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Das müssen Sie bei Katzenschnupfen beachten

Katzenschnupfen - viel mehr als ein einfaches Hatschi

Allianz - Babykatze mit Katzenschnupfen und tränenden Augen

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Was tun, wenn Ihr Liebling schnieft?

Er klingt harmlos wie eine einfache Erkältung. Ist er aber nicht: Katzenschnupfen ist eine schwere Erkrankung der oberen Atemwege, ausgelöst meist durch das Zusammenspiel verschiedener Viren und Bakterien. Bei Verdacht gehen Sie mit Ihrer Katze bitte umgehend zum Tierarzt!

› Was ist Katzenschnupfen?

› Erreger, Übertragung & Vorbeugung

› Wie gefährlich ist Katzenschnupfen?

› Wie oft sollte ich meine Katze impfen lassen?

Wenig Zeit? Das Wichtigste in 30 Sekunden

Allianz - Stoppuhr mit Allianz Logo im Hintergrund
  • Katzenschnupfen ist eine Sammelbezeichnung für ansteckende Erkrankungen der Atemwege und der Schleimhäute im Bereich des Kopfes.
  • Unterschätzen Sie die Krankheit nicht. Sie ist hochansteckend und kann tödlich enden.
  • Nur die rechtzeitige Gabe von Antibiotika bringt Heilung. Gehen Sie zu spät zum Arzt, leidet Ihr Tier – wenn es überlebt – eventuell sein Leben lang unter der Infektion.
  • Die gute Nachricht: Sie können (und sollten!) Ihre Katze impfen.

Was ist Katzenschnupfen?

„Katzenschnupfen ist eine Sammelbezeichnung für ansteckende Erkrankungen der Atemwege und der Schleimhäute des Kopfes, denn betroffen sind Nase, Maulhöhle und Augen“, erklärt Dr. Uwe Tiedemann, Präsident der Bundestierärztekammer und Kleintierpraktiker aus Lüneburg in Niedersachsen. Vereinfacht gesagt: Die kranke Katze zeigt grippeähnliche Symptome, muss ständig niesen, und es tropft ihr Flüssigkeit aus Nase und Augen. Das Tier wird apathisch oder Ihre Katze frisst nicht mehr wegen der Schmerzen durch die entzündete Maulschleimhaut.

Sowohl auf der Zunge als auch auf der Maulschleimhaut können sich Geschwüre bilden, der Katze läuft ständig Speichel aus dem Maul. Auch die Augen erkranken. Zuerst ist meist die Bindehaut betroffen: Die Augen werden rot und eitrig. Dann kann sich im weiteren Verlauf die Hornhaut entzünden – im schlimmsten Fall bis zur Erblindung. Dazu gesellt sich auch noch ein Husten, der sich im Extremfall zu einer Lungenentzündung entwickelt. Wird das erkrankte Tier nicht behandelt, führt der Katzenschnupfen in wenigen Tagen zum Tod.

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Erreger, Übertragung & Vorbeugung

  • Erreger des Katzenschnupfens
  • Übertragung und Infektion
  • Vorbeugung und Prävention
Erreger des Katzenschnupfens
Allianz - Babykatzen im Tierheim erkranken besonders oft am Katzenschnupfen.

„Beim Katzenschnupfen handelt es sich um einen Komplex verschiedener Symptome, die durch Viren und Bakterien ausgelöst werden. Das tückische dabei ist, dass die Erreger oft parallel auftreten und sich viele gemeinsame Symptome zeigen können“, sagt Dr. Tiedemann. Bei den Viren sind die möglichen beteiligten Erreger die Herpes- und Caliciviren. Bei den Bakterien sind es die Chlamydien, die Bordetellen oder die Mykoplasmen.

Die Erkrankung an nur einem der fünf Erreger würde recht harmlos verlaufen. Im Zusammenspiel können sie sich jedoch zu einer tödlichen Gefahr für die Katze entwickeln. Dazu erklärt Dr. Tiedemann: „Eine genaue Diagnose der Auslöser des Katzenschnupfens ist schwierig und kann nur durch Laboruntersuchungen gesichert werden.“

Übertragung und Infektion

Katzenschnupfen ist hochansteckend. Infizierte Tiere übertragen die Erreger über ihren Speichel oder den Ausfluss aus Nase und Augen, gelegentlich auch über den Kot. Die gängigsten Übertragungswege sind:

  • der direkte Kontakt zwischen kranker und gesunder Katze, etwa, wenn sie sich gegenseitig beschnuppern
  • eine Tröpfcheninfektion: Dies kann durch verunreinigte Gegenstände wie der Futterstelle geschehen.
  • der Mensch: er trägt die Erreger mit der Kleidung oder den Schuhen vom kranken zum gesunden Tier. Deswegen können auch reine Wohnungskatzen erkranken, obwohl sie gar keinen Kontakt zu Artgenossen haben.

Übrigens tragen nicht nur erkrankte Tiere zur Verbreitung der Infektion bei, auch gesund erscheinende Katzen können die Erreger des Katzenschnupfens beherbergen und ausscheiden, ohne dabei selbst zu erkranken.

Vorbeugung und Prävention
Allianz - Katze sitzt auf dem Fensterbrett und sieht nach draußen.

