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Entzündung des Hufbeinträgers

Hufrehe beim Pferd verlangt schnelles Handeln

Allianz - Hufrehe: Die Hufe eines galoppierenden Pferdes auf Sand.

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Gestörte Verbindung zum Hornschuh

Eine Hufrehe darf man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Denn ein Pferd kann bei dieser Erkrankung extreme Schmerzen leiden. Wenn der Halter jedoch rechtzeitig einen Tierarzt konsultiert, gibt es gute Chancen auf eine schnelle Genesung.

› Hufrehe endet häufig tödlich

› Wie kommt es zu der gefährlichen Erkrankung?

› Welche Symptome hat eine Hufrehe?

› Die Ursachen der Hufrehe

› So können Sie Ihrem Pferd helfen

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Allianz - Stoppuhr mit Allianz Logo im Hintergrund
  • Hufrehe ist eine äußerst schmerzhafte Erkrankung des Hufs, die häufig mit dem Tod des Tieres endet.
  • Das Tier leidet bei jedem Tritt, daher ist eine sofortige Konsultation eines Tierarztes notwendig. Je früher der Arzt eine Hufrehe behandeln kann, desto besser die Heilungschancen.
  • Die Ursachen für eine Erkrankung sind vielfältig. Als Hauptgrund gilt jedoch falsche Fütterung.
  • Im akuten Fall helfen dem Pferd möglichst wenig Bewegung und energiearmes Futter.

Hufrehe endet häufig tödlich

Hufrehe ist eine von allen Pferdebesitzern gefürchtete Erkrankung. Sie kann bei jedem Tier, unabhängig von Rasse, Nutzung, Alter und Haltungsform, auftreten und ist immer noch häufig ein Todesurteil. Hufrehe, oft umgangssprachlich nur „Rehe“ genannt, ist, gemeinsam mit der Kolik, sogar die häufigste Todesursache bei Pferden und Ponys.

Dabei ist die Ursache immer auf menschliches Fehlverhalten zurückzuführen. Umso wichtiger ist es, zu wissen, wie es zur Hufrehe kommt, wie man eine Erkrankung erkennt und welche Behandlungsmethoden es für erkrankte Pferde gibt.

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Wie kommt es zu der gefährlichen Erkrankung?

Allianz - Detaillierte Darstellung von Hufbein, Hornkapsel, Huflederhaut bei der Hufrehe.

Wie der Name schon sagt, ist der Huf betroffen. Genauer: die Huflederhaut. Diese verbindet – vereinfacht dargestellt – den Knochen des Pferdebeins mit dem Horn des Hufes. Bei einer Hufrehe (medizinisch „Laminitis“) ist die Huflederhaut entzündet. Sie schwillt an und gibt Blutserum in die Umgebung ab. Da in der festen Hornkapsel kein Platz ist, dass sich eine Schwellung bilden oder Flüssigkeit ablagern könnte, entwickelt sich ein starker, schmerzhafter Druck. Dadurch kann sich die Verbindung zwischen Horn und Knochen lösen. Im schlimmsten Fall kommt es zur Absenkung des Knochens (des „Hufbeins“).

Das Hufbein löst sich komplett von der Hornkapsel, und das Pferd „schuht aus“: Die gesamte Hornschale löst sich ab. Dabei leidet das Pferd unter enormen Schmerzen. Kein Wunder, schließlich lastet ein Eigengewicht von etwa 500 Kilo auf den Hufen. Dieser Druck kann im Extremfall zu so großen Schmerzen führen, dass das Pferd sogar eingeschläfert werden muss.

Die Hufrehe bei Pferden

Im Video sehen Sie in einer 3-D Animation die Entstehung und Auswirkungen der Laminitis. Die Hufrehe ist eine sehr häufige und äußert schmerzhafte Erkrankung der Pferdehufe. Die Folgen können sogar bis hin zum Einschläfern des Pferdes führen, um dem Tier die enormen Schmerzen zu ersparen.

