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Was kostet ein Hund im Monat?

Einmalige und laufende Kosten
Hunde Kosten: Eine Frau hält einen jungen Hund auf dem Arm

Die durch­schnitt­lichen monat­lichen Hunde-Kosten liegen je nach Rasse, Größe, Alter und Pflege­bedarf zwischen 100 und 250 Euro. Neben den An­schaffungs­kosten und den Aus­gaben für die Grund­aus­stattung (ein­malige Kosten) fallen laufende Kosten für Futter, Zubehör, Hunde­steuer und Ver­sicher­ung sowie un­regel­mäßige, indi­viduelle Kosten für Pflege und Vorsorge an. Dabei variieren die Aus­gaben je nach Größe, Rasse und Ge­sund­heits­zustand des Hundes. Zusätz­lich können uner­wartete Tier­arzt­kosten auf Sie zukommen. Damit Sie Ihren Hund immer best­möglich medi­zinisch ver­sorgen lassen können, unter­stützt Sie die Hunde­kranken­ver­sicherung der Allianz bereits ab 6,69 Euro im Monat.

Der angezeigte Ab-Preis von 6,69 € basiert auf folgender Berechnungsgrundlage:

  • Tarif: Basis OP-Schutz
  • Hund: Chihuahua
  • Geschlecht: männlich
  • Alter: 6 Monate
  • Vorerkrankungen: keine
  • Postleitzahl: 91154
  • Selbstbeteiligung: 20 %
  • Vertragslaufzeit: 1 Jahr
  • Zahlweise: monatlich

Die Gesamt­kosten für die Haltung eines Hundes werden vom Tier­schutz­bund auf circa 1.200 bis 1.350 Euro pro Jahr geschätzt. Größere Hunde kosten in der Regel mehr als kleinere. Die größten laufenden Kosten für Hunde entstehen durch Futter. Hinzu kommen regel­mäßige Kosten für Tierarzt­besuche.

Wichtig: Diese Gesamtkosten sind grobe Schätzungen. Denn es kommt immer auf die individuellen Präferenzen, den Gesundheitszustand des Tieres an und darauf, wie viel Zeit Sie bereit sind für individueller Pflege, Training oder Betreuung aufzubringen. Auch die Qualität des Futters und Zubehörs spielt eine wichtige Rolle bei der Kostenübersicht für Hunde.

Im Schnitt starten die monat­lichen Kosten für einen Hund bei rund 100 Euro, ab­hängig von Größe, Rasse und den indivi­duellen Bedürf­nissen wie spezieller Ernährung. Hoch­gerechnet auf ein Hunde­leben (10-15 Jahre) kostet ein kleiner Hund über seine Lebens­zeit hinweg rund 10.000 bis 15.000 Euro, ein großer Hund etwa 15.000 bis 25.000 Euro. Der Tierschutzbund berechnet: Ein mittelgroßer, nicht gelisteter Hund hat nach 14 Jahren Lebenszeit 17.500 bis 20.000 Euro an Kosten verursacht.

Ein Balkendiagramm zeigt die durchschnittlichen monatlichen Kosten für verschiedene Haustiere in Deutschland im Jahr 2021, unterteilt nach Kostenarten: Futter (orange), Arzt (lila), Steuern (gelb) und Haftpflicht (blau). Hunde verursachen mit 103 € die höchsten Kosten (75 € Futter, 10 € Arzt, 13 € Steuern, 5 € Haftpflicht), gefolgt von Kaninchen (60 €), Katzen (51 €), Meerschweinchen (36 €), Schildkröten (25 €), Hamstern (14 €), Aquarienfischen (9 €) und Wellensittichen (7 €). Quelle: Ein Herz für Tiere; Allianz; Fressnapf ©Statista 2022.

