Allianz - Rente - Rente aufstocken: Zwei ältere Frauen auf einem Flughafen lachen sich an.
Mehr Geld im Ruhestand

So stocken Sie Ihre Rente auf

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Kurz erklärt in 30 Sekunden
Für Sie zusammengefasst
  • Durch Zahlung von zusätzlichen Beiträgen an die Deutsche Rentenversicherung können Versicherte drohende Abschläge ausgleichen.
  • Wer nach erreichter Regelaltersgrenze Rente bezieht, kann uneingeschränkt hinzuverdienen und zwar ohne dass die Rente gekürzt wird.
  • Rentner, die frühzeitig in den Ruhestand gehen, dürfen jährlich bis zu 6.300 Euro brutto anrechnungsfrei hinzuverdienen. 
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Vorzeitiger Ruhestand
Allianz - Vorsorge - Rente aufstocken: Eine ältere Frau mit langen Haaren schaut nachdenklich aus dem Fenster

Wenn die eigene Rente näher rückt, werden die Planungen für den Ruhestand immer wichtiger. Die jährliche Renteninformation der Deutschen Rentenversicherung trägt dann mitunter nicht zur Beruhigung bei. Ernüchterung herrscht vor allem dann, wenn der Renteneintritt vor der Regelaltersgrenze angedacht war. Dabei wird das Renteneintrittsalter von der Politik derzeit schrittweise angehoben. Alle, die nach 1963 geborenen wurden, werden erst mit 67 Jahren die Regelaltersgrenze erreichen. Wer nicht so lange arbeiten möchte, muss im Ernstfall Abschläge auf seine monatliche Altersrente hinnehmen oder die Rente zuvor aufstocken. 

Ein Rechenbeispiel: 

Will ein heute 63-jähriger Arbeitnehmer nach 35 Beitragsjahren vor Erreichen der Regelaltersgrenze in den Ruhestand gehen, muss er mit Abschlägen in Höhe von gut 10 Prozent rechnen. Nehmen wir an, der Rentenanspruch beliefe sich auf glatt 1.500 Euro im Monat. Der frühere Renteneintritt würde in diesem Fall also einen Abschlag von 153 Euro auf die monatliche Rente bedeuten. 

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Abschläge ausgleichen
Allianz - Vorsorge - Rente aufstocken: Paar schaut sich Dokumente an. Die Frau lächelt

Jeder Versicherte kann durch Zahlung von Beiträgen an die Deutsche Rentenversicherung drohende Abschläge ausgleichen. Wie hoch die Ausgleichszahlung im Einzelfall sein muss, wird dem Versicherten auf Antrag im Rahmen der Rentenauskunft mitgeteilt. Hierzu muss der Versicherte erklären, dass und wann er eine Altersrente vorzeitig in Anspruch nehmen wolle. Gleicht der Versicherte den gesamten Ausgleichbetrag aus, muss er bei vorzeitiger Inanspruchnahme der Altersrente keine Rentenminderung mehr fürchten. Bezahlt er nur einen Teil des Ausgleichsbetrags, reduziert sich zumindest seine Minderung durch Abschläge im Fall einer vorzeitigen Inanspruchnahme seiner Altersrente.

Beispiel:
Sie wollen zwei Jahre vor Ihrer Regelaltersgrenze in Rente gehen. Bei einer Rente von 1.000 Euro (brutto) würde sich Ihre Monatsrente um 7,2 Prozent beziehungsweise um 72 Euro verringern. Wollen Sie diesen Abschlag ausgleichen, kostet Sie das als zusätzlichen Beitrag zum vollen Ausgleich des Abschlags derzeit in den alten Bundesländern etwa 17.527 Euro.

Allianz - Vorsorge - Rente aufstocken: Paar schaut sich Dokumente an. Die Frau lächelt
Gleicht der Versicherte hingegen den von der Deutschen Rentenversicherung mitgeteilten Ausgleichsbetrag vollständig aus und arbeitet dennoch bis zum Erreichen der Regelaltersgrenze weiter, so muss er den Ausgleichsbetrag nicht zurückzahlen. Im Gegenteil, diese zusätzlich bezahlten Beiträge wirken sich dann zu den aufgrund der Weiterarbeit sowieso regulär bezahlten Beiträgen ebenfalls rentensteigernd aus.
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Allianz - Vorsorge - Rente aufstocken: Eine ältere Frau in einer Gärtnerei topft eine Blume um
Hinzuverdienen als Rentner
Allianz - Vorsorge - Rente aufstocken: Eine ältere Frau in einer Gärtnerei topft eine Blume um
Haben Sie die Regelaltersgrenze erreicht und bekommen Rente, können Sie uneingeschränkt hinzuverdienen. Das lohnt sich doppelt, denn das zusätzliche monatliche Einkommen ist befreit von Beiträgen zur gesetzlichen Renten- und Arbeitslosenversicherung. Es bleibt also mehr Netto vom Brutto. Eine Hinzuverdienstgrenze gibt es in diesem Fall nicht, Sie können generell unbegrenzt hinzuverdienen. 
Wer seine Rente noch etwas aufstocken will und ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis weiterführt,  hat die auch die Möglichkeit gegenüber seinem Arbeitgeber schriftlich auf seine Rentenversicherungsfreiheit verzichtet und den Rentenbeginn einfach noch etwas hinausschiebt. In diesem Fall steigt der Rentenanspruch automatisch um 0,5 Prozent pro Monat. So kann sich jeder in nur einem Jahr ein schönes Plus von immerhin 6 Prozent erarbeiten und die eigene Rente aufbessern. Bei einer Regelaltersrente von 1.500 € wären das bereits 90 € zusätzlich im Monat. Parallel steigt natürlich der eigene Rentenanspruch durch die abgeführten Beiträge.
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Rente aufstocken vor der Regelaltersgrenze
sdasd
Auch wenn Sie bereits vor der Regelaltersgrenze eine Rente beziehen, können Sie aufstocken. Dabei gelten allerdings strenge Regeln. Bis zu 6.300 Euro brutto dürfen Sie jährlich anrechnungsfrei hinzuverdienen. Das sind 525 Euro monatlich und bereits ein schönes Zubrot für einen entspannten Ruhestand. Übersteigt Ihr Verdienst nicht diese Marke, ändert sich auch an Ihrer Altersrente nichts. Die Rentenversicherung interessiert sich dabei übrigens nur für den kalenderjährlichen Hinzuverdienst. In welchem Zeitraum das Geld verdient wird, ist daher unerheblich. Komplizierter wird es, sprengt der Hinzuverdienst die 6.300-Euro-Grenze. Jeglicher Verdienst über dieser Marke mindert Ihre Rente. Die Höhe der zu erwartenden Rentenkürzung kann jeder ganz einfach errechnen. Dazu teilen Sie den über der Hinzuverdienstgrenze liegenden Verdienst durch 12. Vom Ergebnis berücksichtigt die Rentenversicherung 40 Prozent und kürzt die Rente um den entsprechenden Betrag. Wer auch im Alter richtig gut verdient, muss zusätzlich aufpassen. Liegt die Summe aus gekürzter Rente und Hinzuverdienst über dem bisherigen Einkommen (höchstes Einkommen der letzten 15 Jahre), ist die individuelle Hinzuverdienstgrenze erreicht. Die Rentenversicherung zieht den darüber liegenden Betrag dann zu 100 Prozent von der Rente ab.
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