Welche Symptome hat eine Hufrehe?

Eine Hufrehe ist nicht immer einfach zu erkennen. Manchmal wird sie auch mit dem Hufrollen-Syndrom (umgangssprachlich „Hufrolle“) verwechselt – einer von mehreren anderen möglichen Pferdekrankheiten im Bereich der Füße. Da auch eine Arthrose Pferd oder Fohlen auf ähnliche Art leiden lässt, kommt es hier ebenfalls hin und wieder zu Verwechslungen.

Eines der ersten Symptome einer Hufrehe ist ein steifer Gang des Pferdes. Zuerst kühlen die Hufe wegen der mangelnden Durchblutung aus, später werden sie wegen der entzündeten Huflederhaut eher warm. Der oberste Rand des Hufes, der Kronrand, schwillt zudem an.

Im akuten Fall sind Puls, Temperatur und Atemfrequenz erhöht, und das Pferd ist an den Hufen druckempfindlich. Oft schwitzen und zittern die Tiere aufgrund der Schmerzen. Das kranke Pferd geht deutlich lahm, vor allem Wendungen auf hartem Boden fallen ihm schwer. Bei zu starken Schmerzen legen sich die Pferde sogar hin. Nötigen Sie das Tier bei einer akuten Hufrehe nicht aufzustehen, sondern rufen Sie direkt einen Tierarzt!

Betroffen sind meistens beide Vorderhufe, die Hinterhufe eher seltener. Bei einer leichten Rehe entlastet das Pferd die Beine meist abwechselnd. Bei stärkeren Schmerzen nimmt es die typische „Rehe-Stellung“ ein: Es schiebt die Hinterbeine unter den Körper, krümmt den Rücken nach oben und stellt die Vorderbeine nach vorne. So versucht das Pferd, die schmerzhaften Sohle und Zehe zu entlasten und verteilt das Gewicht stattdessen eher auf die Fußballen und die Trachten. Das sind der hintere Teil des Hufes, etwa vergleichbar mit der Ferse beim Menschen.

Allianz - Die typische „Rehe-Stellung“ und die normale Haltung des Pferdes in einer Grafik.

Auch am Huf zeigt sich dann die Folge der Rehe: Er verformt sich, weil die Blutversorgung an der Zehe vermindert ist. Dazu gibt es die typischen „Rehe-Ringe“, die von vorne oben nach hinten unten verlaufen. Laien erkennen sie nicht unbedingt. Aber für einen Tierarzt sind sie ein sicheres Indiz für die Erkrankung.

Allianz - Wie erfolgt die Behandlung der Rehe? Ein von Hufrehe befallener Huf.

Die Ursachen der Hufrehe

Wie so oft gibt es auch bei dieser Krankheit mehrere mögliche Ursachen: Die Ernährung oder Medikamente können genauso einen Schub auslösen wie Stoffwechselstörungen oder eine Kolik. Auch die Hormonstörung „Cushing Syndrom“ kann Hufrehe verursachen.

Am häufigsten sind jedoch Fütterungsfehler. Hat ein Pferd zum Beispiel zu große Mengen Gras oder Getreide gefressen, so können diese möglicherweise im Magen nicht ausreichend verarbeitet werden und landen – zu wenig verdaut – im Darm. Mit der Folge, dass die dort vorhandenen Bakterien absterben – und ihre giftigen Bestandteile freisetzen, was zu gefährlichen Reaktionen an den Gefäßen führt – sehr häufig an denen der Hufe.

Derartige Vergiftungen können auch giftige Kräuter und Pflanzen hervorrufen, welche das Pferd auf der Weide frisst, in unseren Breiten sind dies vor allem Jakobs-Kreuzkraut oder Johanniskraut. Auch schnelles Trinken von großen Mengen kaltem Wasser kann dem Darm zu schaffen machen.

Allianz - Jakobs-Kreuzkraut sind in Deutschland häufig vorkommende Wiesenkräuter. Sie haben gelbe Blüten und sind für Pferde giftig.

