0800 4 720 123 Mo bis Fr 8 - 20 Uhr

Fahrrad reparieren: Wann zahlt die Versicherung?

Was die Versicherungen bei Fahrradschäden und Reparaturen leisten.
Eine Frau repariert ein umgedrehtes Fahrrad

Ein Fahrradschaden kann schnell teuer werden. Gut, wenn Sie sich über die Reparaturkosten keine Sorgen machen müssen: Mit unserer Hausratversicherung, optional ergänzt um einen passenden Zusatzbaustein, ist Ihr Fahrrad gegen Beschädigungen durch alle versicherten Gefahren abgesichert. Im Schadenfall übernehmen wir die Kosten für die Reparatur. Ist das Fahrrad nicht mehr reparierbar, erstatten wir Ihnen den Neuwert. So bleiben Sie auch nach einem Schaden finanziell auf der sicheren Seite.

Bei der Allianz zählt Ihr Fahrrad zum Hausrat und ist somit in der Hausratversicherung mitversichert. Wir übernehmen je nach vereinbarten Leistungen bei einem Schaden an Ihrem Fahrrad die Reparaturkosten oder ersetzen es Ihnen im Falle eines Totalschadens zum Neuwert.

Bei unserer Hausratversicherung haben Sie  folgende Optionen einer Fahrradversicherung:

  • Hausratversicherung: Schon ab dem Tarif Basis übernehmen wir die Reparaturkosten, falls Ihr Fahrrad durch die versi­cherten Gefahren, wie Leitungswasser, Brand oder Sturm beschädigt wurde. Wird das Fahrrad bei einem Schaden komplett zerstört oder bei einem Einbruch oder Raub gestohlen, erstatten wir Ihnen die Kosten des Neuwerts des Rades. 
  • Hausratversicherung plus Zusatzbaustein "Fahrradschutz": Mit dem Zusatzbaustein Fahrradschutz ist Ihr Rad zusätzlich noch bei einfachem Diebstahl unterwegs – wenn es etwa an der Bahnhaltestelle angeschlossen war. Den Zusatzbaustein können Sie in den Tarifen Basis bis Komfort optional wählen.
  • Hausratversicherung plus Zusatzbaustein "Fahrrad-Kasko": Mit dieser Fahrradversicherung ist Ihr Rad gegen Schäden jeglicher Art versichert – außer dieser ist explizit ausgeschlossen, wie z. B. Verschleiß. Mit der Fahrrad-Kasko übernehmen wir daher sämtliche Reparaturen nach versicherten Schäden, also auch Schäden die etwa bei einem Sturz passiert sind oder bei Fahren in unebenenem Gelände. Der Zusatzbaustein Fahrradschutz ist nur im Tarif Premium optional abschließbar.
  • Berechnen Sie Ihren Tarif und vergleichen Sie, welche Absicherung für Ihr Fahrrad am besten zu Ihnen passt.

  • Sie wünschen noch eine persönliche Beratung zur Hausrat-, inklusive Fahrradversicherung? Wir sind gerne für Sie da.

  • Alle Infos und Optionen, wie Sie Ihre Räder bei uns versichern könnnen.

Gegenstandsversicherung: Ihr Rad ist mit unserem Gegenstandsschutz ab dem Tarif Komfort auch gegen Beschädigungen durch etwa einen Unfall, Sturz oder durch Dritte, versichert. Die Allianz übernimmt im Falle eines Schadens die Reparaturkosten bis zur festgelegten Deckungssumme von bis zu 20.000 Euro. Alle Arten von Diebstahl sind ebenfalls abgedeckt.

Privat-Haftpflicht: Verursacht jemand unbeabsichtigt einen Schaden an Ihrem Fahrrad, übernimmt in der Regel die private Haftpflichtversicherung des Verursachers oder der Verursacherin die Kosten für die Reparatur Ihres Fahrrads. Umgekehrt übernimmt Ihre private Haftpflichtversicherung die Reparaturkosten, wenn Sie ein fremdes Fahrrad aus Versehen beschädigt haben.

Wenn Sie einfache Schäden an Ihrem Fahrrad selbst reparieren, halten sich die Kosten meist in Grenzen und hängen vorwiegend von den benötigten Ersatzteilen und Werkzeugen ab. Ein neuer Schlauch kostet beispielsweise etwa 5 bis 10 Euro, Bremsbeläge gibt es ab 10 bis 20 Euro, und Ketten liegen je nach Modell zwischen 15 und 40 Euro. Falls Sie spezielles Werkzeug wie einen Ketten­nieter oder Drehmomentschlüssel bisher nicht besitzen, können einmalige Anschaffungskosten von 20 bis 50 Euro hinzukommen.