Vorbeugen können Sie durch eine Immunisierung. „Wir impfen die jungen Katzen ab der 16. oder 20. Lebenswoche“, sagt Dr. Angelika Drensler. Damit sich die Kleinen nicht vor der Impfung infizieren können, empfiehlt sie den Tierhaltern, „die Kätzchen bis dahin im Hause zu halten“. Früher sei sogar bereits ab der achten Woche geimpft worden.

Heute raten die Virologen zu einem späteren Impfbeginn. „Denn es ist zu befürchten, dass junge Katzen noch zu viele mütterliche Antikörper haben und deshalb keinen verlässlichen Impfschutz ausbilden“, so die Tierärztin aus Elmshorn. In der 30 Kilometer von Hamburg entfernten Stadt hat sie eine zertifizierte „Katzenfreundliche Praxis“.

Wie gefährlich ist Katzenschnupfen?

Wie bei den meisten Katzenkrankheiten sind Tiere mit schwachem Immunsystem, also junge, kranke oder ältere Katzen, besonders gefährdet. Das gilt erst recht für Jungkatzen, die viel Kontakt zu Artgenossen haben – zum Beispiel im Tierheim oder beim Züchter. Je früher ein Tierarzt den kleinen Patienten behandelt, desto größer die Chancen auf Heilung. Denn nur mit der rechtzeitigen Gabe der entsprechenden Antibiotika kann der Arzt Ihrer Katze helfen. Gehen Sie zu spät zum Arzt, leidet die Katze – selbst wenn sie die Krankheit überlebt - eventuell ihr Leben lang unter der Infektion. Denn es können üble Folgen wie chronischer Schnupfen, chronische Entzündungen des Zahnfleisches oder der Gelenke zurückbleiben. Oder die Katze erblindet.

„Besonders problematisch sind die Caliciviren, die nicht nur ,lokal’ schädigen, sondern sich über den Blutkreislauf ausbreiten und vor allem Lunge und Zungenschleimhaut befallen. Nach überstandener Krankheit bleibt ein Teil der Tiere lebenslang latent mit dem Virus infiziert und stellt so eine Gefahr für andere Katzen dar“, beschreibt Dr. Tiedemann die Folgen einer Erkrankung.

Nach der Behandlung durch den Arzt sollte der Tierhalter Nasen und Augen der Katze sauber halten. Außerdem freut sich das Tier über Wärme – vermeiden Sie daher Zugluft! Die Wirkung der Chlamydien sind Zoonosen, also Krankheiten, die auch auf uns Menschen übertragbar sind. In diesem Fall stellen sie hauptsächlich eine Gefahr für Kinder da. Halten Sie sie daher – auch wenn sie das kranke Kätzchen gerne trösten würden – von dem Patienten fern. Denn das Immunsystem von Kindern hat oft noch nicht ausreichend Schutz vor dem Bakterienbefall entwickelt.

Wie oft sollte ich meine Katze impfen lassen?

Allianz - Katze wird beim Tierarzt gegen Katzenschnupfen geimpft.

Nach der Grundimmunisierung in den ersten Lebensmonaten sollten Sie die Impfung zum Schutz vor Katzenschnupfen jährlich auffrischen. Wer eine ältere Katze übernimmt, sollte im Impfpass den aktuellen Schutz überprüfen. „Falls kein Impfpass vorliegt, sollte man die Katze neu grundimmunisieren“, warnt Dr. Drensler vor mangelndem Impfschutz. „Wir impfen meist mit einem Kombinationsimpfstoff, der auch gegen Katzenseuche immunisiert. Übrigens sollten die Impfung auch reine Wohnungskatzen erhalten“, so die Fachtierärztin und Leiterin der Deutsche Gruppe Katzenmedizin.

Damit die Tierarztkosten Katze und Halter nicht unnötig überraschen, bieten wir Ihnen hier einen kurzen Überblick. In ihrer Praxis ist – wie bei vielen Veterinären – im Impfpreis eine allgemeine Untersuchung zur Feststellung der Impffähigkeit der Katze enthalten. Das kostet momentan etwa 45 Euro. Angesichts der Folgen eines Katzenschnupfens ist dieses Geld eine hervorragende Investition in die Gesundheit Ihres Lieblings.

Hier noch drei wichtige Gedanken mit Blick auf den Arztbesuch und die Tage danach:

  • Legen Sie Wert darauf, dass Ihr Haustierarzt ein individuell passendes Impfkonzept für Ihre Katze erstellt – dazu braucht es vor allem eine gute Beratung.
  • Ändern Sie nicht ohne Rücksprache mit dem Tierarzt den Impfrhythmus Ihrer Katze.
  • Halten Sie Kinder von nicht vollständig geimpften Katzen fern.

„Das bisschen Erkältung kriegen wir schon alleine wieder hin.“ In den meisten Fällen stimmt dieser Gedanke, den viele Katzenhalter haben. Wenn sich die Symptome aber nicht schnell verbessern, stellen Sie Ihre Katze beim Tierarzt vor – im Sinne des Tierchens, im Sinne aller Artgenossen in Ihrer Nachbarschaft, aber auch in Ihrem ganz eigenen Sinne!

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