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Das können Sie für Ihre Katze tun

Hat Ihre Katze Durchfall? Das sollten Sie wissen

Allianz - Katzendurchfall: Muntere Katze, liegend, gespannt

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Katzen & Durchfall im Überblick

So robust viele Katzen insgesamt sind: Beim Thema Verdauung sind Sie sehr empfindlich. Zahlreiche Ursachen können dazu führen, dass Ihre Katze Durchfall bekommt. Das sollten Sie wissen:

› Wovon können Katzen Durchfall bekommen?

› Der Ursache auf der Spur: Warum hat die Katze Durchfall?

› Hat die Katze Durchfall, besteht schnell die Gefahr des Austrocknens

› Der Gang zum Tierarzt

› Durchfall bei Katzen: Richtig vorbeugen

› So schützen Sie Ihre Wohnung

Wenig Zeit? Das Wichtigste in 30 Sekunden

Allianz - Stoppuhr mit Allianz Logo im Hintergrund
  • Dass bei Katzen Durchfall gelegentlich vorkommt, ist normal. Er ist unter anderem eine Art der Selbstreinigung, wenn die Tiere Haare ausscheiden, die sie verschluckt haben.
  • Hält er länger als 48 Stunden an, sollten Sie sofort zum Arzt gehen. Denn Durchfall führt bei Katzen rasch zur Austrocknung. Außerdem sind die möglichen Ursachen sehr vielfältig – von Stress bis zur Vergiftung.
  • Spezielle Elektrolytmischungen, die Sie ins Trinkwasser rühren können, sind meist die beste erste Hilfe.
  • Noch hilfreicher ist kluge Prävention: etwa, indem Sie Nassfutter nicht zu lange stehen lassen und darauf achten, was Sie auf dem Balkon oder im Garten anpflanzen.

Wovon können Katzen Durchfall bekommen?

Die Gründe sind meist von harmloser Natur, teils können aber auch schwerwiegendere Erkrankungen einen Durchfall bei Katzen auslösen.

Zunächst zur Einordnung: Als Durchfall wird die kurz- oder langfristige Abgabe von zu flüssigem Kot bezeichnet. Dabei sind Farbe und Konsistenz meist zweitrangig, und auch, wie oft die Katze untypisch kotet. Immer dann, wenn das Tier Kot ausscheidet, der flüssiger ist, spricht man von Durchfall. Dieser selbst ist nicht als Krankheit zu verstehen, sondern als Symptom, das einen Hinweis auf eine Krankheit darstellen kann. Bei Katzen kommt Durchfall gelegentlich vor. Nicht immer müssen Sie mit Ihrem Tier sofort einen Arzt konsultieren.

Anders verhält es sich, wenn das Problem öfter auftritt. Leichter, anhaltender Durchfall kann verschiedene Ursachen haben. Zu den häufigsten gehören Virusinfektionen, Bakterien (weil sich Ihre Katze bei Ihnen oder anderen Tieren angesteckt hat) und Wurmbefall. Seltener sind Vergiftungen, verursacht durch ungenießbare Pflanzen oder an Giftködern verendeten Mäusen.

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Der Ursache auf der Spur: Warum hat die Katze Durchfall?

Sabine Klötzer, Tierärztin aus Bergisch-Gladbach in NRW, mahnt erst einmal zur Ruhe: „Wenn die Katze einmal Durchfall hat, sollte man nicht gleich in Panik verfallen. Es können durchaus harmlose Ursachen dahinterstecken.“ Es gibt – abgesehen von Krankheiten – fünf typische Ursachen, wieso Katzen unter Diarrhö (so der medizinische Fachausdruck) leiden können:
  • Sauber schlecken
  • Freigängerkatzen
  • Futter
  • Medikamente
  • Stress
Sauber schlecken

„Katzen lecken sich häufig sauber“, erklärt Klötzer, „dadurch landen sehr viele Haare im Magen.“ Die Haare müsse der Körper wieder heraustransportieren. Es sei daher völlig normal, so die Tierärztin, dass diese ein- oder zweimal pro Woche per Durchfall ausgeschieden werden.

Freigängerkatzen

Wenn die Katze nicht nur im Haus, sondern auch im Freien unterwegs ist, kann ein gelegentlicher Durchfall ebenfalls vorkommen. Denn wenn der Freigänger ohne Beobachtung etwas frisst, was er nicht verträgt – Essensreste etwa, Vögel oder Mäuse – ist es durchaus möglich, dass der Körper das „Problem“ alleine löst.