Die Kosten einer Fahrradreparatur in der Werkstatt hängen von Aufwand, Materialkosten und der gewählten Werkstatt ab. Achten Sie bei der Auswahl der Fach­werkstatt auf Kundenrezensionen in Online-Portalen oder Empfehlungen aus der Rad-Community. Besonders bei E-Bikes oder hochwertigen Schaltungen sind spezialisierte Werkstätten empfehlenswert. Eine gute Werkstatt gibt Ihnen vorab eine Kostenschätzung ab und erläutert, welche Arbeiten nötig sind. Sie verwendet Originalteile und gibt auf Reparaturen eine Garantie.

Tipp: Manche Werkstätten haben lange Wartezeiten – vorwiegend im Frühjahr. Eine Terminvereinbarung kann sinnvoll sein.

Einige Preisbeispiele finden Sie in der folgenden Tabelle:

Wischen um mehr anzuzeigen

Art der Reparatur
Ungefähre Kosten
Bremsen einstellen ca. 10 -30 €
Hydraulische Bremsen entlüften ca. 30-50 €
Schaltung einstellen ca. 15-40 €
Laufrad zentrieren ca. 20-50 €
Innenlager wechseln ca. 30-80 €
Kettenwechsel (je nach Kettenart) ca. 20-50 €
Rahmenreparatur (je nach Rahmenart) ca. 40-450 €

Auch wenn viele Reparaturen am Fahrrad selbst durchgeführt werden können, gibt es Situationen, in denen der Gang zur Fachwerkstatt ratsam ist. Etwa dann, wenn sich die Ursache eines Problems nicht eindeutig bestimmen lässt – etwa, wenn das Rad ungewohnte Geräusche macht oder trotz Justierung die Bremsen nicht mehr richtig funktionieren. Auch bei technischen Komponenten wie hydraulischen Bremsen ist Vorsicht geboten, da eine unsach­gemäße Handhabung zu teuren Folgeschäden führen kann.

  • Rahmenschäden: Ein verbogener oder rissiger Rahmen kann die Stabi­lität gefährden. Fachwerkstätten haben das nötige Equipment, um Schäden zu bewerten und gegebenenfalls zu reparieren.
  • Hydraulische Bremsen: Das Entlüften und Befüllen hydraulischer Bremsen erfordert Spezial­werkzeug und Fachwissen.
  • Tretlager und Innenlager: Defekte Lager oder knackende Geräusche sollten Sie in die Werkstatt bringen, da eine unsachgemäße Montage zu Folgeschäden führen kann.
  • Gangschaltung komplexer Schaltsysteme: Während einfache Justierungen selbst möglich sind, erfordern elektronische oder hochwertige mechanische Schaltungen, präzise Einstellungen.
  • E-Bike Reparaturen: Arbeiten an der Elektronik oder dem Motor sollten Sie Fachleuten überlassen, da falsche Eingriffe zu Sicherheitsrisiken oder Garantieverlust führen können.
  • Speichen- und Laufradprobleme: Das Einspeichen und Zentrieren eines Laufrads benötigt Erfahrung und spezielles Werkzeug, um eine gleichmäßige Spannung zu gewährleisten.
  • Lager an Gabel oder Steuersatz: Defekte oder falsch eingestellte Steuersätze können die Lenkung beeinträchtigen. Lassen Sie diese von Fachleuten korrigieren.

Kleine Schäden an Ihrem Fahrrad lassen sich problemlos selbst beheben, und auch viele Komponenten können Sie mit geringem Aufwand nachjustieren oder neu einstellen. Dazu gehören Lenkung, Sattel, Bremsen, platte Reifen, Gangschaltung, Fahrradkette und Beleuchtung. Wenn Sie Ihr Fahrrad selbst reparieren möchten, benötigen Sie eine Grund­ausstattung an Werkzeugen, mit denen sich die häufigsten Wartungs- und Reparaturarbeiten erledigen lassen.

Die folgenden Basics an Werkzeug und Material sollten Sie für die Fahrradreparatur zu Hause haben:

  • Multitool oder Inbusschlüssel-Set: Enthält gängige Sechskant- und Torx-Größen (z. B. 4, 5, 6 mm und T25) für die meisten Schrauben am Fahrrad.
  • Schraubendreher (Kreuz und Schlitz): Zum Einstellen von Schaltung und Bremsen oder für kleinere Schrauben.
  • Maul- oder verstellbarer Schraubenschlüssel: Falls Ihr Fahrrad noch Muttern an den Laufrädern oder Pedalen hat.

