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Das müssen Allergiker bei Katzen beachten

Gibt es Katzen für Allergiker?

Allianz - Frau schnäuzt sich wegen einer Allergie

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Katzen für Allergiker im Überblick

Sie lieben Katzen und würden sich gern eine eigene zulegen, leiden aber unter einer Allergie? Die gute Nachricht: Es gibt Katzen für Allergiker. Ob Katzenhaltung möglich ist, hängt jedoch von der Schwere der Allergie ab. Wer eine Allergie vermutet, sie bereits diagnostiziert bekommen hat oder eine Katze besitzt und nun Anzeichen bemerkt, findet hier alle wichtigen Infos.

› Wie kommt es zur Katzenallergie?

› Wie äußert sich eine Katzenallergie?

› Können Allergiker trotzdem eine Katze halten?

› Ihre Gesundheit steht an erster Stelle

Wenig Zeit? Das Wichtigste in 30 Sekunden

Allianz - Stoppuhr mit Allianz Logo im Hintergrund
  • Wer bereits eine Katze besitzt und allergische Symptome entwickelt, muss sich nicht zwingend von seinem Tier trennen. Therapien können helfen.
  • Es gibt zudem sogenannte hypoallergene Katzenarten, die weniger Allergene als andere Katzenrassen besitzen.
  • Es gibt verschiedene Tricks, wie Sie sich beim Kontakt mit Ihrer Katze vor Symptomen und allergischen Reaktionen schützen. Schwere Allergiker sollten wegen möglicher gesundheitlicher Folgen allerdings jeglichen Kontakt vermeiden.

Wie kommt es zur Katzenallergie?

Eigentlich harmlose körpereigene Stoffe der Katze bringen das Immunsystem dazu, übersteigert zu reagieren und sich gegen sie zu wehren. Diese Stoffe heißen Allergene. Auch wenn oft von der „Katzenhaarallergie“ die Rede ist, ist diese Bezeichnung eigentlich falsch. Denn die Stoffe (vor allem das Allergen „Fel d 1“) sind vor allem im Speichel enthalten.

Es gibt Menschen, die grundsätzlich allergisch veranlagt sind. Bei ihnen tritt dann meistens nicht nur eine Allergie auf, sondern gleich mehrere. Anfällig für eine Katzenallergie – wie es richtiger heißen müsste – sind oft Personen, die bereits auf Pollen allergisch sind oder unter Neurodermitis leiden – man nennt sie auch Atopiker. Eine Allergie gegen Tiere zeigt sich bei den meisten Befallenen schon im frühen Kindesalter, kann sich aber auch später noch entwickeln.

Es ist auch durchaus möglich, dass Personen, die schon über Jahre hinweg eine Katze oder einen Hund gehalten haben, plötzlich eine Allergie entwickeln. Genauso können sich Allergien aber auch nach Jahren wieder zurückbilden.

Verschiedene Umweltfaktoren und Lebensweisen spielen oft ebenfalls eine Rolle. Der Allergologe Prof. Dr. Thomas Fuchs warnt: „Gerade aktives und passives Rauchen und Alkoholkonsum können die Entstehung von Allergien provozieren. Achten Sie deshalb besonders darauf, dass Kinder keinem Zigarettenrauch ausgesetzt sind.“ Fuchs ist Leiter der Allergieabteilung der Universitätsmedizin Göttingen und Vorstand im Ärzteverband Deutscher Allergologen. Mit Katzenallergien kennt er sich aus – er ist selbst gegen Katzen allergisch.

Allianz - Icon: Alkohol und Rauchen kann Allergien vor allem bei Kindern verstärken

Wie äußert sich eine Katzenallergie?

Allianz - Mit einem Prick-Test am Unterarm lassen sich Allergien erkennen

Symptome einer Allergie sind gerötete Augen, Schnupfen, Niesreiz, Hautausschläge oder Husten. Jedoch können diese auch von Person zu Person ganz unterschiedlich ausfallen. Mit Blick auf Katzenallergien, so Fuchs, sei es meistens so, dass die Symptome sich nach und nach steigerten. „Nur in seltenen Fällen nehme sie ab oder verschwindet ganz.“ Er warnt, erste Anzeichen zu ignorieren. „Bei weiterem Kontakt mit dem Tier kann es langfristig zu chronisch entzündlichen Veränderungen der Lunge kommen, was oft zur Atemnot bei den Betroffenen führt.“

Bei Verdacht suchen Sie am besten Ihren Hausarzt auf. Es gibt zwei verschiedene Tests:

  • Ein sogenannter Prick-Test gibt meist schnell Aufschluss über eine Allergie. Den Test können alle Hautärzte oder Allergologen durchführen. Dabei geben sie auf Ihre Unterarme verschiedene allergieauslösende Stoffe und ritzen minimal in Ihre Haut. Nach etwa 20 Minuten Einwirkzeit lässt sich sehr deutlich erkennen, ob eine Allergie vorliegt. Bei den betroffenen Stoffen ist die Hautstelle leicht gerötet und geschwollen. Allerdings, meint der Experte, wären solche „Hauttests und Blutuntersuchungen nicht immer zuverlässig“.
  • Besser sind aus Sicht von Fuchs Provokationstests: „Dabei wird zum Beispiel ein Graspollen- oder Tierhaar-Extrakt in Nase oder Bronchien gesprüht oder in die Augen geträufelt. Darüber lässt lässt sich feststellen, ob jemand tatsächlich auf Blütenstäube, Katzen oder Hunde allergisch ist.“

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Können Allergiker trotzdem eine Katze halten?

