Allianz - Unfallversicherung Progression: Mann im Rollstuhl spielt Basketball
So berechnen Sie die Leistung der Unfallversicherung

Progression, Gliedertaxe und Invalidität

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Kurz erklärt in 30 Sekunden
Mit der Progression die Auszahlung erhöhen
  • Gut, wenn Sie eine private Unfallversicherung abgeschlossen haben. Noch besser: Sie haben eine Unfallversicherung mit Progression. Die Progression ist der Faktor, um den sich Ihre Auszahlung (Invaliditätsleistung) ab einem Invaliditätsgrad von 25 erhöht.
  • Als Grundwert zur Berechnung der Invaliditätsleistung dient die mit der Versicherung vereinbarte Invaliditätssumme
  • Lassen Sie mithilfe der Gliedertaxe Ihren Grad der Invalidität bestimmen – ein funktionsloser Daumen beeinträchtigt Sie zum Beispiel weniger als ein verlorenes Bein.
  • Bei einem Tarif mit Progression brauchen Sie zur Berechnung die Progressionsstaffel, die Sie in Ihrem Versicherungsvertrag finden.
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Allianz - Unfallversicherung - Fahrradkollision Illustration: Gut zu wissen: Mann spricht in einen Lautsprecher und zeigt auf Hinweisschilder
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Die Progression ist Bestandteil einiger Tarife der Unfallversicherung. Sie bestimmt, um welchen Faktor sich Ihre Auszahlung im Falle eines Unfalls erhöht.

Meistens können Sie eine Unfallversicherung mit folgender Progression abschließen:

  • 225 Prozent
  • 350 Prozent
  • 500 Prozent
  • 1000 Prozent

Bei der Allianz können Sie eine private Unfallversicherung mit 500 Prozent Progression abschließen. Das heißt: Bei Vollinvalidität bekommen Sie fünf Mal mehr ausgezahlt als bei einem Tarif ohne Progression.

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Auswirkung auf die Invaliditätsleistung

Haben Sie eine Unfallversicherung mit Progression abgeschlossen, finden Sie in Ihren Versicherungsbedingungen eine Progressionsstaffel. Anhand dieser können Sie ablesen, um wie viel sich Ihre Auszahlung erhöht.

Progressionsstaffel bei 500 Prozent Progression mit dem Unfallschutz (Plus) der Allianz:

Allianz - Unfallversicherung Progression Infografik: Kurve zur Progression

So lesen Sie die Tabelle zur Progressionsstaffel:

Die Invalidität und der jeweilige Invaliditätsgrad wird durch ein ärztliches Gutachten festgestellt. Wissen Sie zum Beispiel, dass Sie eine dauerhafte Invalidität von 60 Prozent haben, suchen Sie in der Tabelle in Ihren Versicherungsbedingungen die Zeile mit „60“. Rechts daneben können Sie dann den „Prozentualen Anteil der Invaliditätssumme“ ablesen. In unserem nachfolgenden Beispiel bekommen Sie bei 350 % Progression 150 Prozent der vereinbarten Versicherungssumme ausgezahlt. 

Sind Sie vollinvalide, also haben einen Invaliditätsgrad von 100 Prozent, bekommen Sie 500 Prozent Ihrer vereinbarten Versicherungssumme zurück. Weil das der maximale Betrag ist, wird dieser Tarif von einer privaten Unfallversicherung als Tarif „mit 500 Prozent Progression“ bezeichnet. 

Progression -->  100 %  225 % 350 % 500 %
Invaliditätsgrad      Prozentualer Anteil der Invaliditätssumme
25 % 25 25 25 25
30 % 30 35 40 50
40 % 40 55 70 100
50 % 50 75 100 150
60 % 60 105 150 220


Achtung!

Ihre Invaliditätsleistung erhöht sich durch die Progression erst ab einem Invaliditätsgrad von 25 Prozent

Beispiel:

Sie haben eine Invaliditätssumme von 100.000 Euro und eine Progression von 500 % vereinbart. Ihre Invalidität liegt bei 60 Prozent. Laut Progressionsstaffel bekommen Sie eine Invaliditätsleistung von 220 % – bei 100 Prozent Invalidität wäre es eine Invaliditätsleistung von 500 %.