Gangschaltung nachjustieren: Schaltwerk einstellen

Streikt Ihre Kettenschaltung, ist das potenziell gefährlich. Beim Durchrutschen der Kette beispielsweise kann es leicht zu einem Sturz kommen. Wie Sie das Schaltwerk einstellen, erfahren Sie im Video. Die einzelnen Schritte, die Sie dabei beachten müssen:

  • Betätigen Sie die Kurbel und drücken Sie das Schaltwerk bis zum oberen Anschlag. Achten Sie darauf, ob die Kette dabei über das oberste Ritzel, also das größte Zahnrad, hinweg rutscht. Ist das der Fall, drehen Sie die Schraube "L" am Schaltwerk ein wenig hinein.
  • Bewegen Sie die Kurbel erneut und ziehen Sie das Schaltwerk auf den unteren Anschlag. Rutscht die Kette dabei nicht bis auf das kleinste Zahnrad, lösen Sie die Schraube "H" ein wenig.
  • Läuft die Kette beim Schalten insgesamt nicht sauber über die Ritzel, ist die Zugspannung zu locker. Um diese zu erhöhen, lösen Sie am Schaltwerk ein wenig die Stellschraube.
  • Alternativ – oder bei Bedarf auch zusätzlich – lässt sich die Seil­spannung auch über die Stellschraube direkt am Schalthebel anpassen.

Gangschaltung nachjustieren: Umwerfer einstellen

Den Umwerfer stellen Sie auf diese Weise korrekt ein:

  • Schalten Sie zunächst hinten auf das kleinste Ritzel.
  • Ziehen Sie nun den Umwerfer maximal heraus und prüfen Sie den Abstand zwischen äußerem Blech und Kette – er sollte ungefähr einen Millimeter betragen. Ist das nicht der Fall, justieren Sie die Schraube "H" am Umwerfer so, bis der Abstand erreicht ist.
  • Schalten Sie hinten auf das größte Ritzel. Dabei sollte vorn zwischen innerem Blech und Kette ebenfalls circa ein Millimeter Platz sein. Wenn dies nicht so ist, gelingt die Einstellung über die Schraube "L" am Umwerfer.
  • Im letzten Schritt optimieren Sie mithilfe der Stellschraube am Schalthebel die Seilspannung.

Beleuchtung reparieren

Immer mehr Fahrräder sind mit einem komfortablen Nabendynamo und LED-Scheinwerfern ausgestattet. Bemerken Sie einen Defekt, haben Sie mehrere Möglichkeiten:

  • Rost an Steck- und Klemmverbindungen: Hier hilft feines Schmirgelpapier oder ein kleiner Schraubenzieher, mit dem Sie den Rost abkratzen. Tipp: Ist der Rost an den Kontaktstellen entfernt, fetten Sie diese gut ein.
  • Kabelriss: Legen Sie die beiden gerissenen Enden frei. Verzwirbeln Sie die Drähte miteinander und setzen Sie ein Stück Schrumpfschlauch darauf, das Sie mit einem Feuerzeug erhitzen und dadurch verschließen.
  • Birne defekt: Funktioniert das Standlicht bei Ihrem Fahrrad nicht, kann es daran liegen, dass die vordere Birne kurz vor dem Durchbrennen ist. Ihr Stromverbrauch ist dann so hoch, dass sich der Speicher des Standlichts nicht mehr aufladen kann. Da hilft nur eins: eine neue Glühbirne!
  • Nässeschaden: Bei Seitenläuferdynamos kann Feuchtigkeit die Stromzufuhr unterbrechen. Wechseln Sie die Laufröllchen oder ziehen Sie Gummiläppchen mit gutem Profil über das Röllchen.

