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Können Bachblüten für Hunde hilfreich sein?

Homöopathie für Hunde

Allianz - Hund mit Globuli und Homöopathischen Mitteln.

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Pro & Contra: Alternative Behandlungen zur Schulmedizin beim Hund

Welcher Hundehalter leidet nicht mindestens genauso mit, wenn es seinem vierbeinigen besten Freund buchstäblich „hundeelend“ geht? Statt zum Tierarzt zu gehen, suchen mittlerweile viele Rat in der Homöopathie. Mit Globuli, Bachblüten und Co. versuchen sie, Durchfall, Arthrose und sogar Krebs bei ihren tierischen Gefährten zu heilen. Wir zeigen Ihnen, welche Möglichkeiten es gibt und wie pflanzliche Arzneien wie Bachblüten für Hunde wirken.

› Was bedeutet Homöopathie?

› Die bekanntesten Globuli und Bachblüten für Hunde

› Welches ist das richtige Mittel?

› So funktioniert Homöopathie für Hunde

› Was sind die Vorteile gegenüber der Schulmedizin?

Wenig Zeit? Das Wichtigste in 30 Sekunden

Allianz - Stoppuhr mit Allianz Logo im Hintergrund
  • Homöopathische Mittel wie Globuli und Bachblüten für Hunde haben keine Nebenwirkungen.
  • Sie können sie Ihrem Vierbeiner ganz einfach in den Mund oder auf ein Leckerli tropfen.
  • Ein guter homöopathischer Tierheilpraktiker zeichnet sich durch eine ausgiebige Anamnese und Begleitung während der Therapie aus.
  • Auch wenn sie selbst nicht schaden: Es gibt viele Fälle, in denen Bachblüten für Hunde oder ähnliche Mittel auch nicht helfen. Dann ist ein Tierarzt die richtige – und oft einzige – Erfolg versprechende Adresse.

Was bedeutet Homöopathie?

Allianz - Verschiedene Heilkräuter und Blüten zur Herstellung

In der Homöopathie geht es darum, den erkrankten Körper eines Tieres oder Menschen dabei zu unterstützen, sich selbst zu heilen. Das homöopathische Mittel soll den Organismus wieder ins Gleichgewicht rücken, sodass er in der Lage ist, sich selbst zu „reparieren“. Homöopathische Arzneien sind beispielsweise Globuli, deren Trägerstoff Zucker oder Xylitol ist, und in Alkohol oder Wasser konzentrierte Bachblüten.

Für Hunde gilt dabei dasselbe Leitprinzip der Homöopathie wie für Menschen – nämlich Ähnliches mit Ähnlichem zu heilen. Samuel Hahnemann, Begründer dieser alternativen Medizinform im 18. Jahrhundert, hat den Namen aus dem Griechischen abgeleitet: „Homöo” steht für „ähnlich” und „pathos” für „Leiden”. Das heißt, dass ein pflanzliches Mittel genau die Symptome bei einem kranken Menschen oder Tier heilt, die es bei einem gesunden Körper auslösen würde.

Den meisten Menschen geht es ähnlich: Schält man eine Zwiebel, fangen schnell die Augen an zu tränen und die Nase zu laufen. Geht man an die frische Luft, bessern sich die Symptome rasch wieder”, erklärt Andrea Cordes, eine der wenigen deutschen Tierheilpraktikerinnen, die auf Hunde spezialisiert sind. Die Zwiebel habe also eine ganz bestimmte Wirkung auf einen Organismus. Genau diese mache sich auch die Homöopathie zunutze. „Leidet ein Patient also unter tränenden Augen, laufender Nase oder Niesen”, so die Expertin, „wird ihm die homöopathische Zubereitung von Zwiebeln helfen. Genau das gleiche gilt in der Homöopathie für Hunde.“

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Die bekanntesten Globuli und Bachblüten für Hunde

  • Pulsatilla
  • Nux Vomica
  • Arnica
  • Arsenicum Album
Pulsatilla

Pulsatilla, auch bekannt als Kuh- oder Küchenschelle, ist ein Hahnenfußgewächs, das häufig bei Magen-Darm-Beschwerden, Bindehautentzündung und Durstlosigkeit hilft.

Nux Vomica

Nux Vomica, die sogenannte Brechnuss, wächst als Baum und wirkt in geringen Dosen verdauungsfördernd. Sie kann Erbrechen und Durchfall beim Hund lindern, ist aber in hohen Mengen giftig.

Arnica

Arnica, die unter anderem in den Alpen beheimatete Gebirgspflanze, kann schmerzlindernd bei Verletzungen aller Art wirken.

Arsenicum Album

Arsenicum Album, gewonnen aus dem Mineral Arsenopyrit, wird auch „weißes Arsenik” genannt und hilft in der Regel bei Lebensmittelvergiftungen.

Welches ist das richtige homöopathische Mittel für meinen Hund?

Allianz - Arnica-Globuli, hergestellt aus Pflanzen

An erster Stelle bei einer homöopathischen Behandlung steht eine ausführliche Anamnese, also eine Art Bestandsaufnahme. Dabei ermittelt der Tierheilpraktiker, welche Arznei zum jeweiligen Krankheitsbild, zum Beispiel wenn der Hund Durchfall hat, passt. Neben den aktuellen Beschwerden des Hundes geht es dabei auch darum, alles Wichtige über seine Krankheitsgeschichte, seine Lebensumstände sowie sein allgemeines Wesen zu erfahren. „Auf dieser Grundlage suche ich nach dem Ähnlichkeitsprinzip ein passendes Arzneimittel aus”, erklärt die Heilpraktikerin. Am besten funktioniere die Erstanamnese eines Hundes in seiner gewohnten Umgebung.

Nach der Bestimmung des Arzneimittels ist das Zweitwichtigste die Reaktion des Vierbeiners auf die Behandlung. „Deshalb bitte ich den Tierhalter, seinen Hund genau zu beobachten”, so die Tierhomöopathin. „Im Idealfall geht es dem Patienten schnell in allen Bereichen besser. Bei schweren Erkrankungen verschwinden vielleicht nur ein paar der Symptome, manchmal kommen sogar neue hinzu. Dann entscheide ich, ob der Hund dasselbe Mittel weiter nehmen soll oder wir andere Bachblüten oder Globuli hinzuziehen.”

Für die Dauer einer Behandlung gilt in der Regel: Je länger der Hund bereits unter den Krankheitssymptomen leidet, desto länger dauert auch seine Heilung. Bei chronischen Erkrankungen müssen Sie also etwas mehr Geduld haben.

So funktioniert Homöopathie für Hunde

Homöopathie für Hunde funktioniert zwar ähnlich wie die Therapie bei uns Menschen, allerdings gibt es vor allem bei der Verabreichung einiges zu beachten. Aber auch der richtige Homöopath muss gefunden werden. Wir erklären, warum.
  • Verabreichung beim Hund
  • Nebenwirkungen der homöopathischen Mittel
  • Der richtige Homöopath
Verabreichung beim Hund
Allianz - Eine Homöopathin stellt Arzneimittel mit einem Mörser her.

Ebenso wie Menschen müssen auch Hunde homöopathische Mittel nicht schlucken. Kontakt zu den Mundschleimhäuten reicht aus, damit sie ihre Wirkung entfalten. Mittel in Form von Globuli können Sie, laut der Deutschen Homöopathie-Union Karlsruhe, Ihrem Hund daher ganz einfach auf die Zunge oder in die Lefze geben. „In flüssiger Form kann man sie Hunden auch gut in einer Spritze aufziehen und damit seitlich ins Maul spritzen”, erklärt Cordes.

Das funktioniere meistens recht unproblematisch, da die Arznei völlig geruchs- und geschmacksneutral sei, sagt die Tierhomöopathin. Ein Tipp, der fast bei jedem Hund funktioniert: Tropfen Sie das Mittel auf ein Leckerli und füttern Sie dies an Ihren Liebling.

Nebenwirkungen der homöopathischen Mittel

Nebenwirkungen wie wir sie aus der Schulmedizin kennen, gibt es laut der Homöopathin bei Globuli und Bachblüten für Hunde nicht. „Allerdings kann es vorkommen, dass sich die Krankheitssymptome nach der ersten Mittelgabe zunächst verstärken.“ Eine solche Erstreaktion sei aber ein gutes Zeichen dafür, die richtige Arznei gewählt zu haben. Flaut diese nicht nach ein paar Tagen ab, muss der Heilpraktiker die Dosierung anpassen.

