Ein Ratgeber über Katzenhaare

Gibt es Katzen, die nicht haaren?

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Kurz erklärt in 30 Sekunden
Wissenswertes über das Katzenfell
  • Grundsätzlich verliert jede Katze Haare. Es gibt aber Arten, die weniger haaren.
  • Wer seine Katze regelmäßig bürstet, kann übertriebenen Haarausfall in der Wohnung vermeiden.
  • Katzen, die nicht haaren, gibt es nicht. Selbst Züchtungen wie die fast nackte Sphynx haben einen Haarflaum.
  • Vorsicht beim Kauf von sog. Nacktkatzen: Viele leiden oftmals unter dem Fehlen eines vollständigen Fells.
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Gut zu wissen
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Es gibt keine Katzen, die gar nicht haaren. Sogar die Katzenrasse „Sphynx“, die aussieht, als sei sie nackt, hat einen Haarflaum. Es gibt aber zumindest einige Rassen, die weniger haaren als andere.

Das sind natürlich vor allem Kurzhaarkatzen. Diese hinterlassen viel weniger Haare im Haushalt und auf Kleidung, da sie meistens keine Unterwolle besitzen. Auch die bereits erwähnte Sphynx verliert generell fast keine Haare, da sie nicht wie andere Katzen zu bestimmten Jahreszeiten ihr Fell wechselt.

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Qualvolle Züchtungen
Allianz - Katze im Schnee

Vermutlich ist jeder sehr dankbar, wenn sich nicht täglich immense Mengen an Katzenhaaren auf Möbeln oder Kleidung ansammeln. Die Haltung von Katzen, die wenig haaren, spart außerdem viel Zeit beim Putzen und Staubsaugen. Da Katzen mit wenig Fell, wie die fast nackte Sphynx, im Freien schneller einen Sonnenbrand bekommen oder sich durch das Fehlen von Unterwolle wie bei der Siam an kalten Tagen erkälten, sollten Sie solche Rassen eher als Wohnungskatzen halten. Außerdem sind sie anfälliger für Wunden und Schrammen, als ihre pelzigen Artgenossen. Ein gesundes Fell schützt zudem vor Hautentzündungen oder –erkrankungen. Das ist sehr wichtig, wenn man bedenkt, dass diese die dritthäufigste aller Katzenkrankheiten darstellen.

Aus diesem Grund halten Tierärzte wie Astrid Behr vom Bundesverband Praktizierender Tierärzte solche Züchtungen auch für „Qualzüchtungen, weil das Haarkleid natürlich einen Schutz der Haut darstellt. Und auch die Kommunikation, wie das Aufstellen der Haare bei Gefahr, verläuft bei Katzen vielfach über das Fell.“ Was den Nacktkatzen außerdem häufig fehlt, ist das Tasthaar, das mit dem Fell weggezüchtet wird. Ohne dieses Sinnesorgan ist die Orientierungs- und Kommunikationsfähigkeit der Tiere erheblich eingeschränkt. Fehlen die Tasthaare, handelt es sich rechtlich um eine „Qualzucht“, die verboten ist. Ein Extremfall ist die Kohana, eine Mutation der Sphynx aus Hawaii. Sie besitzt lediglich kleine Haarfollikel - ist also vollkommen haarlos.

Wer Katzen liebt, aber von seinem Arzt eine Allergie diagnostiziert bekommt, ist meist erst mal sehr frustriert. Allerdings schließt das eine Katzenhaltung nicht zwingend aus. Die perfekte Lösung scheint zunächst eine Nacktkatze. Aber das täuscht: Man ist nicht gegen die Haare des Tieres allergisch, sondern gegen bestimmte Stoffe, die die Katze oder der Kater vor allem über Speichel und Talgdrüsen ausscheidet und über das Fell in der Wohnung verteilt. Falls eine Allergie bei Ihnen oder einem Ihrer Mitbewohner vorliegt, helfen Ihnen die weiteren Infos in unserem Ratgeber zu Katzen für Allergiker.

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Katzenhaare in der Wohnung
Doppelt sinnvoll
Allianz - Tipp zum Thema Katzen bürsten

Tierärztin Astrid Behr rät: „Auch, wenn Katzen drei Viertel des Tages damit beschäftigt sind, sich selbst zu pflegen und mit ihrer rauen Zunge überschüssiges Haar entfernen, ist eine Unterstützung in Form von Bürsten durchaus sinnvoll. Denn die aufgeleckten Haare müssen die Katzen wieder hervor würgen, was Sie ihnen durch regelmäßiges Abbürsten ersparen können.“

Sie bürsten die Katzen also nicht nur, um die Hausarbeit zu reduzieren, sondern auch, um Ihrem Liebling etwas Gutes zu tun. „Das Bürsten ist ja auch eine Art der Zuwendung, die die meisten Katzen auch sehr gern mögen“, so Behr.

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