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Sturz auf Kopf: Kinder und Erwachsene sollten immer zum Arzt
Kopf­verletzungen 

Sturz auf den Kopf: Danach immer zum Arzt? 

Sturz auf den Kopf – wann zum Arzt oder der Ärztin? Diese Frage stellen sich vor allem Eltern von Kindern. Nachdem Erste Hilfe geleistet wurde, sollten sich sowohl Erwachsene als auch Kinder immer medizinisch untersuchen lassen. Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Bewusstlosigkeit und neurologische Ausfälle sind Symptome, die nach einem Sturz auf den Kopf auf eine Gehirnerschütterung oder Hirnblutung hinweisen. Langfristige Schädigungen treten nach einem Sturz auf den Kopf zum Glück seltener auf. Sind sie dem Unfall eindeutig zuordenbar, leistet die Unfallversicherung.
Gut zu wissen: Kontrolle 
Nach einem Sturz auf den Kopf sollte man immer zur Ärztin oder zum Arzt gehen. Denn auch wenn keine offensichtliche Verletzung zu sehen ist, kann es zu einer Verletzung innerhalb des Kopfes gekommen sein, die im schlimmsten Fall lebensgefährlich ist.
Gehen Sie deswegen auf Nummer sicher und lassen Sie den Sturz medizinisch untersuchen. Egal, ob es sich um einen Sportunfall mit Sturz auf den Hinterkopf handelt, sich anhaltende Kopfschmerzen nach einem Kopfstoß bemerkbar machen oder Symptome einer Gehirnerschütterung bei einem Kind nach Sturz von der Spielplatz-Schaukel auftreten.
Ver­sicherung
Ihre private Unfallversicherung oder Kinderunfallversicherung leistet, wenn bei Ihnen oder Ihrem Kind infolge eines Sturzes auf den Kopf ein Invaliditätsgrad zurückbleibt. Das ist der Fall, wenn die betroffene Person unfallbedingt dauerhaft körperlich oder psychisch eingeschränkt bleibt.

Bei einer leichten Gehirnerschütterung sind langfristige Folgeschäden in der Regel nicht zu erwarten. Dennoch ist ein Arztbesuch besonders bei Kleinkindern wichtig, da sie nicht in der Lage sind, ihre Beschwerden zu kommunzieren. Mit einer Allianz Unfallversicherung helfen Ihnen in solchen Fällen die Unfallberater:innen. Er begleitet Sie während des gesamten Genesungsprozesses und unterstützt zum Beispiel bei der Beschaffung von Hilfsmitteln, damit Sie und Ihre Familie schnell wieder zurück in den Alltag finden.

Kommt es durch den Unfall doch zu einer dauerhaften körperlichen oder geistigen gesundheitlichen Einschränkung, unterstützt Sie die Unfallversicherung mit einer einmaligen Kapitalleistung, die Sie gegen die finanziellen Folgen eines Unfalls individuell absichert. Je nach Tarif und gewählten Zusatzbausteinen können Sie so auch von Leistungen wie der Unfallrente oder dem Rundum Service profitieren.

Warum eine Unfallversicherung sinnvoll ist? Sie schützt vor finanziellen Folgen durch einen Unfall und steht Ihnen ab der ersten Minute zur Seite. Die Notfallleistungen decken beispielsweise auch Krankenrücktransport, Bergungskosten oder Dolmetscher:innen bei Krankenhausaufenthalten im Ausland ab.

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Symptome
Bei einem Sturz auf den Kopf kann es zu offensichtlichen Verletzungen wie Schwellungen, Blutergüssen oder blutenden Wunden kommen. Aber auch das Gehirn kann geschädigt werden. Je heftiger der Sturz, desto größer ist die Gefahr eines Schädelhirntraumas (Gehirnerschütterung) oder einer Hirnblutung.
  • Was ist eine Gehirnerschütterung?

    Eine Gehirnerschütterung ist ein leichtes Schädelhirntrauma (SHT), das durch den Aufprall des Gehirns an die Schädelwand ausgelöst wird. Meist entstehen Gehirnerschütterungen durch einen Sturz oder Schlag auf den Kopf. Eine Gehirnerschütterung hat meist keine langfristigen Folgen für verletzte Personen.

