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So funktioniert das Clickertraining

Clickertraining: Katze und Kater sinnvoll erziehen

Allianz - Clickertraining Katze: Hand mit Clicker, Katze im Hintergrund

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Clickertraining mit Katzen im Überblick

Beim Training mit einem Clicker soll die Katze ein gewünschtes Verhalten erlernen. Dabei wird das Tier zu nichts gezwungen, was es nicht will. Es gibt keine Bestrafung. Vielmehr bekommen beim Clickertraining Katze (oder Kater) eine positive Rückmeldung: per akustischem Signal und Leckerli.

› Woher das Clickertraining kommt

› Wie das Clickertraining Katze oder Kater trainiert

› Der Clicker

› Die Katze nicht überfordern

Wenig Zeit? Das Wichtigste in 30 Sekunden

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  • Clickertraining ist besonders für Wohnungskatzen geeignet.
  • Sie können fast jedes Verhalten der Katzen per Clicker trainieren. Es gibt keine Bestrafung – stattdessen wird die Katze immer nur positiv belohnt.
  • Als Halter sollten Sie gut vorbereitet sein: Nach dem akustischen Signal muss unmittelbar die Belohnung folgen. Haben Sie daher immer viele kleine Leckerlis zur Hand.

Woher das Clickertraining kommt

Genau genommen kommt es beim Clickertraining zu einer Konditionierung der Katze: Das Tier erhält für sein Tun eine Belohnung. Die Katze zeigt ein Verhalten, danach ertönt das Signal, das Click-Geräusch. Dem folgt unmittelbar die Belohnung in Form eines kleinen Leckerlis. Das wiederum darf nicht zu groß und muss leicht zu kauen sein, damit es die Katze schnell auffressen kann. Denn in der Regel wiederholen Sie eine Übung etwa zehnmal – damit sich ein Lerneffekt einstellen kann.

Deswegen muss der Halter auch unbedingt darauf achten, genügend Leckerchen vor Beginn des Trainings in greifbarer Nähe zu haben. Ein Click darf niemals ohne eine nachfolgende Belohnung ertönen, damit die Katze das Geräusch entsprechend abspeichert.

Ursprünglich wurde diese Methode übrigens von Tiertrainern beim Dressieren von Delfinen erfunden. Mittlerweile wird sie aber auch sehr erfolgreich bei Hunden und Katzen eingesetzt. Verhaltenspsychologisch spricht man – wie oben schon erwähnt – vom Prinzip der „klassischen Konditionierung“.

Das bekannteste Beispiel hierfür sind die Pawlow’schen Experimente mit Hunden, die die meisten von uns damals im Biounterricht durchgenommen haben dürften. Der russische Verhaltensforscher Iwan Pawlow hatte direkt vor der Fütterung von Hunden immer eine Glocke geläutet, mit dem Ergebnis, dass den Tieren irgendwann tatsächlich schon das Wasser im Mund zusammenlief, wenn sie nur die Glocke hörten. Dem gleichen Gedanken folgt die Konditionierung per Clicker.

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Wie das Clickertraining Katze oder Kater trainiert

  • So funktioniert's
  • Für welche Katze?
  • Was kann man trainieren?
So funktioniert's
Allianz - Katze erziehen: Katze wird mir Leckerli belohnt

Erwünschtes Verhalten – Click – Belohnung. So lautet die Reihenfolge beim Clickertraining. Katze oder Kater müssen merken, dass ihnen ein bestimmtes Tun Erfolg einbringt. Dann werden sie dieses sehr gerne wiederholen und die Katzen erziehen Erfolg haben.

Wichtig ist, dass Sie schnell sind: Wenn Click und Leckerli nicht innerhalb von etwa einer Sekunde aufeinander folgen, kann die Katze die Beziehung nicht mehr herstellen. Selbiges gilt übrigens auch für Bestrafungen, weswegen es vollkommen sinnlos beziehungsweise sogar kontraproduktiv ist, ein Tier für ein Verhalten zu schimpfen oder gar zu züchtigen, das länger als wenige Sekunden zurückliegt.

Für welche Katze?

