Früh den Absprung schaffen

Rente mit 63

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Kurz erklärt in 30 Sekunden
Für Sie zusammengefasst
  • Die sogenannte "Rente mit 63" ohne Abschläge ist für besonders langjährig Versicherte seit 1. Juli 2014 möglich. Allerdings müssen sie mindestens 45 Jahre in die Rentenkasse einbezahlt haben und die Altersgrenze für ihren Jahrgang beachten.
  • Diese Alters­grenze für besonders lang­jährig Versicherte steigt kontinuierlich in Zwei-Monats-Schritten. Konnten Senioren des Jahrgangs 1954 noch mit 63 Jahren und vier Monaten in Rente gehen, müssen sich im Jahr 1957 Geborene gedulden, bis sie 63 Jahre und zehn Monate alt sind.
  • Versicherte haben Anspruch auf gesetzliche Rente, wenn sie die jeweilige Altersgrenze und Wartezeit erreichen. Für die Regelaltersrente sind mindestens fünf Jahre Wartezeit nötig. Für die Altersrente für besonders langjährig Versicherte muss neben der vom Geburtsjahrgang abhängigen Altersgrenze eine Wartezeit von 45 Jahren erfüllt sein.
  • Sie überlegen, wann Sie sinnvollerweise in Rente gehen können? Dann rechnen Sie am besten auch einmal nach, welche Rentenansprüche und finanziellen Grundlagen Sie aufgebaut haben, um den Ruhestand auch genießen zu können.
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Allianz - Rentenlast: Änderungen der Verteilung der Rentenlast über die Jahrzehnte
Gut zu wissen
Allianz - Rentenlast: Änderungen der Verteilung der Rentenlast über die Jahrzehnte

Lange Jahre konnten Rentner in Deutschland gut von ihrer gesetzlichen Rente leben. Doch aufgrund des demografischen Wandels eignet sie sich nur noch als ein Grundstock für die zukünftige Altersvorsorge. Was ist passiert?

Das Verhältnis von Beitragszahlern zu Rentnern kippt: Ein Beitragszahler muss für immer mehr Leistungsempfänger aufkommen. Der Grund dafür ist vor allem der starke Anstieg der Rentenempfänger.

Langfristig ist das Rentenniveau gesunken. Mit Zuschüssen und Steuererleichterungen wurden und werden Bürger motiviert, zusätzlich selbst vorzusorgen, etwa durch eine private Rentenversicherung, eine Riester- oder Rürup-Rente sowie durch eine betriebliche Altersvorsorge. Besonders wichtig ist eine zusätzliche Vorsorge dabei für Selbstständige, da sie normalerweise nicht in der gesetzlichen Rente eingeschlossen sind.

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Beitragsjahre und Wartezeit
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Rentenrechner
Viele Menschen haben nur einen ungefähren Überblick darüber, wie viel Geld sie später benötigen und wie hoch ihre Rente ausfällt. Dazu kommt, dass der Wert des Geldes inflationsbedingt mit der Zeit weniger wird. In manchen skandinavischen Ländern bekommen die Bürger deshalb mit der gesetzlichen Renteninformation zusätzlich Angaben zum Stand ihrer betrieblichen und privaten Vorsorge. In Deutschland kann unter anderem der Rentenscore der Allianz helfen. Er gibt innerhalb weniger Minuten eine erste Orientierung, wie es um die persönliche Vorsorgesituation steht und wie nah Sie Ihrem Rentenziel sind.
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Voraussetzung für die Rente ab 63 prüfen
Allianz - Beitragszeiten: Rentnerehepaar pflückt Blumen

Sie machen sich Gedanken über eine Rente mit 63? Dann sollten Sie überprüfen, ob Sie die gesetzlich vorgeschriebene Wartezeit von 45 Jahren bis zu der für Ihren Jahrgang erforderlichen Altersgrenze erreichen können. Anrechenbar sind folgende Zeiten:

  • Zeiten mit Pflichtbeiträgen aus Beschäftigung,
  • Zeiten der geringfügigen, nicht versicherungspflichtigen Beschäftigung (anteilige Berücksichtigung),
  • Zeiten mit Pflichtbeiträgen aus selbstständiger Tätigkeit,
  • Zeiten mit freiwilligen Beiträgen, wenn mindestens 18 Jahre mit Pflichtbeiträgen aus einer Beschäftigung bzw. selbstständigen Tätigkeit vorhanden sind,
  • Zeiten der Wehr- oder Zivildienstpflicht,
  • Zeiten der nicht erwerbsmäßigen Pflege von Angehörigen,
  • Zeiten der Kindererziehung bis zum zehnten Lebensjahr des Kindes,
  • Zeiten, in denen Arbeitslosengeld, Teilarbeitslosengeld, Leistungen bei Krankheit (wie etwa Krankengeld oder Verletztengeld) oder Übergangsgeld bezogen wurden,
  • Zeiten des Bezugs von Leistungen bei beruflicher Weiterbildung, Zeiten des Bezugs von Kurzarbeitergeld, Schlechtwettergeld und Winterausfallgeld,
  • Zeiten des Bezugs von Insolvenzgeld und Konkursausfallgeld (Zahlungsunfähigkeit des Arbeitgebers),
  • Ersatzzeiten (zum Beispiel politische Haft in der ehemaligen DDR).

Nicht berücksichtigt werden allerdings unter anderem Zeiten, in denen der Versicherte Arbeitslosenhilfe oder Arbeitslosengeld II bezogen hat, sowie Zeiten aufgrund eines Versorgungsausgleiches oder Rentensplittings. Eine detaillierte Prüfung ist im Einzelfall unerlässlich.

Allianz - Beitragszeiten: Rentnerehepaar pflückt Blumen
Altersgrenzen für den Rentenbeginn und Abschläge
Welche Altersvorgaben gelten für einen Rentenversicherten, wenn er beispielsweise 1955 oder 1961 geboren ist? Für welchen Jahrgang ergibt sich aus der Anhebung zum Beispiel die Regelaltersgrenze von 66 Jahren? Und mit welchen Abschlägen müssen langjährig Versicherte rechnen, wenn sie vor dem 67. Lebensjahr in Rente gehen? Beispielhafte Werte für jeweils gut ein Dutzend unterschiedliche Jahrgänge finden Sie in unseren drei Übersichtstabellen.
  • Gesetzliche Regelaltersrente

    Anhebung der Regelaltersgrenze auf 67

    So erfolgte die stufenweise Anpassung für die Geburtsjahrgänge 1950 bis 1964.

    Geburtsjahr Anhebung
    in Monaten
    Regelaltersgrenze
    1950 4 65 Jahre, 4 Monate
    1951 5 65 Jahre, 5 Monate
    1952 6 65 Jahre, 6 Monate
    1953 7 65 Jahre, 7 Monate
    1954 8 65 Jahre, 8 Monate
    1955 9 65 Jahre, 9 Monate
    1956 10 65 Jahre, 10 Monate
    1957 11 65 Jahre, 11 Monate
    1958 12 66 Jahre
    1959 14 66 Jahre, 2 Monate
    1960 16 66 Jahre, 4 Monate
    1961 18 66 Jahre, 6 Monate
    1962 20 66 Jahre, 8 Monate
    1963 22 66 Jahre, 10 Monate
    ab 1964 24 67 Jahre
    Stand: 01.04.2017
  • Altersrente für langjährig Versicherte

    Anhebung der Altersgrenze auf 67 Jahre

    So erfolgte die stufenweise Anpassung von 65 Jahre auf 67 Jahre.