    Was Sie bei einer Gehirnerschütterung tun sollten: umgehend zu einer Arztpraxis oder ins Krankenhaus gehen. Je nach Schwere des Schädelhirntraumas bleiben Sie 24 Stunden zur Überwachung im Krankenhaus und bekommen Bettruhe verordnet.

    Typische Symptome einer Gehirnerschütterung:

    • Starke Kopfschmerzen
    • Übelkeit
    • Bewusstlosigkeit und Benommenheit
    • Schwerhörigkeit und Sprachstörungen
    • Fieber
    • Nasen- und Ohrenbluten

    Bei Gehirnerschütterung-Symptome bei Kindern sind zudem Teilnahmslosigkeit, Unruhe, anhaltendes Weinen und fehlender Spieltrieb.

  • Was ist eine Hirnblutung?

    Eine Hirnblutung kann durch einen Sturz oder Schlag auf den Kopf aufgelöst werden und im schlimmsten Fall lebensgefährlich sein. Die Blutung entsteht, wenn im Kopf ein Blutgefäß verletzt wird, reißt oder platzt. Besteht das Risiko einer Hirnblutung, sollten Sie umgehend ins Krankenhaus gehen und sich dort unter Beobachtung stellen lassen.

    Wie lange nach Sturz kann Hirnblutung auftreten? Bis zu 48 Stunden besteht die Gefahr, dass Blutungen im Gehirn unbemerkt eintreten.

    Typische Symptome für eine Hirnblutung sind:

    • Starke Kopfschmerzen
    • Bewusstlosigkeit und Benommenheit
    • Schwindel
    • Übelkeit
    • Neurologische Ausfälle (z. B. Taubheitsgefühl, Lähmungen oder Sprachstörungen)
    • Fieber
Mögliche Schädigungen 
Bleibende Schäden sind bei einem Sturz auf den Kopf zum Glück eher selten. Meist heilen Gehirnerschütterungen und harmlose Verletzungen am Kopf innerhalb weniger Wochen ohne Langzeitfolgen ab.

Kommt es nach einem Sturz auf den Kopf zu einer Hirnblutung oder schweren Schädigung, die nicht oder falsch behandelt wurde, können diese Langzeitfolgen auftreten:

  • Sprachliche Beeinträchtigungen
  • Schwindel, leichte Ermüdbarkeit, Verlangsamung
  • Störung der Wahrnehmung, Konzentration, Orientierung und des Gedächtnisses
  • Neglect (Aufmerksamkeitsstörung, bei der Betroffene eine Körperhälfte vernachlässigen)
  • Psychische Veränderungen (z. B. depressive Verstimmungen, Lethargie)
  • Gesichtsfeldausfälle
  • Störung der Feinmotorik
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Erste Hilfe 
Sind Sie selbst beispielsweise bei einem Fahrradunfall auf den Kopf gestürzt? Oder beobachten andere Personen, die sich bei einem Skiunfall am Kopf verletzten? Bewahren Sie Ruhe und helfen dann der betroffenen Person.
  1. Person sichern: Achten Sie darauf, dass die verletzte Person bequem und sicher sitzt oder liegt.
  2. Wunden säubern: Reinigen Sie blutende Wunden vorsichtig und verarzten Sie kleine Verletzungen. Bei großen oder klaffenden Wunden: Blutung stoppen und zum Arzt bzw. zur Ärztin gehen.
  3. Rufen Sie den Krankenwagen: Ist die Person bewusstlos, benommen oder benimmt sich komisch, sollten Sie umgehend in die Notaufnahme gehen oder einen Krankenwagen rufen.
  4. Gehen Sie zum Arzt oder zur Ärztin: Lassen Sie die Verletzung bei starken Schlägen oder Stürzen von Mediziner:innen untersuchen – auch, wenn sich die verletze Person gut fühlt. Das Risiko einer unbemerkten Gehirnerschütterung oder Hirnblutung ist immer gegeben.
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