  • Katzenhaltung für Allergiker
  • Immuntherapie
  • Allergiker-Katzen
  • Allergische Reaktionen vermeiden
Katzenhaltung für Allergiker
Allianz - Katze im Tierheim schaut traurig

Ob eine Katzenhaltung trotzdem möglich ist, hängt auch von der Schwere der Allergie ab. Denn „wer hochgradig allergisch ist, reagiert auch auf geringste Mengen des Allergens. Also auch auf hypoallergene oder haarlose Katzen“, so der Mediziner Prof. Dr. Fuchs.

Wenn Sie sich wirklich gar nicht von Ihrer Katze trennen können, dann müssen Sie verschiedene Vorkehrungen treffen, um mit dem Allergen nicht in Kontakt zu kommen: Schmusen und Streicheln sind dann definitiv verboten! Das Tier sollte sich größtenteils draußen und nicht in der Wohnung aufhalten. Saugen und Wischen Sie die Räume regelmäßig und verbannen Sie alle Staubfänger wie Sofakissen oder Plüschtiere.

Fuchs hält es allerdings für fahrlässig und sehr gesundheitsschädlich, weiterhin Katzen in der Wohnung zu halten, wenn man selbst oder einer der Mitbewohner, insbesondere Kinder, allergisch sind. Seine Botschaft: „Ein echter Katzenallergiker muss auf Katzen verzichten.“

Immuntherapie

Grundsätzlich sollten Allergiker keine Katze halten. Aber es gibt durchaus medizinische Behandlungsmethoden, um eine Allergie einzudämmen. Das sind spezifische Immuntherapien, die als Hypo- oder Desensibilisierung bezeichnet werden. Prof. Dr. Fuchs erklärt: „Das funktioniert bei Katzenallergien tatsächlich. Allerdings muss der Patient etwa drei bis vier Monate auf den Kontakt mit seiner Katze verzichten, und das macht er im Allgemeinen nicht. Wir spritzen dem Patienten sehr viel Katzenallergen, was mit zusätzlichem Kontakt zuhause massive Probleme hervorruft.“

Das heißt, die Immuntherapien sind in der Regel erfolgreich, allerdings nur, wenn sich der Patient diszipliniert an das Kontaktverbot hält. Und das gelte in vielerlei Hinsicht: „Betroffene können leider auch nicht ohne Probleme in den Zirkus oder Tierpark gehen, da auch Raubkatzen wie Tiger und Löwen die Allergene in sich tragen“, so Thomas Fuchs.

Allergiker-Katzen
Allianz - Die nackte Sphynx-Katze ist fast haarlos

Wer glaubt, eine Allergie werde durch die Haare der Katze hervorgerufen, denkt vermutlich, dass Katzen, die nicht haaren oder nackt sind, eine gute Alternative sind. Allerdings ist das ein weiterverbreiteter Trugschluss, denn – wie erwähnt – sind es nicht die Haare, die die Beschwerden verursachen. Deshalb lösen auch haarlose Katzen wie die Rasse Sphynx bei Allergikern Symptome aus. Experte Fuchs erklärt: „Es ist keine Katzenhaarallergie, sondern eine Katzenallergie. Man reagiert auf Stoffe in Speichel, Schuppen, Kot und Urin. Auch wenn man sein Tier nicht zwingend berührt, fliegen beispielsweise Schuppen oder Haare, an denen Speichel klebt, praktisch überall herum.“ Da sich die Allergene bei verschiedenen Haustierarten ähneln, leiden viele Patienten in der Regel auch nicht nur unter einer Katzen-, sondern unter einer Tierallergie.

Es gibt aber sogenannte hypoallergene Katzen, bei denen das Allergen Fel d 1 weniger stark ausgeprägt ist. Allerdings hat Fuchs auch hier Bedenken: „Auch wenn diese Rassen weniger des Allergens besitzen, können sie trotzdem bei schweren Allergikern Symptome auslösen. Solche Katzen sind in Regel auch sehr teuer und überzüchtet.“

Allergische Reaktionen vermeiden

Schützen kann man sich eigentlich nur, indem man konsequent Allergiequellen vermeidet. Sie sollten sich also möglichst von allen Katzen und Personen, die Katzen besitzen, fernhalten. Falls Sie doch Kontakt hatten, sollten Sie am besten sofort die Hände, das Gesicht oder andere betroffene Körperteile waschen oder die Kleidung wechseln.

Denn je nach Schwere der Allergie können die Symptome bis hin zu Atemnot, Kreislaufzusammenbruch oder einem noch massiveren anaphylaktischen Schocks führen. „So kann es zum Beispiel vorkommen, dass ein Kind in der ersten Reihe im Zirkus sitzt und mit dem Allergen einer großen Katze in Kontakt kommt und plötzlich kriegt es schwere Atemnot und erstickt“, erklärt der Allergologe Fuchs.

Hat man die Trennung vom Haustier hinter sich gebracht, bedeutet das leider nicht zwingend, dass die Quelle beseitigt ist. Da die Allergene über Jahre hinweg in der Wohnung verbleiben können, sind andauernde allergische Reaktionen nicht auszuschließen. Sollte das bei Ihnen der Fall sein, sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt über entsprechende Maßnahmen.

Ihre Gesundheit steht an erster Stelle

Allianz - Informationsbutton: Ihre Gesundheit sollte an erster Stelle stehen!

Viele Katzenbesitzer, die Symptome entwickeln, können sich nur schwer von ihrem Haustier trennen. Allergologe Thomas Fuchs hält das für fahrlässig: „Katzenbesitzer leiden extrem unter den körperlichen, aber auch emotionalen Folgen der Allergie: Viele ertragen eher ein allergisches Asthma, als ihr geliebtes Tier wegzugeben. Ihre Gesundheit sollte aber an erster Stelle stehen!

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