    Geburtsjahr Rentenbeginn Abschlag für einen 
    Renten­eintritt mit 63
    1950 65 Jahre, 4 Monate 8,4 %
    1951 65 Jahre, 5 Monate 8,7 %
    1952 65 Jahre, 6 Monate 9,0 %
    1953 65 Jahre, 7 Monate 9,3 %
    1954 65 Jahre, 8 Monate 9,6 %
    1955 65 Jahre, 9 Monate 9,9 %
    1956 65 Jahre, 10 Monate 10,2 %
    1957 65 Jahre, 11 Monate 10,5 %
    1958 66 Jahre 10,8 %
    1959 66 Jahre, 2 Monate 11,4 %
    1960 66 Jahre, 4 Monate 12,0 %
    1961 66 Jahre, 6 Monate 12,6 %
    1962 66 Jahre, 8 Monate 13,2 %
    1963 66 Jahre, 10 Monate 13,8 %
    ab 1964 67 Jahre 14,4 %
    Stand: 01.04.2017
  • Altersrente für besonders langjährig Versicherte

    Anhebung der Altersgrenze auf 65 Jahre

    So erfolgte die stufenweise Anpassung auf 65 Jahre.

    Geburtsjahr Anhebung 
    in Monaten
    Rentenbeginn
    1953 2 63 Jahre, 2 Monate
    1954 4 63 Jahre, 4 Monate
    1955 6 63 Jahre, 6 Monate
    1956 8 63 Jahre, 8 Monate
    1957 10 63 Jahre, 10 Monate
    1958 12 64 Jahre
    1959 14 64 Jahre, 2 Monate
    1960 16 64 Jahre, 4 Monate
    1961 18 64 Jahre, 6 Monate
    1962 20 64 Jahre, 8 Monate
    1963 22 64 Jahre, 10 Monate
    ab 1964 24 65 Jahre
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Allianz - Renteninformation: Älteres Surferpaar
Gut zu wissen
Allianz - Renteninformation: Älteres Surferpaar

Die Frage nach der voraussichtlichen Höhe der Altersrente beantwortet die Renteninformation. Jedes Jahr wird sie von der Deutschen Rentenversicherung (DRV) an all ihre Versicherten verschickt, die mindestens 27 Jahre alt sind und fünf Jahre lang Beiträge gezahlt haben. Das Schreiben gibt Auskunft, mit welchen Leistungen man voraussichtlich im Alter oder bei voller Erwerbsminderung rechnen kann.

Rechts in der Mitte der Renteninformation finden sich drei Zahlen. Die oberste nennt den aktuellen Rentenanspruch für den Fall, dass man voll erwerbsgemindert ist. Die zweite nennt die derzeit erworbenen Ansprüche auf die Regelaltersrente, wenn man keine weiteren Beiträge mehr bezahlen würde. Der dritte Wert beziffert die hochgerechnete Rente, basierend auf weiteren Einzahlungen wie in den vergangenen fünf Jahren.

Darunter rechnet die DRV in einem Absatz vor, auf welchen Betrag sich die Regelaltersrente erhöhen könnte, wenn sie jährlich um ein beziehungsweise zwei Prozent erhöht würde – allerdings ist diese Entwicklung nicht wirklich vorherzusehen, wie die DRV selbst schreibt.

Wie wirken sich Steuern, Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung und der Kaufkraftverlust auf die Rente aus? Das lässt sich mit den Werten aus der Renteninformation online schnell und einfach abschätzen, um eine erste Basis für seine private Vorsorge­planung zu haben.

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Tipp: Einkommenssicherung beachten

Die finanzielle Planung für den Ruhestand ist wichtig – ebenso wichtig ist, sein Einkommen während des Arbeitslebens abzusichern. Beispielsweise gegen Berufsunfähigkeit. Durch den Wegfall des Einkommens entsteht eine Versorgungslücke, die man durch eine private Berufsunfähigkeitsrente schließen kann.

Diese Versorgungslücke betrifft auch die Bezüge im Alter, nicht nur die Zeit während des Erwerbslebens. In der Regel finanziert man die Altersvorsorge durch sein regelmäßiges Einkommen. Bleibt dieses Geld aus, betrifft das auch die Rente, weil man die Beiträge für die Rentenversicherung nicht mehr im vollen Umfang bezahlen kann.

