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So wenden Sie die Wurmkur bei Ihrer Katze an

Wurmkur Katze - endlich frei von Parasiten!

Allianz - Katze bekommt Wurmkur vom Tierarzt

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Wurmkur & Katze im Überblick

Das Wichtigste zuerst: Alle Katzen haben Würmer. Sie brauchen sich also nicht erschrecken, wenn Ihr Tierarzt zur Wurmkur Katze rät. Völlig normal, absolut nicht ungewöhnlich. Im Gegenteil, bereits Katzenkinder sollten regelmäßig entwurmt werden.

› Welche Würmer können Katzen bekommen?

› Wurmkur Katze - so geht's

› Do's & Dont's

› Kann ich vorbeugen?

Wenig Zeit? Das Wichtigste in 30 Sekunden

Allianz - Stoppuhr mit Allianz Logo im Hintergrund
  • Alle Katzen haben Würmer – selbst reine Hauskatzen, die nicht in der freien Natur unterwegs sind.
  • Katzen werden in Risikogruppen eingeteilt, von der jungen Hauskatze bis zum alten Freigänger sind sie unterschiedlich vom Parasitenbefall betroffen.
  • Die Art der Würmer lässt sich per Kotuntersuchung feststellen. Zuverlässig sind nur Sammeluntersuchungen, also Kotproben über mindestens drei Tage.
  • Es kann nur eine Wurmkur Katze und Umgebung von den Parasiten befreien. Es gibt keine Hausmittel, es hilft nur die Chemiekeule: per Spritze, Tablette oder Tropfen.
  • Die Wurmkur muss sein: Denn die Katze leidet unter den Parasiten. Außerdem können die Würmer auch auf den Menschen übertragen werden.

Welche Würmer können Katzen bekommen?

„Es gibt zwei Arten von Parasiten, die sich im Darm der Katzen befinden“, sagt Dr. Günter Stolzefuß, „das sind zum einen die Rundwürmer, die wie gekochte Spaghetti aussehen und von wenigen Millimetern bis zu einem Meter lang sein können.“ Die anderen sind die Platt- beziehungsweise Bandwürmer. „Der bekannteste unter ihnen ist wohl der Fuchsbandwurm“, erklärt der Tierarzt aus St. Goarshausen, der Stadt am Mittelrhein am Fuße des weltberühmten Loreleyfelsens, „der ist nur wenige Millimeter groß. Es gibt aber auch andere Bandwürmer, die mehrere Meter lang werden können."

Allianz - Icon Symbolbild Spul- oder Rundwürmer

Die Eier der Rund- oder auch Spulwürmer genannten Parasiten nimmt das Tier meist beim Schnuppern oder Schlecken auf. Im Darm angekommen, schlüpfen die Larven in der Darmwand und ernähren sich vom Blut des Wirtes. Wenn sie groß genug sind, lösen sie sich und tummeln sich im Darm. Dabei produzieren sie fleißig Eier: Ein erwachsener Wurm schafft bis zu 200.000 am Tag! Diese scheidet die Katze mit dem Kot aus. Die Eier sind winzig klein und mit bloßem Auge kaum zu sehen. Und sie sind äußerst zäh: Spulwurm-Eier bleiben auch außerhalb vom Wirt mehrere Jahre infektiös.

Allianz - Icon Symboldbild Band- oder Plattwurm

Einen Platt- oder Bandwurm nimmt die Katze durch einen Zwischenwirt auf. Ein solcher kann zum Beispiel ein wildgefangenes Beutetier wie eine Maus oder ein Vogel sein. Die Maus wiederum hat die Eier des Wurmes vielleicht zuvor durch infizierte Früchte gefressen. Im Zwischenwirt schlüpfen aus den Eiern später die Larven. Die entwickeln sich dann in der Katze, ihrem Endwirt, zum ausgewachsenen Bandwurm. Sie hängen mit dem Kopf an der Darmschleimhaut fest. Dort ernähren sie sich vom Nahrungsbrei. Beim Wachsen stoßen die Würmer immer wieder Segmente ihres Körpers ab – inklusive darin enthaltener Eier. Diese wandern im Kot der Katze nach draußen. Vielleicht zur Frucht, die dann die Maus frisst. Der Kreislauf des Bandwurms.