Die folgende Tabelle listet Preis­spannen für die unter­schied­lichen Kosten auf, die Ihnen bei der Hunde­haltung im Monat bzw. im Jahr entstehen. Wichtig: In vielen Bundes­ländern ist eine Hunde­haftpflicht­ver­sicherung gesetzlich vor­geschrie­ben. Bei der Allianz erhalten Sie den Ver­sicherungs­schutz monatlich ab 6,15 Euro. Die Hunde­kranken­ver­sicherung ist dagegen optional. Sie über­nimmt Tier­arzt­kosten, wenn Ihr Hund krank wird oder sich verletzt und beispielsweise operiert werden muss.

Informationen zur Berechnungsgrundlage:

  • Tarif: Smart
  • Hund: Mischling klein/groß
  • Anzahl der Vorschäden in den letzten 5 Jahren: keine
  • Versicherungssumme: 50 Millionen
  • Selbstbehalt: 150 Euro
  • Vertragslaufzeit: 3 Jahre
  • Zahlweise: monatlich

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Laufende Kosten (mindestens)
pro Monat ab ca.
pro Jahr ab ca.
Futter 65 € 780 €
Hundesteuer 5-10 € 60-120 €
Pflege & Hygiene durch Halter:in 10 € 120 €
Tierarztbesuche 10 € 120 €
Haftpflichtversicherung 5-10 € 60-120 €
Krankenversicherung 10-15 € 120-180 €
Gesamtkosten 100-115 € 1.200-1.380 €
Optional: Hundesitter/Hundepension 25-50 € / Tag  

z. B. Impfen und Parasitenprophylaxe

Die angegeben Kosten sind beispielhaft für einen OP-Schutz. Für einen Vollschutz liegen die Kosten höher.

  • Berechnen Sie jetzt online in wenigen Schritten Ihren Tarif in der Hunde­kranken­versicherung.

  • Sie haben Fragen zur Hunde­kranken­versicherung? Das Allianz Service-Team berät Sie gern.

Die Kosten für die An­schaffung eines Hundes variieren stark und können bei wenigen Hundert Euro für einen Misch­ling aus dem Tier­heim liegen, aber auch bei mehreren Tausend Euro für bestimmte rein­rassige Tiere von Züchtern und Züchter­innen. Schaffen Sie sich einen Hund aus einem Tier­heim oder einer Tier­schutz­orga­nisation an, zahlen Sie dagegen lediglich eine Schutz­gebühr.

Ein Welpe oder ein Junghund aus einer seriösen Zucht kostet zwischen 1.000 und 3.000 Euro. Preise für Zucht­hunde sind stark abhängig von Rasse, Zucht­qualität und transpa­renten Nach­weisen. Sehr gefragte Rassen sowie seltene Hunde aus dem Ausland können 4.000 Euro und mehr kosten. Im Preis enthalten sind in der Regel die ersten Impfungen, Ent­wurmung und Mikro­chip-Kenn­zeichnung sowie Ab­stammungs­papiere – Hunde mit Papieren und geprüfter Ab­stammung sind in der Regel teurer als solche ohne Nach­weise. Ver­antwortungs­volle Züchter:innen investieren selbst hohe Summen in die Aufzucht, was den Kauf­preis recht­fertigt.

Wichtig: Informieren Sie sich vor dem Kauf über eventuelle Vor­erkrank­ungen, bisherige Impfungen und andere Auf­fällig­keiten. Gehen Sie außer­dem mit einem gekauften Hund auf jeden Fall für einen Check zum Tierarzt oder zur Tierärztin.

Die Schutz­gebühr für einen Hund aus dem Tier­heim oder von einer Tier­schutz­organi­sation liegt in Deutsch­land laut Tierschutz­bund zwischen 300 und 550 Euro. Die Gebühr für die Adoption dient nicht dem Profit, sondern deckt für gewöhnlich lediglich Kosten, die für Pflege, Behandlung und Ver­sorgung des Tieres angefallen sind.