Um trotz Berufsunfähigkeit im Ruhestand sorgenfrei zu leben, kann die Berufsunfähig­keitsversicherung so gestaltet sein, dass die Beiträge für eine private Altersvorsorge von der Versicherung weiterbezahlt werden.

Mehr über die Berufsunfähigkeitsversicherung erfahren Sie in diesem Video.

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Allianz - Video Einkommen sichern
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Häufige Fragen
  • Gibt es für Beamte etwas Vergleichbares zur Rente mit 63?

    Auch bei Beamten ist die Regelaltersgrenze mit Vollendung des 67. Lebensjahrs erreicht. Dann treten sie in den Ruhestand. Bei vorzeitiger Versetzung in den Ruhestand wegen Inanspruchnahme einer Antrags-Altersgrenze vermindert sich das Ruhegehalt um einen Versorgungsabschlag.

    Aber auch für Beamte gibt es eine Ruhestandsregelung, die vergleichbar ist mit der Altersrente für besonders langjährig Versicherte in der DRV: Wenn ein Beamter zum Zeitpunkt des Eintritts in den Ruhestand das 65. Lebensjahr vollendet hat und mindestens 45 Jahre anrechenbare Dienstzeiten aufweisen kann, kann er ohne Versorgungsabschlag in den vorgezogenen Ruhestand gehen.

    Zu beachten ist, dass es bei der Beamtenversorgung eine Vielzahl von Übergangs- und Sonderregelungen gibt und unterschiedliche landesrechtliche Regelungen bestehen.

  • Ist Altersteilzeit eine Alternative zur Rente mit 63?

    Statt in Frührente zu gehen, können Sie auch über eine Altersteilzeit nachdenken, soweit Ihr Arbeitgeber diese Möglichkeit anbietet.

    Wenn Sie sich etwa für das sogenannte Blockmodell entscheiden, können Sie früher aus dem aktiven Arbeitsleben ausscheiden. Beim Blockmodell folgt auf eine Arbeitsphase mit voller Stundenzahl eine gleich lange vollständig arbeitsfreie Freistellungsphase. In beiden Phasen bekommen Sie Ihr früheres Gehalt deshalb halbiert ausgezahlt (das sogenannte Regelarbeitsentgelt). Ihr Arbeitgeber stockt dieses Regelarbeitsentgelt sowie die Rentenversicherungsbeiträge auf.

    Ihr Vorteil ist, dass Sie auch in der Freistellungsphase weiterhin versicherungspflichtig beschäftigt sind.

    Um zu klären, ob und wann eine Altersteilzeit für Sie in Frage kommt, sprechen Sie mit Ihrem Arbeitgeber. Um Ihren Ruhestand zu planen, wenden Sie sich bitte an die Deutsche Rentenversicherung (DRV). Klären Sie verbindlich mit der DRV, wann Sie welche Voraussetzungen erfüllen und mit welchen Abschlägen zu rechnen sein könnte.

    Anschließend können Sie sich an Ihren Arbeitgeber wenden, um die Modalitäten der Altersteilzeitvereinbarung zu klären. Dabei sind neben gesetzlichen möglicherweise auch tarifvertragliche Regelungen oder Betriebsvereinbarungen zu beachten.

  • Muss ich mit 63 in Rente gehen, wenn ich die Voraussetzungen dafür erfülle?

    Nein. Wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, um vorzeitig die Altersrente für langjährig Versicherte in Anspruch zu nehmen, kann ein Rentenantrag gestellt werden. Auch die Altersrente für besonders langjährig Versicherte muss nicht in Anspruch genommen werden, wenn man alle Voraussetzungen erfüllt. Wer will, kann in beiden Fällen auch weiterarbeiten.

    Anders sieht das für Empfänger von Hartz IV aus: Wer mit 63 Jahren Hartz IV erhält, kann unter Umständen verpflichtet werden, vorzeitig gegen Abschläge eine Altersrente in Anspruch zu nehmen. Diese „Zwangsverrentung“ erfolgt nicht, wenn der Leidtragende dadurch besonders hart betroffen ist. Was hierunter zu verstehen ist, ist in der Unbilligkeitsverordnung geregelt.