Wurmkur Katze - so geht's

  • Sind Würmer gefährlich für die Katze?
  • Und für uns Menschen?
  • Woran erkenne ich einen Wurmbefall?
  • Wie funktioniert die Wurmkur?
  • Wie oft muss ich entwurmen?
Sind Würmer gefährlich für die Katze?
Allianz - Katze Wurmkur: Katze trägt eine gefangene Maus im Mund
  • Spulwürmer treten meistens bei jungen Tieren auf. Häufig haben sie sie bereits von ihrer Mama mit der Muttermilch aufgenommen. Sie können den kleinen Kätzchen gefährlich werden, weil sie parasitär leben und wichtige Nährstoffe wie Vitamine oder Mineralstoffe aufnehmen, die dann dem Tier fehlen. Die Folge dieses Mangels kann sogar lebensbedrohlich werden: sinkendes Leistungsvermögen, Apathie, die Katze ist schneller krank und ihr Fell ist glanzlos und struppig. Es kann zu Verstopfung, Durchfall, Erbrechen, Blut im Kot und Blutarmut kommen. Außerdem können die durch den Körper wandernden Larven Organe angreifen: Nieren, Leber, Lunge und sogar die Augen. Bei jungen Katzen zeigt sich neben Wachstumsstörungen häufig der aufgetriebene Wurmbauch.
  • Mit Bandwürmern muss sich der Organismus einer jungen Katze in der Regel noch nicht auseinandersetzen. Denn in der Muttermilch sind keine Bandwurmeier. Der Organismus einer erwachsenen Katze wird mit geringem Bandwurmbefall eigentlich ganz gut fertig. Erst bei schweren Fällen kommt es zu Verdauungsproblemen und Mangelversorgung ähnlich wie bei den Spulwürmern: Das Fell der Katze glänzt nicht mehr, das Tier wirkt schwach, kränklich und lethargisch. Außerdem juckt der Katze der Hintern – was man an häufigem Kratzen erkennt.
Und für uns Menschen?

Spulwürmer sind auch bei uns Menschen hauptsächlich ein Problem bei Kindern: Sie infizieren sich in Parks oder Sandkästen auf Kinderspielplätzen, oder durch unregelmäßig gereinigte Katzenklos. Wenn sie sich dann die verunreinigten Finger in den Mund stecken, geht das Spulwurmei auf die Reise zum Darm. Von dort kann es als Wanderlarve weiter zu verschieden Organen gelangen: Gehirn, Augen oder Leber können geschädigt werden. Oder es kommt zu Hautausschlägen oder asthmatischem Husten. Besonders leicht hat es der Spulwurm, wenn das Immunsystem des jungen Menschen geschwächt ist.

Sollten Kinder in einem Haushalt mit Katzen deswegen regelmäßig entwurmt werden? „Nein“, sagt Dr. Angelika Drensler, „nicht, solange die Tiere wurmfrei gehalten werden.“ Kinder sollten nur bei nachgewiesenem Befall entwurmt werden, so die Tierärztin aus Elmshorn. In der 30 Kilometer von Hamburg entfernten Stadt betreibt sie eine zertifizierte „Katzenfreundliche Praxis“ und ist Leiterin der Deutschen Gruppe Katzenmedizin.

Der Bandwurm ist nur bei starkem Befall gefährlich: Er äußerst sich bei uns dann durch Verdauungsprobleme und Mangelversorgung.

Woran erkenne ich einen Wurmbefall?

Neben den zuvor erwähnten Anzeichen wie glanzloses, struppiges Fell oder ungewohntes, träges Verhalten lässt sich nur durch eine Untersuchung des Kotes einwandfrei feststellen, ob die Katze Würmer hat - auch wenn die Katze Durchfall hat. Allerdings sollte man nicht nur eine Probe untersuchen lassen. „Ich empfehle unseren Tierhaltern eine Sammelprobe über mehrere Tage“, sagt Dr. Drensler. Dann habe das Ergebnis des Tests eine sehr viel höhere Aussagekraft.

Wie funktioniert die Wurmkur?
Allianz - Icon Symboldbild für die gabe von Wurmkurz Katze: Spritze, Medikamente oder Spot On

Bei Parasitenbefall kann eine Wurmkur Katze (und Besitzer!) wieder munter machen. Dafür gibt es drei Möglichkeiten: per Spritze, per Tablette oder per so genanntem Spot-on. Egal, welche davon man wählt, der Ablauf nach der Gabe des Medikaments ist gleich: Das Mittel tötet die Würmer ab, anschließend scheidet die Katze sie über den Kot aus. Bei der Entwurmung gibt es nur selten Nebenwirkungen, gelegentlich kann es zu leichten Magen-Darm-Beschwerden kommen. Diese klingen jedoch meistens schnell wieder ab.