Futter

Eine typische Ursache sei das Futter selbst, so die Veterinärin. Zunächst sollte man sich daher fragen, ob sich im Fressverhalten etwas verändert hat. Hat das Tier neues Katzenfutter oder Leckerlis erhalten? Dann könnte eine Futtermittel-Unverträglichkeit der Grund sein: Milch, Kuchen, Süßwaren, Brot und andere zucker- oder stärkehaltige Lebensmittel, die für uns leicht verdaulich sind, führen bei Katzen schnell zu Durchfall. Dies gilt sogar bei gesunden Tieren. Auch sehr ballaststoffreiche Kost kann problematisch sein. Das gleiche gilt für schwer verdauliche und eiweiß- oder fettreiche Tierbestandteile wie Lunge oder Schwarten. Eine kurze Fastenkur kann der Katze vielleicht helfen – aber bitte nie länger als einen Tag. Denn, auch das ist eine Besonderheit bei Katzen: Die Tiere müssen regelmäßig fressen, sonst können sie in kurzer Zeit Organschäden erleiden.

Medikamente

Neben der Ernährung könnten auch Medikamente, die Ihre Katze neuerdings nehmen muss, die Ursache sein. Haben Sie den Verdacht, kann am besten der Tierarzt helfen.

Stress

Katzen sind Gewohnheitstiere und reagieren daher bei Veränderungen schnell gestresst. Die eine Katze frisst nicht, die andere bekommt Durchfall, wenn sich in ihrem Umfeld spontan etwas ändert.

Hat die Katze Durchfall, besteht die Gefahr der Dehydrierung

Hält ein Durchfall länger als einen Tag an, müssen Sie reagieren: „Denn dann besteht die Gefahr des Austrocknens, weil die Katze schnell große Mengen Flüssigkeit sowie Elektrolyte wie Salze und Mineralstoffe verliert“, sagt Tierärztin Klötzer. Die seien aber lebensnotwendig, um wichtige Stoffwechselfunktionen im Körper aufrecht zu erhalten.

Haben Sie Verdacht, dass Ihre Katze dehydriert, sollten Sie den so genannten Hauttest machen: Ziehen Sie im Bereich des Rückens eine Hautfalte kurz hoch. Verschwindet diese binnen weniger Sekunden, ist alles in Ordnung. Bliebt die Falte bestehen, liegt bereits eine deutliche Austrocknung vor.

Die Diarrhö-Behandlung besteht zu Beginn oft darin, den Flüssigkeits- und Elektrolyt-Haushalt der Katze wieder auszugleichen. Falls sich die Katze gleichzeitig auch noch erbricht, legt der Tierarzt dafür eine Infusion. In der Regel geschieht dies aber unkomplizierter, nämlich durch Gabe elektrolythaltiger Pulver. Diese sind beim Tierarzt erhältlich und sollten in jeder heimischen Katzenapotheke ausreichend vorhanden sein. Sie können sie selbst in das Trinken der Katze einrühren. Achten Sie darauf, dass Ihrem Tier ständig Wasser zur Verfügung steht.

Achtung: Bei schweren Fällen oder für Jungtiere brauchen Sie spezielle Elektrolytmischungen und sollten diese auch sehr exakt nach Gebrauchsanleitung mischen. Nur dann entsprechen sie der Zusammensetzung der Körperflüssigkeit, und der Organismus nimmt sie optimal auf.

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Der Gang zum Tierarzt

  • Wann muss ich zum Tierarzt?
  • Wie diagnostiziert der Tierarzt die Ursache?
  • Was verschreibt der Tierarzt?
Wann muss ich zum Tierarzt?
Allianz - Katze wird beim Tierarzt aus der Transportbox geholt

Wenn der Durchfall sehr stark ist oder länger als zwei Tage anhält, führt kein Weg mehr an einem Tierarztbesuch vorbei. Das gleiche gilt, wenn sich der Allgemeinzustand des Tieres verschlechtert, es fiebert, oder wenn Sie Blut im Kot entdecken.

Faustregel: lieber zu früh zum Tierarzt als zu spät – dies gilt insbesondere, wenn die Katze offensichtlich Schmerzen hat, Durchfall, der von Erbrechen begleitet wird oder noch sehr klein ist. Denn insbesondere bei Jungtieren kann anhaltende Diarrhö schnell zu einem kritischen, lebensbedrohlichen Zustand führen.

Wie diagnostiziert der Tierarzt die Ursache?

Die diagnostischen Möglichkeiten sind vielfältig. Daher sind für den Arzt alle aktuellen Informationen zur Fütterung, zu verabreichten Medikamenten und insbesondere zur letzten Entwurmung wichtig. Wenn der Durchfall länger als zwei Tage dauert oder weitere Symptome wie Fieber oder ein schlechter Allgemeinzustand mit Abgeschlagenheit und Apathie hinzukommen, muss er die Ursachen des Durchfalls diagnostizieren.

