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Ein Paar sitzt auf dem Sofa und schaut in Dokumente
Künftigen Renten­wert berechnen

Renten­barwert und Renten­barwert­faktor

  • Oft ist die Höhe der gesetzlichen Rente im Alter nicht ausreichend, um Ihren Lebensstandard halten zu können.
  • Eine private Altersvorsorge kann Sie vor finanziellen Problemen schützen.
  • Wie viel Geld Sie in Ihre private Altersvorsorge einzahlen sollten, um im Alter gut leben zu können, berechnen Sie mit dem Rentenbarwert.
  • Für einen realistischen Wert müssen dabei Variablen wie die Verzinsung ins oder die Periodenanzahl beachtet werden.
  • Zur Berechnung des Rentenbarwerts ist der Rentenbarwertfaktor eine wichtige Komponente.  
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Erklärung
Ob gesetzliche oder private Altersvorsorge: Eine Rentenberechnung und damit ein Blick auf die künftige Höhe Ihrer Rente ist immer lohnend. Oft reicht die gesetzliche Rente allein nicht aus, um Ihren Lebensstandard auch im Alter halten zu können. Um diesem Problem entgegenzuwirken, können Investitionen in eine private Altersvorsorge sinnvoll sein. Mithilfe des Rentenbarwerts und des Rentenbarwertfaktors schätzen Sie realistisch ein, wie viel Anfangskapital Sie für ausreichende Zahlungen im Rentenalter investieren sollten.
  
Der Rentenbarwert, auch Kapitalwert genannt, gibt Ihnen Aufschluss über das zur Erzielung einer bestimmten Rentenhöhe benötigte Anfangskapital. Zur Berechnung werden der Zinssatz sowie die Anzahl der Perioden benötigt. Möchten Sie also wissen, wie viel Kapital Sie einsetzen müssen, um eine jährliche Rente in einer bestimmten Höhe zu erhalten, berechnen Sie dies mit dem Rentenbarwert.
Mithilfe des Rentenendwerts können Sie die Summe aller Rentenzahlungen inklusive Zinsen betrachten. Der Rentenendwert stellt somit das Gegenstück zum Rentenbarwert dar und gibt Ihnen Auskunft über Ihre Rentenhöhe im Gesamten. Die Berechnung erfolgt durch eine Addierung des Rentenbarwerts mit dem entsprechenden Zinssatz.

Der Rentenbarwertfaktor stellt eine wichtige Komponente in der Berechnung des Rentenbarwerts dar. Wird eine bestimmte Rentenhöhe mit dem Rentenbarwertfaktor multipliziert, erhalten Sie den Rentenbarwert. Wichtig hierbei ist die Beachtung von vorschüssiger oder nachschüssiger Rente: Je nachdem, welche Zahlungsart vorliegt, verändert sich die Formel des Rentenbarwertfaktors. Bei vorschüssiger Rente wird Ihr Geld am Anfang der betrachteten Periode ausgezahlt, beispielsweise am Anfang eines Monats. Eine nachschüssige Rente erhalten Sie am Ende einer Periode, also zum Beispiel am Ende eines Monats. 

Die Renteninformation gibt Ihnen einmal jährlich Auskunft über Ihre voraussichtliche Rentenhöhe und verdeutlicht, wie wichtig eine private Altersvorsorge zusätzlich zur gesetzlichen Rente ist, um im Alter Ihren Lebensstandard halten zu können.

Zusätzlich können Sie mithilfe des Barwertrechners der Deutschen Rentenversicherung die Höhe der Kaufkraft Ihrer zukünftigen Leistung aus heutiger Sicht berechnen.

Zeitrente bedeutet, dass die Zahlungsreihen eine bestimmte Laufzeit haben, wie beispielsweise bei der Erwerbsminderungsrente. Das Gegenstück zur Zeitrente bilden ewige Renten, da diese kein zeitliches Ablaufdatum haben.
Im Gegensatz zur Zeitrente bezeichnet die ewige Rente eine gleichbleibende, zeitlich unbegrenzte Rentenzahlung. Das ist beispielsweise bei Zahlungseingängen aus langlaufenden Pacht- oder Mietverträgen der Fall.
Klarheit von Anfang bis Rente
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Planen Sie Ihre Renten­höhe
Sie möchten sich einen Überblick über Ihre Altersvorsorge verschaffen, wissen aber nicht, wie die Berechnung funktioniert? Im Folgenden finden Sie eine Übersicht über Formeln, mithilfe derer Sie wichtige Werte für wiederkehrende Rentenzahlungen berechnen können. Ist der Erhalt Ihrer Rente für den Anfang einer Periode geplant, benötigen Sie die vorschüssige Formel. Bekommen Sie die Zahlung hingegen am Ende einer Periode, ist die nachschüssige Formel die Richtige. Um den Endwert zu erhalten, setzen Sie die für Sie relevanten Zahlen in die jeweilige Variable ein.

Zur Berechnung eines realistischen Rentenbarwerts wird der Rentenbarwertfaktor benötigt. Dieser enthält Variablen wie den Zinssatz oder die Anzahl der Perioden. Mit folgenden Formeln berechnen Sie den vorschüssigen bzw. den nachschüssigen Rentenbarwertfaktor:

  • Formel zur Ermittlung des nachschüssigen Rentenbarwertfaktors: (qn – 1) / (qn * i)
  • Formel zur Ermittlung des vorschüssigen Rentenbarwertfaktors: (qn – 1) / (q(n – 1) * i)

Variablen:
i = Zinssatz,
q = 1 + i, 
n = Anzahl der Perioden. 

Der Rentenbarwert stellt das benötigte Anfangskapital zur Erzielung einer bestimmten Rentenhöhe dar. Je nachdem, ob es sich dabei um eine vorschüssige oder eine nachschüssige Zahlung handelt, benötigen Sie folgende Formeln:

  • Formel zur Ermittlung des nachschüssigen Rentenbarwerts: B = R * (qn – 1) / (qn * i)
  • Formel zur Ermittlung des vorschüssigen Rentenbarwerts: B = R * (qn – 1) / (q(n – 1) * i)

Variablen:
i = Zinssatz, 
q = 1 + i,
n = Anzahl der Perioden,
R = Rente, die in gleichbleibenden Beträgen ausgezahlt wird.

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