100.000 Euro * 2,2 = 220.000 Euro

Invaliditätssumme * Prozentualer Anteil der Leistung aus der Versicherungssumme je Invaliditätsgrad (siehe Tabelle mit der Progressionsstaffel) = Invaliditätsleistung

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Bei Verlust oder Funktionsunfähigkeit

Welchen Betrag Sie von der Unfallversicherung bekommen, können Sie mit der Gliedertaxe ablesen. Mit der Gliedertaxe ermitteln Sie Ihren Invaliditätsgrad, mit dem Sie die Invaliditätsleistung bestimmen.

Die Gliedertaxe ist eine Tabelle, mit der die Versicherungen den Verlust oder die Funktionsunfähigkeit eines Körperteils einem bestimmten Invaliditätsgrad zuordnen (Auszug):

 

Wischen um mehr anzuzeigen

Körperteil, das vollständig verloren oder funktionsunfähig ist Invaliditätsgrad der Allianz (entspricht der Empfehlung des GDV)

Arm

70 %

Arm bis oberhalb des Ellenbogengelenks

65 %

Arm unterhalb des Ellenbogengelenks

60 %

Hand

55 %

Daumen

20 %

Zeigefinger

10 %

Anderer Finger

5 %

Fragen rund um Invalidität
Allianz - Unfallversicherung Progression: Frau mit amputiertem Arm krault

Der Invaliditätsgrad sagt aus, inwieweit Sie beeinträchtigt sind, zum Beispiel weil Sie ein Bein verloren haben. Die Invalidität wird mithilfe der Gliedertaxe festgestellt und muss von einem Arzt bescheinigt werden.

Wenn Sie alle Unterlagen haben, können Sie sich bei Ihrer Versicherung melden und Ihre Invalidität beantragen, bzw. den Antrag auf Leistungen Ihrer Unfallversicherung stellen.

Sind Sie bei der Allianz versichert? Stellen Sie Ihre Fragen über unser Service-Center. Dort können Sie auch die dementsprechenden Unterlagen einreichen.     

Allianz - Unfallversicherung Progression: Frau mit amputiertem Arm krault
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Allianz - Unfallversicherung - Progression: Mann rechnet mit einem Rechner
Diesen Wert müssen Sie kennen
Allianz - Unfallversicherung - Progression: Mann rechnet mit einem Rechner

Damit Sie nach einem Unfall nicht vor dem finanziellen Nichts stehen, springt die private Unfallversicherung für Sie ein. Eine ihrer Leistungen ist die Invaliditätsleistung, eine Einmalzahlung, die Sie bei einem Tarif mit Progression sogar noch erhöhen können. Wie das funktioniert, erklären wir Ihnen im Folgenden.

Zunächst brauchen Sie die Invaliditätssumme. Sie ist die Grundsumme, die Sie mit Ihrer Unfallversicherung vereinbaren – also der Betrag, den Sie bei 100 Prozent Invalidität ohne Progression ausgezahlt bekommen.

 

Allianz - Unfallversicherung - Progression Illustration: Gut zu wissen, Frau hält ein Informationsschild in der Hand
Gut zu wissen
Allianz - Unfallversicherung - Progression Illustration: Gut zu wissen, Frau hält ein Informationsschild in der Hand
Eine hohe Versicherungssumme wirkt sich immer positiv auf Ihre Invaliditätsleistung aus. Vereinbaren Sie daher lieber eine höhere Grundsumme, um auch bei niedriger Invalidität gut abgesichert zu sein.
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Auszahlung ohne Progression

Die Invaliditätsleistung ist der Betrag, den Sie tatsächlich von der Versicherung bekommen. Er berechnet sich aus der vereinbarten Invaliditätssumme und dem Grad Ihrer Invalidität. Haben Sie eine Unfallversicherung mit Progression abgeschlossen, kann sich die Invaliditätsleistung noch erhöhen.