  • Darf ich über die gesetzliche Regelaltersgrenze hinaus weiterarbeiten?

    Ja, der Eintritt in die Altersrente ist freiwillig. Wer will, darf weiterarbeiten. Das lohnt sich finanziell: Die in dieser Zeit gezahlten Beiträge steigern die Rente, wenn der Betroffene gegenüber seinem Arbeitgeber schriftlich auf seine Rentenversicherungsfreiheit verzichtet. Für jeden Monat, den man trotz erfüllter Wartezeit nach Erreichen der Regelaltersgrenze länger arbeitet, erhält man 0,5 % Aufschlag auf die reguläre Rente.

    Allerdings muss auch der Arbeitgeber mitspielen. Oft endet das Arbeitsverhältnis vertraglich automatisch, wenn die Regelaltersgrenze erreicht ist. Dann ist eine Änderung oder Verlängerung des Arbeitsvertrags notwendig, damit man länger arbeiten kann.

  • Darf ich – sobald ich mit 63 in Rente bin – noch etwas dazuverdienen?

    Seit dem 01.07.2017 gelten im Rahmen des Flexirentengesetzes neue Hinzuverdienstgrenzen.

    Wer sich etwas hinzuverdienen möchte und die gesetzliche Regelaltersgrenze noch nicht erreicht hat, muss auf die Obergrenze von 6.300 Euro im Kalenderjahr achten. Die monatliche Grenze von 450 Euro gibt es dagegen seit dem 01.07.2017 nicht mehr. Ist der Verdienst eines Rentners, der die Regelaltersgrenze nicht erreicht hat, 6.300 Euro oder geringer, so ist er seit dem 01.07.2017 anrechnungsfrei. Alles, was den Maximalbetrag von 6.300 Euro übersteigt, wird dagegen zu 40 % auf die Rente angerechnet, also von der Rentenzahlung abgezogen.

    Außerdem ist noch ein individueller Hinzuverdienstdeckel zu beachten. Wird er überschritten, wird der darüber liegende Verdienst zu 100 % auf die verbleibende Teilrente angerechnet. Lassen Sie sich über die Folgen Ihres Hinzuverdienstes bitte von der Deutschen Rentenversicherung individuell und verbindlich beraten.

  • Fallen auf die gesetzliche Rente Steuern an?

    Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung sind nachgelagert mit steigendem Anteil zu versteuern. Bei einem Rentenbeginn im Jahr 2040 und später sind 100 % der gesetzlichen Rente zu versteuern.
  • Was ist die Altersrente für Frauen?

    Die speziell geregelte Altersrente für Frauen gab es nur noch für die Geburtsjahrgänge vor 1952. Diese Rente konnten nur weibliche Versicherte bekommen, die mindestens eine Wartezeit von 15 Jahren erfüllt und nach vollendetem 40. Lebensjahr mehr als zehn Jahre Pflichtbeitragszeiten gesammelt hatten. Die Altersgrenze für die abschlagsfreie Inanspruchnahme dieser Rente lag anfangs bei 60 Jahren.

    Das erforderliche Alter wurde im Jahr 2000 angehoben auf 65 Jahre. Für die Geburtsjahrgänge 1940 bis 1944 erfolgte die Umstellung stufenweise. Berechtigte konnten diese Rente auch vorzeitig – mit einem Abschlag von 0,3 % für jeden Monat des vorzeitigen Rentenbezugs – in Anspruch nehmen.

  • Was steckt hinter dem Begriff „Eckrentner“?

    Der "Eckrentner" ist ausschließlich eine abstrakte Orientierungsgröße in der Rentenversicherung, um das Standard-Rentenniveau zu verdeutlichen. Es wird angenommen, dass der Eckrentner als Durchschnittsverdiener je Kalenderjahr einen Entgeltpunkt und insgesamt 45 Entgeltpunkte erzielt hat.
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Service und Kontakt
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