Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen das bestmögliche Erlebnis zu bieten. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden.
Weitere Informationen zu Cookies

Auf Ihrem Gerät wird dieser Browser nicht unterstützt. Ihre Version: CCBot 2

Dadurch kann es zu Abweichungen in der Darstellung und Funktionsweise unserer Website kommen.
Aktuellen Browser herunterladen

JavaScript ist deaktiviert

Unsere Website benötigt JavaScript für die optimale Funktionsfähigkeit. In Ihrem Browser ist JavaScript deaktiviert. Wir unterstützen Sie gerne dabei, JavaScript in Ihrem Browser zu aktualisieren.
So aktivieren Sie JavaScript

Die Website wird nicht korrekt angezeigt.

Um alle Funktionen nutzen und die richtige Darstellung unserer Website sehen zu können
deaktivieren Sie bitte den Kompatibilitätsmodus
Agentur suchen

Finden Sie eine Agentur in Ihrer Nähe

Auch für Vierbeiner gilt: täglich Zähne putzen

Warum die Zahnpflege Hund und Halter glücklich macht

Allianz - Zahnpflege Hund: Bulldogge aus der Vogelperspektive mit riesigem Gebiss.

Teilen Sie mit Freunden, was Sie auf allianz.de entdeckt haben. Dabei nehmen wir die Sicherheit Ihrer Daten nicht auf die leichte Schulter: Wenn Sie auf einen der Social-Media-Links klicken, übertragen wir personenbezogene Daten (z.B. IP-Adresse) an das ausgewählte soziale Netzwerk. Mit Ihrem Klick stimmen Sie dieser Datenübertragung zu.

Für weitere Informationen zu unseren Datenschutz-Grundsätzen rufen Sie bitte unsere Datenschutz-Seite auf.

 Gesunde Zähne – gesunder Hund!

Genau wie das Gebiss des Menschen brauchen auch die Zähne Ihres Vierbeiners regelmäßig Zahnbürste und Zahnpasta. Mindestens einmal am Tag sollte die Zahnpflege Hund und Halter einige gemeinsame Minuten zusammenführen.

› Der Aufbau des Hundegebisses

› Der Zahnwechsel bei Hundewelpen

› Wissenswertes zur Zahnpflege von Hunden

› So funktioniert die professionelle Zahnpflege bei Hunden

Wenig Zeit? Das Wichtigste in 30 Sekunden

Allianz - Stoppuhr mit Allianz Logo im Hintergrund
  • Der junge Hund hat 28 Milchzähne, erwachsen entwickelt er ein Gebiss mit 42 Zähnen. Der Wechsel auf die bleibenden Zähne gelingt eigentlich problemlos. Trotzdem sollte nach dem Zahnwechsel ein Tierarzt das Gebiss kontrollieren.
  • Ähnlich wie die Zähne des Menschen brauchen auch die Zähne des Hundes regelmäßige Pflege. Am besten legen Sie sogar täglich Hand an – mit Hundezahnbürste und Hundezahnpasta. Bereits im Welpenalter sollten Sie Ihr Tier dazu spielerisch ans Zähneputzen gewöhnen.
  • Die Gebiss-Kontrolle sollte bei erwachsenen Hunden jährlich erfolgen – zum Beispiel im Rahmen einer Impfung. Zahnstein muss der Tierarzt mit einer professionellen Zahnreinigung entfernen. Dazu narkotisiert er den Hund, um ihn nicht versehentlich zu verletzen.

Der Aufbau des Hundegebisses

Allianz - Zahnpflege Hund: Das Gebiss eines Hundes mit scharfen Eckzähnen.

Der Hund kommt wie der Mensch ohne Zähne auf die Welt. Danach wachsen dem Welpen zwischen der dritten und sechsten Lebenswoche Milchzähne. Sie sind etwas spitzer als die des später bleibenden Gebisses. Das Milchgebiss hat 28 Zähne: Im Ober- und Unterkiefer sind es jeweils sechs Schneidezähne, zwei Fangzähne sowie sechs Backenzähne.

„Milchzähne brauchen eigentlich noch keine Zahnpflege“, sagt Dr. Gerhard Staudacher, Leiter der Tierärztlichen Klinik in Aachen. Allerdings sei das Welpenalter der beste Zeitpunkt, um das Tier ans Putzen der Zähne zu gewöhnen. „Dann ist der junge Hund noch in seiner ‚oralen Phase‘: Er will alles in den Mund stecken und damit spielen“, erklärt der Fachtierarzt für Kleintiere und Zahnheilkunde. „Wenn der Hundehalter in dieser Zeit anfängt zu putzen, findet der Welpe es interessant – und später normal. Beginnt man später, wird es zumindest nicht mehr so einfach, ihn an die Prozedur zu gewöhnen.“

Hundekrankenversicherung

Ihr finanzieller Schutz im Falle einer Krankheit.

