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„Miau" oder „Hallo Mensch, ich rede mir Dir!“

Katzensprache: So verstehen Sie Ihren Haustiger

Allianz - Katzensprache: Eine Frau ist mit ihrem Gesicht einer jungen Katze ganz nah.

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Katzenverhalten richtig deuten und besser kommunizieren

Ja, es gibt sie wirklich: die Sprache der Katzen. Die kleinen Vierbeiner haben sich sogar – vermuten Forscher – einige Kommunikationsweisen extra für uns Menschen antrainiert. Doch wie können wir die Katzensprache deuten und auch selbst am besten mit Katzen sprechen?

› So funktioniert die Katzensprache

› Vom Miau bis zum Blinzeln: Das will uns eine Katze sagen

› Die Kommunikation mit anderen Tieren

› Wie verstehen wir Menschen die Katzensprache?

Wenig Zeit? Das Wichtigste in 30 Sekunden

Allianz - Stoppuhr mit Allianz Logo im Hintergrund
  • Katzen passen ihre Art der Kommunikation ihrem Gegenüber an.
  • Unter Artgenossen verständigen sich Katzen nicht mithilfe von Lauten, sondern per Körpersprache und Duftaustausch.
  • Mit uns Menschen verständigen sich Katzen hingegen über Laute. Wir können lernen, diese Katzensprache zu verstehen. Denn einige Zeichen sind eindeutig.
  • Sie sollten sich über Katzensprache informieren, aber auch Ihre eigene Katze genau beobachten – jedes Tier spricht auf seine eigene Art und Weise.
  • Hunde haben oft Probleme, die Katzensprache zu deuten. Beide Tiere verstehen sich also im wahrsten Sinne oft nicht, wenn sie aufeinandertreffen. Wachsen sie hingegen miteinander auf, gelingt dies besser.

So funktioniert die Katzensprache

Allianz - Katzensprache: Eine Katze faucht und zeigt ihre Zähne.

Unsere samtigen Vierbeiner haben verschiedene Arten der Kommunikation und verwenden, je nachdem, mit wem sie sich verständigen wollen, eine andere. Um unter ihresgleichen zu kommunizieren, nutzen Katzen Körpersprache und Duftaustausch. „An verschiedenen Körperstellen, etwa an den Pfoten und an den Wangen, haben sie Duftdrüsen“, erklärt Katzenpsychologin Brigitte Pürner. „Wenn sie an etwas vorbeistreichen, wie auch oft an unseren Beinen, übertragen sie ihre Duftstoffe.“

Andere Katzen können daraus viel herausriechen. Zum Beispiel erkennen sie, welche Katze an diesem Ort war, ob Männchen oder Weibchen und ob ein Vierbeiner paarungsbereit ist. Auch Stimmungsschwankungen einer Katze können Artgenossen am Geruch erkennen. „Sie wissen dann genau, ob der Kater, der sein Revier markiert hat, gute Laune hatte oder im Stress war“, erzählt Pürner.

Diese Art der Katzensprache verstehen Menschen nicht. Deswegen hat die Katze „für uns“ zu miauen und zu maunzen begonnen. „Denn erwachsene Katzen nutzen untereinander eigentlich kaum Laute. Dieses dienen vor allem zur Verständigung zwischen Babykatze und ihrer Mutter“, erklärt Pürner. Allerdings sind Katzen sehr intelligente Tiere: So haben sie in den vergangenen 10.000 Jahren, in denen sie bereits mit uns Menschen zusammenleben, herausgefunden, dass sie ihre Bedürfnisse am besten akustisch kommunizieren.

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Vom Miau bis zum Blinzeln: Das will uns eine Katze sagen

Neben den Mau- oder Miau-Lauten, die Katzen nutzen, um mit uns zu kommunizieren, sprechen sie auch viel über Körpersprache mit uns. So können Sie die Katzensprache deuten:

Allianz - Katzensprache: Eine kleine Katze miaut fröhlich.

Ein Miau ist kein Miau: Mit den Geräuschen drücken Katzen viel aus. Es dient zum Beispiel zur Begrüßung, aber auch als Forderung nach Essen oder Aufmerksamkeit. Mehr dazu weiter unten.

Allianz - Katzensprache: Eine Katze liegt in der Sonne auf einem Tisch im Garten.

Eine Katze, die zu schnurren beginnt – etwa, wenn sie in der Sonne liegt und Sie sie kraulen – ist meistens zufrieden mit ihrer Situation. Manchmal ist ein Schnurren aber auch als Warnzeichen zu verstehen: Kranke Katzen tun es, um sich selbst zu beruhigen.

Allianz - Katzensprache: Ein Mann gibt seiner Katze einen Nasenstubser.

Wenn Sie sich zu Ihrer Katze hinunterbeugen und Sie sie begrüßt, indem sie mit der Nase an Ihre stupst, ist das ein gutes Zeichen. Die Nasen von Katzen sind sehr empfindlich, und Ihr Vierbeiner zeigt mit der Geste viel Vertrauen – ein wahrer Freundschaftsbeweis. 

Allianz - Katzensprache: Eine Katze sitzt im hohen Gras und hält mit weit aufgerissenen Augen Ausschau.