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Die Gesamt­kosten für die Erst­aus­stattung liegen je nach persön­lichen Vor­lieben bei etwa 400 bis 600 Euro. Zur Erstaus­stattung für einen Hund gehören An­schaffung­en wie Leine, Geschirr, Hunde­bett und Transport­box. Je nach Rasse, Größe und speziellen Be­dürf­nissen des Hundes können weitere Produkte (z. B. fürs Auto) erforderlich sein, welche die Kosten für die Grund­aus­stattung erhöhen.

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Erstanschaffung
Kosten im Schnitt ca.
Transportbox Auto 200-300 €
Sicherheitsgeschirr Auto 10-30 €
Zubehör zum Gassigehen (Halsband, Leine, Tasche für Leckerli, ...) 100-140 €
Zubehör für Zuhause (Hundebett, Futter- und Trinknapf, Spielzeug, ...) 90-130 €
Gesamt 400-600 €
Optional: EU-Heimtierausweis 10 €
Optional: Hundeschule ab 25 € / Stunde
Mit der Allianz sind Sie und Ihr Hund optimal abgesichert

Die Tierarzt­kosten beim Hund betragen für die erste Unter­suchung etwa 50 bis 150 Euro. Zu den ersten tierärzt­lichen Maß­nahmen für Ihren neuen Mit­bewohner gehören Impfung, Ent­wurmung und Chippen des Hundes. Diese anfäng­lichen Kosten über­nehmen ge­wöhnlich Züchter:innen oder Tier­heime. Schaffen Sie sich einen Welpen an, stellen Sie sicher, dass die ersten Impfungen bereits durch­ge­führt wurden.

Außerdem ist es not­wendig, nach ein bis drei Jahren erneut Ihren Hund impfen zu lassen, um den Impf­schutz aufzu­frischen. Zusätz­liche Kosten können für Floh- oder Zecken­schutz und Vor­sorge­unter­suchungen anfallen. Außer­halb eventueller medi­zinischer Not­wendig­keiten liegt die Ent­scheidung bei Ihnen, ob Sie Ihren Hund oder Ihre Hündin zusätzlich früh­zeitig kastrieren bzw. steri­lisieren lassen.

  • Erstuntersuchung mit Beratung: 30 bis 50 Euro
  • Impfungen (Core-Krankheiten wie Hunde-Staupe und Tollwut): 30 bis 80 Euro pro Impfung
  • Chippen: 30 bis 80 Euro (einmalig)
  • Entwurmung: 3 bis 20 Euro pro Wurmkur

Übrigens: Mit der Basisvorsorge der Allianz Tier­kranken­versicherung werden bis zu 100 Euro im Jahr für z. B. Impfungen, Entwurmung und Chippen übernommen.

  • Ermitteln Sie online Ihren individuellen Tarif in der Hundekranken­versicherung.

  • Sie haben noch Fragen? Schreiben Sie uns Ihr Anliegen. Wir beraten Sie gerne.

Eine Kastration beim Hund verhindert unge­wollten Nach­wuchs, kann sich positiv auf das Verhalten auswirken sowie gesund­heitliche Vorteile bieten: So senkt der Eingriff das Risiko von Gebär­mutter­erkrankungen bei Hündinnen und von Prostata­problemen bei Rüden. Kastrierte Hunde leben in der Regel länger. Dennoch sollte der Eingriff sorg­fältig überlegt sein.

Wenn Sie Ihren Hund nicht zur Zucht einsetzen möchten, sollten Sie die Kosten für die Kastration bei der Anschaffung mit einbe­rechnen. Gewöhn­lich wird die Kastration bei Rüden ab einem Alter von etwa sechs bis zwölf Monaten durch­geführt, je nach Größe und Rasse des Hundes. Bei Hündinnen wird empfohlen, das Tier vor der ersten Läufigkeit zu kastrieren. In einigen Fällen kann eine Kastration auch nach der ersten Läufig­keit sinn­voll sein.

