs Handy starren oder gar Nachrichten schreiben, leben gefährlich. Zahlreiche Untersuchungen kommen zu dem Schluss, dass man sehr stark abgelenkt wird und dadurch die Unfallgefahr steigt. Dennoch gibt es für Fußgänger bislang keine Verbote. Anders verhält es sich bei Fahrradfahrern. Wer auch nur eine Hand vom Lenker nimmt, um auf dem Smartphone Nachrichten zu checken, zu schreiben bzw. zu telefonieren, muss mit einem Bußgeld in Höhe von 25 Euro rechnen.

Autofahrer müssen ebenfalls aufpassen: Halten sie bei laufendem Motor (also selbst an der roten Ampel!) ein Handy in der Hand, drohen 60 Euro Bußgeld plus ein Punkt in Flensburg. Ein Führerscheinneuling in der Probezeit kann sich maximal einen solchen Verstoß der Kategorie B erlauben. Kommt ein zweiter hinzu, muss der Betroffene ein kostenpflichtiges Aufbauseminar besuchen, zudem verlängert sich die Probezeit um zwei Jahre.

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