Der Zahnwechsel bei Hundewelpen

Allianz - Zahnpflege Hund: Ein kleiner Welpe läuft mit geöffnetem Maul über eine Wiese.

Im Alter von drei bis sechs Monaten fallen dem Hund die Milchzähne wieder aus. Und die bleibenden Zähne wachsen nach. In der Regel braucht der Welpe bei diesem Zahnwechsel keine menschliche Hilfe. „Der Halter sollte aber beobachten, ob er normal verläuft. Es gibt Zahnwechselstörungen, bei denen der Milchzahn und der bleibende Zahn im Gebiss stehen bleiben“, sagt der Experte. „Wenn so etwas zu sehen ist, muss der Hund zum Tierarzt.“

Ist der Zahnwechsel abgeschlossen, hat der Hund ein Gebiss aus 42 Zähnen. Davon stecken sechs Schneidezähne, zwei Eckzähne und zwölf Backenzähne im Oberkiefer. Im Unterkiefer sind es sogar zwei Backenzähne mehr – dazu ebenfalls sechs Schneide- und zwei Eckzähne. Diese sind traditionell stark entwickelt, daher auch der Ausdruck „Fangzähne“.

Auf den Backenzähnen hat der Hund kleine Kauflächen und mehrere Spitzen. Diese Mischung ist ideal, um ohne großen Kraftaufwand Knochen zu zerkleinern. Das Kiefergelenk ist relativ starr, seitliche Kaubewegungen sind für den Hund – anders als für uns Menschen – daher kaum möglich. Dies macht aber nichts, denn mit seinen kräftigen Backenzähnen kann er sowohl große Fleischstücke als auch Knochen zerkleinern. 

Gerade bei Beutetierfressern wie Hunden ist dies wichtig. Nicht umsonst gibt es Ernährungstrends wie das Barfen für Hunde.

Wissenswertes zur Zahnpflege von Hunden

  • Beim Tierarzt
  • Die richtige Eingewöhnung
  • Zahnprobleme beim Hund
  • Zahnpflege-Tipps
  • Anzeichen von Zahnproblemen
Beim Tierarzt
Allianz - Zahnpflege Hund: Ein Tierarzt untersucht das Gebiss eines Hundes.

Besonders nach dem Zahnwechsel sollte der Hund zum Checkup beim Tierarzt. Am besten verbinden Sie dies mit der nächsten anstehenden Impfung: „Da gehört die Zahn-Kontrolle dann zu den Routineuntersuchungen“, erklärt der Veterinär, „das sollte zumindest in den ersten Jahren auch reichen.“ Ausnahmen bilden Verletzungen der Zähne oder des Zahnfleisches oder erkennbare Erkrankungen an Zähnen oder Kiefer. In solchen Fällen sei es selbstverständlich, so der Experte, dass Halter dann einen Tierarzt-Termin vereinbaren.

Damit Ihr Hund möglichst lange gesunde Zähne behält, gelten die gleichen Regeln wie beim Menschen: regelmäßige Zahnpflege durch fleißiges Putzen. Staudacher ist Gründungsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Tierzahnheilkunde (DGT), dem Zusammenschluss zahnheilkundlich tätiger Tierärzte in Deutschland. Die DGT empfiehlt auch beim Hund ausdrücklich tägliches Zähneputzen. Nur so würde das Tier vor Zahn- und Zahnbetterkrankungen geschützt.

Die richtige Eingewöhnung

Genau wie ein Kind sollte man den Hund dabei sehr behutsam an das Zähneputzen heranführen. Am besten geschieht dies ohne Druck und Stress, damit sich das Tier in angenehmer Weise an die Prozedur gewöhnen kann. Idealerweise hat der Hund bereits im Welpenalter seine ersten Zahnputzerfahrungen gesammelt. Das könnte zum Beispiel spielerisch mit einem weichen Fingerling geschehen. Wenn er sich daran gewöhnt, lässt er sich auch später leichter bei der Zahnpflege ins Maul fassen.