Platten Reifen austauschen

Um eine Reifenpanne mit Flickzeug zu beheben, sollten Sie ein paar Dinge beachten:

  • Rad ausbauen: Bei modernen Fahrädern lassen sich die Laufräder ganz einfach durch Öffnen eines Schnellspanners ausbauen. Bei anderen Modellen lösen Sie die entsprechenden Befestigungsschrauben und nehmen das Laufrad aus der Halterung heraus.
  • Mantel entfernen: Besorgen Sie sich mindestens zwei Reifenheber. Schieben Sie das gebogene Ende so unter den Mantel, dass Sie ihn von der Felge weg hebeln können. Klemmen Sie den Haken des Reifenhebers in einer Speiche ein. Wiederholen Sie den Vorgang so lange, bis der Reifen sich löst.
  • Schlauch prüfen: Nehmen Sie den Fahrradschlauch von der Felge ab und pumpen Sie ihn mit einer Luftpumpe auf. Achten Sie darauf, wo die Luft austritt. Markieren Sie die Stelle und reparieren Sie den Fahrradschlauch nach der Anleitung des Flickzeugs.
  • Mantel checken: Bevor Sie den Schlauch wieder einsetzen, sollten Sie das Innere des Fahrradreifens nach Steinchen, Dornen oder anderen spitzen Gegenständen absuchen und diese entfernen.
  • Fahrradschlauch einsetzen: Montieren Sie den Schlauch wieder auf der Felge, drücken Sie ihn vorsichtig in den Reifen und pumpen Sie ihn leicht auf. Zwischendurch bringen Sie ihn im Mantel immer wieder in die richtige Position.
  • Mantel aufs Laufrad ziehen: Montieren Sie nun mithilfe der Reifenheber den Mantel wieder auf der Felge.
  • Rad einbauen: Zu guter Letzt setzen Sie das Laufrad wieder ein und ziehen die Schraube oder Schnellspanner fest, bevor Sie den Reifen wieder voll aufpumpen. Geschafft: Ihr Bike rollt nun wieder!

Fahrradlenker und Vorbau justieren

Sitzt der Lenker zu tief, kann dies auf Dauer zu Nacken- oder Rückenschmerzen führen. Um die Höhe des Lenkers zu verändern, lockern Sie seine Befestigungsschraube und stellen Sie ihn höher oder niedriger. Je nach Lenkertyp lässt sich auch der Neigungswinkel verstellen.

Bringt beides keine Besserung, können Sie einen anderen Fahrradlenker ausprobieren. Dafür montieren Sie den alten zunächst ab, indem Sie sämtliche Armaturen entfernen und die Schrauben am Ende des Vorbaus lösen. Setzen Sie anschließend den neuen Lenker ein, montieren Sie Schalt- und Bremshebel – und testen Sie.

Alternativ oder als Ergänzung zu einem neuen Lenker können Sie auch den Vorbau austauschen. Lösen Sie dazu die Schraubverbindungen zum Lenker und zum Gabelschaft sowie die sogenannte Aheadkappe. Nun können Sie den Vorbau problemlos abnehmen und durch einen neuen austauschen. Setzen Sie zunächst die Aheadkappe wieder ein, schrauben Sie den Vorbau am Gabelschaft fest und montieren Sie den Lenker.

Sattelhöhe einstellen

Auch ein falsch eingestellter Sattel kann Rückenschmerzen verursachen. Möchten Sie den Fahrradsattel etwas verstellen, justieren Sie ihn zunächst in seiner Neigung. Lockern Sie dazu die Klemmschrauben, legen Sie eine Wasserwaage auf den Sattel und richten Sie ihn waagerecht aus. Anschließend ziehen Sie die Schrauben wieder fest.

Überprüfen Sie nun die Höhe des Sattels. Setzen Sie sich aufs Rad (am besten hält eine zweite Person das Rad fest), bringen Sie ein Pedal in die tiefste Position und stellen Sie Ihre Ferse darauf. Für die optimale Höhe sollte das Bein in dieser Haltung durchgedrückt sein. Muss der Fahrradsattel dafür tiefer oder höher gestellt werden, lockern Sie die Befestigungsschrauben an der Sattelklemmung, richten den Sattel aus und ziehen die Schrauben wieder an.

Bremsen einstellen

Die am häufigsten verbaute Fahrradbremse ist die sogenannte V-Brake oder Felgenbremse. Ihre Bremskraft wirkt direkt auf die Felgen. Damit sie zuverlässig funktioniert, müssen die Bremsschuhe optimal sitzen, dürfen die Bremsbeläge nicht zu sehr abgenutzt sein und sollten sich die Bremsarme fast gleichzeitig bewegen.