  • Allgemeinzustand der Katze: Fieber messen und bei einer Virusinfektion oder bei einem Wurmbefall entsprechende Medikamente geben.
  • Kotprobe: Farbe und Konsistenz des Kotes der Katze geben nützliche Hinweise, um die Erkrankung zu diagnostizieren – das gleiche gilt für unübliche Stuhl-Bestandteile wie unverdaute Speisereste oder gar Blut. Fragen Sie Ihren Tierarzt vor dem Termin daher, ob es hilfreich ist, gleich eine Kotprobe mitzubringen. Mit dieser kann er unter anderem herausfinden, ob Ihre Katze unter Giardien-Befall leidet. Giardien sind Einzeller, die sich im Darm einnisten können, die Darmflora durcheinander bringen und so recht häufig Magen-Darm-Erkrankungen auslösen. Sie lassen sich zum Glück schnell im Kot nachweisen. Hält der Durchfall länger an, kann es helfen, mehrere Kotproben analysieren zu lassen. Fragen Sie Ihren Arzt danach. Entsprechende Röhrchen gibt es in der Apotheke.
  • Blutprobe: Blut gibt Hinweise auf Entzündungsgeschehen, Allergien und Parasitenbefall. Auch auf den Grad der Austrocknung kann der Arzt durch das Blutbild schließen. Zusätzlich kann er anhand so genannter Organ-Profile die Funktion von Schilddrüse, Darm, Leber oder Bauchspeicheldrüse überprüfen. Weiter helfen Ultraschall und Röntgenbilder bei der Diagnose. Beides kann dem Arzt zeigen, ob der Magen-Darm-Trakt in Ordnung ist oder ob eventuell ein Fremdkörper für den Durchfall sorgt.
Was verschreibt der Tierarzt?

Die Behandlung hängt von der Diagnose des Tierarztes ab. Hat er eine Futtermittel-Unverträglichkeit oder Allergie festgestellt, hilft in der Regel eine Umstellung der Katzennahrung. Welches Katzenfutter für das betroffene Tier in Frage kommen, wird Ihnen der Veterinär sagen. Bei akutem Parasitenbefall kann eine Wurmkur Katze (und Besitzer!) wieder munter machen.

  • Im Fall einer Virus- oder bakteriellen Infektion braucht es entsprechende Medikamente, die der Tierarzt in akuten Fällen auch selbst spritzen muss. Dazu gehören Antibiotika und Mittel gegen Übelkeit und Erbrechen. Die Therapie mit Antibiotika können Sie meist nach dem Tierarztbesuch zu Hause mit Tabletten weiterführen.
  • Zusätzlich wird der Mediziner Ihrer Katze für die ersten Tage des Infekts Schonkost verordnen, um den Magen-Darm-Trakt nicht zu belasten. Geeignet sind gekochtes, ungesalzenes Huhn und Hüttenkäse. Zur Darmsanierung wird er Ihrer Katze eventuell auch etwas Naturjoghurt empfehlen.

Durchfall bei Katzen: Richtig vorbeugen

Do's in der Prävention: 

Allianz - Katze bekommt Wurmkur Tablette

1. Regelmäßige Entwurmungen: Sie schützen vor dem Befall durch so genannte Endoparasiten. Diese leben in den inneren Organen, bevorzugt im Darm. Die mikroskopisch kleinen Organismen sind eine häufige Ursache von Durchfällen und belasten das Abwehrsystem der Katze auch bei anderen Infektionen.

Allianz - Durchfall bei Katzen vorbeugen: Neugierige rote Katze schnüffelt an gelben Blumen

2. Balkon und Garten mit Umsicht bepflanzen: Nur noch wenige Haustiere sind instinktiv in der Lage, unverträgliche oder gar giftige Pflanzen zu erkennen. In ihrer katzeneigenen Neugier knabbern sie gerne mal an der falschen Staude.

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Don'ts in der Prävention: 

Allianz - Verdauungsprobleme bei Katzen: Trockenfutter in Schale vor Katzenpfote

1. Im Sommer Nassfutter nicht zu lange draußen stehen lassen. Es kann leicht verderben. Lieber ab und zu Trockenfutter verwenden und einen Extra-Trinknapf bereitstellen.



Allianz - Magenverstimmung Katze: Katze auf dem Tisch schaut erwartungsvoll auf Kuchenteller

2. Essensreste von uns Menschen sind für die Katze nicht geeignet. Sie sollten für die Katze tabu sein. Dies gilt vor allem für die oben bereits genannten Lebensmittel wie Milch, Kuchen, Brot oder Süßspeisen.

So schützen Sie Ihre Wohnung

Katzen sind sehr reinliche Tiere. Daher schaffen sie es normalerweise auch bei Durchfall rechtzeitig bis zum Katzenklo. Falls nicht, können Sie mit wenigen Handgriffen verhindern, dass Ihr Tier die Wohnung verdreckt:

  • Teppiche einrollen
  • Couch bzw. Bett vorübergehend mit einem Wachstuch schützen
  • Vorhänge hochbinden

Wir hoffen, diese Tipps helfen Ihnen, sollte Ihre Katze Durchfall haben. Im Zweifelsfall denken Sie an den wichtigsten Rat: „Lieber zu früh zum Tierarzt als zu spät.“ Denn es könnten auch ernste Katzenkrankheiten dahinter stecken.

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