  • Zahnbürste: Die eigene, abgenutzte Zahnbürste können Sie Ihrem jungen Hund auch geben – allerdings höchstens als Spielzeug. Zur Pflege der Hundezähne taugt sie nicht mehr, da sollte man seinem Vierbeiner schon ein eigenes Exemplar gönnen.
  • Dentalspielzeug: Zudem ist gutes Dentalspielzeug eine sehr gute Investition in die Gesundheit Ihres Hundes: Es stärkt die Kiefermuskulatur, massiert das Zahnfleisch, poliert das Gebiss des Tieres und ist somit ideal für die Zahnpflege des Hundes.
  • "Zähnefreundliches Essen": Es gibt jede Menge Angebote im Handel, die ebenfalls positiv auf die Zahn- und Mundhygiene wirken sollen. Dazu zählt „zähnefreundliches Fressen“ wie zum Beispiel hartes Hundefutter. Kaustreifen, Rinderhautknochen, Dörrfleisch oder Ochsenziemer sollen ebenfalls die Zahnpflege unterstützen und gleichzeitig den Zahnschmelz nicht zu sehr angreifen. „Dieses Hundefutter ist besser als nichts. Zähneputzen ist aber unschlagbar besser“, sagt der Experte.
Zahnprobleme beim Hund
Allianz - Zahnpflege Hund: Ein kleiner Welpe kaut auf einem Zahnpflegeknochen herum.

Ursachen: Zumeist haben problematische Hundezähne ähnliche Ursachen, wie bei uns Menschen: Futterreste bleiben an den Zähnen haften und bieten Bakterien optimale Bedingungen, sich zu vermehren. Wenn sie nicht entfernt werden, entsteht ein weicher Belag auf den Zähnen, die sogenannte Plaque. Daran bleiben mineralische Substanzen aus dem Speichel haften – es entsteht der harte und sichtbare Zahnstein.

„Die Bakterien-Beläge können zu einer leichten Zahnfleischentzündung – einer sogenannten Gingivitis – führen, die nach und nach immer schlimmer wird “, erklärt Dr. Thomas Steidl vom Ausschuss für Kleintiere der Bundestierärztekammer. Daraus könne sich rasch eine Parodontitis entwickeln, wenn die Verbindung zwischen Zähnen und Zahnbett zerstört wird, das Zahnfleisch sich zurückbildet und sich die Zähne lockern.

Da sich gleichzeitig auch Taschen im Zahnfleisch bilden, in denen sich Bakterien ansiedeln, kommt es zu starkem Mundgeruch. Richtig gefährlich wird es, wenn diese Bakterien in den Blutkreislauf gelangen: Sie können Nieren- oder sogar Herzprobleme auslösen.

Zahnpflege-Tipps
Allianz - Icon Symboldbild Zahnbürste mit Zahnpasta
  • Spezielle Hundezahnbürsten: Fressnapf, Zooroyal oder andere Läden für Tierzubehör führen spezielle Hundezahnbürsten von Firmen wie Bogadent, Petosan oder Trixie für die Zahnpflege beim Hund. Oft haben diese zwei verschieden große Bürstenköpfe. Der kleinere ist für die schwer erreichbaren Innenflächen der Zähne gedacht, der größere für Kau- und Außenflächen.
  • Zahnpflegestick: Dazu gönnt man dem Hund ab und zu einen Zahnpflegestick. Die gibt es in verschiedensten Geschmacksrichtungen wie beispielsweise Rind oder Geflügel. Gleiches gilt für Hundezahnpasta, auch sie werden mit tiergerechtem Geschmack und Geruch angeboten.
Anzeichen von Zahnproblemen

Trotz guter Pflege des Gebisses bleibt eine regelmäßige tierärztliche Kontrolle wichtig. Das gilt gerade bei alten Hunden oder Rassen, die anfällig für Zahnprobleme sind. „Besonders Pekinesen, Yorkshire-Terrier oder Zwerg- und Toy-Pudel neigen zu Entzündungen vom Zahnfleisch und vermehrter Zahnsteinbildung“, erklärt Kleintierpraktiker Dr. Steidl.

  1. Karies: Karies hingegen kommt beim Hund seltener vor als beim Menschen. Dies liegt daran, dass die Zahnzwischenräume der Hunde größer sind und die Hundezähne meistens spitz zulaufen. Daher finden die Bakterien weniger Stellen, wo sie sich ungestört vermehren können. Nur die für das Zermahlen der Nahrung zuständigen Backenzähne haben breite Oberflächen. Deswegen sind sie beim Hund hauptsächlich von Karies betroffen.
  2. Mundgeruch: Mundgeruch ist meistens der erste und einzige Hinweis auf Zahnleiden. Dann sollte der Hund so schnell wie möglich zum Spezialisten. Hunde fressen häufig trotz Zahnschmerzen weiter: Sie schlucken das Futter dann ohne zu kauen. Indizien sind zum Beispiel einseitiges Kauen mit Kopfschiefhaltung oder die Weigerung des Hundes, harte Kaustangen zu zerkleinern. Statt sich zu beschweren, wird er mit seinen Zahnschmerzen eher still vor sich hin leiden. Wie beim Mundgeruch gilt auch beim veränderten Kauverhalten: Der Hund muss möglichst schnell zum Tierarzt.