  • Abstand zwischen Bremsbacken und Felge einstellen: Der Abstand der Bremsbacken zur Felge lässt sich über Schrauben an der Seite der V-Brake einstellen. Drehen Sie die Schraube zunächst vier bis fünf Umdrehungen heraus. Drücken Sie anschließend die Bremsbacken fest an die Felge und achten Sie darauf, dass die Bremsschenkel parallel sind. Nun schließen Sie die Schraube so fest, dass die Bremsgummis ein bis zwei Millimeter von der Felge abstehen.
  • Bremsbeläge wechseln: Über eine Schraube am Bremsbelag lässt sich der Belag problemlos aus der Halterung lösen. Nutzen Sie den Ausbau, um den Bremskörper zu reinigen, und setzen Sie anschließend den neuen Belag ein. Um die Fahrradbremse optimal einzustellen, brauchen Sie ein wenig Geduld. Setzen Sie zunächst den Belag waagerecht auf die Felge auf. Haben Sie ihn so positioniert, dass er weder übersteht noch schleift, fixieren Sie ihn über die Schraube. Die Feineinstellung erfolgt im nächsten Schritt über kleine Federschrauben am Bremshebel.
  • Bremshebel einstellen: Bremshebel sind über eine Klemmschraube am Innenrand der Griffe am Lenker montiert. Möchten Sie die Position der Bremshebel verändern, öffnen Sie diese Schraubverbindung. Besitzen Sie ein neueres Fahrrad, ist am Bremshebel eventuell auch eine Schraube vorhanden, über die Sie den Abstand des Hebels zum Lenker einstellen können. Haben Sie die richtige Position der Bremshebel gefunden, können Sie nun noch über die Einstellschrauben, durch die das Bremsseil verläuft, dessen Länge und Spannung verändern und dadurch den Abstand der Bremsbeläge zur Felge optimieren.

Kette reparieren und reinigen

Für die Reparatur Ihrer Kette benötigen Sie: Verschleißlehre, Kette, Kettennieter, Zange fürs Kettenschloss, Lappen, Schmiermittel.

  • Fahrradkette ausbauen: Zunächst: Kettenschutz abbauen, falls vorhanden. Prüfen Sie dann, ob Ihre Fahrradkette ein Kettenschloss besitzt. Dabei handelt es sich um ein Glied, über das sich die Kette entweder per Hand oder mithilfe einer Zange aufmachen lässt. Ist kein Kettenschloss vorhanden, öffnen Sie die Kette an einem beliebigen Glied mit einem Kettennieter, indem Sie den Bolzen lösen. Möchten Sie die Kette weiterverwenden, achten Sie darauf, dass Sie den Bolzen nur bis zur Außenlasche herausschieben – so können Sie die Kette am Ende an dieser Stelle wieder schließen.
  • Alte Fahrradkette einbauen:: Drehen Sie die Kette so herum, dass die Seite, die vorher oben war, jetzt auf dem Kettenblatt aufliegt. Schließen Sie die Kette so, wie Sie sie geöffnet haben. Schalten Sie nun vorn und hinten auf das jeweils größte Ritzel und legen Sie die Kette auf die größten Kettenblätter.
  • Neue Fahrradkette einbauen: Um für eine neue Kette die richtige Länge zu finden, führen Sie die beiden Kettenenden zusammen. Liegen dabei mehrere Kettenglieder übereinander, sollten Sie die Kette mit einem Kettennieter kürzen. Achten Sie jedoch darauf, dass die Kette nicht zu straff sitzt, schließlich muss sie noch ins Schaltwerk eingespannt werden. Führen Sie dazu das hintere Ende durch den Schaltkäfig und legen Sie die Kette jeweils auf die kleinsten Ritzel, um sie ohne Spannung schließen zu können. Dafür drücken Sie einfach den Bolzen durch die Enden der beiden Kettenglieder.
  • Beschädigtes Kettenglied reparieren: Ist bei einer gerissenen Kette lediglich ein Glied beschädigt, müssen Sie nicht gleich die gesamte Kette austauschen, sondern brauchen nur das entsprechende Glied auszuwechseln.
  • Kette pflegen: Keinen Reiniger und kein Wasser verwenden, da dies zu Rostbildung führen kann! Stattdessen groben Schmutz mit einer alten Zahnbürste und altes Schmierfett mit einem trockenen Küchenhandtuch entfernen. Anschließend tragen Sie auf die Kette Ihres Fahrrads am besten zähes Kettenöl oder Trockenschmierstoff auf.
Haben Sie noch Fragen zur Fahrrad­versicherung?
Melden Sie sich bei dem Allianz Service
Schicken Sie uns Ihre Beratungsanfrage – wir melden uns bei Ihnen.
Finden Sie den passenden Tarif
Berechnen Sie Ihren Tarif zur Hausratversicherung mit Fahrradschutz.