„Clickertraining eignet sich besonders für Wohnungskatzen“, sagt Petra Mosblech, „denn für diese Tiere bedeutet es eine mentale Herausforderung, die sie sonst nicht bekommen.“ Die Geschäftsführerin der Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel ist überzeugt vom positiven Effekt der Methode. Zudem bringe Clickertraining Katze und Halter näher zusammen. Denn es werde nicht nur die Katze beschäftigt, sondern auch der Mensch – weil er sich aktiv mit dem Tier auseinandersetzen muss. Gerade bei Katzen, die nicht ins Freie dürfen, kann es gegen aufkommende Langeweile helfen. Dem Tier werden neue Reize gesetzt, es wird geistig gefordert.

Clickertraining kann Ihnen auch das Zusammenleben mit einer schwierigen Katze erleichtern: Sie können zum Beispiel regelmäßige, erwünschte Abläufe wie das Benutzen der Katzentoilette oder das Schärfen der Krallen am Kratzbaum mit dem positiven Effekt trainieren. Denn statt die Katze dafür zu bestrafen, dass sie ihre Krallen an der falschen Stelle – nämlich der Tapete oder den Möbeln – gewetzt hat, wird sie fürs Kratzen am richtigen Ort belohnt. Die Katze erhält einen Clicker und ein Leckerchen fürs Benutzen des Kratzbaumes – das Tier ist zufrieden. Und auch der Halter. Denn der freut sich über seine saubere Wohnung.

Was kann man trainieren?

Welches Verhalten speziell mit dem Clickertraining erworben oder verbessert werden soll, ist von Tier zu Tier unterschiedlich. Wenn Sie ausreichend Ausdauer und Disziplin mitbringen, ist das Training so gut wie universal einsetzbar: Sie können damit die Grunderziehung Ihres Tieres genauso unterstützen, wie Sie ihm kuriose Kunststücke oder tollkühne Tricks beibringen können.

„Im Prinzip kann man damit alles trainieren. Ich ‚rufe‘ zum Beispiel abends meine beiden Freigänger durchs Clickern nach Hause“, sagt Katzenexpertin Petra Mosblech. Wenn sie am heimischen Fenster clickert, komme einer nach dem anderen nach Hause. Und das, obwohl die Katzen wissen, dass sie danach nicht mehr rauskommen und die Nacht im Haus verbringen müssen.

Der Clicker

Allianz - Katze mit Clicker trainieren: Clicker auf Sofa

Das Clickern kann der Halter auf verschiedene Arten erzeugen. Es gibt Clicker, die man in Läden für Tierzubehör kaufen kann. Sie funktionieren ähnlich wie ein Knackfrosch, ein Spielzeug, dass die meisten Menschen wohl noch aus ihrer Kindheit kennen. Im Inneren der kleinen Box wird ein Metallplättchen oder eine Feder zusammengedrückt, die beim Entspannen das Geräusch erzeugt. Man kann das knackende Geräusch aber auch mit einem Kugelschreiber erzeugen oder per Schnalzen mit der Zunge.

Er sollte nur möglichst immer gleich klingen, damit es die Katze direkt zuordnen kann. „Das Signal kann aber auch ein einfaches ‚Nein‘ sein“, erklärt Petra Mosblech, „wenn ich zum Beispiel mit der Katze ‚hier nicht drangehen‘ trainiere.“

Die Katze nicht überfordern

Es spielt übrigens keine Rolle, ob beim ersten Clickertraining Katze und Kater schon älter sind. Entscheidend ist die Sinnesbereitschaft eines Tieres. Es gibt keine Regeln für den Erfolg. Bei der einen Katze geht es schneller, eine andere braucht halt etwas mehr Zeit. Dazu kommt natürlich die Komplexität des gewünschten Verhaltens.

„Ganz wichtig ist es, die Katze nicht zu überfordern. Man muss das Training Schritt für Schritt machen“, erklärt Petra Mosblech. Sie rät jedem Katzenfreund, sich vor dem ersten Einsatz intensiv darüber zu informieren. „Ohne vorher eine Anleitung gelesen zu haben, sollte man besser die Finger vom Clickertraining lassen“, empfiehlt sie.

Clickertraining ist eine Bereicherung im Leben einer Katze. Und auch für den Menschen. Allerdings sollte sich jeder Halter vorher genauestens mit dieser Trainingsmethode auseinandersetzen. Nur dann werden er und die Katze Spaß beim Training haben.

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