So funktioniert die professionelle Zahnpflege bei Hunden

Allianz - Zahnpflege Hund: Die Zähne eines Hundes werden mit einer Zahnbürste geputzt.

Hat sich trotz regelmäßiger Zahnpflege Zahnstein gebildet, können ihn Spezialisten wie Dr. Staudacher mit einer professionellen Zahnreinigung beseitigen. „Wer fleißig seinem Hund die Zähne geputzt hat, braucht die professionelle Reinigung sicherlich seltener. Beim Menschen sind zwei Zahnarzttermine im Jahr Ziel der Krankenkassen. Und sie schreiben es nicht vor, damit die Zahnärzte gut leben“, so der Experte, „vielmehr wissen sie, dass dies der beste Weg ist, um später aufwändige und für den Patienten unangenehme Behandlungen zu vermeiden.“

Beim Hund ist der empfohlene Rhythmus etwas weniger eng. Er kommt in der Regel ohnehin einmal im Jahr zu seinem Tierarzt zum Impfen. Dabei sollte der auch die Zähne kontrollieren. Findet er Zahnstein, ist es Zeit für eine Zahnreinigung. Ansonsten könne man damit getrost noch ein Jahr warten, erklärt der Leiter der Aachener Tierklinik. „Mit zunehmendem Alter des Tieres wird der Tierarzt immer öfter eine Reinigung empfehlen. Danach werden die Zähne mit speziellen Poliermitteln blank poliert, damit sich neuer Zahnstein nicht so schnell festsetzt.“

Darum ist eine Narkose notwendig

Die professionelle Zahnreinigung ist nur möglich, wenn der Hund unter Narkose ist. Denn er darf sein Maul beziehungsweise den Kopf nicht bewegen. Wir Menschen kennen das unangenehme Gefühl, das bei Zahnstein- und Plaque-Entfernung entsteht, und verhalten uns trotzdem einigermaßen ruhig.

Ein Hund jedoch, der nicht betäubt ist, würde eine solche Behandlung wohl eher nicht über sich ergehen lassen. Schließlich wird bei der Zahnreinigung die Parodontaltasche gründlich gereinigt – der Bereich unterhalb des Zahnfleischrandes, der die Zähne umschließt. Dort entfernt der Tierarzt Zahnstein und Plaque mit scharfen Instrumenten oder einem mit Wasser gekühlten „Ultraschall-Scaler“. Damit würde der Arzt bei unerwarteten Bewegungen des Hundekopfes sehr leicht das empfindliche Zahnfleisch des Hundes verletzen – insofern ist die Vollnarkose vor allem ein Schutz für Ihr Tier.

Es ist nicht nur wichtig, Ihrem Hund eine regelmäßige Zahnpflege zu bieten, sondern auch alle anderen Körperteile und Organe des Hundes sauber und gepflegt zu halten. Außerdem verhilft die Fellpflege Hund und Hündin ebenfalls zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden.

Teilen Sie mit Freunden, was Sie auf allianz.de entdeckt haben. Dabei nehmen wir die Sicherheit Ihrer Daten nicht auf die leichte Schulter: Wenn Sie auf einen der Social-Media-Links klicken, übertragen wir personenbezogene Daten (z.B. IP-Adresse) an das ausgewählte soziale Netzwerk. Mit Ihrem Klick stimmen Sie dieser Datenübertragung zu.

Für weitere Informationen zu unseren Datenschutz-Grundsätzen rufen Sie bitte unsere Datenschutz-Seite auf.

Das könnte Sie auch noch interessieren

Allianz - Hund freut sich

Hundekranken-versicherung

  • Individueller Schutz
  • Hohe Kostenerstattung und freie Tierarzt- und Klinikwahl
  • Auch im Ausland versichert

Hundekrankenversicherung

Allianz - Kleiner Hund mit Halskrause

So bleibt Ihr Hund gesund

Hunde werden, wie auch wir Menschen, einmal krank. Welche Hundekrankheiten es gibt und wie Sie sich verhalten müssen, erklären wir Ihnen.

Allianz - Hund hat ein Kopfkissen zerfetzt

Hundehalterhaftpflicht

  • Umfassender Schutz 
  • Versicherungssumme
    bis zu 30 Millionen Euro
  • Schnelle und unbüro-
    kratische Regulierung

Hundehalterhaftpflicht

Mehr Hunde-Ratgeber lesen oder Angebot zur Hundekrankenversicherung berechnen: