- Wie hoch sind Pflegekosten? Die Höhe Ihrer Pflegekosten hängt von der Art der Pflege ab: Ob Sie ambulant durch Angehörige bzw. einen Pflegedienst oder stationär im Pflegeheim gepflegt werden, wirkt sich unmittelbar auf die Kosten aus. Zudem spielen regionale Unterschiede und der Pflegegrad eine große Rolle. Je höher Ihr Pflegegrad, desto höher fallen die Kosten in der Regel aus.
- Wie hoch ist der Eigenanteil? Das richtet sich nach dem Pflegegrad der Art der Pflege sowie Ihrer privaten Vorsorge. Die Pflegeversicherung bezahlt – abhängig von Pflegegrad und Pflegeart (ambulant oder stationär) – eine Grundabsicherung.
- Eigenanteil reduzieren: Eine private Pflegezusatzversicherung kann hier weitaus mehr Kosten übernehmen. Und senkt somit Ihren Eigenanteil an den Pflegekosten. Tipp: Schauen Sie sich dazu unsere Fallbeispiele an.
- Pflegekosten selbst berechnen: Wieviel Pflege kosten kann, zeigt Ihnen der Pflegevorsorgerechner. Auf Basis von Pflegegrad, Pflegeart und Region erhalten Sie im Handumdrehen eine individuelle Prognose. Zudem erfahren Sie, wie Sie Ihre Vorsorge schon jetzt gestalten können – für finanzielle Unabhängigkeit im Pflegefall.
- Warum ist das wichtig? Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, im Laufe des Lebens durch einen Unfall, eine Erkrankung oder altersbedingt pflegebedürftig zu werden. Umso besser, wenn Sie sich frühzeitig damit auseinandersetzen, welche Kosten im Pflegefall auf Sie und Ihre Angehörigen zukommen können und wie hoch die gesetzlichen Leistungen sind. So senken Sie sowohl die mentale als auch die finanzielle Belastung für diejenigen, die sich im Ernstfall um Sie kümmern.
Pflegekosten
Pflegekosten im Überblick
Ambulante Pflegekosten
Ambulante Pflege bezeichnet die Pflege zu Hause, entweder durch nahestehende Personen oder durch einen ambulanten Pflegedienst. Für die ambulante Pflege zu Hause können Pflegebedürftige bei ihrer Pflegeversicherung verschiedene Hilfen beantragen: Die Leistungen der Pflegeversicherung für häusliche Pflege reichen von finanzieller Unterstützung (Pflegegeld), über Pflegesachleistungen (Pflege durch einen ambulanten Pflegedienst) bis hin zu einer Kombination aus beidem.
Wie hoch sind die Kosten für ambulante Pflege?
Die durchschnittlichen Kosten für häusliche Pflege durch Angehörige liegen im Pflegegrad 1 bei 490 Euro. Bei Pflegegrad 5 können die Kosten bis zu 3.568 Euro steigen. Ein professioneller Pflegedienst kann sogar zwischen 857 und 5.966 Euro monatlich kosten. Allerdings befinden sich die meisten Pflegebedürftigen mit Pflegegrad 5 in stationärer Pflege.
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Monatliche Kosten
je Pflegegrad (PG) |
PG 1
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PG 2
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PG 3
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PG 4
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PG 5
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|---|---|---|---|---|---|
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Durchschnittliche Kosten: Pflege durch Angehörige |
490 € | 1.169 € | 1.941 € | 3.248 € | 3.568 € |
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Durchschnittliche Kosten: Pflege durch ambulanten Pflegedienst |
857 € | 1.961 € | 3.553 € | 5.117 € | 5.966 € |
Pflegegeld: Sie erhalten Pflegegeld, wenn Angehörige, Bekannte oder Bezugspersonen Sie zu Hause pflegen.
Pflegesachleistungen: Pflegesachleistungen erhalten Sie, wenn ein ambulanter Pflegedienst Sie zu Hause pflegt. Ihre gesetzliche Pflegekasse bezahlt den Dienst direkt, sodass Sie keine Geldleistung, sondern eine Sachleistung bekommen. Privat Pflegeversicherte erhalten anstelle von Pflegesachleistungen eine Kostenerstattung Ihrer Pflegeversicherung (= Geldleistung).
In der Höhe sind Pflegesachleistungen und Geldleistungen gleich. Nur die Abrechnung mit der Pflegeversicherung unterscheidet sich. Die konkrete Höhe ist dabei abhängig vom Pflegegrad.
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Pflegegrad (PG)
von 1 bis 5 |
PG 1
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PG 2
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PG 3
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PG 4
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PG 5
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|---|---|---|---|---|---|
| Pflegegeld | 131 €* | 347 € | 599 € | 800 € | 990 € |
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Pflegesach- leistungen |
131 €* | 796 € | 1.497 € | 1.859 € | 2.299 € |
| * Pflegebedürftige mit Pflegegrad 1 haben keinen Anspruch auf Pflegegeld oder Pflegesachleistungen. Sie erhalten jedoch den Entlastungsbetrag in Höhe von 131 Euro pro Monat. Dieser kann für pflegebezogene Leistungen oder Selbstversorgung genutzt werden. | |||||
Nach Abzug der Leistungen der Pflegeversicherung bleibt ein Eigenanteil. Wie hoch dieser ist und wie Sie ihn senken können, können Sie in unserem Pflegevorsorgerechner selbst berechnen:
Ratgeber rund um ambulante Pflege
Stationäre Pflegekosten
Stationäre Pflege bedeutet die Pflege im Pflegeheim. Je nach Schweregrad bleiben Pflegebedürftige unter Umständen rund um die Uhr in der Pflegeeinrichtung. Die abgeschwächte Form ist eine teilstationäre Pflege: Je nach Zustand und Betreuungsmöglichkeit durch Angehörige können sich Pflegebedürftige für eine Tages- oder Nachtpflege entscheiden.
Wie hoch sind die Kosten für stationäre Pflege?
Stationäre Pflegekosten sind in der Regel höher als ambulante. Bei Pflegegrad 1 betragen die durchschnittlichen Kosten 2.507 Euro, während sie bei Pflegegrad 5 auf 5.535 Euro steigen können. Diese Kosten umfassen Unterkunft, Verpflegung und Pflegeleistungen, wobei der Eigenanteil oft erheblich ist.
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Pflegegrad (PG) von 1 bis 5
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PG 1
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PG 2
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PG 3
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PG 4
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PG 5
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|---|---|---|---|---|---|
| Durchschnittliche Kosten pro Monat | 2.507 € | 4.245 € | 4.759 € | 5.295 € | 5.535 € |
Die Leistungen (und damit die Kosten) für eine professionelle Rund um die Uhr-Betreuung sind weitaus höher als bei der häuslichen Pflege durch Angehörige. Deswegen unterstützt die Pflegeversicherung bereits ab Pflegegrad 1 mit einem finanziellen Zuschuss. Den Höchstbetrag von 2.380 Euro (bundesdurchschnittlicher Wert) erhalten Sie bei vollstationärer Pflege mit Pflegegrad 5 im 1. Pflegejahr.
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Monatliche Leistungen
nach Pflegegrad (PG) |
PG 1
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PG 2
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PG 3
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PG 4
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PG 5
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|---|---|---|---|---|---|
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Vollstationäre Pflege gesetzlich |
131 € | 1.090 € | 1.604 € | 2.140 € | 2.380 € |
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Tages- und Nachtpflege gesetzlich |
– | 721 € | 1.357 € | 1.685 € | 2.085 € |
In der Tabellenspalte ist die gesetzliche Leistung für stationäre Pflege als Summe aus pauschalen Leistungsbeträgen und bundesdurchschnittlichen Leistungszuschlägen je Pflegegrad im 1. Pflegejahr ausgewiesen.
Nach Abzug der GKV-Leistungen bleibt ein Eigenanteil. Wie hoch dieser ist und wie Sie ihn senken können, können Sie in unserem Pflegevorsorgerechner selbst berechnen:
Ratgeber rund um stationäre Pflege
Pflegekosten selbst berechnen: Wie teuer ist meine Pflege?
Neben der Art der Pflege (ambulant oder stationär) hängt die Höhe der Pflegekosten insbesondere von Ihrem Pflegegrad ab sowie der Region, in der Sie gepflegt werden. Mit dem Pflegevorsorgerechner können Sie Ihre individuellen Kosten im Pflegefall unter Berücksichtigung dieser Faktoren bestimmen. Wir zeigen Ihnen in übersichtlicher Form die gesetzliche Leistung und Ihren verbleibenden Eigenanteil. Zudem sehen Sie, wieviel Sie mit einer privaten Pflegezusatzversicherung sparen können.
Kostenbeispiel: Wie hoch ist mein Eigenanteil nach Leistung der gesetzlichen Pflegeversicherung?
In der Grafik sehen Sie, wie hoch die durchschnittlichen Kosten für die Pflegeversorgung sind. Diese sind abhängig vom Pflegegrad und der Art der Pflege (ambulant oder stationär). Sie sehen auch die gesetzlichen Leistungen (hellblau). Diese decken die monatlichen Kosten nur zum Teil ab, weshalb ein hoher Eigenanteil bzw. eine Versorgungslücke verbleibt. Dies sind die entsprechenden offenen Kosten (lila). Nähere Informationen zu den Pflegegraden 4 und 5 bei stationärer Pflege (1) finden Sie im Infobutton.
1) In der Grafik ist die gesetzliche Leistung für stationäre Pflege für Pflegegrad 4 und 5 im ersten Jahr ausgewiesen. Im Rahmen der Pflegereform 2022 zahlen gesetzliche Pflegekassen oder die private Pflegepflichtversicherung seit 1.1.2022 zusätzlich zu pauschalen Leistungsbeträgen einen von der Dauer der vollstationären Pflege abhängigen Leistungszuschlag.
Dieser Leistungszuschlag ist bezogen auf den pflegebedingten Eigenanteil bei vollstationärer Pflege in den Pflegegraden 2 bis 5. Der Leistungszuschlag beträgt im ersten Jahr 15 Prozent. Im zweiten Jahr beträgt dieser 30 Prozent, im dritten Jahr 50 Prozent und ab dem vierten Jahr 75 Prozent.
Quellen für bundesweit durchschnittliche Pflegekosten: Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WidO 09/24) sowie Gesundheitsberichterstattung (GBE) des Bundes.
Fallbeispiele: Sparen mit der Pflegezusatzversicherung
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Pflegegrad 1
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Pflegegrad 2
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Pflegegrad 3
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Pflegegrad 4
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Pflegegrad 5
Herr Meyer ist vor kurzem an Parkinson erkrankt und hat den Pflegegrad 1. Seine Tochter wendet sich an die Allianz PflegeHotline. Hier bekommt sie nützliche Tipps, was bei der Pflege von Angehörigen zu beachten ist. Die Tochter möchte sich selbst um ihren Vater kümmern und reduziert deshalb Ihre Arbeitszeit. Die Verringerung des Gehalts in Höhe von 359 Euro möchte Herr Meyer seiner Tochter bezahlen.
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Merkmale
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Monatliche Beiträge & Tagessatz
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|---|---|
| Monatliche Kosten | 490 € |
| Monatliche gesetzliche Leistung | 131 € |
| Monatlicher Eigenanteil | 359 € = in 5 Jahren 21.540 € gesamt (359 € x 12 Monate x 5 Jahre) |
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Wie hoch sollte der versicherte Tagessatz sein? |
Die Allianz empfiehlt einen Tagessatz von mindestens 105 €. |
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Was zahlt die Pflegezusatz im Tarif PflegetagegeldBest? |
630 € Bei einem Tagessatz von 105 € erhalten Sie im Pflegegrad 1 20% der versicherten Höchstleistung bei ambulanter Pflege (20% von 105 € * 30 Tage). |
| Offener Betrag | Kein offener Betrag |
| Wie können Sie sich noch besser absichern? | Mit dem Zusatztarif "Erhöhung ambulant" können Sie im ambulanten Bereich die Leistungen ab Pflegegrad 2 auf 100% erhöhen. |
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Merkmale
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Monatliche Beiträge & Tagessatz
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|---|---|
| Monatliche Kosten | 1.169 € |
| Monatliche gesetzliche Leistung | 347 € |
| Monatlicher Eigenanteil | 822 € = in 5 Jahren 49.320 € gesamt (822 € x 12 Monate x 5 Jahre) |
| Wie hoch sollte der versicherte Tagessatz sein? | Die Allianz empfiehlt einen Tagessatz von mindestens 105 €. |
| Was zahlt die Pflegezusatz im Tarif PflegetagegeldBest? |
945 € Bei einem Tagssatz von 105 € erhalten Sie im Pflegegrad 2 30% der versicherten Höchstleistung bei ambulanter Pflege (30% von 105 € * 30 Tage). |
| Offener Betrag | Kein offener Betrag |
| Wie können Sie sich noch besser absichern? | Mit dem Zusatztarif "Erhöhung ambulant" können Sie im ambulanten Bereich die Leistungen ab Pflegegrad 2 auf 100% erhöhen. |
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Merkmale
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Monatliche Beiträge & Tagessatz
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|---|---|
| Monatliche Kosten | 3.553 € |
| Monatliche gesetzliche Leistung | 1.497 € |
| Monatlicher Eigenanteil | 2.056 € = in 5 Jahren 123.360 € gesamt 2.056 € x 12 Monate x 5 Jahre) |
| Wie hoch sollte der versicherte Tagessatz sein? | Die Allianz empfiehlt einen Tagessatz von mindestens 105 €. |
| Was zahlt die Pflegezusatz im Tarif PflegetagegeldBest? |
1.575 € Bei einem Tagssatz von 105 € erhalten Sie im Pflegegrad 3 50% der versicherten Höchstleistung bei ambulanter Pflege (50% von 105 € * 30 Tage). |
| Offener Betrag | 481 € |
| Wie können Sie sich noch besser absichern? | Mit dem Zusatztarif "Erhöhung ambulant" können Sie im ambulanten Bereich die Leistungen ab Pflegegrad 2 auf 100% erhöhen. |
Herr Nielsen hatte vor 1 Jahr einen Schlaganfall. Die linke Körperhälfte ist gelähmt und das Sprechen ist mühsam. Herr Nielsen ist täglich auf Hilfe angewiesen. Er ist ins Pflegeheim gezogen, um seinen Alltag zu bewältigen. Die Gesamtkosten von 5.295 Euro im Monat basieren auf bundesweiten, durchschnittlichen Pflegekosten. Diese können regional abweichen.
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Merkmale
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Monatliche Beiträge & Tagessatz
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|---|---|
| Monatliche Kosten für stationäre Pflege | 5.295 € |
| Monatliche gesetzliche Leistung | 2.140 € |
| Monatlicher Eigenanteil | 3.155 € = in 5 Jahren 189.300 € gesamt (3.155 € x 12 Monate x 5 Jahre) |
| Wie hoch sollte der versicherte Tagessatz sein? | Die Allianz empfiehlt einen Tagessatz von mindestens 105 €. |
| Was zahlt die Pflegezusatz im Tarif PflegetagegeldBest? |
3.150 € Bei einem Tagssatz von 105 € erhalten Sie im Pflegegrad 4 100% der versicherten Höchstleistung bei stationärer Pflege (105 € * 30 Tage). |
| Offener Betrag | 5 € |
| Wie können Sie sich noch besser absichern? | Sie können den Tagessatz mit der entsprechenden monatlichen Absicherung frei wählen (maximal 150 Euro). Der Tagessatz ist abhängig von Ihrem Absicherungsbedarf. |
Herr Chén stürzte unglücklich bei Glatteis. Eine starke Hirnblutung führte zu irreversiblen Schäden. Seitdem hat er Pflegegrad 5 und wird in einem nahegelegenen Pflegeheim gepflegt. Die Gesamtkosten von 5.535 Euro im Monat basieren auf bundesweiten, durchschnittlichen Pflegekosten. Diese können regional abweichen.
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Merkmale
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Monatliche Beiträge & Tagessatz
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|---|---|
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Monatliche Kosten für stationäre Pflege |
5.535 € |
| Monatliche gesetzliche Leistung | 2.380 € |
| Monatlicher Eigenanteil | 3.155 € = in 5 Jahren 189.300 € gesamt (3.155 € x 12 Monate x 5 Jahre) |
| Wie hoch sollte der versicherte Tagessatz sein? | Die Allianz empfiehlt einen Tagessatz von mindestens 105 €. |
| Was zahlt die Pflegezusatz im Tarif PflegetagegeldBest? |
3.150 € Bei einem Tagessatz von 105 € erhalten Sie im Pflegegrad 5 100% der versicherten Höchstleistung bei stationärer und ambulanter Pflege (105 € x 30 Tage). |
| Offener Betrag | 5 € |
| Beitragsbefreiung | Im Pflegegrad 5 zahlen Sie keine Beiträge für die Pflegezusatzversicherung. |
Das leistet die Pflegezusatzversicherung
Nach Abzug der Leistungen der Pflegeversicherung bleibt ein Eigenanteil, den Sie oder Ihre Angehörigen selbst aufwenden müssen. Das kann für viele Familien eine erhebliche finanzielle Belastung darstellen.
Um Überraschungen zu vermeiden, lohnt es sich, frühzeitig für den Pflegefall vorzusorgen. Eine private Pflegezusatzversicherung kann Leistungslücken der GKV ausgleichen und Ihren Eigenanteil erheblich verringern.
Hohe Kundenzufriedenheit bei der Pflegezusatzversicherung
Wie kann ich meine Pflegekosten senken?
- Gesetzliche Leistung in Anspruch nehmen: Pflegegeld bzw. Pflegesachleistungen entlasten Ihre pflegenden Angehörigen.
- Entlastungsbetrag beantragen: Alle pflegebedürftigen Menschen, die zuhause versorgt werden und einen Pflegegrad haben, können den Entlastungsbetrag von monatlich bis zu 131 Euro beanspruchen.
- Frühzeitig vorsorgen: Kümmern Sie sich um Ihre private Pflegevorsorge, um Überraschungen im Ernstfall abzufedern. Wenn Sie bereits pflegebedürftig sind, ist es meist zu spät, um eine Pflegezusatzversicherung abzuschließen.
Was passiert, wenn ich die Pflegekosten nicht mehr selbst tragen kann?
Reichen Ihre Vermögenswerte und die Leistung der Pflegeversicherung nicht aus, haben Sie die Möglichkeit, einen Antrag auf "Hilfe zur Pflege" zu stellen. Dann springt der Sozialhilfeträger ein und übernimmt die verbleibenden Pflegekosten bis zur vollen Höhe. Vorher prüft das Sozialamt aber, ob Angehörige zum sogenannten Elternunterhalt verpflichtet sind (ab einem Bruttojahreseinkommen von 100.000 Euro). Besteht eine Unterhaltspflicht, müssen Ihre Angehörigen einen Beitrag zu Ihren Pflegekosten leisten, bevor das Sozialamt die Restkosten übernimmt.
Unsere Empfehlung: Sichern Sie sich frühzeitig ab, um Versorgungslücken gar nicht erst entstehen zu lassen und Ihren Liebsten die finanzielle und mentale Belastung zu ersparen.