Zeigt der Hund keine Reaktion, liege das entweder daran, dass er noch nicht das richtige Mittel einnimmt oder dass die Krankheit bereits so weit fortgeschritten ist, dass sein Körper keine Kraft mehr hat, sich selbst zu heilen. „In solchen Fällen schafft die Homöopathie es dennoch, die Lebensqualität des Vierbeiners zu verbessern und seine Beschwerden zu lindern”, so die Überzeugung der Expertin.

Viele nach der Schulmedizin ausgebildete Tierärzte sind hier anderer Ansicht: Die Grenzen einer homöopathischen Behandlung lägen dort, wo ein chirurgischer Eingriff erforderlich sei oder wenn es ums akute Überleben gehe, warnt die Münchner Tierärztin Sabine Herget. Hier zum Beispiel allein auf Bachblüten für Hunde zu vertrauen, kann – das muss man so hart sagen – für Ihren tierischen Genossen das Todesurteil bedeuten.

Der richtige Homöopath

Natürlich ist es auch wichtig, einen guten Homöopathen an der Hand zu haben, der nach den professionellen Grundsätzen seiner Zunft arbeitet. Viele Praxen hielten die Standards der Homöopathie heutzutage leider nicht ein, kritisiert Herget. So greifen viele Homöopathen beispielsweise schnell zu Nux Vomica. Hund und Mensch, die unter Magenverstimmungen leiden, finden durch die Anwendung dieser „Brechnuss” häufig zwar schnelle Erleichterung. Diese Behandlung mag zunächst also wirken, dennoch greift sie das Problem oft nicht an der Wurzel an, da das Mittel nicht individuell für den Hund bestimmt ist. Das gleiche gilt für die Behandlung von Verletzungen, die viele Therapeuten recht pauschal mit der schmerzlindernden Pflanze „Arnica” behandeln.

Ein gewissenhafter Tierheilpraktiker nimmt sich ausreichend Zeit für die Erstanamnese und wählt dann nach dem Ähnlichkeitsprinzip ein passendes Mittel zur Behandlung Ihres Hundes aus. Damit sei seine Arbeit aber noch nicht getan, sagt Cordes: „Ein guter Homöopath beobachtet nicht nur die erste Reaktion des Patienten auf die Arznei, sondern auch den weiteren Verlauf der Behandlung über Wochen und Monate je nach Krankheitsbild und bittet um regelmäßige Rückmeldung des Patienten.”

Was sind die Vorteile gegenüber der Schulmedizin?

Homöopathische Arzneimittel wie Globuli und Bachblüten für Hunde haben keine Nebenwirkungen und belasten nicht die inneren Organe. Denn der Körper muss sie im Gegensatz zu herkömmlicher Medizin nicht abbauen. Wird der Vierbeiner beispielsweise sehr nervös beim Autofahren, können es Hundehalter statt mit einem konventionellen Beruhigungsmittel für Hunde mal mit den wesentlich schonenderen Bachblüten probieren. Auch zur Unterstützung einer Operation oder Narkose setzen manche Ärzte und Tierheilpraktiker homöopathische Mittel ein, um die Strapazen für Ihren Hund besser verträglich zu machen und die Folgen zu minimieren.

Bei ernsteren Hundekrankheiten sei es schwierig, die Dauer einer Behandlung zu prognostizieren, da sie von den erhaltenen Selbstheilungskräften des Hundes abhinge, sagt die Tierheilpraktikerin. „Je nach Schwere und Dauer der Erkrankung kann eine Behandlung Tage, Wochen oder auch Monate und Jahre dauern.”

Wer sich der Homöopathie hingibt, der sollte in jedem Fall also Geduld mitbringen. Bereits die erste Anamnese kann ein bis zwei Stunden dauern, um eine gewissenhafte und individuelle Behandlung zu ermöglichen. Doch der längere Weg kann sich lohnen, meint auch Sabine Herget, die zusammen mit ihrer Kollegin Cornelia Maul eine Tierarztpraxis in München führt: „Besonders in Fällen, in denen die Schulmedizin vor allem Symptome behandelt, sich aber schwer tut, an die zu Grunde liegenden Ursachen zu kommen, wie beispielsweise bei Allergien, kann die Homöopathie Hund und Halter große Vorteile bringen.”

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