Ein Starren mit weit aufgerissenen Augen kann man unterschiedlich verstehen. Sind die Pupillen dabei sehr schmal, stellt es eine Art Drohung dar. Das gleiche gilt, wenn die Katze beginnt zu fauchen. Große Pupillen hingegen deuten darauf hin, dass die Katze einfach sehr interessiert an dem Objekt ist, das sie sieht.

Allianz - Katzensprache: Eine schwarze Katze mit aufgestellten Haaren.

Hat Ihre Samtpfote das Fell aufgestellt, die Ohren angelegt und der Schwanz pendelt hin und her oder ist nach oben aufgestellt, ist sie angespannt. Oft ist es auch ein Zeichen, dass sie Angst hat. Auch der typische „Katzenbuckel“ ist hierfür ein Indiz.

Allianz - Katzensprache: Eine Katze sitzt vor einer grünen Wand und gähnt.

Gähnen ist auch in der Katzensprache ein Zeichen von Müdigkeit. Gleichzeitig zeigt es aber auch, dass die Katze entspannt und mit ihrer Situation zufrieden ist.

Die Kommunikation mit anderen Tieren

Allianz - Katzensprache: Ein kleiner Hund schleckt einem Kätzchen über den Kopf.

Dass Hunde und Katzen oft nicht gut miteinander auskommen, ist leicht zu erklären: Es liegt an ihrer unterschiedlichen Körpersprache: Katze spricht, aber Hund versteht nicht. Und andersherum ist es genauso. Beide Arten missinterpretieren die Zeichen des Gegenübers oft. „Hunde und Katzen können sich aber gut verstehen, wenn sie miteinander aufwachsen“, weiß Pürner. „Sie lernen dann die Körpersprache des anderen zu verstehen.“ Hilfreich ist es dabei, wenn Sie den Kontakt miteinander für beide als etwas Positives gestalten. „Wenn der Anblick des anderen Tieres am Anfang zum Beispiel immer mit einem Leckerli verbunden ist, nehmen die Vierbeiner das Kennenlernen an sich viel angenehmer wahr.“ Diese Art des Lernens nennt man Konditionierung – sie kommt zum Beispiel auch beim Clickertraining zum Einsatz.

Wenn Sie Hund und Katze gemeinsam halten und sie aneinander gewöhnen wollen, achten Sie auch darauf, dass Sie kritische oder gar leicht eskalierende Situationen vermeiden. Sorgen Sie daher zum Beispiel dafür, dass beide Tiere stets einen Rückzugsort haben, für den Fall, dass sie sich doch nicht verstehen oder sich unwohl fühlen.

Wie verstehen wir Menschen die Katzensprache?

Allianz - Katzensprache: Eine schwarz-weiße Katze sitzt auf einer Frau.

Jede Katze hat ihre eigenen Töne und eine individuelle Lautstärke: Von einem krächzenden Miau bis zum wahren Schreien ist alles möglich. „Die Sprache einer Katze ist so einzigartig wie die Stimme des Menschen“, erklärt Pürner.

Jedoch habe die Forschung schon einige Laute gefunden, die alle Katzen zumindest ähnlich verwenden. Ein nachdrückliches Miau oder Mau in kurzen Abständen stellt oft eine Forderung dar wie „ich habe Hunger“ oder „ich möchte raus“. „Die Frequenzhöhe gleicht bei diesen Tönen denen eines Babys“, weiß Pürner. „Das nehmen wir zwar nicht bewusst wahr, aber es bewirkt, dass wir schneller darauf eingehen.“

Ein kurzes Miauen dagegen ist eher als eine freundliche Ansprache zu verstehen, zum Beispiel zur Begrüßung. Und der Miau-Ton einer verängstigten Katze schlägt oft einen Bogen (als würde sich die Stimme überschlagen), bevor er steil abfällt. Es ist also eher ein "MIII-au." Ganz anders klingt eine bettelnde Katze: Sie zieht die Stimme am Ende oft hoch und wird dabei lauter: "Miii-AAAAUH." Viel mehr Ergebnisse gibt es zu diesem Thema noch nicht, da die Forschung hier eher noch am Anfang steht.

Was die Forscher allerdings wissen, ist, dass Katzen in ihrer Kommunikation mit dem Menschen sehr „erfolgsorientiert“ agieren. Die Tiere lernen durch Ausprobieren, worauf wir anspringen - und wiederholen das, was funktioniert, dann immer wieder.

Um seine Katze zu verstehen, sollte man Geduld haben und seinem Vierbeiner gut „zuhören“ – und auch seine Katzen erziehen. Auch durch Beobachten kann man einiges lernen. Missverständnisse zwischen Katze und Mensch resultieren oft auch aus falschen Interpretationen: „Viele Leute übertragen zum Beispiel die Sprache eines Hundes auf die Katzen“, sagt Katzen-Versteherin Pürner. „Schwanzwedeln zum Beispiel ist bei Hunden meist freundlich, Katzen geben damit aber zu erkennen, dass sie aufgeregt oder angespannt sind.“ Aber es gilt auch: „Jede Katze ist individuell. Man sollte sich vorher gut informieren, aber sich vor allem darum bemühen, ein Gefühl für das kleine Lebewesen zu entwickeln, damit ein gutes Zusammenleben gewährt ist“, empfiehlt Pürner.

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