Je nach Art des Wurms eignen sich unterschiedliche Medikamente. Man kann dem Tier aber auch ein Kombinationspräparat geben, das Spul- und Bandwurm gleichzeitig bekämpft. „Es ist besonders den Katzenhaltern zu empfehlen, die auf die Kotprobe verzichten möchten“, erklärt Dr. Stolzefuß. Die Dosierung ist abhängig vom Gewicht der Katze, „und seitdem es ,Spot-ons’ gibt, ist die Wurmkur völlig stressfrei – für Tier und Halter“, sagt der Veterinär. Beim Spot-on besteht das Mittel aus einer flüssigen Lösung, die der Halter dem Tier auf den Nacken tropft.

Wie oft muss ich entwurmen?

Der Tierarzt verweist auf die Empfehlungen des European Scientific Counsel Companion Animal Parasites (ESCCAP). Die Vereinigung europäischer Veterinärparasitologen stellt Richtlinien zur Verfügung, um Hunde und Katzen – aber auch den Menschen – vor dem Befall durch Würmer, andere Parasiten und den Folgen zu schützen.

Die ESCCAP empfiehlt, jede Katze individuell zu betrachten, da aufgrund der verschiedenen Ansteckungswege das Risiko für einen Wurmbefall je nach Alter, Haltung und Ernährung eines Tieres unterschiedlich hoch ist. Freigänger oder Katzen, die in Zuchten oder Tierheimen gehalten werden, haben ein höheres Risiko als Tiere, die einzeln daheim leben. Aber auch bei reinen Hauskatzen kann es zu Erkrankungen kommen: Wir Menschen tragen beispielsweise infektiöse Wurmeier aus dem Freien an den Schuhen in die Wohnung.

Eine grobe Empfehlung: Da Würmer zu den häufigsten Katzenkrankheiten gehören, sollten Freigänger einmal pro Monat, reine Wohnungskatzen ein- bis zweimal jährlich entwurmt werden. „Etwa neun Euro kostet das Kombipräparat als Spot-on“, sagt Dr. Stolzefuß. Überschaubare Kosten also, um mit einer Wurmkur Katze und Umgebung gesund zu halten.

Do's & Dont's

Drei Do’s...

  • Besser früh als spät: Junge Katzen nehmen bereits automatisch mit der Muttermilch Spulwürmer auf. Deswegen müssen sie so früh wie möglich entwurmt werden. Sonst kann ihnen der Parasit unnötige Schmerzen bereiten.
  • Regelmäßiges Entwurmen: Im Zweifelsfall lieber einmal zu viel als einmal zu wenig entwurmen.
  • Prophylaxe: Auch wenn sie im Kot Ihrer Katze keine Wurmeier sehen – entwurmen Sie Ihre Katze trotzdem. Denn die Eier sind meistens mit bloßem Auge nicht zu erkennen.

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Allianz - Freigängerkatzen müssen regelmäßig Wurmkuren erhalten

Und zwei Dont’s:

  1. Ernährung: Katzen lieben Fleisch. Deswegen in der Katzennahrung nicht darauf verzichten und stattdessen lieber einmal mehr entwurmen.
  2. Keine Selbstmedikation: Führen Sie die erste Entwurmung Ihrer Katze nicht ohne Rücksprache mit dem Tierarzt durch. Er wir Ihnen bestimmt noch wichtige Tipps geben.

Kann ich vorbeugen?

Nein, Sie können sicher nicht verhindern, dass sich Ihre Katze mit Würmern ansteckt. Sie können aber das Ansteckungsrisiko für sich und andere Menschen minimieren, indem Sie den Katzenkot sorgfältig entsorgen. Das Katzenklo sollten Sie dazu täglich säubern, den Kot im Garten einsammeln und in verschlossenen Tüten im Hausmüll entsorgen.

Um die Gefahr einer Bandwurm-Infektion zu minimieren, können Sie darauf verzichten, rohes Fleisch zu füttern, wie beim Barfen Katze. Der einzige Schutz gegen Würmer ist allerdings die regelmäßige Entwurmung. Gleiches gilt übrigens für zwei weitere Parasiten: Zecken und Flöhe. Auch auf diese beiden Blutsauger hin sollte die Katze in regelmäßigen Abständen untersucht werden.

Wurmkur Katze klingt viel schlimmer als es tatsächlich ist. Das Tier hat dabei und danach in der Regel überhaupt keine Schmerzen. Eher das Gegenteil ist der Fall: Die Katze bekommt Probleme, wenn sie nicht regelmäßig entwurmt ist. Sie brauchen also keine Angst bekommen, wenn der Tierarzt Ihrem kleinen Liebling zum ersten Mal eine Entwurmung empfiehlt.

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