Die Kosten für eine Kastration (Entfernen der Geschlechts­organe) variieren je nach Größe des Hundes, Klinik, Region und Aufwand des Eingriffs. Der Preis für die Kastration eines Rüden beträgt im Schnitt zwischen 150 und 300 Euro.

Bei Hündinnen ist der Eingriff komplexer, da bei einer Entfernung der Eierstöcke die Bauchhöhle geöffnet wird. Die Kosten für die OP einer Hündin beginnen bei rund 500 Euro, können aber je nach Verlauf des Eingriffs weit darüber hinausgehen. Die Details zum passenden Zeit­punkt und dem genauen Ablauf besprechen Sie am besten mit Ihrer Tier­ärztin oder Ihrem Tier­arzt.

Unser Tipp: Eine Hunde­kranken­ver­sicherung bietet Ihnen zusätz­lichen Schutz und hilft dabei, hohe Tierarzt­kosten zu decken. Wenn Ihr Hund krank wird oder einen Unfall hat, über­nimmt die Ver­sicherung die Be­handlungs­kosten. Die Kosten für eine Hunde­kranken­ver­sicherung variieren je nach Tarif und Hund zwischen etwa 10 bis 100 Euro im Monat, können je nach den ge­wünschten Leistungen aber auch deutlich höher sein. Die Allianz Hundekrankenversicherung übernimmt – je nach Tarif – die Kosten für die chirugische Kastration / Sterilisation auch ohne medizinische Indikation.

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Kann ich meinen Hund auch von einer Privatperson kaufen?

Über Zeitungsinserate oder Online-Klein­anzeigen können Sie sich ebenfalls einen Hund anschaffen. Dahinter stecken in der Regel Privat­personen, die aus unter­schiedlichen Gründen ihren Hund ab­geben möchten. Der Preis für das Tier kann stark variieren. Seien Sie vorsichtig und informieren Sie sich vor dem Kauf gründ­lich über die Gesund­heit und Her­kunft des Hundes.

Angebote unter 700 Euro gelten unter Züchtern als unseriös. Außer­dem hat in den letzten Jahren der illegale Handel mit Hunden (aus dem Ausland) stark zugenommen. Wenn Ihnen etwas seltsam vorkommt, Sie ein ungutes Gefühl mit dem Anbieter oder der Anbieterin haben, oder Ihnen die Angaben un­stimmig erscheinen, tätigen Sie den Kauf lieber nicht.

Welche Hunde sind am günstigsten?

Wie viel oder wenig Geld Sie für einen Hund sowohl in der Anschaffung als auch während der Haltung zahlen, lässt sich nicht pauschal sagen. Grundsätzlich gilt:

  • Für einen Hund aus dem Tierschutz zahlen Sie wesentlich weniger als für einen Hund vom Züchter oder von einer Züchterin.
  • Kleinere Hunde verursachen weniger Futterkosten als große Hunde.
  • Hunde mit kurzem Fell benötigen weniger aufwendige Pflege als Lang­haar­hunde.

Welche Kosten über die Lebenszeit Ihres Hundes anfallen, ist dennoch gänzlich indivi­duell und kann von so unter­schiedlichen Faktoren wie Krank­heiten, Allergien oder Unfällen maß­geblich beeinflusst werden. So oder so sollten Sie die Anschaffung eines Hundes nicht allein von den Kosten abhängig machen.

Wie viel kosten Hundewelpen?

Für den Kaufpreis eines Hundes ist es für gewöhnlich unerheblich, ob das Tier ein Jungtier oder bereits ausgewachsen ist. In beiden Fällen sind die zwei Haupt­faktoren, ob Sie den Hund aus einem Tierheim oder von einem Züchter oder einer Züchterin kaufen, sowie welche Rasse der Hund im letzteren Fall hat. Manche Hunde­welpen besonders gefragter Hunde­rassen kosten mehrere Tausend Euro, während Sie einen Welpen aus dem Tierheim bereits für wenige Hundert Euro bekommen.

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