Beispiel:

Beträgt Ihre Invaliditätssumme 100.000 Euro und haben Sie einen Invaliditätsgrad von 60 Prozent, bekommen Sie ohne Progression 60 Prozent ausgezahlt. Das ist die Invaliditätsleistung.

100.000 Euro * 0,6 = 60.000 Euro

Invaliditätssumme * Invaliditätsgrad = Invaliditätsleistung

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Unfallversicherung abschließen
Da die Progression erst ab einem Invaliditätsgrad von 25 Prozent greift, ist die Invaliditätssumme (Versicherungssumme) oft deutlich wichtiger als die Progression. Das zeigt auch unser Vergleich:
  • bekommen Sie bei einer Invalidität von 20 Prozent und 100.000 Euro Versicherungssumme mit 500 Prozent Progression.
  • bekommen Sie bei einer Invalidität von 20 Prozent und 250.000 Euro Versicherungssumme ohne Progression.
FAQ
  • Wie wirkt sich eine frühere Invalidität auf die Leistung aus?

    Wenn Sie bereits vor dem Unfall eingeschränkt waren, wirkt sich das auf Ihre Invaliditätsleistung aus. Zur Berechnung müssen Sie den alten Invaliditätsgrad von dem neuen Invaliditätsgrad abziehen. Sie bekommen für den aktuellen Unfall also weniger Geld von der privaten Unfallversicherung.

    Beispiel:

    Ihr Arm ist nach einem Unfall vollständig funktionsunfähig. Laut Gliedertaxe haben Sie somit einen Invaliditätsgrad von 70 Prozent. Bereits vor dem Unfall wurde Ihnen wegen Ihres Armes ein Invaliditätsgrad von 7 Prozent diagnostiziert. Ihre Invaliditätssumme beträgt 100.000 Euro.

    100.000 Euro * (0,7 – 0,07) = 63.000 Euro

                                 0,63

    Invaliditätssumme * (alter Invaliditätsgrad – neuer Invaliditätsgrad) = Invaliditätsleistung

  • Wie hoch ist die Invaliditätsleistung im Todesfall?

    Bei der Allianz können auch Hinterbliebene eine Invaliditätsleistung erhalten. Dies ist dann möglich, wenn die Invaliditätsbemessung vor einem nicht unfallbedingten Todesfall nicht mehr festgestellt werden konnte. Die Versicherung zahlt dann nach dem Invaliditätsgrad, den der Arzt laut Befund vermutlich festgestellt hätte.

    Stirbt der Versicherte dagegen unfallbedingt im ersten Jahr nach dem Unfall, bekommen die Hinterbliebenen keine Invaliditätsleistung, sondern die vereinbarte Todesfallleistung.

    Für weitere Informationen können Sie sich gerne jederzeit an unsere Mitarbeiter wenden. Die Telefonnummer oder E-Mail-Adresse  finden Sie unter „Kontakt“.

  • Wie hoch ist die maximale Invaliditätsleistung mit Progression?

    Ab einem Invaliditätsgrad von 50 Prozent bekommen Sie mit dem Baustein „TopSchutz“ der Allianz die maximale Invaliditätsleistung für die festgelegte Progression. Bei einer Progression von 500 Prozent sind das zum Beispiel 500 Prozent der vereinbarten Versicherungssumme.

    Beispiel:

    Sie haben die Allianz-Unfallversicherung mit einer Invaliditätssumme von 100.000 Euro, dem Zusatzbaustein „TopSchutz“ und einer Progression von 500 Prozent. Nach einem Unfall beträgt der Grad Ihrer Invalidität 55 Prozent. Weil Sie ab einem Invaliditätsgrad von 50 Prozent bereits die volle Invaliditätsleistung bekommen, erhalten Sie sie auch hier.

    100.000 Euro * 5 = 500.000 Euro

    Invaliditätssumme * 500 Prozent Progression = Invaliditätsleistung

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