Auf diese Betriebsrenten setzen deutsche Chefs für ihre eigene Vorsorge
Wer als geschäftsführender Gesellschafter in eine betriebliche Vorsorge für sich selbst investiert, entscheidet sich in der Allianz Unterstützungskasse besonders häufig für das kapitalmarktnahe Vorsorgekonzept KomfortDynamik. Das zeigt eine Auswertung der Unterstützungskasse der Allianz Leben. 35,3 Prozent der Geschäftsführer entschieden sich allein seit Juli 2025 für KomfortDynamik. Für die Untersuchung wurden knapp 2.500 Neuabschlüsse anonym ausgewertet.
Die Unterstützungskasse ist der Durchführungsweg der betrieblichen Altersversorgung, den der deutsche Mittelstand überwiegend für arbeitgeberfinanzierte Versorgungen sowie für die Betriebsrenten der eigenen Top-Führungskräfte nutzt.
In KomfortDynamik investieren die Unternehmerinnen und Unternehmer pro Jahr durchschnittlich 6.500 Euro für ihre eigene Betriebsrente. Höher sind die Jahresbeiträge nur beim fondsgebundenen Vorsorgekonzept InvestFlex. Hier werden von Männern wie Frauen im Mittel Jahresbeiträge von 15.064 Euro investiert. Bei der InvestFlex können Kundinnen und Kunden aus verschiedenen qualitätsgeprüften Fonds und ETFs sowie gemanagten Vorsorgedepots und Strategien auswählen. Sie können zudem entscheiden, welches Garantieniveau für ihren Vertrag gelten soll.
Besonders die 36- bis 51-Jährigen setzen auf chancenorientierte Konzepte
Die Auswertung zeigt auch Unterschiede zwischen den Altersgruppen. Besonders chancenorientiert legen die 36- bis 50-Jährigen an. 41,8 Prozent der Chefs in dieser Altersgruppe investieren in KomfortDynamik, 25,2 Prozent in die InvestFlex. Bei den unter 35-Jährigen setzen zwar auch 28 Prozent auf KomfortDynamik; in dieser Altersgruppe entscheiden sich jedoch auch viele Unternehmer zunächst mit kleineren Summen in sicherheitsorientiertere Vorsorgekonzepte wie Perspektive zu investieren.
"Viele Unternehmer setzen für ihre eigene finanzielle Vorsorge auf einen Mix aus sicherheitsorientierten und chancenreicheren Vorsorgekonzepten. Und gerade in der Lebensmitte investieren sie bewusst auch größere Summen in ihre eigene Absicherung”, sagt Heinke Conrads, die das Ressort Firmenkunden im Vorstand der Allianz Leben verantwortet.
Betriebsrente ist der beliebteste Arbeitgeber-Benefit
Nicht nur bei den Chefs ist die Betriebsrente beliebt. Der aktuelle Benefits-Report von Allianz Pension Partners zeigt: Die Betriebsrente steht bei den beliebtesten betrieblichen Benefits auf Platz 1. Für jeden zweiten Arbeitnehmer und sogar für rund zwei Drittel der Arbeitgeber zählt die Betriebsrente zu den drei wichtigsten Zusatzleistungen eines Unternehmens.
Die Betriebsrente liegt auf Platz 1, noch vor der Möglichkeit der flexiblen Arbeitszeitgestaltung. Diese umfasst Gleitzeit oder Vertrauensarbeitszeit, mobiles Arbeiten und die Möglichkeit, die Arbeit in der Firma vor Ort mit Homeoffice zu kombinieren. Auf Platz 3 der beliebtesten Benefits liegen betriebliches Gesundheitsmanagement bzw. betriebliche Krankenversicherung.
Chefs investieren oft auch gleich für ihre Mitarbeiter
„Wer als Unternehmer über die Benefits seiner Belegschaft entscheidet, wählt das Instrument der betrieblichen Altersversorgung regelmäßig auch für die eigene Absicherung”, sagt Tomislav Buric, der die Unterstützungskasse der Allianz Leben leitet. “Die Analyse unserer Geschäftsführerversorgungen sowie unsere Erfahrungen in der Unterstützungskasse bestätigen das eindrucksvoll”, so Buric.
Stuttgart, 20. August 2026
Q&A
1. Wie viel Geld zahlen Chefs in ihre Betriebsrente ein?
Im Durchschnitt zahlen geschäftsführende Gesellschafter in der analysierten Gesamtmenge 7.085 Euro jährlich in die Unterstützungskasse der Allianz ein. Am häufigsten nutzen sie das Vorsorgekonzept Komfort Dynamik, die größten Summen investieren sie in das Vorsorgekonzept InvestFlex.
In dieser Analyse werden geschäftsführende Gesellschafter (GGF) beispielhaft als Repräsentanten des deutschen Mittelstands herangezogen. Der GGF steht sinnbildlich für den mittelständischen Unternehmer, da die Rechtsform der GmbH im Mittelstand weit verbreitet ist und der GGF in seiner Doppelrolle als Angestellter und Gesellschafter dem Unternehmer wirtschaftlich gleichgestellt wird.
2. Was ist die Unterstützungskasse der Allianz Leben?
Die Unterstützungskasse der Allianz Leben wird über den Allianz-Pensions-Management e.V. (APM) umgesetzt. Sie ist einer der fünf gesetzlich vorgesehenen Durchführungswege der betrieblichen Altersversorgung.
Historisch reichen die ersten unternehmenseigenen Unterstützungskassen weit zurück ins 19. Jahrhundert, die Allianz bietet diese Form der betrieblichen Altersversorgung als rückgedeckte Gruppenunterstützungskassen für eine Vielzahl an Mitgliedsunternehmen an. Weitere Informationen finden sich hier: Unterstützungskasse – Ihre Rente vom Chef | Allianz
3. Welche Produkte bietet die Unterstützungskasse der Allianz Leben an?
• Vorsorgekonzept KomfortDynamik | Allianz
• Vorsorgekonzept Perspektive | Allianz
• Vorsorgekonzept: InvestFlex | Allianz
• Vorsorgekonzept IndexSelect | Allianz
• Nur im Bestand ist auch der Abschluss einer klassischen Rentenversicherung möglich.
4. Wie beliebt ist die Betriebsrente als Benefit vom Arbeitgeber?
Mit einer betrieblichen Altersversorgung (bAV) bieten Unternehmen ihren Beschäftigten die Möglichkeit, ein zusätzliches Einkommen im Alter mit ihrer und mit staatlicher Unterstützung zu sichern. So heben sie sich im Wettbewerb um Fachkräfte ab und beweisen Verantwortung für Ihre Belegschaft. Die Betriebsrente liegt laut dem Allianz Benefits Report 2026 auf Platz 1 der beliebtesten betrieblichen Zusatzleistungen. Weitere Informationen gibt es hier: Betriebsrente, Arbeitszeit, Gesundheit: Das sind die Top 3 Zusatzleistungen | Allianz