Auch zu hoch konzentrierte oder lang andauernde Medikamenten-Gaben können eine Hufrehe auslösen. Umso wichtiger ist es, dass jede medizinische Behandlung vom Tierarzt verordnet wird und nicht in Eigenregie erfolgt.

Seltenere Ursachen für eine Rehe sind Koliken, also Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, andere Infektionen oder eine Überbelastung des Bewegungsapparates durch einen harten Boden.

Therapie bei Hufrehe: So können Sie Ihrem Pferd helfen

Hufrehe ist eine Erkrankung, bei der Sie für eine erfolgreiche Therapie immer einen Tierarzt hinzuziehen müssen. Da die Hufrehe dem Pferd enorme Schmerzen verursacht, sollten Sie zu Beginn der Erkrankung die Hufe kühlen. Bis zum Eintreffen des Arztes könnten Sie die Hufe beispielsweise in mit Eiswasser gefüllte Eimer stellen – am besten mit ausreichend viel Sand aufgeschüttet, damit das Tier im Eimer weich steht.

Der Tierarzt wird dann entzündungshemmende Medikamente geben, um dem Pferd die Schmerzen zu nehmen. Außerdem sollte Sie dem Tier das Laufen so angenehm wie möglich machen: So können Sie die Box tief und weich mit Sand und Spänen einstreuen. Generell wird dem Pferd eher Ruhe verordnet, da ihm Bewegung enorme Schmerzen bereitet.

Die Rheinländerin Larissa Thiel ist Besitzerin von „River Dance“, einem ehemaligen Sportpferd, das nach einer Rehe-Erkrankung nur noch freizeitmäßig geritten wird. Sie kennt die Maßnahmen, die im Anschluss an eine akute Hufrehe nötig sind. „Die Ernährung sollte der Erkrankung angepasst werden: möglichst kein energiereiches Futter, stattdessen hauptsächlich Stroh und Heu. Wenn Kraftfutter gefüttert werden soll, eignen sich getreidefreie Mischungen. Gerade hierbei muss man Geduld haben. Vielen Pferden schmeckt diese Art von Futter zunächst gar nicht.“

Allianz - Behandlung der Hufrehe: Drei Pferde fressen Heu an einem Futterstand auf der Weide.

Um den Hauptgrund einer Hufrehe, das schnelle Fressen großer Mengen frischen Grases zu verhindern, sollte das Pferd nur dosiert auf die Weide. Denn Gras enthält in großen Mengen den Mehrfachzucker Fruktan und Stärke. Im Darm des Pferdes können beide Stoffe zu Problemen mit den dort angesiedelten Bakterien führen, die sich dann bis hinunter in die Hufe auswirken.

Je schneller eine Hufrehe behandelt wird, desto größer die Chancen auf Heilung. Einen akuten Reheschub bewältigt der Tiermediziner gemeinsam mit einem Hufschmied in drei bis sieben Tagen mit einer etwa vierwöchigen Nachbehandlung. Im Falle einer Hufbein-Senkung dauert die Heilung jedoch wesentlich länger. Sie ist dann frühestens nach sechs Monaten möglich. Jedoch ist die Erkrankung an Hufrehe sehr individuell, und jeder Patient benötigt genau abgestimmte therapeutische Maßnahmen.

Übrigens bleiben einmal erkrankte Pferde ihr Leben lang anfällig für Hufrehe. Immer wieder wird die Erkrankung auch chronisch, heilt also zunächst aus, ist aber nie wieder ganz loszuwerden beziehungsweise kehrt schnell zurück. Für „River Dance“ und Larissa Thiel bedeutet das: „Leider darf ,Dancy’ nie wieder mit den anderen Pferden auf die Weide.  Das gefällt ihm natürlich gar nicht, aber dafür darf er leben. Viele Pferde, die an Hufrehe erkranken, können das nicht. Immerhin darf er ein paar Minuten am Tag an der Hand grasen.“

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