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Kurz erklärt in 30 Sekunden
  • Alle Jahre wieder liegen Geschenke unter dem Weihnachtsbaum, die nach dem Auspacken doch nicht gefallen. Der Um­tausch des unge­lieb­ten Prä­sents ist da ein nahe­liegender Gedanke. Doch nicht jedes Ge­schenk kann ohne Wei­te­res umgetauscht werden. 
  • Um einen Umtausch zu verhindern, grei­fen viele auf einen Gutschein als Ge­schenk zurück. Schließ­lich kann sich der Beschenkte so das kaufen, was er wirk­lich möchte. Doch diese sind nur begrenzt gültig.
  • Bei Fragen zum Thema Umtausch steht Ihnen die Rechtsschutzversicherung gerne zur Sei­te.
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Gut zu wissen

Jahr für Jahr finden immer mehr Gutscheine ihren Weg unter den Weih­nachts­baum. Gerät der Gutschein dann in Vergessenheit, stellt sich spä­tes­tens bei der Wieder­entdeckung die Frage, ob der Gutschein noch gültig ist.

Grundsätzlich verjähren Gutscheine – wie jeder andere zivilrechtliche Anspruch auch – nach drei Jahren. Ge­rech­net wird dabei ab Ende des Jahres, in dem der Gut­schein ausgestellt wurde.

Händler dürfen auch kürzere Fristen festlegen, müssen sich dann aber an be­stim­mte Regeln halten. Eine Ver­kürzung der Laufzeit ist vor allem bei Gut­schei­nen für Dienst­leistungen der Fall. Ein Gutschein für einen Fri­seur­besuch kann also beispielsweise weniger als drei Jahre gültig sein, weil davon auszugehen ist, dass die Kos­ten für Strom, Personal etc. mit der Zeit steigen. Eine Frist von unter einem Jahr ist dennoch unzulässig. Es sei denn, der Gutschein ist für eine bestimmte Ver­an­stal­tung an einem bestim­mten Tag datiert.

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Rückgabe
Ein Recht auf Umtausch gibt es an und für sich nicht. Jedenfalls nicht beim Händler vor Ort – nimmt der Verkäufer die Ware trotzdem zurück, dann aus reiner Kulanz. Deshalb besteht für ihn auch keine Verpflichtung Bargeld aus­zu­hän­di­gen. Er kann stattdessen zum Beispiel einen Gut­schein ausstellen.

Wenn das Geschenk online gekauft wurde, haben Sie ein Widerrufsrecht von 14 Tagen. Diese zweiwöchige Frist be­ginnt nach Erhalt der Ware. Es gibt allerdings Waren, die auch beim Online­kauf vom Umtausch aus­ge­schlos­sen sind. So zum Beispiel bei CDs oder DVDs, deren Ver­sie­gel­ung geöf­fnet wurde. Auch Spe­zial­an­fer­ti­gungen können nicht um­ge­tauscht wer­den.  

Gut zu wissen: Bei mangelhaften oder be­schä­dig­ten Geschenken ist der Ver­käu­fer – egal ob im Einzelhandel oder bei Online-Bestellungen – bis zu zwei Jahren nach dem Verkauf ge­setz­lich verpflichtet, die Ware zu er­set­zen oder nach­zu­bes­sern. Einen Kas­sen­bon brauchen Sie für die Re­kla­ma­tion nicht unbedingt. Sie müssen ledig­lich be­wei­sen, wann Sie die Ware wo ge­kauft haben. Dafür reicht zum Beispiel ein Konto­aus­zug, wenn Sie mit Karte bezahlt haben, oder ein Zeuge, der beim Ladenkauf anwesend war.

Mann in Anzug mit Headset
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